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Europäische Staatsanleihen: Irische Papiere gefragt!

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Ich erinnere mich noch sehr genau, als Irland nahe an der Staatspleite vorbeischrammte und irische Staatsanleihend dementsprechend durchaus als „Junk Bonds“ gesehen wurden: Eine Art „Ramsch“, mit hohen Kupons, aber hohem Ausfallrisiko.

Das hat sich inzwischen wieder gründlich geändert. Die irische Volkswirtschaft hat offensichtlich zu früherer Stärke zurückgefunden. Vielleicht war es gar nicht so schlecht, dass der „Finanzsektor“ etwas zurückrudern musste.

Jedenfalls ist die irische Volkswirtschaft laut Schätzungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) im letzten Jahr um satte 5% gewachsen – das ist für die Euro-Zone ein sehr hoher Wert. Und auch für das laufende Jahr prognostiziert der IWF für die irische Volkswirtschaft ein überdurchschnittliches Wachstum von 3,5%.

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Irische Regierung kann sich freuen: Niedrige Refinanzierungskosten!

Die irische Regierung zeigte sich recht clever, indem sie neue Anleihen an den Markt brachte – und mit dem frischen Geld (aufgenommen zu niedrigen Zinsen) Kredite zurückzahlte, welche höher verzinst werden müssen.

Alleine durch diese Transaktionen wird die irische Regierung laut IWF rund 150 Mio. Euro in diesem Jahr und insgesamt 750 Mio. Euro in den nächsten Jahren einsparen können.

Sinkende Zinskosten, und zudem durch das starke Wirtschaftswachstum eine Erhöhung der Steuereinnahmen. Das sind Zahlen, die wohl dem Finanzminister jedes Landes freuen würden.

Und nicht nur den: Auch die US-Ratingagentur Standard & Poor´s hat bereits letzten Dezember ihr Rating für Irland von A- auf A erhöht. Die US-Ratingagenturen haben sich in der Vergangenheit nicht immer mit Ruhm bekleckert, um es einmal so auszudrücken. Topp-Ratings für faule Immobilienpapiere, wir erinnern uns. Dennoch: Eine Heraufstufung auf „A“ ist durchaus als positives Zeichen zu sehen.

Keine Rose ohne Dornen: Denn die mittlerweile überzeugenden makro-ökonomischen Daten Irlands führen dazu, dass es für Anleger nun eben auch nicht mehr die hohen Zinsen voriger Jahre dort gibt. Konkret:

Irische Anleihe mit 7 Jahren Restlaufzeit gefragt

Laut Börse Stuttgart war zuletzt besonders eine irische Staatsanleihe mit 7jähriger Restlaufzeit gefragt. Die WKN der Anleihe lautet: A1ZUS5, dann können Sie sich dieses Papier auch selber anschauen. Hier die Eckdaten:

  • Laufzeitende: 15. März 2022
  • Kupon: 0,8%

Da der Kurs etwas über Nominalwert notiert, liegt die Rendite entsprechend etwas darunter. Als ich heute nachgeschaut hatte, lag der Briefkurs (= Kurs, zu dem Sie kaufen können) bei 101,05%.

Die Rendite liegt wegen des Kurses über Nominalwert damit unter der Höhe des Kupons, und zwar bei aktuell 0,72%.

0,72% mit irischen Staatsanleihen – in der Krise der Jahre 2008/2009 wäre dies wohl als schlechter Witz aufgefasst worden. Doch in der aktuellen Lage sind laut den Umsätzen, die wir in Anleihen wie dieser sehen, die Anleger an solchen Papieren durchaus interessiert.

Klarstellung

Und auch hier gilt: Dies ist meine rein subjektive Einschätzung und keine Aufforderung an Sie, diese Anleihe zu handeln. Betrachten Sie meine Zeilen als Gedankenanstoß, nicht mehr und nicht weniger. Es geht um Ihr Geld – verantwortlich dafür sind Sie ganz alleine. Wir recherchieren nach bestem Wissen und Gewissen, übernehmen aber keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

 

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