Starker Wettbewerb ETFs – Der Wettbewerb am ETF-Markt mit sinkenden Kosten unter der Lupe!

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 10.05.2020


ETFs erfreuen sich nicht nur seit langem großer Beliebtheit, sondern werden auch immer günstiger. Der Grund hierfür ist, dass der Wettbewerb am ETF-Markt besonders stark ist. In den USA werden sogar bereits seit einiger Zeit einige ETFs ohne Gebühren angeboten. Viele Anleger schätzen ETFs insbesondere aufgrund ihrer günstigen Preise. Zu diesem Schluss kam vor einigen Wochen auch eine Umfrage des amerikanischen Fondsanbieters Vanguard unter professionellen Investoren aus Europa.

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Gebühren könnten weiter fallen

Die Gebühren für ETFs in Europa könnten aufgrund des andauernden Konkurrenzkampfs sogar weiter fallen. Ein Grund ist auch, dass die Anzahl der ETFs von bekannten Anbietern immer weiter steigt. Regelmäßig bringen Anbieter wie iShares oder Vanguard neue ETFs auf beliebte Indizes wie die Indizes von MSCI heraus. Anleger haben damit eine immer größere Auswahl an ETFs, auf die sie zurückgreifen können. Allein der Broker TRADE.com hat rund 30 ETFs im Angebot.

Dazu kommt, dass Anleger bereit sind, in die als transparent und sicher geltenden ETFs weiterhin Geld zu investieren und ihre Investitionen auch zu steigern. Das Handelsvolumen steigt damit an. Zugleich sinken damit die fixen Kosten der Anbieter. Damit können die Anbieter ETFs immer günstiger anbieten.

Starker Wettbewerb ETFs

Gebühren wichtiges Kriterium

Laut der Umfrage von Vanguard sind Kosten und Gebühren für jeden dritten Käufer der wichtigste Faktor bei der Auswahl eines ETFs. Wer sich dagegen für einen vergleichbaren Fonds auf einen Aktienindex entscheidet, muss laut dem auf Fonds spezialisierten Ratinganbieter Morningstar in Europa im Durchschnitt etwa 0,35 Prozent Managementgebühr im Jahr zahlen. Bei Fonds auf Anleihen beträgt die Managementgebühr im Jahr rund 0,2 Prozent. Diese Kosten entfallen bei ETFs, da es sich hier um passiv gemanagte Fonds handelt. Auch ein Ausgabeaufschlag muss nicht gezahlt werden. Aktiv gemanagte Fonds, bei denen die Fondsmanager versuchen, mehr Ertrag zu erreichen als der Vergleichsindex, sind laut Mornignstar durchschnittlich dreimal so teuer wie ETFs.

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Niedrige Zinsen senken Ertrag

Auch die seit Anfang Januar 2018 geltenden MiFID II-Regeln wirken sich auf die Kosten für ETFs aus bzw. schärfen den Blick von Anlegern auf die Kosten eines ETFs. Die Richtlinien geben vor, dass Kosten von Anlagen exakt in Euro und Cent angegeben werden müssen. Anleger schauen seitdem womöglich noch genauer auf die Kosten im Detail und vergleichen diese gründlicher. Dazu kommt, dass weiterhin die Phase der niedrigen Zinsen anhält. Die EZB belässt ihren Leitzins weiter auf null Prozent, eine Anhebung ist nicht in Sicht. Die niedrigen Zinsen führen jedoch dazu, dass die Erträge geringer ausfallen. Kosten werden daher noch wichtiger, um die Einnahmen nicht noch weiter zu schmälern.

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Gebühren für ETFs sinken seit Jahren

Die Gebühren für ETFs gehen schon seit Jahren zurück. Beispielsweise sind beliebte Angebote wie ETFs auf den S&P 500 oder den Euro Stoxx schon für eine Jahresgebühr von weniger als 0,1 Prozent erhältlich. Dazu kommen immer wieder Sonderaktionen verschiedener Anbieter. Auch viele Onlinebroker wie TRADE.com können Anlegern attraktive Angebote machen.

In den USA bietet der große Anbieter Fidelity seit einiger Zeit sogar zwei Indexfonds ganz ohne Jahresgebühr an. Diese können allerdings nicht an der Börse gehandelt werden, sondern nur über die Plattform des Unternehmens. An der New Yorker Börse kamen zudem Anfang April zwei ETFs auf Indizes von Solactive auf den Markt, die ohne Gebühren gehandelt werden können. Hinter diesen Fonds steht mit Sofi eine Onlineplattform für Studentenkredite. Bei der amerikanischen Börsenaufsicht SEC sind in den letzten Monaten weitere Anträge auf die Zulassung von ETFs ohne Gebühren eingegangen. Bei diesen Angeboten könnte es sich allerdings vordergründig um eine Art Marketingaktion handeln. Allerdings finden Anleger auch hierzulande sehr günstige ETFs.

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ETFs zu geringen Gebühren

Dennoch ist es möglich, ETFs zu geringen Gebühren zu kaufen. Auch TRADE.com bietet den ETF-Handel zu sehr günstigen Konditionen an. Der Broker hat über 30 ETFs im Angebot. Notwendig ist hierfür zunächst die Eröffnung eines Handelskontos beim Broker. TRADE.com hat eine Reihe bekannter ETF-Emittenten wie iShares im Angebot, deren ETFs auf Indizes und andere Basiswerte.

Weitere Finanzinstrumente zur Diversifizierung

Der Broker hat jedoch auch Aktien, Futures oder Anleihen von internationalen Börsen im Angebot. Anleger können somit ihr Portfolio umfangreich diversifizieren. Das Depot bei TRADE.com ist kostenfrei. Je nach Tradingstil können Trader unterschiedliche Handelspartner auswählen. Trader handeln bei TRADE.com über den WebTrader und den MetaTrader 4, den sie auch über ein Demokonto testen können. Hier sind auch Kurse in Echtzeit von einigen Börsen sowie viele Handelstools vorhanden.

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Fazit: ETFs immer günstiger

Bei Anlegern in Deutschland werden ETFs immer beliebter – und auch immer günstiger. Die Preise für ETFs gehen seit Jahren nach unten. Dieser Trend könnte sich fortsetzen. Insbesondere ETFs auf beliebte Indizes wie den S&P 500 können günstig erworben werden. Vor allem im Vergleich zu aktiv gemanagten Fonds sind ETFs sehr kostengünstig, da Managementgebühren und Ausgabeaufschläge weitestgehend entfallen. Der Hauptgrund für die sehr günstigen Gebühren ist ein besonders starker Wettbewerb am Markt. In den USA sind sogar erste ETFs ganz ohne Gebühren handelbar und hierzulande bieten einige Broker ebenfalls attraktive Konditionen an.

ETF-Anbieter bringen immer mehr börsengehandelte Fonds auf beliebte Indizes heraus. Darüber hinaus sind Anleger zunehmend bereit, in ETFs zu investieren, da diese als sicheres und erfolgversprechendes Finanzinstrument gelten. Das Handelsvolumen steigt also; damit könnten die Anbieter ihre Kosten senken und ETFs zu günstigeren Preisen anbieten. Die niedrigen Kosten machen ETFs ebenso wie ihre Sicherheit und die einfachen Handelsmöglichkeiten auch für Privatanleger zu einem attraktiven Handelsinstrument.

Anleger schauen bei ETFs besonders stark auf die Kosten. Da die noch immer sehr niedrigen Zinsen die Erträge schmälern, ist es für Anleger besonders wichtig, auf möglichst geringe Gebühren zu achten, um die Einnahmen nicht noch weiter zu minimieren. Viele Anleger vergleichen die Gebühren für einzelne ETFs immer genauer. Broker wie TRADE.com können den ETF-Handel zu sehr attraktiven Konditionen anbieten.

Bilderquelle: shutterstock.com