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Zahlungen mit Bitcoin und Litcoin bei Amazon in Kanada möglich

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Coincard ermöglicht seit einigen Tagen in Kanada Zahlungen mit Bitcoins und Litecoin beim Onlineshopping. Das Unternehmen bietet schnelle Zahlungen mit niedrigen Gebühren an. Die Umsetzung erfolgt über das Lightning-Netzwerk als Zahlungsmethode. Coincard ist ein Exchange Service, der sich selbst als Bitcoin to Gift Card Exchange Service bezeichnet. Das Unternehmen hat bei allen seinen Händlern das Lightning-Netzwerk als Zahlungsweg integriert, wie auf dem Unternehmensblog bekannt gegeben wurde. Die einzige Voraussetzung ist ein Mindesteinkaufswert von 25 Dollar.

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Coincard als Zwischenhändler

Coincard fungiert dabei als Zwischenhändler und will die Akzeptanz von Bitcoins als Zahlungsmittel fördern. Bisher bieten weltweit nur vergleichsweise wenig Onlineshops Bitcoins als Zahlungsmittel an. In Deutschland kann man bisher nur bei einigen kleineren Onlineshops mit Bitcoins bezahlen.

Allerdings muss auch Coincard einen Umweg nehmen und kann keine direkten Zahlungen anbieten. Daher nutzt das Unternehmen Geschenkkarten mit Bitcoins. Wer diese kauft, kann dann seine Einkäufe bei Amazon, Newegg, Walmart, Esso, Shell, Apple und einigen weiteren Partner auf diesem Weg bezahlen.

Einer der ersten Anbieter mit Lightning-Netzwerk als Zahlungsweg

Coincard ist einer der ersten Anbieter, der das Lightning-Netzwerk als Zahlungsmethode nutzt und akzeptiert. Die Entwickler von BTCPay haben den Lightning Netzwerk Client installiert und sind damit Partner des Projekts. Bei einer Bestellung über die Website coincard.ca erscheint nun bei „zur Kasse gehen“ auch das Lightning-Netzwerk als Zahlungsmethode. Die Bestellung wird mit dem Einscannen eines QR-Codes abgeschlossen. Noch befindet sich das Lightning Netzwerk in der Beta-Phase, wird aber schon jetzt immer häufiger genutzt, unter anderem von ersten Apps und Services. Die erste Transaktion erfolgte im Januar.

Lösung für Skalierungsproblem von Bitcoin?

Das Lightning-Netzwerk könnte die Lösung für das Skalierungsproblem und damit der oft beklagten langsamen Transaktionsgeschwindigkeit von Bitcoin sein. Je mehr neue Nutzer bei Bitcoin aktiv sind, umso länger dauert eine Transaktion. Beispielsweise können bei Visa mehrere Tausend Transaktionen pro Sekunde erfolgen, bei Bitcoins sind es nur sieben. Solange dieses Problem nicht gelöst ist, kann es noch ein weiter Weg sein, bis Bitcoins offiziell als Zahlungsmittel anerkannt werden. Langfristig könnte das Lightning-Netzwerk dazu beitragen, dass die Blockchain entlastet wird. Es müssen im Endeffekt nur zwei Transaktionen erfolgen, alle weiteren Überweisungen werden innerhalb eines Payment-Channels durchgeführt.

Zahlungen über Payment-Channels

Über das Lightning Netzwerk werden sogenannte Payment-Channel zwischen Sendern und Empfängern von Zahlungen aufgebaut. Zur Eröffnung des Channels erfolgt eine Bitcoin-Transaktion in beliebiger Höhe über die Blockchain. Dabei werden die Bitcoins dann auf eine Multi-Signature-Adresse eingezahlt. Diese funktioniert wie eine Bilanz, in der beide Seiten immer sehen können, über wie viel Geld sie verfügen.

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Mit diesem eingezahlten Geld erfolgen dann weitere Transaktionen. Auch Rückerstattungen sind möglich. Dies ist bei Bitcoins nicht der Fall, da sich dabei die Blockchain verändern würde. Beim Lightning-Netzwerk ändert sich dabei weder an der Bilanz noch an der Blockchain etwas, lediglich beim Öffnen und Schließen des Kanals wird die Blockchain verändert. Sobald der Channel geschlossen wird, wird eine aktualisierte Bilanz an das Bitcoin-Netzwerk geschickt. Dies erfolgt letztendlich über eine Transaktion.

Nicht für jede Transaktion neuer Kanal notwendig

Allerdings muss nicht für jede Transaktion ein neuer Kanal aufgebaut werden. Innerhalb des Netzwerks kann man bereits vorhandene Kanäle nutzen. Wenn A mit B und C verbunden ist, kann B für eine Überweisung an C den Kanal zwischen A und C für seine Überweisung nutzen. B und C müssen daher keinen neuen Channel eröffnen. A leitet die Überweisung von B an C weiter. Dafür müssen jedoch ausreichend Bitcoins im Channel vorhanden sein. Noch ist das Lightning Netzwerk nicht komplett aufgebaut und es gibt es derzeit nur wenige Channels. Wenn es dem Netzwerk gelingt, bei jeder Transaktion den kürzesten Weg finden, kann es auf lange Sicht sehr effektiv, schneller und energiesparender als Bitcoin selbst sein.

Bitcoins im Onlineshopping noch kaum verbreitet

Bisher können Kunden nur vergleichsweise selten mit Bitcoins beim Onlineshopping bezahlen. Unter anderem experimentierte PayPal zeitweise mit Bitcoins. PayPal bot dazu ebenfalls Geschenkkarten an, stoppte das Projekt aber aufgrund der Unsicherheiten, die mit Bitcoins verbunden sind. Auch hier war die fehlende Möglichkeit für Rückerstattungen möglicherweise ein Grund.

Dennoch akzeptieren schon 2014 einige Unternehmen Bitcoins als Zahlungsmittel, darunter auch große internationale Konzerne und bekannte Nichtregierungsorganisationen. In Berlin kann man in einigen Cafés mit Bitcoins bezahlen. Insgesamt ist die Integration von Bitcoins als Zahlungsmittel allerdings noch recht kompliziert. Einerseits sind Bitcoins in Deutschland nicht als gesetzliches Zahlungsmittel anerkannt, anderseits ist die technische Umsetzung nicht immer leicht. Man benötigt durchaus einige IT-Kenntnisse und muss sich vorab mit dem Thema Bitcoins beschäftigen.

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Hohe Transaktionsgebühren im Bitcoin-Netzwerk

Ein weiterer Grund ist, dass man immer wieder hört, dass die Transaktionsgebühren bei Bitcoins vergleichsweise hoch sind und mit steigenden Nutzerzahlen weiter nach oben gehen. Der Grund ist, dass die Gebühr für eine Transaktion von der Datenmenge abhängig ist. Diese hängt wiederum mit der Zahl der beteiligten Bitcoin-Adressen zusammen. Viele Transaktionen sind rund 250 Byte groß und kosten dann je nach Geschwindigkeit vier bis neun Dollar. Dies ist beispielsweise im Vergleich zu einer Banküberweisung sehr teuer. Damit können die Transaktionsgebühren den Wert des gekauften Produktes deutlich übersteigen. Als Ende letzten Jahres das Interesse an Bitcoins und damit auch die Zahl der Nutzer massiv anstieg, explodierten auch die Transaktionskosten. Solange diese derart hoch sind, wird Bitcoins wohl nicht flächendeckend als Zahlungsmittel infrage kommen.

Nachteile für Händler

Neben den hohen Gebühren erschweren die wenigen möglichen Transaktionen pro Sekunde das Einsetzen von Bitcoins als Zahlungsmittel. Gerade für Händler ist wohl auch das Fehlen einer Möglichkeit für Rückbuchungen ein Problem. Coincard hat möglicherweise nun eine Lösung für diese Fragen gefunden.

In der Regel werden für Zahlungen mit Bitcoins sogenannte Wallets benötigt, in denen Bitcoins gespeichert werden. Im Onlinehandel müssen also Händler und Kunden ein solches Wallet besitzen. Für die Händler ist es sicherer, ein Cold Wallet zu nutzen, über dass sie ihre Bitcoins unabhängig vom Internet, beispielsweise auf einem USB-Stick, speichern. Damit schützen sie sich unter anderem vor einem Hackerangriff.

Anbieter nahmen Zahlungsweg zurück

In der letzten Zeit zogen einige Anbieter ihr Angebt, mit Bitcoins zahlen zu können, wieder zurück. Für Aufsehen in den Medien sorgte beispielsweise Anfang des Jahres die North American Bitcoin Conference in Miami. Die Teilnehmer konnten auf der Bitcoin-Tagung nicht mehr mit Bitcoins zahlen. Als Grund für die Rücknahme der Angebote wird immer wieder die hohe Volatilität von Bitcoins genannt.

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Darüber hinaus hat sich in Europa auch auf Kundenseite Bitcoin noch nicht als Zahlungsmittel durchgesetzt. Auf der anderen Seite scheuen viele Shopbetreiber wohl die mit Bitcoins verbundenen Risiken sowie technische Hürden und bieten daher diesen Zahlungsweg nicht an. Allerdings etablieren sich Bitcoins immer mehr und der Onlinehandel könnte diese Entwicklung weiter anschieben.

Bitcoins in den USA bereits weiter verbreitet

In Deutschland bieten nur wenige kleinere Onlineshops und Organisationen Zahlungen bzw. Spenden mit Bitcoins an. In den USA sind Zahlungen mit Bitcoins bereits weiter verbreitet. Schon 2013 erkannte ein Gericht in den USA Bitcoins als Währung an. In Deutschland gilt Bitcoins nicht als gesetzliches Zahlungsmittel, sondern als Rechnungseinheit. Mittlerweile werden Bitcoins richterrechtlich ähnlich wie Devisen behandelt. Gewinne aus dem Handel mit Bitcoins müssen also entsprechend versteuert werden.

Coincard unterstützt Adaption von Bitcoin

Coincard ist ein im Juli 2014 gegründetes Tochterunternehmen von Stuff Technologies Inc. Schon Ende 2013 begann man, sich mit Bitcoins zu beschäftigen. Das Unternehmen stellte fest, dass Onlinehändler durchaus den Wunsch haben, ihren Kunden Bitcoins als Zahlungsweg anzubieten, aber die Risiken, die mit dem Bitcoin-Handel verbunden sind, scheuen. Coincard will daher kanadischen Kunden helfen, mit Bitcoins online bezahlen zu können. Dabei greift das Unternehmen auf sein bereits bestehendes System der Geschenkkarten zurück.

Für Coincard ist das Bitcoin-Netzwerk eine Wertanlage und eine Währung. Man will dabei helfen, Kryptowährungen bei alltäglichen Geschäften zu etablieren. Dafür müssen unter anderem Händler überzeugt werden, Bitcoins als Zahlungsmethode anzubieten. Das Unternehmen hofft auf eine weitere Anerkennung von Bitcoins als Zahlungsmittel.

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Fazit: Zahlungen mit Bitcoins bei Amazon in Kanada möglich

Das Unternehmen Coincard bietet in Kanada einen Weg an, um bei Onlineshops wie Amazon mit Bitcoins oder Litecoin zu bezahlen. Dazu hat das Unternehmen in Zusammenarbeit mit BTCPay das sogenannte Lightning-Netzwerk implementiert. Über dieses Netzwerk werden Payment-Channels zwischen zwei Nutzern aufgebaut. Eine Transaktion über die Bitcoin-Blockchain ist nur zur Eröffnung und zum Schließen des Netzwerks notwendig, alle anderen Zahlungen erfolgen direkt über den Payment-Channel. Auf diesem Weg sind auch Rückbuchungen möglich, was bei Bitcoins selbst nicht der Fall ist.

Um diesen Zahlungsweg anzubieten, nutzt Coincard sein bereits bestehendes System mit Geschenkkarten. Mit Bitcoins kaufen die Kunden eine solche Geschenkkarte und lösen diese bei einem teilnehmenden Onlineshop ein. Wer eine Bestellung ab 25 Dollar Mindesteinkaufswert auf diesem Weg bezahlen will, muss bei den Zahlungsmethoden das Lightning-Netzwerk auswählen und die Bestellung auf der Website des Anbieters über einen QR-Code abschließen. Die Zahlung erfolgt schnell und es fallen nur geringe Gebühren an.

Das Lightning-Netzwerk könnte langfristig die Schwachstellen des Bitcoin-Netzwerk hinsichtlich Skalierbarkeit, Geschwindigkeit und dem Problem, dass keine Rückerstattungen möglich sind, ausgleichen. Bisher bieten nur vergleichsweise wenige Onlinehändler weltweit Bitcoins als Zahlungsmittel an, da sie die Risiken im Umgang mit Bitcoins scheuen. Coincard will mit seiner Idee die Akzeptanz von Bitcoins als Zahlungsmittel weiter voranbringen. Derzeit befindet sich das Lightning-Netzwerk noch in der Beta-Phase, dennoch nutzen bereits einige Apps und Services diesen Weg, um Transaktionen mit Bitcoins durchzuführen.

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