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ETF des Monats Januar: Bedeutung und Zusammensetzung des S&P 500

Xtrackers Germany Mittelstand & MidCap UCITS ETF 1D

Die USA ist als weltweit führenden Wirtschaftsnationen für viele Anleger Bestimmen. Das wichtigste Aktienbarometer der Vereinigten Staaten ist der S&P 500 Index, in dem die Wertpapiere der 500 führenden Unternehmen des Landes zusammengefasst sind. Die Gewichtung erfolgt anhand der Streubesitz-Marktkapitalisierung. Anleger können über den S&P 500 ETF von der Kursentwicklung des Index partizipieren. Zusätzlich gibt es die Dividenden der Unternehmen. Wir zeigen, wie genau sich der S&P 500 Index zusammensetzt und was bei den ETFs zu beachten ist.

  • Im S&P 500 sind die 500 größten amerikanischen Unternehmen (börsennotiert) enthalten.
  • S&P 500 gilt als wichtiges Barometer der amerikanischen Wirtschaft und hat auch global große Bedeutung.
  • Den Index gibt es bereits seit 1923, wenngleich sich die Zusammensetzung in den Jahrzehnten änderte.
  • Trader können in zahlreiche ETF-Sparpläne und ETFs bei Online Brokern und Banken investieren.
Inhaltsverzeichnis
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    S&P 500 Index vorgestellt

    Der S&P 500 Index gilt als Indikator für den Zustand der amerikanischen Wirtschaft und der US-Handelsplätze. Der Grund ist einfach, denn im Gegensatz zum bekannten Dow Jones sind im S&P 500 Index die 500 wichtigsten Unternehmen der amerikanischen Wirtschaft vertreten. Daraus ergibt sich ein repräsentativer Querschnitt der gegenwärtigen Situation am amerikanischen Markt.

    Die S&P 500 Index bereits vor über 60 Jahren

    Der Index hat bereits eine lange Historie und begann bereits 1923, wenngleich er zunächst deutlich weniger Unternehmen enthielt und unter dem Namen „Composite Index“ eröffnet wurde. 1926 erfolgte die Erweiterung auf insgesamt 90 Wertpapiere. Erst mit der offiziellen Einführung des Index am 4. März 1957 wurden 500 Unternehmen im Index zusammengefasst. Während der Index-Geschichte gab es eine große Dynamik, denn er sollte stets die aktuell wichtigsten Unternehmen der US-Wirtschaft widerspiegeln. Viele Unternehmen sind bis heute seit Gründung im Index, wenngleich sich die Unternehmungen durch Fusionen oder Übernahmen stark veränderten. Zu den noch immer wichtigsten Firmen gehören:

    • Coca-Cola
    • Pfizer
    • Merck
    • PepsiCo

    Offiziell startete der S&P 500 Index am 31. Dezember 1987 an der Börse und notierte mit einem Basiswert von 247,08 Punkten. Seitdem ist der Blick auf den S&P 500 Chart für viele Anleger und Ökonomen ein wichtiges Instrument geworden, um die gegenwärtige Marktsituation in Amerika und global zu bewerten.

    Hinweis: Auch der S&P 500 ist vor Korrekturen nicht gefeit. Ca. alle zwei Jahre gibt es Korrekturen des Index. Seit 1950 waren es insgesamt 36 Korrekturen, wenngleich sich bei der Gesamtbetrachtung ein positives Resümee ziehen lässt.

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    Zusammensetzung des Index

    Möchten die Anleger in den S&P 500 ETF investieren, ist die Performance des Index entscheidend. Doch welche Unternehmen sind überhaupt vertreten? Der S&P 500 Index bietet eine repräsentative Übersicht der 500 wichtigsten Unternehmen der USA. Sie kommen aus verschiedenen Sektoren:

    • Industrie
    • Bahn/Transport
    • Dienstleistungen

    Zu den wichtigsten Unternehmen im Index gehören neben Tech-Größen wie Apple und Microsoft auch Facebook oder Amazon. Vertreten sind auch Branchengrößen wie Johnson & Johnson, Berkshire Hathaway, JP Morgan Chase, ExxonMobil. Was viele Trader nicht wissen: Da besteht der Index offiziell aus 500 Unternehmen, technisch gesehen sind es allerdings mehr Wertpapiere. Zwar ist der S&P 500 Index auf die besagten 500 US-Unternehmen begrenzt, da es allerdings mehrere Aktiengattungen bei den Unternehmen gibt, werden auch mehrere Klassen abgebildet. Wie ein Blick auf den Index-Stand im Juni 2018 zeigt, befanden sich damals 505 Wertpapiere im Index. Google ist mittlerweile unter „Alphabet“ bekannt und hatte 2014 neue Wertpapiergattungen ausgegeben. Die Wertpapiere der Klasse C haben jedoch kein Stimmrecht. Die Alphabet Aktien der Klasse A hingegen haben ein Stimmrecht/Aktie.

    Aufnahmekriterien beim S&P 500 Index

    Um die Performance der S&P 500 ETF einschätzen zu können, ist auch die Zusammensetzung interessant. Dabei entscheidend: Aufnahmekriterien für den Index. Welche Unternehmen werden überhaupt aufgenommen und welche ausgeschlossen? Für die Auswahlkriterien gibt es strenge Vorgaben, wie beispielsweise:

    • Unternehmen müssen eine Marktkapitalisierung von über 6,1 Milliarden USD aufweisen.
    • Mindestens ein monatliches Handelsvolumen von 250.000 Aktien.

    Bei den Auswahlkriterien gibt es auch Aktien, welche nicht zugelassen sind. Dazu gehören beispielsweise Vorzugsaktien, OTC-Aktien oder Master-Limited Partnerships.

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    Berechnung des S&P 500 Index

    Die Berechnung des Index findet automatisch computergesteuert mit modernsten technischen Lösungen statt. Dadurch wird die Indexberechnung effizienter und äußerst genau durchgeführt. Mit der Einführung der neuen technischen Berechnungsmethode 1957 war es erstmalig möglich, den Index im Stundentakt zu berechnen und zu veröffentlichen. Bis heute erfolgt die Indexberechnung auf Basis der Marktkapitalisierung voll automatisiert.

    Zahlen der 500 Unternehmen wegweisend für globale Anleger

    Die globalen Trader blicken mit Spannung auf die Entwicklung im S&P 500 Chart, denn es spiegelt sie wirtschaftliche Kraft der 500 wichtigsten Unternehmen im Land der unbegrenzten Möglichkeiten wieder. Dabei hat der Index eine deutlich höhere Aussagekraft im Vergleich zum Dow Jones. Der Grund ist einfach: Im S&P 500 werden ca. 75 Prozent der amerikanischen Börsenkapitalisierung wieder gespiegelt. Damit lassen sich einfacher Rückschlüsse auf die gegenwärtige Marktstimmung in den USA ziehen.

    Keine Aktiensplits im Index

    Die Berechnung im Index erfolgt über die Werteindex-Formel. Eine Verzerrung findet nicht statt, denn Dividendenzahlungen oder Aktiensplits werden nicht berücksichtigt. Der Vorteil: Die Aktualisierung im Index erfolgt sekündlich während der Handelszeiten der New York Stock Exchange.

    Hinweis: Möchten die Anleger in den S&P 500 ETF investieren, sollten sie auch den CBOE Volatility Index im Blick behalten. Steigt er, fällt der S&P 500 erfahrungsgemäß; fällt der CBOE Volatility Index, steigt der S&P 500.

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    S&P 500 Chart – die historische Performance

    Um nachzuvollziehen, wie erfolgreich Investitionen in S&P 500 ETF sein können, schauen wir uns den historischen Chart an. Im Betrachtungszeitraum 1957-1989 zeigte der S&P 500 Index ein deutliches Wachstum. Besonderen Einfluss hatten die Weltwirtschaftskrise und der Zweite Weltkrieg. Zunächst war von 1929-1949 ein konstanter Bärenmarkt erkennbar, allerdings gab es in der zweiten Jahreshälfte des Jahrhunderts erneut ein Wachstum. Da die Dividenden bei dem Index anders als beim DAX nicht berücksichtigt werden, ist der S&P 500 für eine langfristige Performance-Einschätzung nicht empfehlenswert.

    Die wichtigsten S&P 500 ETF

    Der Index an sich ist zwar richtungsweisend für die Einschätzung der amerikanischen Wirtschaft, aber für Anleger sind vor allem die einzelnen ETFs des Index besonders interessant. Bei ihrer Bewertung sind einige Kriterien besonders wichtig:

    • Fondskosten
    • Fondsdomizil
    • Replikationsmethode
    • Fondsvolumen

    Um einen Performance-Vergleich von einem S&P 500 ETF durchzuführen, gibt es verschiedene Ansätze. Trader können beispielsweise die ETFs nach Perioden oder Jahren betrachten. Wir haben uns zunächst für die Betrachtung nach Jahren entschieden und können mit dem Stand vom Januar 2019 ein eindeutiges müssen wir ziehen. Gemessen an der Performancebetrachtung von 2015 bis 2019 steht der Xtrackers S&P 500 UCITS ETF 1 C an der Spitze. Ebenfalls erfolgreich verformten innerhalb dieses Zeitraumes: Vanguard S&P 500 UCITS ETF, UBS ETF (IE) S&P 500 UCITS ETF (USD) A-dis, SPDR S&P 500 UCITS ETF.

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    Kosten bei S&P 500 ETF im Fokus behalten

    Entscheidend ist bei den S&P 500 ETF nicht nur die Performance, sondern auch der Blick auf die Kosten. Die Gesamtkostenquote der ETFs des Index ist variabel und bewegt sich zwischen 0,05 Prozent und 0,15 Prozent jährlich. Basierend auf der TER sind die folgenden drei ETFs besonders günstig:

    • Invesco S&P 500 UCITS ETF Acc: 0,05 % p.a.
    • Invesco S&P 500 UCITS ETF Dist: 0,05 % p.a.
    • iShares Core S&P 500 UCITS ETF (Acc): 0,07% p.a.

    Doch die günstigsten S&P 500 ETFs müssen nicht zwangsläufig die größte Fondsrendite erbringen. Schauen wir uns die ein-Jahres-Betrachtung per 31.12.2018 an, tauchen die genannten drei kostengünstigsten ETFs auf Basis der TER in dem Ranking nicht auf. Stattdessen ist auf dem ersten Platz Lyxor S&P 500 UCITS ETF C-EUR mit einer Rendite von 0,34 Prozent, auf dem zweiten Platz Lyxor S&P 500 UCITS ETF D-EUR mit der Rendite von 0,01 Prozent.

    Größte ETFs Fonds (nach Volumen) für Investment-Auswahl

    Anleger haben unzählige S&P 500 ETF zur Verfügung. Die Selektion kann nicht nur über die Gesamtkostenquote oder die Performance erfolgen, sondern auch anhand des Volumens. Zu den drei größten S&P 500 ETF gehören: iShares Core S&P 500 UCITS ETF (Acc) mit einem Volumen von über 26.500 Millionen Euro. Dahinter ist mit einem Fondsvolumen von über 19.200 Millionen EuroVanguard S&P 500 UCITS ET und auf dem dritten Platz mit über 7.000 Millionen Euro iShares Core S&P 500 UCITS ETF USD (Dist).

    Die günstigen Gebühren des Online-Brokers DEGIRO auf einen Blick

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    Sparplan-Angebote für S&P 500 ETFs

    Möchten die Trader in die S&P 500 ETF investieren, ist dies auch über Sparpläne möglich. Zahlreiche Broker oder Banken bieten die Pläne zu besonders attraktiven Konditionen. Auf diese Weise können die Anleger regelmäßig sparen und auch mit kleinerem monatlichen Volumen von der Kursentwicklung des Index partizipieren. Bei der Auswahl eines geeigneten Sparplanes ist ein Vergleich empfehlenswert. Nicht alle Broker bieten Sparpläne für S&P 500 ETFs.

    Einige ETF-Sparpläne mit attraktiven Sonderkonditionen

    Entscheiden sich die Anleger für den richtigen Broker, können sie auch von attraktiven Sonderkonditionen partizipieren. Wie die Erfahrungen zeigen, gibt es ausgewählte ETFs bereits für 0,00 Euro Ordergebühren. Außerdem können sich Trader bei vielen Online Brokern die Depotkosten sparen. Umso geringer die Fixkosten beim ETF-Handel sind, desto mehr bleibt letztendlich vom Gewinn.

    Sparraten sind flexibel und häufig ab 50 Euro möglich

    Die Erfahrungen zeigen, dass die Sparraten bei den Brokern flexibel gestaltet sind. Meist ist das Investment bereits ab 50 Euro möglich. Ab welchem Betrag sich die Sparrate lohnt, lässt sich pauschal nicht sagen. Anleger sollten ihre Sparrate entsprechend ihrem Anlagehorizont bestimmen. Für die Unterstützung können sie einen Renditerechner nutzen, mit dessen Hilfe die möglichen Gewinne auf Basis der gegenwärtigen Performance Daten der ETFs prognostiziert werden können.

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    Warum ist ETF-Investment sinnvoll?

    Mit den ETFs können die Trader einen Aktienindex bestenfalls 1:1 nachbilden und damit direkt von der Kursentwicklung partizipieren. Mit dem S&P 500 ETF haben die Anleger die 500 wichtigsten Unternehmen Amerikas, wobei sich die Zusammensetzung ändern kann. Damit kann sich auch die Performance positiv oder negativ verändern. Der Vorteil der passiv gemanagten Fonds besteht darin, dass keine Verwaltungsgebühren anfallen. Damit sparen sich die Trader zwar Kosten, aber der ETF kann im besten Fall auch nicht besser performen als der Markt. Er ist allerdings auch nur schlechter als der Basis-Index.

    ETFs für Diversifikation im Portfolio empfehlenswert

    Mit dem Investment in die Indexfonds haben Anleger den Vorteil, dass sie ihr Kapital über verschiedene Branchen streuen. Die Zusammensetzung vom S&P 500 Index besteht aus verschiedenen Branchen und deren führende Unternehmen. Auch, wenn eine Branche stark nachgibt, so können diese Verluste bestenfalls mit einer positiven der übrigen Branchenindex ausgeglichen werden. Diese Diversifikation erweist sich in einem guten Portfolio ebenfalls von Vorteil. Die Anleger können mit einer Wundkostenersparnis breit investieren und müssen dabei selbst keine Anlageentscheidungen treffen. Vor allem für weniger erfahrene Anleger ist der Einstieg in den globalen Handel damit vergleichsweise einfach möglich.

    Tipp: Trader können in S&P 500 ETF investieren, wenn sie ein Portfolio beim Broker/der Bank besitzen. Dabei haben sie die Wahl, ob die Dividenden regelmäßig ausgeschüttet oder wieder angelegt werden. Neben der ausschüttenden Ertragsaufwendung gibt es auch zahlreiche thesaurierende Fonds.

    DEGIRO überzeugt durch attraktive Konditionen

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    Fazit S&P 500: Bedeutender Aktienindex auch mit Sparplan möglich

    Indizes liefern den Anlegern wichtige Informationen, wenn es um die Marktentwicklung einer Branche oder eines Landes geht. Weltweit gibt es verschiedene Aktienindizes. In Deutschland gilt der DAX als besonders wichtig, in den USA ist es der S&P. Darin zusammengefasst sind die 500 wichtigsten Unternehmen (basierend auf Marktkapitalisierung). Branchenübergreifend sind darin seit den Zwanzigerjahren unzählige große Namen der amerikanischen Wirtschaft enthalten. Der Index gilt als bedeutendster Gradmesser, wenn es um die Stimmung in der amerikanischen Wirtschaft geht. Trader können ebenfalls davon partizipieren und beispielsweise in S&P 500 ETF investieren. Auf diese Weise sichern sie sich nicht nur die Dividende, sondern auch die Kursgewinne. Durch das ETF-Investment ist eine branchenübergreifende Diversifikation auch mit geringem Kapital möglich. Viele Broker bieten ebenso Sparpläne ab 50 Euro, um Anleger einen vergleichsweise einfachen Einstieg durch regelmäßiges Sparen zu ermöglichen. Um die richtigen ETFs auszuwählen, ist nicht nur der Blick auf den S&P 500 Chart empfehlenswert, sondern auch die Berücksichtigung der Gesamtkostenquote und des Volumens. Grundsätzlich gilt: Je niedriger TER, desto weniger Kostenaufwendungen haben die Anleger. Doch eine niedrige Gesamtkostenquote allein sag nicht über die Performance aus. Hierzu sollten die Trader auch das Volumen sowie die Rendite der letzten Monate/Jahre in Betracht ziehen. Sie können ebenfalls in S&P 500 ETFs bei einem Broker Ihrer Wahl investieren. Testen Sie die Konditionen doch einfach gratis mit einem Demokonto. Ein Broker Vergleich unterstützt Sie bei einer geeigneten Auswahl.

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