Girokonto mit Startguthaben – Alles was sie zu den Konten mit dem Bonus wissen sollten!

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 08.05.2020


Ein Girokonto mit Startguthaben verspricht ganz ohne Überweisung bei einem neuen Geldinstitut im Plus zu starten. Viele Banken werben mit Startprämien um neue Kunde und wollen die sonst eher wechselfaulen von einer Geschäftsbeziehung überzeugen.

Wir erklären Wechselwilligen, worauf sie achten sollten, wenn sie ihr Konto wechseln möchten und dafür einen Startprämie erhalten wollten. In vielen Fällen ist eine Startprämie nicht entscheidend dafür, ob ein Kunde den Kontowechsel bereut oder glücklicher bei dem neuen Anbieter ist.

  • Startguthaben meist an Bedingungen geknüpft
  • Gehaltseingang oder Aktivität oft Voraussetzung
  • Konto-Hopping kann Schufa verschlechtern
  • Kontowechsel kann auch Nachteile haben

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1.     Girokonto mit Startguthaben an Bedingungen geknüpft

Wer sich für Girokonten mit Startguthaben interessiert, ist in der Regel an sämtlichen Prämien für Girokonten interessiert, sodass wir an dieser Stelle darauf eingehen, welche Möglichkeiten es überhaupt gibt, als Neukunde bei einem Girokonto von Prämien zu profitieren. Viele der Prämien laufen nämlich nicht unter „Girokonto mit Startguthaben“, sondern sind anders benannt.

Ein Girokonto inklusive Startguthaben ist darunter nur eine der Möglichkeiten, von Girokontoprämien zu profitieren. Dieser Begriff ist zudem ohnehin nur noch eingeschränkt korrekt. Ein Startguthaben direkt zu Beginn der Kontonutzung bietet inzwischen eigentlich keine Bank mehr an. Stattdessen müssen Kunden bestimmte Bedingungen erfüllen, um die Prämie freizuschalten und erhalten das eigentliche „Startguthaben“ erst danach. Dies kann jedoch durchaus einige Wochen, wenn nicht sogar Monate in Anspruch nehmen.

Dieses Vorgehen ist jedoch sicherlich auch verständlich. Würden die Banken ihr Startguthaben nicht an Bedingungen knüpfen, könnten Nutzer schließlich direkt wieder wechseln und so eine Prämie nach der anderen in Empfang nehmen, ohne das Girokonto tatsächlich zu nutzen. Davor müssen Banken sich natürlich auch schützen. Ihr Ziel ist es mit der Prämie schließlich, Neukunden für das Girokonto zu gewinnen und nicht großen finanziellen und organisatorischen Aufwand zu betreiben, ohne Kunden gewinnen zu können.

Eine Prämie für alle anzubieten, ist nicht rentabel. Kunden müssen deswegen in der Regel das Konto sehr ausgiebig testen, um eine Prämie zu erhalten. Auf diese Weise haben die Geldinstitute dann auch die Gelegenheit, sich zu beweisen und durch ihre Qualität Neukunden an sich zu binden.

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2.     Welche Bedingungen müssen Nutzer erfüllen?

Welche Bedingungen Neukunden erfüllen müssen, um eine Prämie zu erhalten, hängt natürlich maßgeblich vom Geldinstitut ab. Ziel ist jedoch in den meisten Fällen, eine eher langfristige Kundenbindung zu erreichen und somit dafür zu sorgen, dass sich die Prämie auch für die Bank lohnt.

Für Banken ist es natürlich besonders attraktiv, Kunden zu gewinnen, die das Girokonto als Gehaltskonto einrichten. Zum einen können sie so sicher sein, dass es regelmäßig genutzt wird, zudem ist auch die Nutzungsdauer so in der Regel vergleichsweise lang. Niemand geht gerne alle paar Wochen zur Personalabteilung, um seine Kontoverbindung ändern zu lassen. Dementsprechend gibt es kaum ein Girokonto mit Startguthaben ohne Gehaltseingang. Interessenten müssen hingegen oft mehrere Gehaltseingänge auf dem neuen Konto verzeichnen, bevor sie das Startguthaben erhalten.

Teilweise fordern die Banken jedoch nicht gleich das gesamte Gehalt. Bei einigen ist es für die Prämie auch ausreichend, wenn überhaupt regelmäßige Geldeingänge zu verzeichnen sind. Dies Konten eignen sich dann natürlich auch gut zur Begleichung von Fixkosten oder als Gemeinschaftskontos von WGs oder Paaren.

Eine weitere Voraussetzung für die Kündigung eines Girokontos mit Startguthaben ist deswegen die Kündigung des alten Kontos. Dafür muss der Neukunde seiner neuen Bank in der Regel den Auftrag erteilen, das alte Girokonto zu kündigen. Derartige Prämien sind allerdings bei Depotwechseln weitaus häufiger, zumal viele bei ihrem Girokonto eine kurze Übergangsspanne bevorzugen.

Eine dritte Möglichkeit ist eine sogenannte Aktivitätsprämie. Wenn ein Kunde innerhalb eines Monats eine bestimmte Anzahl an Buchungen tätigt, gilt das Konto als aktiv genutzt und die Prämie wird freigeschaltet.

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3.     Für wen lohnt es sich, ein Girokonto inklusive Startguthaben zu beantragen?

Ein Girokonto mit Startguthaben ist letztlich vor allem für Schnäppchenjäger interessant. Viele Kunden treffen ihre Entscheidungen für ein Girokonto oftmals aus anderen Beweggründen als einer Prämie. Dafür ist ihnen ein Girokonto zu wichtig. Es ist ein wesentlicher Bestandteil im Alltag und letztlich Dreh- und Angelpunkt für den eigenen Geldverkehr. Das bedeutet jedoch auch, dass es vielen Nutzern wichtig ist, natürlich einen seriösen Anbieter zu wählen, jedoch auch, dass dieser so viel Komfort wie möglich bietet.

Die meisten Kunden entscheiden sich zudem für sehr lange Zeit für einen Kontoanbieter, was aus verschiedenen Gründen auch sehr sinnvoll sein kann. Die Anfangsprämie wird dann immer unwichtiger und es lohnt sich dementsprechend kaum, sich aufgrund dieser für eine Bank zu entscheiden.

Grundsätzlich ist es natürlich auch kein unerheblicher Aufwand, das Konto zu wechseln. Zwar gibt es inzwischen Wechselservices mit unterschiedlichem Leistungsumfang, die es deutlich erleichtern können, das Konto zu wechseln. Allerdings müssen die Daten natürlich mehrfach kontrolliert werden und Zahlungsdaten teilweise manuell geändert werden.  Zusammen mit der Antragsstellung und der Recherche für das beste Girokonto im Vorfeld kommen so durchaus einige Arbeitsstunden zusammen. Für viele lohnt es sich deswegen unter dem Strich finanziell kaum, das Konto aufgrund einer Prämie zu wechseln.

Je weniger Geld ein Kunde besitzt, umso interessanter wird es für ihn natürlich, mit einer solchen Prämie belohnt zu werden. Gerade für Studierende, Auszubildenden oder Berufseinsteiger kann ein Startguthaben eine wichtige Finanzspritze bedeuten und ist dann natürlich sehr attraktiv.

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4.     Achtung: SCHUFA-Score könnte sich verschlechtern

Wer plant, in etwas näherer Zukunft einen Kredit aufzunehmen, sollte es sich genau überlegen, ob er ein neues Girokonto eröffnet, nur um das Startguthaben zu erhalten. Letztlich könnte der Kredit dadurch deutlich teurer werden.

Dies hat vor allem mit zwei Daten zu tun, die in den SCHUFA-Score einfließen: Die Länge der Geschäftsbeziehung zu den einzelnen Banken und die Anzahl der Konten und Kredit. Nicht umsonst wird geraten, nicht zu viele Konten zu besitzen und ungenutzte Girokonten oder Kreditkarten zu kündigen. Sie alle wirken sich ab einer bestimmten – aber unbekannten Anzahl – auf den Score aus. Grundsätzlich errechnet die SCHUFA nämlich ein höheres Ausfallrisiko für Nutzer, die viele Konten und Kreditkarten nutzen. Positiv werden allerdings meist eingeräumte Überziehungsrahmen gewertet, da dies ein Zeichen von Vertrauen und einem regelmäßigen Zahlungseingang ist. Dennoch sind Verbraucher grundsätzlich dazu angehalten, nicht mehr Geschäftsbeziehungen zu pflegen, als unbedingt notwendig ist.

Für den Schufa-Score ist jedoch auch eine möglichst lange Geschäftsbeziehung zur kontoführenden Bank wichtig. Auch deswegen kann es sehr nachteilig sein, das Konto häufig zu wechseln. Ohnehin ist für Kunden, die einen Kredit beantragen wollen, oft von Vorteil schon länger bei einer Bank Kunde zu sein. Dies ist jedoch inzwischen aufgrund der unkomplizierten Möglichkeit, Kredite online zu vergleichen, immer weniger wichtig. Die meisten Nutzer entscheiden sich nicht mehr für ihre Hausbank als Kreditgeber.

Umso wichtiger ist es also, dass Kreditinteressierte dafür sorgen, dass ihr SCHUFA-Score so gut wie möglich ist. Dies erreichen sie mit:

  • Nur so viele Konten/Kreditkarten wie notwendig
  • Kreditrahmen bei genutzten Konten und Kreditkarten
  • Lange Geschäftsbeziehung aufbauen.

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5.     Auf Qualität des Kontos achten

Ein Girokonto mit Startguthaben Vergleich sollte niemals nur nach der Prämie gehen. Viele Geldinstitute bieten gerade im Girokontobereich sehr unterschiedliche Services und auch Gebühren. Nutzer sollten deswegen alle wichtigen Faktoren beachten, die bei der Nutzung des Girokontos für sie eine Rolle spielen und diese auch bei der Auswahl des Kontos beachten.

Grundsätzlich gilt, dass die Anbieter, die auf dem deutschen Markt aktiv sind, allesamt Vertrauenswürdig sind und ein im internationalen Vergleich in der Regel ein recht hohes Serviceniveau aufweisen. Dennoch gibt es natürlich zwischen den Anbietern viele Unterschiede und die Spanne ist teilweise sehr weit. Manche bieten Beratung vor Ort an, andere hingegen nur Kontakt per Mail. Während einige eine fünfstellige Anzahl an Geldautomaten zur Nutzung bieten, ist bei anderen Bargeldverfügbarkeit nur per Kreditkarte oder an der Supermarktkasse möglich. Deswegen ist es unausweichlich, dass Nutzer, die ein neues Girokonto suchen, nicht nur die Prämie beachten, sondern sich auch über den Anbieter und das Geschäftsmodell informieren. Vor allem die Servicequalität spielt eine wichtige Rolle bei der späteren Zufriedenheit mit dem Konto.

Vor allem sollten Nutzer die Folgegebühren beachten. Oftmals sind die Gebühren für Konten so hoch, dass sie die Startprämie innerhalb von wenigen Monaten wieder egalisiert haben. Wer also nicht nach Qualität, sondern nach dem finanziellen Vorteil geht, sollte immerhin darauf achten, dass die Gebühren nicht den Prämienwert übersteigen.

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6.     Girokonten mit Startguthaben oft von Direktbanken angeboten

Ein Girokonto zu finden, für dessen Beantragung Neukunden eine Startprämie erhalten, ist gar nicht so unkompliziert. Deutlich seltener lässt sich allerdings ein kostenloses Girokonto mit Startguthaben finden, das dann auch kostenfrei genutzt werden kann. Die Anzahl an kostenfreien Girokonten hat sich im Laufe der Niedrigzinsphase deutlich verringert.

Inzwischen gibt es nur noch wenige Anbieter, die ein Girokonto ohne Bedingungen kostenfrei anbieten. Dies liegt daran, dass Girokonten letztlich einen recht hohen Verwaltungsaufwand verursachen und in der Regel von den Banken querfinanziert werden. Wer ein Girokonto nutzt, nutzt häufig auch andere, lohnendere Finanzdienstleistungen des Geldinstituts.

Wer sich speziell für kostenfreie Konten interessiert, muss deswegen in den letzten Monaten und Jahren auf Direktbanken zurückgreifen. Sie betreiben keine eigenen Filialen oder Bankautomaten und können auf diese Weise deutlich kostengünstiger arbeiten. Die Kontobeantragung erfolgt unkompliziert per Post und ist oftmals deutlich schneller abgewickelt als bei Filialbanken.

Durch die schmale Kostenstruktur können sie heute zumindest teilweise noch kostenfreie Girokonten anbieten und belohnen Neukunden zudem häufig mit der Möglichkeit, eine Aktivitätsprämie oder Startguthaben zu erhalten, wenn sie das Konto regelmäßig nutzen. Auf diese Weise überzeugen sie viele Kunden, ihnen eine Chance zu geben, die sonst möglicherweise eher nach einer Filialbank suchen würden. Diese haben häufig große Vorteile in der Bargeldverfügbarkeit und bieten auch eine persönliche Beratung an.

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7.     Bargeldverfügbarkeit im Alltag oft sehr wichtig

Die Deutschen wollen sich einfach nicht daran gewöhnen, hauptsächlich mit Karte zu zahlen, wie es in vielen anderen Ländern längst üblich ist. Deswegen ist für viele Bankkunden immer noch entscheidend, wie gut sie an Bargeld kommen. Insgesamt gibt es in Deutschland rund 60.000 Geldautomaten – Sie sind jedoch teilweise sehr unterschiedlich verteilt. Vor allem dürfen nicht alle Automaten mit jeder EC-Karte genutzt werden. Die Geldautomaten werden stattdessen von Netzen betreiben. Wer nicht Teil des Netzes ist, muss Gebühren bezahlen und gibt diese in der Regel an die Kunden wieder. Die größten Geldautomatennetze sind.

  • Sparkassen: 25.000 Automaten
  • Volks- und Raiffeisenbanken: 18.300 Geldautomaten
  • Cash Group: 9.000 Automaten
  • Cashpool: 3.200 Automaten

Allerdings ist die Verbreitung dieser Automaten nicht unbedingt so gut, wie es auf den ersten Blick erscheinen könnte. Oftmals finden sich mehrere Automaten an einem Standort, sodass die Daten durchaus ein wenig beschönigt sind. Gerade Bankkunden, die nicht in Großstädten wohnen, müssen im Vorfeld prüfen, wo sich der nächste Geldautomat befindet, den sie nutzen können. Auf diese Weise verhindern sie, dass sie Probleme haben, Bargeld zu bekommen oder immer hohe Gebühren dafür zahlen müssen.

Viele Direktbanken haben jedoch Lösungsstrategien entwickelt, die die Notwendigkeit, Teil eines Automatennetz zu sein, umgehen. So ermöglicht beispielsweise die Kreditkarte kostenfreie Bargeldverfügungen oder Kunden können an der Supermarktkasse Geld abheben. Kunden mancher Direktbanken müssen also etwas flexibler sein, erfahren dann jedoch kaum Einschränkungen. Wer dies ablehnt, ist bei Sparkassen und Volksbanken gerade in ländlichen Gebieten gut aufgehoben.

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8.     Services können wichtiger als Startguthaben sein

Ein weiterer wichtiger Faktor bei der Wahl des richtigen Girokontos sind sicherlich auch weitere Services.  Gerade der Kundenservice unterscheidet sich teilweise deutlich. Und auch die Erreichbarkeit bzw. die Nutzbarkeit des Banking ist auf verschiedene Arten möglich. So bieten beispielsweise viele Direktbanken inzwischen mobile Banking an, während diese Möglichkeit von Filialbanken immer noch nur teilweise angeboten wird.

Auf der anderen Seite gibt es einige Geldinstitute, die die Kontoverwaltung auch telefonisch ermöglichen. Dies ist sowohl bei Filialbanken als auch bei Direktbanken üblich, wird jedoch bei weitem nicht von allen angeboten. Wer auf eine dieser Möglichkeiten, sein Konto zu führen, viel Wert legt, sollte dementsprechend darauf achten, welche Bank dies anbietet.

Ein weiterer wichtiger Faktor können die Kreditkarten sein, mit denen der Kunde sein Konto nutzen kann. Bei vielen Direktbanken ist eine Kreditkarte schon allein deswegen enthalten, um die Bargeldverfügbarkeit zu gewährleisten. Allerdings ist sie nicht immer kostenfrei und vor allem im Auslandseinsatz oft nicht günstig. Wer sich für eine zusätzliche Kreditkarte interessiert, sollte deswegen im Vorfeld einschätzen, welche Dienste er in diesem Zusammenhang benötigt und dann darauf achten, dass die Kreditkarte diese Anforderungen möglichst günstig erfüllt. Dies ist nämlich auch bei Direktbanken keine Selbstverständlichkeit und kann so das vermeintlich kostenfreie Girokonto deutlich verteuern.

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9.     Das beste Girokonto finden: Was sind die eigenen Anforderungen?

Wer ein neues Girokonto sucht, sollte sich nicht zu stark von Startguthaben oder anderen Prämien leiten lassen. Dafür ist ein Girokonto im Alltag zu wichtig. Ein problemloser Zahlungsverkehr ist immens wichtig, um sich nicht letztlich sogar seine Zukunft zu verbauen. Dementsprechend sollten Nutzer darauf achten, einen vertrauenswürdigen Anbieter zu finden, der ein hohes Maß an technischer Sicherheit gewährleistet.

Wenn diese Mindestvoraussetzung gegeben ist, gilt es die eigenen Prioritäten zu setzen. Die meisten Bankkunden legen viel Wert darauf, unkompliziert Bargeld zu beziehen. Wer dies nicht im Supermarkt tun möchte und keine monatliche Begrenzung in Kauf nehmen möchte, sollte besonders stark darauf achten, wo er in seinem räumlichen Umfeld ohne größere Umstände Geld abheben kann.

Zudem sollte er sich überlegen, wie er das Konto nutzen möchte: Mobil oder telefonisch soll Banking ebenfalls möglich sein? Das schränkt die Anzahl an Geldinstituten, die in Frage kommen, schon deutlich ein. Dementsprechend wird dieser Service für viele Kunden ein wichtiges Entscheidungskriterium sein.

Ein weiterer wichtiger Faktor sind zudem die Karten, mit denen Kunden ihr Konto nutzen können. Viele wünschen eine EC-Karte, jedoch auch eine Kreditkarte. Diese sollte bei Zahlungen im Ausland günstige Bargeldabhebungen ermöglichen – vorausgesetzt natürlich, der Kunde hat überhaupt vor, sie im Ausland einzusetzen. Sonst ist sie in vielen Fällen nicht unbedingt wichtig und kann bei der Entscheidung vernachlässigt werden.

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10. Kontowechsel: Darauf sollten Kunden achten

Wer sein Konto wechseln möchte, muss natürlich auch etwas organisatorischen Aufwand auf sich nehmen. Zum Glück gibt es inzwischen viele Kontowechseldienste, die verschiedene Dienstleistungen übernehmen. Darunter fallen beispielsweise:

  • Buchungsliste erstellen
  • Übernahme von Daueraufträgen und Lastschriftaufträgen
  • Informieren der Geschäftspartner über die geänderte Kontoverbindung

Dies ist übrigens grundsätzlich nur eingeschränkt als Service der Bank zu verstehen. Stattdessen ist es gesetzlich festgelegt, dass Banken diese Dienste anbieten müssen und es zudem Kunden zu ermöglichen haben, innerhalb von zwei Wochen vollständig mit ihrem Konto umgezogen zu sein. Tatsächlich erweist sich dieser Zeitraum in der Praxis jedoch immer noch als unrealistisch. Deswegen sollten Nutzer nicht davon ausgehen, dass ein Kontowechsel innerhalb dieses Zeitrahmens erfolgen wird und etwas mehr Zeit einplanen.

Es ist ohnehin recht sinnvoll, das alte Konto nicht direkt zu kündigen. Auf diese Weise merken Kontowechsler unkomplizierter, dass Geschäftspartner oder Freunde noch die alten Kontoverbindung gespeichert haben und verhindern so unnötige Komplikationen und Missverständnisse.

In den Kontowechseldiensten hat sich nämlich in einem Test der Finanztest herausgestellt, dass die meisten Kontowechselservices in der Praxis nicht fehlerfrei funktionieren. Buchungslisten sind nicht vollständig, der Wechselservice gibt keine eindeutige Handelsanweisungen oder Daueraufträge werden nicht komplett übernommen. Wechselwillige sollten also in jedem Fall nachkontrollieren und das alte Konto nicht direkt löschen.

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11. Vor- und Nachteile eines Girokontos mit Startguthaben

Ein Girokonto, das auch gleich ein Startguthaben aufweist, hat natürlich einige Vorteile. Die Geldinstitute lassen sich Neukunden oft recht ansehnliche Beträge kosten. Dies macht den Kontowechsel natürlich deutlich attraktiver. Wer also ohnehin vorhatte, das Konto zu wechseln, kann dadurch den entscheidenden Anstoß zum Wechsel erhalten. In der Konsequenz hat er dann möglicherweise ein Girokonto, das besser zu ihm passt und ihm im Optimalfall weniger Geld kostet. Ist dies der Fall, lohnt sich der Kontowechsel finanziell natürlich gleich doppelt.

Dies gilt umso mehr, wenn es sich generell um einen günstigeren Anbieter handelt. Gerade Kunden, die von einer Filialbank zu einer Direktbank wechseln, sparen für das Girokonto Gebühren ein und auch viele weitere Finanzprodukte lassen sich deutlich günstiger beziehen – allerdings ohne Beratung.

Ein Nachteil kann natürlich sein, dass es sich um ein Lockangebot gehandelt hat und das Konto letztlich deutlich teurer ist als das alte Konto. Dann ist auch die Startprämie oftmals schnell aufgebracht.

Ein weiterer Nachteil ist zudem, dass die meisten Startprämien es erforderlich machen, sehr schnell zu handeln. Reagiert der Interessent nach der Beantragung nicht schnell genug, ist es oft schon nicht mehr möglich, die Bedingungen für die Startprämie zu erhalten. Zudem muss diese bei den meisten Geldinstituten noch einmal gesondert beantragt werden, erfordert also zusätzlichen Aufwand und Interessenten müssen sich über Kleingedrucktes genau informieren.

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Alternative zu Startguthaben: Werbeprämien

Wer sich nicht nur darauf beschränken möchte, eine Startguthaben zu erhalten, kann bei vielen Banken auch an einem Freundschaftswerbeprogramm teilnehmen. Wenn Kunden mit ihren Erfahrungen mit dem Geldinstitut zufrieden sind, können sie dies Freunden oder Familie mitteilen und sie als Neukunden anwerben.

Bei vielen Geldinstituten erhalten sie als Dankeschön eine Werbeprämie, die sogar nicht selten in etwa den Betrag der Neukundenprämie beträgt. Dementsprechend kann sich dies sehr lohnen. Dies gilt umso mehr, da der Werber in der Regel weniger unternehmen muss als der Geworbene. Dieser sollte wie auch ein Neukunde durchaus an einer längerfristigen und intensiven Geschäftsbeziehung interessiert sein. Nur wenn er sich auch als dauerhafter und aktiver Kunde herausstellt, kann der Werbende mit einer Prämie rechnen.

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Wer sich für diese Möglichkeit interessiert, sollte in jedem Fall auch das Kleingedruckte lesen. Es ist meistens notwendig, dass sich die Werbenden schon im Vorfeld eindeutig zu erkennen geben, oft ist es jedoch auch mindestens erforderlich, dass Neukunden eine Referenznummer angeben oder die Webseite des Geldinstituts über einen bestimmten Link aufsuchen. In manchen Fällen reicht jedoch auch der Name. Der Geworbene sollte die genauen Bedingungen in jedem Fall auch kennen, zu denen der Werbende belohnt wird. So kann er dazu beitragen, sicherzustellen, dass die Prämie auch wirklich gutgeschrieben wird.
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12. Fazit: Girokonto inklusive Startprämie nutzen

Viele Banken werben Neukunden mit besonderen Willkommensprämien wie Startguthaben an. Dabei sind sie jedoch recht häufig an zusätzliche Bedingungen geknüpft. So gibt es nur sehr selten das Angebot, ein Girokonto mit Startguthaben ohne Gehaltseingang zu nutzen – zumindest, wenn es zusätzlich auch noch kostenfrei sein soll.

Dementsprechend müssen Kunden die genauen Bedingungen studieren, die für das Startguthaben von ihnen erfüllt werden müssen. Manche Banken stellen vergleichsweise strikte Forderungen auf und halten vor allem den Zeitrahmen bis zur Erfüllung sehr eng, während andere deutlich großzügiger sind.

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Interessenten, dir ihr Konto wechseln wollten, sollten jedoch auch die anderen Faktoren beachten, die für oder gegen ein bestimmtes Girokonto sprechen. Viele Bankkunden nutzen ein Girokonto über viele Jahre, sodass es sinnvoll ist, einen hochwertigen Anbieter zu wählen. Eine dauerhaftes Konto-Hopping aufgrund von Startprämien ist hingegen zumindest für alle zu vermeiden, die in näherer Zukunft einen Kredit aufnehmen möchten – der Schufa-Score verschlechtert sich sonst unter Umständen deutlich.