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Optionshandel bei Futures- & CFD-Brokern

Für den Handel bei Futures- & CFD-Brokern benötigen Trader jeweils ein Handelskonto. Die meisten CFD-Broker bieten zwar zusätzlich auch den klassischen Forex-Handel, jedoch keinen börslichen Futures-Handel. Umgekehrt verfügen große Broker aber über ein breites Handelsangebot, welches sowohl Wertpapier- als auch CFD- und Futures-Handel beinhaltet. Wer beides traden möchte, ist mit einem Allround-Broker zwar effizienter bedient, sollte aber besonders die Höhe der Spreads im CFD-Handel vergleichen. Gegebenenfalls kann es sinnvoll sein, ein Handelskonto bei zwei verschiedenen Anbietern zur führen. In unserem Beitrag lesen Sie alles Wichtige zum Handel bei Futures- & CFD-Brokern.

Inhaltsverzeichnis
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    • Bedingte & unbedingte Termingeschäfte
    • Was sind Futures?
    • Was sind CFDs?
    • Handel bei Futures- & CFD-Brokern

    Bedingte & unbedingte Termingeschäfte

    Bei Termingeschäften werden zwei unterschiedlichen Arten unterschieden – bedingte und unbedingte Termingeschäfte. Bei bedingten Termingeschäften wie beispielsweise Optionen erwirbt der Käufer das Recht den Handel zu einem Zeitpunkt in der Zukunft auszuführen, es besteht aber keine Pflicht. Hat sich der Kurs des Basiswertes z.B. gegenüber dem in der Option festgelegten Ausübungspreis (Basispreis) verringert, ist die Option „aus dem Geld“ und der Käufer wird die Option nicht ausüben, da er den Basiswert am Markt zum günstigeren Kurs kaufen. Auch Optionsscheine gehören zu den bedingten Termingeschäften.

    Unbedingte Termingeschäfte wie z.B. Futures beinhalten wiederum kein Optionsrecht und der Kauf bzw. Verkauf wird zum in der Zukunft liegenden Zeitpunkt beidseitig erfüllt, d.h. für beide Kontrahenten ist die jeweilige Verpflichtung zu Kauf und Lieferung bindend. Bei unbedingten Termingeschäften findet jedoch in der Regel kein sogenannter Realtausch, sondern ein Barausgleich statt. Das bedeutet, dass der Basiswert nicht ge- bzw. verkauft, sondern der Betrag in Geld ausgeglichen wird.

    Termingeschäfte können je nach Finanzinstrument börslich oder außerbörslich gehandelt werden. Der börsliche Handel erfolgt über die weltweiten Terminbörsen, zu denen Broker direkten Zugang gewähren. Außerbörsliche Geschäfte werden auch als OTC (over the counter)-Geschäfte bezeichnet. Sie unterliegen keiner Regulierung und behördlicher Aufsicht wie Börsengeschäfte. Prinzipiell handelt es sich bei Termingeschäften um Geschäfte mit aufgeschobener Lieferzeit. Gegenstand können nicht nur Wertpapiere wie Indizes oder Aktien, sondern auch Waren sein, z.B. Nahrungsmittel wie Getreide oder Reis.

    Plus500 klassische Optionen

    CFD-Broker Plus500: Auch klassische Optionen stehen zur Verfügung

    Was sind Futures?

    Futures (engl. futures oder futures contract) sind Terminkontrakte, die als unbedingtes Termingeschäft an der Börse gehandelt werden. Außerbörslich gehandelte Futures werden auch Forward genannt.

    Im Futures-Handel erwirbt der Inhaber der Short-Position (Verkäufer-Position) erwirbt eine Long-Position (Kauf-Position) und umgekehrt. Die Differenz zwischen diesen beiden Terminkontrakten ist der Gewinn oder Verlust. Ein Future-Kontrakt enthält dabei die folgenden Merkmale:

    • Basiswert als Vertragsgegenstand
    • Menge (Kontraktgröße), Waren auch die Qualität des Basiswertes
    • festgelegten Kaufpreis des Basiswertes
    • festgelegten Zeitpunkt zur Erfüllung des Geschäfts in der Zukunft
    • Erfüllungsart (Lieferung des Basiswertes gegen Zahlung des festgelegten Kaufpreises (Realtausch) oder Barausgleich)

    Unterschieden wird bezüglich des Basiswertes zwischen Futures auf Wertpapiere wie z.B. Indizes (financial futures) oder Rohstoffe (commodity futures), wie z.B. Edelmetalle oder Öl.

    Im Gegensatz zu Optionen fällt bei Futures keine Prämie an, die der Käufer an den Verkäufer zahlt. Stattdessen wird von beiden Kontrahenten (Käufer und Verkäufer) eine Zahlung geleistet, die praktisch als Vorschuss zu sehen ist und eine Sicherheitsleistung darstellt, die Initial Margin. Die Margin beträgt einen prozentualen Bruchteil des Kontraktes, z.B. 5% oder einen festgelegten, fixen Betrag, z.B. 2.000 EUR. Im Normalfall wird diese Sicherheitsleistung aus dem Kapital vom Handelskonto auf das Margin-Konto gezahlt. Futures werden mit hohen Hebeln gehandelt. Das tatsächlich gehandelte Volumen ist damit um ein Vielfaches höher als im Handel 1:1.

    Börsliche Termingeschäfte wie Futures und Optionen werden in Deutschland an einer der weltweit größten Terminbörsen, der EUREX gehandelt. Für den Handel benötigen Trader ein Handelskonto bei einem Futures-Broker, auf welches das notwendige Kapital für den Margin-Handel eingezahlt wird.

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    Was sind CFDs?

    Die Abkürzung CFD bezeichnet Contract for Difference bzw. Differenzkontrakte. Hier handelt es sich nicht um ein Termingeschäft mit bestimmter Laufzeit, sondern um eine Zahlungsvereinbarung über einen Wert aus der Differenz des Basiswert-Kurses zum Zeitpunkt des Kaufs und des Verkaufs. Die Zahlungsvereinbarung bezieht sich also nicht auf einen festgelegten Zeitpunkt in der Zukunft wie bei Futures oder Optionen. Gegenstand der Vereinbarung mit dem Broker ist somit lediglich, dass eine Zahlung der Differenz zwischen dem aktuellen Basiswert-Kurs und dem künftigen Kurs erfolgt. Entwickelt sich der Kurs allerdings für den Trader in der entgegengesetzten Richtung, führt dies für ihn zu einem Verlust. CFDs können auf zahlreiche Basiswerte wie z.B. Aktien, Indizes, Rohstoffe oder Währungen über ein Handelskonto bei einem CFD-Broker gehandelt werden.

    Wie bei Futures ist auch im Handel mit CFDs eine Sicherheitsleistung in Form einer Margin erforderlich. Diese ist prozentual höher als die Sicherheitsleistung im Futures-Handel, jedoch in Geld auch geringer aufgrund der kleinen Kontraktgrößen. Daraus ergibt sich der Hebeleffekt. Auch CFDs sind ein hochspekulatives Finanz-Derivat und der Trader setzt auch hier auf steigende oder fallende Kurse des Basiswertes.

    Vorteile der CFDs sind die folgende Merkmale:

    • Spekulation auf steigende oder fallende Kurse
    • Kleinere bzw. gestückelte Kontraktgrößen
    • Geringe Transaktionskosten, auf die meisten CFDs (ausgenommen Aktien & Futures) keine Ordergebühren, Provisionen & Komissionen, nur Spread
    • Scalping erlaubt
    • CFD Konten meist gebührenfrei
    • Keine Nachschusspflichten
    • Hohe Gewinne, aber auch Verluste bei Handel auf Margin & Verwendung eines Hebels möglich
    Plus500 handelbare Optionen

    Beim Broker Plus500 sind zahlreiche Optionen handelbar

    Wie unterscheiden sich Futures von CFDs?

    Futures werden in sehr hohen Kontraktgrößen an Terminbörsengehandelt, so dass die Margin trotz des niedrigen Prozentsatzes schnell auch im fünf- oder sechstelligen Bereich liegen kann und dementsprechend hohes Kapital auf dem Handelskonto vorhanden sein muss. CFDs hingegen sind auch in kleinen Kontrakten und gestückelt handelbar. Die Unterteilung fällt hierbei in sogenannte Lots (Kontraktgrößen).

    Bei der Terminbörse handelt es sich um eine regulierte Börse. Die Preise für Futures entsprechen „echten“ und „fairen“ Preisen am Markt. CFDs hingegen werden nicht am regulären Markt gehandelt und Preise werden vom Broker nachgebildet.

    Berechnet wird dem Trader ein Spread, woraus der Broker seinen Umsatz generiert. Nur für bestimmte CFDs wie z.B. auf Aktien fallen zusätzliche Transaktionskosten in Form von Kommissionen und Provisionen an, die meist aus einem zwischen den Anbietern variierenden Prozentsatz des gehandelten Ordervolumens sowie einer Mindestprovision bestehen. Zusätzlich können auch Slippage-Kosten anfallen.

    CFDs werden bei Market Makern und nicht an der Börse gehandelt. Der Trader schließt in diesem Fall einen Vertrag über das gehandelte CFD-Instrument mit dem Broker. Broker mit dem Modell Market Maker ohne direkten Marktzugang stellen die Kurse selbst, d.h. Trader handeln im Prinzip gegen den Broker, der die Gegenposition einnimmt, und nicht gegen den Markt. Deshalb finden Trader bei den verschiedenen Anbietern auch grundsätzlich unterschiedliche Kurse und Spreads zu den gleichen CFDs. Immer mehr Broker ziehen jedoch die Kurse einer Referenzbörse heran und sorgen so für mehr Transparenz bei der Kursstellung. Insofern kann der CFD-Handel eine gute und günstigere Alternative zum teuren Futures-Handel sein.

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    Handel bei Futures- & CFD-Brokern

    Handel beim Futures-Broker

    Bei Futures-Brokern sind Futures in vielen Variationen für Devisen, Anleihen, Rohstoffe, Indizes usw. meist an weltweiten Märkten und Terminbörsen handelbar. Zu den wichtigsten internationalen Börsen zählen die deutsche EUREX, Euronext, CBOT und CMI. Die Kontraktgrößen variieren hierbei sehr stark und es sind unterschiedlich hohe Hebel wählbar. Dadurch können auch geringe Kursveränderungen große Auswirkungen haben. Futures-Broker bieten Realtime-Kurse und den direkten Marktzugang (DMA-Direct Market Access).

    Für ein Futures-Handelskonto sind vergleichsweise hohe Kapitaleinlagen erforderlich, da die zu hinterlegende Margin höher ist als bei einem CFD-Broker und der Futures-Handel auch wesentlich teurer. Das Verlustrisiko ist bei Futures nicht nur auf die geleistete Margin begrenzt und es besteht sowohl für Käufer als auch Verkäufer die Pflicht zur Erfüllung des Termingeschäftes zu dem vereinbarten Zeitpunkt. Je nach Kursentwicklung kann die Margin deshalb angepasst werden und es sich Nachschüsse auf das Margin-Konto notwendig.

    Um ein Handelskonto bei einem Futures-Broker zu eröffnen, werden an den Kontoinhaber besondere Anforderungen gestellt. Er muss aufgrund der Einstufung in die hohe Risikoklasse der Termingeschäfte Angaben über seine bisherige Handelserfahrung und Kenntnisse über diese risikoreichen und spekulativen Finanz-Instrumente mit Hebelwirkung machen. Erst dann wird der Handel freigeschaltet. In der Regel sind bei Brokern Margin-Konten auch erst ab einem Mindestalter von 21 Jahren statt 18 Jahren erhältlich.

    Plus500 Klassischer Optionshandel

    Klassischer Optionshandel bei Plus500

    Handel beim CFD-Broker

    CFD-Broker bieten meist parallel auch den Handel mit Währungen (Forex). Ein Nachteil der CFD-Broker ist in den meisten Fällen, dass er als Market Maker agiert und keinen direkten Marktzugang ermöglicht. Trader, die bei Market Makern handeln, handeln also nicht am „realen“ Markt, da der Broker die Kurse bzw. Preise nachbildet und damit eine eigene Kursstellung erfolgt. Ob der Broker mehr oder weniger stark von den Börsen- oder Referenzkursen abweicht, lässt sich z.B. feststellen, wenn man den Kurs des DAX vergleicht. Er wird in Punkten ausgedrückt. Je geringer die Abweichungen vom tatsächlichen Börsenkurs, desto vorteilhafter ist der Broker für den Trader.

    Ihre Umsätze generieren CFD-Broker vorwiegend aus den Spreads. Auf die viele CFDs fallen deshalb keine weiteren Transaktionskosten für den Trader an. Spreads können im Anbietervergleich höchst unterschiedlich ausfallen. Liegt der DAX beispielsweise bei 10.200 Punkten an der Börse und der Broker bietet einen CFD auf den DAX für 10.203 Punkte, liegt der Spread bei 3 Punkten, denn er ist 3 Punkte höher als der tatsächliche Kurs an der Börse. Bei einem theoretischen sofortigen Wiederverkauf des CFDs und bei gleichem Kurs würde der Verlust für den Trader also 3 Punkte betragen. Bei hoher Volatilität kann es zudem sein, dass der CFD-Broker gar keine Kurse stellt, den Handel aussetzt oder den Spread zum Nachteil des Traders stark erweitert. Für den Trader kann sich dann die negative Situation ergeben, dass er die Position gar nicht oder nur zu weit schlechteren Konditionen mit Verlust verkaufen kann.

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    Jetzt Handelskonto eröffnen & traden

    In unseren unabhängigen Bewertungen & Vergleichen unterziehen wir jeden Online-Broker einem kritischen Test und einer unabhängigen Bewertung. Neben Handelsangebot, Handelskosten, technischer Ausstattung und Stabilität der Handelsplattformen sind weitere Testkriterien auch die Seriosität des Anbieters bezüglich einer ordnungsgemäßen Regulierung und Einlagensicherung, Transparenz und mögliche Fallstricke in den Vertragsbedingungen wie versteckte Kosten.

    Deshalb ist für uns auch das „Kleingedruckte“ wie die rechtlichen Dokumente und insbesondere die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) von ganz besonderer Bedeutung. Denn nur die AGB sind rechtlich bindend zwischen Kunde und Broker und können z.B. unterschiedliche Informationen im Vergleich zur Webseite des Anbieters enthalten. Nur wenn wir auch das „Kleingedruckte“ genau unter die Lupe nehmen, können wir Sie über die tatsächlich anfallenden Kosten wie z.B. Mindest-Einzahlung oder anfallende Gebühren für Ein- und Auszahlungen, Kontoführung oder inaktive Konten auch korrekt informieren.

    Plus500 Demokonto

    Der Broker Plus500 bietet ein Demokonto zur Verfügung

    In unsere Erfahrungsberichte fließen aber ebenso die Qualität und Umfang der Serviceleistungen wie z.B. Realtime-Kurse oder Fortbildungsmöglichkeiten wie Webinare oder Online-Seminare mit ein.

    Um sich ein vollständiges Bild des jeweiligen Anbieters machen zu können, sind selbstverständlich auch mögliche negative Aspekte erwähnt. Können wir Ihnen als Kunden einen Anbieter aus verschiedenen Gründen ganz und gar nicht empfehlen, weisen wir auch darauf deutlich in unserem Testbericht hin und erläutern die Kritikpunkte.

    Bei uns finden interessierte Trader eine Vielzahl von seriösen und namhaften Brokern mit umfangreichem Service- & Leistungsangebot. Entscheiden Sie sich in Ruhe für einen für Sie persönlich in Frage kommenden Broker und eröffnen Sie Ihr Handelskonto bequem über unsere Webseite direkt beim für Sie passenden Anbieter.

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    Fazit zum Handel bei Futures- & CFD-Brokern

    Der Handel bei Futures- & CFD-Brokern unterscheidet sich zunächst in erster Linie in der Höhe des jeweils erforderlichen Handelskapitals für den Margin-Handel. Für den Futures-Handel liegt dieses weit höher als für CFDs, welche auch in kleinen Kontrakten in sogenannten Lots (Micro-, Mini- oder Standard-Lots) gehandelt werden können.

    Die meisten CFD-Broker verzichten auf eine Mindesteinlage oder verlangen nur eine geringe Mindesteinzahlung von beispielsweise 100-200 EUR. Bei Futures-Brokern liegt diese meist im mittleren vierstelligen Bereich, wobei professioneller Futures-Handel durchaus auch sechsstellige Kapitaleinlagen voraussetzen kann. Abhängig ist dies von der Kontraktgröße und Güte des betreffenden Basiswertes.

    Darüber hinaus gibt es für CFD-Konten keine Nachschusspflichten mehr. Sie wurden seitens der europäischen Regulierungsbehörden untersagt. Ist der regulierte Broker beispielsweise auf Zypern ansässig, unterliegt er der Aufsicht der dortigen Finanzmarktaufsicht CySEC (Cyprus Securities and Exchange Commission), die insbesondere in 2017 strengere Richtlinien im Rahmen des Anlegerschutzes eingeführt hat.

    Bei Futures-Konten kann jedoch bei einem Margin-Call aufgrund zu geringer Sicherheitsleistung bei Kursveränderungen weiterer Nachschuss notwendig werden, je nachdem in welche Richtung sich der Kurs des Basiswertes entwickelt. Bei hoher Volatilität ist das Risiko besonders hoch, weitere Kapitaleinlagen bzw. Margin im Futures-Handel nachlegen zu müssen.

    Wer mit geringerem Risiko und niedrigerem Kapitaleinsatz Derivate handeln möchte, sollte sich besser ein CFD-Konto zulegen. Futures-Konten eignen sich nur für wirklich erfahrene Trader, für Einsteiger sind diese Instrumente deshalb gänzlich ungeeignet.

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