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Was sind ETFs? Alle Besonderheiten der Anlageform erklärt

ETF Investment
Wer eine Möglichkeit zur Geldanlage sucht, kommt um ETFs mittlerweile nicht mehr umher. Doch was sind ETFs überhaupt? ETF ist die Abkürzung der englischen Bezeichnung dieses Finanzprodukts: Exchange Traded Fund. Im Deutschen ist auch der Name „börsengehandelter Indexfonds“ gebräuchlich. ETFs haben sich in den vergangenen Jahren zu einer immer beliebteren Anlageform entwickelt. Insbesondere Privatanleger schätzen sie aufgrund der geringen Handelskosten. Daneben besitzt ein ETF zahlreiche weitere Vorteile im Vergleich zu anderen Handelsformen, auf die wir im Folgenden näher eingehen werden. So erhalten Interessierte eine Übersicht über das Thema „ETF“, auf die sie auch während dem Handel jederzeit zurückgreifen können.

  • ETFs bieten zahlreiche unterschiede Anlagemöglichkeiten
  • Indexfonds sind entweder ausschüttend oder thesaurierend
  • Möglichkeit, als Sparplan Vermögen aufzubauen
  • In der Regel kostengünstiger als klassische Investmentfonds

Inhaltsverzeichnis

     
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    Grundlegende Informationen: Was sind ETFs?

    Nachfolgend werden zahlreiche Themen rund um die Investition in ETFs behandelt. So sollen alle Unklarheiten beseitigt werden. Dadurch erhalten nicht nur Trading-Einsteiger einen Leitfaden an die Hand, der ihnen beim Handel Unterstützung sein kann. Auch erfahrene Trader können durch aus einen Nutzen aus den hier dargebotenen Informationen ziehen. Bevor wir uns aber den Unterschieden zwischen thesaurierenden und ausschüttenden ETFs oder der Möglichkeit, mit einem ETF als Sparplan Vermögen aufzubauen, möchten wir das Finanzprodukt in einen Kurzporträt vorstellen.

    Aus der Übersetzung ins Deutsche – börsengehandelte Indexfonds – ergeben sich die drei zentralen Eigenschaften von ETFs:

    • Börsengehandelt
    • Index
    • Fonds

    Der Handel findet hauptsächlich an der Börse statt. Dadurch können Anleger ETFs wie Aktien oder andere Wertpapiere kaufen und verkaufen. Sie bilden die Wertentwicklung eines Index möglichst eins zu eins ab, wodurch nahezu die gleiche Rendite erzielt werden kann. Durch den Index sind dabei die Titel sowie deren Gewichtung vorgegeben. Da Indizes die Entwicklung ganzer Märkte darstellen können, werden sie auch als Marktbarometer angesehen. Obwohl über Indexfonds in verschiedene Anlageklassen investiert werden kann (Aktien, Rohstoffe oder Währungen beispielsweise), wissen Anleger aufgrund der transparenten Zusammensetzung stets, worin ihr Kapital investiert ist.

    DEGIRO Webseite

    Ein Blick auf die Webseite des Brokers DEGIRO

    Da es sich um einen Investmentfonds handelt, wird über ETFs nicht nur das Kapital eines Anlegers investiert. Investmentgesellschaften bündeln das Kapital mehrerer Anleger in Fonds und legen dieses anschließend an. Anteile an solchen Fonds können wie auch bei ETFs üblich an der Börse gehandelt werden. Der Weiterverkauf an Privatpersonen ist in der Praxis unüblich.

    Gut zu wissen

    In ihrer Eigenschaft als Fonds stellen sie ein Sondervermögen dar, welches bei einer Insolvenz der Investmentgesellschaft besonders geschützt ist. Die Verwahrung findet getrennt vom Vermögen der Fondsgesellschaft treuhänderisch bei einer Depotbank statt. Das Emittentenrisiko kann bei dieser Anlageform daher vernachlässigt werden.

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    Ein Blick auf die Vorteile von ETFs

    Bei börsengehandelten Investmentfonds handelt es sich keineswegs um eine Erfindung der Neuzeit. Schon in den 1970er Jahren wurden ETFs erstmalig angeboten. Dennoch scheinen viele Anleger ETFs nicht oder nur ungenügend zu kennen. Dabei bieten sie gegenüber anderen Anlagemöglichkeiten diverse Vorteile. Auf diese gehen wir im Folgenden nun ein.

    Die Vorteile von ETFs:

    • Geringe Kosten bei An- und Verkauf: ETFs werden an der Börse gehandelt, wodurch die Preise durch Angebot und Nachfrage entstehen. Durch die hohe Liquidität weisen ETFs nur eine geringe Spread (Differenz zwischen An- und Verkaufskurs) auf. So entstehen beim Kauf keine unnötig hohen Kosten.
    • Kaum laufende Kosten: Obwohl es auch aktiv gemanagte ETFs gibt, ist bei einem Großteil der Indexfonds das Gegenteil der Fall. Dadurch liegt die jährliche Verwaltungsgebühr für ETFs deutlich unter denen anderer Geldanlagen.
    • Diversifikation: Durch die Investition in einen Index wird das Depot des Anlegers breit aufgestellt. Verluste in einem Basiswert können durch Gewinne in einem anderem leichter aufgefangen werden.
    • Investition bereits mit Kleinbeträgen: Einige Finanzprodukte setzen die Investition hoher Summer voraus, um am Handel teilhaben zu können. Die Investition in ETFs hingegen ist bereits mit kleinen Beträgen möglich. So ist diese Anlageform für eine breite Masse an Anlegern zugänglich.
    • Sicherheit: Dieser Punkt wurde bereits angesprochen. ETFs gelten als Sondervermögen, wodurch das Emittentenrisiko nicht existent.
    • Strategien umsetzbar: Auch beim Handel mit ETFs können verschiedene Strategien zum Einsatz kommen. So ist der Handel an die individuellen Bedürfnisse von Anlegern anpassbar.
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    Währungs- oder Wechselkursrisiko – welche ETF Nachteile existieren?

    Wer sich in vollem Umfang über eine Geldanlage informieren möchte, sollte neben den Vorteilen auch immer die Nachteile beachten. Da diese von den Emittenten jedoch häufig verschwiegen werden, möchten wir uns nun den Risiken von ETFs widmen. Zunächst einmal erfolgt daher der Hinweis, dass eine erfolgreiche Anlage in ETFs nur dann möglich ist, wenn sich der zugrundeliegende Markt in die gewünschte Richtung entwickelt. Da es hierfür jedoch keine Garantie gibt, ist auch der Handel mit ETFs mit dem Risiko behaftet, dass Anleger ihr Anlagekapital – oder Teile dessen – verlieren können.

    Daneben ist weiterhin das Währungs- oder Wechselkursrisiko beim Handel mit ETFs zu berücksichtigen. Dies kommt dadurch zustande, dass in internationalen Indizes auch Aktien aus Ländern enthalten sein können, die den Euro nicht als Zahlungsmittel besitzen. Das Währungsrisiko wird durch Währungen der Basiswerte erzeugt, die im ETF abgebildet sind.

    Auf die Fonds- oder Handelswährung trifft diese Aussage indes nicht zu. Dabei handelt es sich lediglich um Verrechnungsgrößen, die keinerlei Einfluss auf die Rendite des Anlegers haben. Die Währung, in der der Wert des Vermögens des ETF-Fonds berechnet wird, ist die Fondswährung. Die Handelswährung hingegen die Währung, in der der Handel mit dem ETF an einer Börse stattfindet.

    Durch Änderungen des Wechselkurses nach Kauf eines ETFs kann es nun dazu kommen, dass beispielsweise der Dollar gegenüber dem Euro abfällt. In ungünstigen Fällen kann der Anleger durch einen Verkauf des ETFs dadurch einen Verlust erleiden. Allerdings kann sich die Wechselkursänderung auch zu seinen Gunsten auswirken.

    Gut zu wissen

    Schwankende Wechselkurse stellen demnach Chance und Risiko zugleich dar. Für Anfänger ist es jedoch nicht ratsam, den Handel bevorzugt in anderen Währungsgebieten stattfinden zu lassen. In diesem Fall müssten sie nicht nur die Entwicklung des dem Index zugrundeliegenden Marktes beobachten, sondern auch Veränderungen im Wechselkurs. Als Alternative werden vermehrt währungsgesicherte ETFs angeboten, die dieses Risiko durch Hedging minimieren.

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    Diese Handelsmöglichkeiten bestehen für Anleger über ETFs

    Wie dargelegt, besitzen ETFs gegenüber klassischen Investmentfonds einige Vorteile. Neben den geringen laufenden Kosten schätzen Anleger insbesondere die nahezu durchgehende Handelbarkeit an der Börse. Liquide ETFs können fortlaufend gehandelt werden, während bei ihrem traditionellen Pendant die Kursstellung nur einmal täglich erfolgt. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die große Auswahl unterschiedlicher ETFs. Mittlerweile gibt es kaum noch Anlageklassen, in denen ETFs nicht verfügbar sind. Hierzu einige Beispiele:

    • Rohstoffe-ETFs
    • Währungs-ETFs
    • Anleihen-ETFs
    • Weltmarkt-Indizes
    • Regionale Aktienindizes
    • Themenbezogene Aktienindizes
    • ETFs auf Kreditderivate

    Damit ist die Liste jedoch längst noch nicht vollständig. Sie soll lediglich einen Überblick über den Handlungsspielraum für Anleger bieten und keineswegs sämtliche Möglichkeiten abdecken. Eine Empfehlung zur Investition soll sie ebenfalls nicht darstellen, da Anleger stets unterschiedliche Ansprüche an einen ETF besitzen. So sind Währungs-ETFs beispielsweise nur für diejenigen interessant, die entweder auf die Entwicklung einzelner Währungen oder die von Währungspaaren spekulieren wollen. Auch ETFs auf Geldmarktzinssätze sind dieser Kategorie zuzuordnen.

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    Immer größerer Beliebtheit erfreuen sich zudem themen- oder branchenbezogene ETFs. Insbesondere in zukunftsträchtigen Märkten kann sich eine Investition für Anleger lohnen. So dürften beispielsweise Elektromobilität, Kryptowährungen oder Biotechnologie auch in den kommenden Jahren noch bestimmende Themen sein. Entwicklungen in diesen Branchen sollten von interessierten Anlegern daher genauestens beobachtet werden, da auch hier mit vergleichsweise geringem Kapitaleinsatz eine Partizipation in spannenden Märkten möglich ist.

    • Bei ETFs handelt es sich um börsengehandelte Indexfonds
    • Sie bieten einige Vorteile im Vergleich zu klassischen Investmentfonds
    • Währungs- und Wechselkursrisiko muss beachtet werden
    • Über ETFs Investition in zahlreiche andere Anlageklassen möglich
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    Ausschüttender oder thesaurierender ETF: Wo liegen die Unterschiede?

    Die Auswahl an Handelsmöglichkeiten ist bei ETFs demnach ohne Frage gegeben. Für die meisten Anleger dürfte dies einen Vorteil darstellen, da sie so denjenigen ETF heraussuchen können, der ihren Vorstellungen am besten entspricht. Lediglich für Anfänger besteht die Gefahr, dass sie ob der breitgefächerten Auswahl die Übersicht verlieren. Empfehlenswert ist daher, zunächst in bekannte Anlageklassen über ETFs zu investieren, bevor neues Terrain betreten wird.

    Zu der ohnehin schon großen Auswahl gesellen sich nun noch zwei Arten von ETFs hinzu, zwischen denen unterschieden werden muss. Damit Neueinsteiger auf dem Gebiet der börsengehandelten Indexfonds jetzt nicht vollständig die Übersicht verlieren, stellen wir auch diese nun im Detail vor und gehen dabei auf alle Besonderheiten ein.

    ETFs werden zwischen diesen beiden Arten unterschieden:

    • Ausschüttende ETFs
    • Thesaurierende ETFs

    Wo liegt der Unterschied zwischen ausschüttenden und thesaurierenden ETFs? Dieser bezieht sich in erster Linie auf die Vorgehensweise der ETFs in Bezug auf Dividendenerträge. Wie es der Name vermuten lässt, werden diese bei einem ausschüttenden ETF in regelmäßigen Abständen an die Anleger ausgezahlt. Bei vielen ETFs findet dies in einem jährlichen Rhythmus statt, einige schütten jedoch auch vierteljährlich aus. Aus steuerlicher Sicht muss dabei darauf hingewiesen werden, dass fällige Steuern noch vor der Ausschüttung direkt abgezogen werden.

    Für Anleger, die an einem langfristigen Vermögensaufbau interessiert sind, erweisen sich hingegen thesaurierende ETFs als interessant. Bei diesen findet keine Ausschüttung statt. Stattdessen werden die Dividendenerträge umgehend wieder angelegt, wodurch das Fondsvermögen mit der Zeit ansteigt.

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    Eine weitere Besonderheit: Physisch und synthetisch replizierende ETFs

    Ob es sich um einen ausschüttenden oder thesaurierenden ETF handelt, wird demnach durch die Verwendung der Dividendenerträge bestimmt. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal von ETFs liefert jedoch auch deren Zusammenstellung. Aus diesem Grund muss neben den eben bereits beschriebenen Arten von ETFs weiterhin auch zwischen physisch replizierenden und synthetisch replizierenden ETFs unterschieden werden.

    Welche Besonderheiten liegen bei diesen beiden Arten vor? Physisch replizierende ETFs sind bestrebt, den zugrundeliegenden Aktienindex zu 100 Prozent nachzubilden. Hierzu werden die Aktien dieses Indexes so gekauft, dass auch die Gewichtung der Einzeltitel mit dem Index übereinstimmt. Was bei einer geringen Zahl von Wertpapieren in einem Index meist problemlos möglich ist, gestaltet sich bei sehr großen Indizes hingegen als schwierig. Es kann beispielsweise vorkommen, dass es aufgrund fehlender Liquidität am Markt nicht möglich ist, alle Unternehmensanteile zu kaufen. In diesem Fall spricht man von einer Teilreplikation. Der Tracking Error, der in Zusammenhang mit ETFs ebenfalls oft genannt wird, bezieht sich auf kleine Abweichungen zum abgebildeten Index.

    Dieser Tracking-Error kann durch synthetische – auch indirekt replizierende – ETFs minimiert werden. Bei diesen bildet der ETF-Anbieter den Indexfonds mittels derivativer Instrumente nach. Dieser „Sicherheitskorb“ wird zudem durch einen Swap-Kontrahenten abgesichert. Bei diesem handelt es sich meist um die Muttergesellschaft des Anbieters. Dadurch werden Anlegern zusätzliche Märkte und Anlagestrategien zugänglich gemacht. Als Nachteil wird jedoch häufig die mangelnde Transparenz dieser ETFs genannt. Weder die Funktionsweise ist vielen ohne nähere Erläuterung klar, noch die Zusammensetzung des Portfolios.

    Gut zu wissen

    Auch im Hinblick auf Kosten sind Unterschiede zwischen physisch replizierenden und synthetisch replizierenden ETFs festzustellen. So ist die letztgenannte Variante mit einem geringeren Verwaltungsaufwand für ETF-Anbieter verbunden, wodurch der Handel mit einer geringeren Grundgebühr möglich ist. Auf der anderen Seite muss jedoch das Ausfallrisiko des Kontrahenten berücksichtigt werden.

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    Langfristiger Vermögensaufbau über ETFs im Sparplan

    Es gibt Anleger, die mittels eines hohen Kapitalaufwands innerhalb kurzer Zeit eine hohe Rendite zu erzielen. Hierfür kaufen sie eine große Stückzahl eines Basiswertes, die sie direkt im Anschluss an eine positive Kursveränderung wieder verkaufen. Während der Gewinn pro Einzelwert gering ausfallen mag, kann sich durch die große Menge eine hohe Rendite entwickeln. Diese Vorgehensweise ist jedoch mit einem hohen Kapitalaufwand verbunden. Außerdem besteht das Risiko, Verluste in ebenso großer Höhe zu erleiden.

    Für Anleger, die eine langfristige Anlagestrategie verfolgen, kann sich indes auch der umgekehrte Weg auszahlen. Wer über einen langen Zeitraum kleine Beträge investiert, kann nach und nach ebenfalls ein beträchtliches Vermögen aufbauen. Diese Möglichkeit bieten ETFs im Sparplan. Welche Besonderheiten müssen dabei beachtet werden?

    1. Der ETF muss sparplanfähig sein: Dies ist nicht bei allen ETFs der Fall. Anleger sollten bereits bei der Auswahl des ETFs darauf achten, dass dieser sparplanfähig ist.
    2. Laufende Kosten niedrig halten: Die Geldanlage über einen längeren Zeitraum macht nur Sinn, wenn in dieser Zeit nur geringe Nebenkosten entstehen. Hierfür ist auf ein gebührenfreies Wertpapierdepot sowie einen günstigen ETF zu achten.
    3. Wahl eines thesaurierenden ETFs: Zum langfristigen Vermögensaufbau bieten sich thesaurierende ETFs gegenüber ausschüttenden ETFs an. Bei diesen werden Dividendenerträge umgehend wieder angelegt.
    4. Hohe Flexibilität: Viele sparplanfähige ETFs bieten Sparraten schon ab 25 Euro pro Monat an. Bei der Wahl sollten Anleger darauf achten, dass Zahlungen problemlos ausgesetzt oder flexibel erhöht werden können.
    5. Langfristige Laufzeit: Sparplan ETFs werden meist über 10 bis 15 Jahre bespart.
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    Worauf Anleger bei der Wahl des Sparplan ETFs achten sollten

    ETF Sparpläne werden mittlerweile von nahezu allen Banken in verschiedenster Form angeboten. Daher ist es für interessierte Anleger alternativlos, sich zuvor umfassend zu informieren und die einzelnen Angebote zu vergleichen. Sparplan ETFs sollen dem Anleger in erster Linie zum langfristigen Vermögensaufbau dienen. Da viele Privatanleger kleine Anlagebeträge nutzen, muss gewährleistet sein, dass der ETF während der Laufzeit nicht sämtliche Gewinne für Ordergebühren und laufende Kosten aufbraucht.

    Worauf müssen Anleger daher achten, wenn sie die Angebote der Banken miteinander vergleichen? Da die Konkurrenz unter den Geschäfts- und Filialbanken erwartungsgemäß groß ist und jeder ETF-Anbieter um die Gunst der Kunden wirbt, sollten Interessierte insbesondere auf spezielle Angebote achten. Dabei kann es sich um einmalige Bonuszahlungen seitens des Anbieters, besonders günstige Konditionen oder eine anlegerfreundliche Fixgebühr je Order handeln. Gleichzeitig sollte geprüft werden, ob die ETF-Anbieter den so gewährten Discount nicht einfach an anderer Stelle auf die Gebühren aufschlagen.

    Mit welchem Betrag ein ETF pro Monat bespart werden kann, hängt maßgeblich von den eigenen finanziellen Verhältnissen ab. Anleger sollten sich dabei keinesfalls übernehmen und nur Geld anlegen, auf das sie während der Laufzeit des Sparplans problemlos verzichten können. Sollte es dennoch zu finanziellen Engpässen kommen, sollte ein Aussetzen der monatlichen Einzahlungen wenigstens für einen gewissen Zeitraum möglich sein. Die laufenden Kosten können gering gehalten werden, wenn ein Depot mit kostenloser Kontoführung gewählt wird. Ermöglicht wird dies durch viele Banken in Form von Online-Depots, die speziell für ETF Sparpläne eingerichtet wurden.

    • ETFs sind entweder ausschüttend oder thesaurierend
    • Je nach Portfoliozusammenstellung physisch oder synthetisch replizierend
    • Über ETF Sparpläne ist langfristiger Vermögensaufbau möglich
    • Angebote der ETF Sparplan Anbieter sollten stets verglichen werden

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    Fazit: ETFs erweisen sich als vielseitige Anlagemöglichkeit

    Zum Abschluss unserer ausführlichen ETF Beschreibung fassen wir die getroffenen Aussagen nochmals in einem abschließenden Fazit zusammen. Bei ETFs (kurz für: Exchange Traded Funds) handelt es sich um börsengehandelte Indexfonds. In dieser Eigenschaft zeigen sie zahlreiche Vorteile gegenüber klassischen Investmentfonds. So ist zu allererst die hohe Liquidität zu nennen, aufgrund derer der Handel durchgängig möglich ist. Die Preisbildung findet dabei durch Angebot und Nachfrage statt. Dies führt zu engen Spreads und damit zu Kosten, die weitaus geringer sind als die von klassischen Investmentfonds. Auch Nachteil muss jedoch das Währungs- und Wechselkursrisiko betrachtet werden.

    Über ETFs besitzen Anleger zahlreiche Handelsmöglichkeiten. Sie können in nahezu alle anderen Anlageklassen investieren und dabei verschiedene Strategien anwenden und Handelsorders nutzen. Börsengehandelte Investmentfonds sind entweder ausschüttend oder thesaurierend. Diesen Unterschied sollten Anleger zwingend kennen, schließlich muss jeder für sich entscheiden, ob Dividendenerträge ausgeschüttet oder automatisch dem Anlagevermögen hinzugefügt werden sollen. Anleger mit langfristigem Anlagehorizont entscheiden sich in der Regel für letztere Variante. Ein langfristiger Vermögensaufbau ist weiterhin über ETF Sparpläne möglich, die mittlerweile von zahlreichen Banken angeboten werden.

    Es zeigt sich also, dass es sich bei ETFs um eine Anlagemöglichkeit handelt, die definitiv einen Blick wert ist. Durch die hohe Transparenz dürften auch Einsteiger keine Probleme haben, deren Funktionsweise zu verstehen.

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