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Daytrader Depot Test – Was muss man beachten?

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Bis vor noch nicht allzu langer Zeit war Daytrading nur den absoluten Börsenprofis vorbehalten. Dies hat sich im Laufe der Zeit allerdings geändert. Aufgrund der neuen Möglichkeiten sind viele Interessenten jedoch mit der Angebotsvielfalt überfordert und wissen nicht, welche Kriterien ein guter Broker für das Daytrading erfüllen muss.

Beim Daytrader Depot Test sind verschiedene Dinge relevant, die zudem nicht für jeden Trader die gleiche Bedeutung haben. Für viele sind jedoch die folgenden Punkte wichtig:


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1. Seriosität

Auch bei Daytrading Brokern ist die Seriosität das wichtigste Merkmal. Im Daytrading lässt sich eine beachtliche Rendite unter großem Risiko erzielen, sodass die Branche durchaus anfällig für schwarze Schafe ist. Trader sollten vor der Anmeldung darauf achten, dass der Broker eine Lizenz aus einem EU-Staat vorweisen kann, das Gebührenmodell nicht zu günstig wirkt und die Reputation im Internet nicht deutlich auf einen schlechten und nicht vertrauenswürdigen Broker hinweist. Nur wenn dies der Fall ist, sollten Trader überhaupt darüber nachdenken, Echtgeld einzuzahlen.

Der Broker sollte in der EU lizensiert sein und einen möglichst tadellosen Ruf vorweisen können.

2. Geschäftsmodell

Viele Einsteiger wissen zu Beginn nicht, welche Unterschiede in den Geschäftsmodellen existieren. Dabei kann dies bedeutende Auswirkungen haben und die Entscheidung für die Arbeitsweise des Brokers muss vor einer engeren Auswahl getroffen werden.

Grundsätzlich kann zwischen zwei unterschiedlichen Geschäftsmodellen unterschieden werden:

3. Market Maker

Sogenannte Market Maker stellen die Kurse selbst. Sie gehen also im Prinzip direkt mit dem Kunden den Handel ein und vermitteln die verschiedenen Kaufs- und Verkaufsangebote unter den Kunden. Die Kosten, die der Kunde dabei tragen muss, werden über den Spread erhoben, Kommission entfällt dabei. Ein Nachteil hierbei ist, dass der Broker sich am Markt absichern und dafür gegen den Kunden „wetten“ muss, was einen Interessenskonflikt bedeuten kann. Allerdings sind hier die Einstiegshürden deutlich geringer und sogar die Spreads können vorteilhaft sein.

Viele Trader bevorzugen ECN– oder STP-Broker, jedoch können auch Market Maker für Einsteiger in Frage kommen.

4. Performance und Kurse

Bei keiner anderen Anlageform ist die schnelle Durchführung von Orders so relevant wie beim Daytrading. Bereits wenige Sekunden Unterschied können über Gewinn und Verlust entscheiden. Deswegen muss ein guter Broker für Daytrading verschiedene Kriterien erfüllen.

  • Zum einen sollte der Anbieter die Realtime-Kurse möglichst kostenfrei zur Verfügung stellen. Realtime-Kurse sind für Daytrading essentiell, da es Ihnen nicht weiterhilft, wenn Sie die Kurse zeitversetzt sehen. Haben sich die Kurse zum Zeitpunkt des Verkaufs ungünstig entwickelt, ist ein Verlust möglich.
  • Darüber hinaus ist es wichtig, dass die Software und die Handelsplattform der Bank Daytrading ermöglichen, das heißt, die Orders auch unverzüglich abwickeln. Das bedeutet, dass die Ladezeiten kurz sein müssen und auch in Hauptgeschäftszeiten keine Lags entstehen dürfen.
  • Trader sollten zudem die Möglichkeit haben, Bestätigungsfelder zu umgehen. Das einfache Bestätigen der Trades ist häufig ausreichend, während eine erneute Bestätigung wichtige Sekunden kosten kann.
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Der Börsensoftware des Online-Brokers fällt somit eine Schlüsselfunktion zu.

Die Handelssoftware sollte tadellos funktionieren und eine schnelle Aufgabe der Orders sowie ihre Durchführung auch zu Hauptzeiten ermöglichen.

5. Gebühren und Kosten

Da im Daytrading in der Regel viele Orders aufgegeben werden, ist ein Anbieter mit prozentualer Ordergebühr eigentlich indiskutabel. Die Kosten für die Wertpapiertransaktionen müssen so niedrig wie möglich sein. Dies lässt sich am ehesten mit einem Anbieter realisieren, der für die Orderausführung eine Flatrate berechnet. Kosten für Limitänderungen fallen bei einem Daytrader Depot weniger in das Gewicht.

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Allerdings gibt es durchaus auch Broker, die für die Weiterleitung der Order einen geringen prozentualen Anteil am Ordervolumen fordern. Sie können beispielsweise dann günstiger sein, wenn durch die hohe Liquidität bessere Kurse mit engeren Spreads zustande kommen.

Ein guter Broker kann also höhere Kosten haben und dennoch günstiger sein als ein schlechter Broker, bei dem der Trader durch höhere Spreads weniger Gewinn erzielen kann.

Nicht nur die Gebühren, auch die Spreads sind wichtige Faktoren bei Brokern für Daytrading.

6. Auswahl an Handelsarten

Wie wichtig dieses Merkmal ist, ist von Trader zu Trader verschiedenen. Wer ohnehin nur die Majors im Forex handeln möchte, wird bei nahezu jedem Broker für Daytrading fündig. Wer hingegen exotischere Basiswerte oder am außereuropäischen Ausland handeln möchte, sollte auf die Auswahl des Brokers achten. Ebenfalls interessant ist die Frage, ob der Anbieter die jeweiligen Handelsplatzgebühren fair an seinen Kunden weiter gibt oder ob erhöhte Gebühren auf den Trader zukommen. Während viele günstige Broker die typischen Handelsarten und Standard-Basiswerte für wenige Gebühren handeln lassen, sind exotischere Produkte häufig mit wesentlichen Mehrkosten verbunden. Trader sollten darauf unbedingt achten.

Wer exotischere Basiswerte oder an internationalen Handelsplätzen traden möchte, sollte die Auswahl des Brokers darauf prüfen.

7. Serviceangebot und Support

Im Daytrading kann eine kurze Zeitspanne dafür sorgen, dass der Trader einen hohen Gewinn nicht realisieren kann oder sogar empfindliche Verluste hinnehmen muss. Deswegen ist es von großer Bedeutung, dass der Kundenservice möglichst schnell erreichbar ist. Er sollte zudem kostenlos sein und über möglichst viele Kanäle verfügbar sein. Eine Hotline und LiveChat sichern eine gute Erreichbarkeit. Im Optimalfall sollte beides auch in deutscher Sprache angeboten werden. Auch darüber hinaus gibt es viele weitere Extras, die darüber entscheiden können, ob ein Broker als passende Wahl wahrgenommen wird oder nicht.

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Viele Zahlungsmethoden und eine möglichst kostenfreie Auszahlung sorgen dafür, dass der Trader flexibler ist. Ein Demokonto ist für die meisten Privatanleger empfehlenswert. Wer gerade erst ins Daytrading einsteigt benötigt dringend die Möglichkeit, risikofrei erste Trades zu tätigen. Erfahrene Trader feilen hier hingegen ohne Risiko an ihrer Strategie und können sie so ohne Druck verbessern. Lehrmaterialien und Seminar sind für Privatanleger von großer Wichtigkeit und kommen bei keinem guten Broker zu kurz. Für Fortgeschrittene ist das Angebot allerdings oft beschränkt.

Viele Broker bieten besondere Serviceangebote. Wichtig ist ebenfalls eine gute Erreichbarkeit des Supports.

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Fazit:

Ein guter Broker fürs Daytrading ist seriös, bietet ein passendes Geschäftsmodell und kann auch bei Auswahl und Service punkten. Ebenfalls von großer Bedeutung sind die Geschwindigkeit der Plattform und die Kosten bei Transaktionen.

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