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Wikipedia mit Einschränkungen bei Kryptowährungen

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Wikipedia schränkt die Nutzung seiner Plattform für Besitzer von Kryptowährungen ein. Aus Sicht der Online-Enzyklopädie befinden diese in einem Interessenskonflikt. Daher dürfen sie in Zukunft nicht mehr über Kryptowährungen schreiben und auch keine Artikel zum Thema editieren. Wer allerdings ein echter Experte ist, darf auch in Zukunft Artikel verfassen und editieren. Wikipedia erläutert Interessenkonflikte auf eine seiner Seiten und definiert auch, was ein Experte ist.

Inhaltsverzeichnis
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    Regeländerung auf weiterer bekannter Plattform

    Damit ändert nach Google, Facebook und Twitter eine weitere weltweit bekannte Internetplattform seine Regeln zum Umgang mit Kryptowährungen. Wikipedia ist in zahlreichen Sprachen verfügbar und sieht sich seit 2001 als gemeinnütziges Projekt zum Aufbau einer Enzyklopädie. Im Laufe der Jahre ist Wikipedia ein sehr umfangreiches Lexikon zu den unterschiedlichsten Themen geworden. Die Community arbeitet gemeinsam an Artikeln und der Weiterentwicklung des Lexikons. An Wikipedia arbeiten vor allem freiwillige Autoren mit. Viele Artikel werden nach dem Konzept des kollaborativen Schreibens vom mehreren Autoren gemeinsam verfasst und immer wieder bearbeitet und diskutiert. Alle Inhalten sind unter freien Lizenzen verfügbar.

    Neutaler Standpunkt der Artikel

    Zu den vier Grundsätzen des Projekts gehört es, dass die Autoren Beiträge so verfassen sollen, dass sie einen neutralen Standpunkt wiedergeben. Alle Artikel sollen daher neutral und nachprüfbar sein. Ideal ist es, Belege und Quellenangaben anzugeben. Wenn zu einem Thema mehrere Standpunkte bekannt sind, sollten diese neutral beschrieben werden, ohne dass der Autor selbst Position bezieht. Bei kontroversen Themen kann es innerhalb der Community durchaus zu langen Diskussionen kommen. Die Wikipedia-Community versucht, Autoren dazu zu animieren, gute Artikel zu schreiben und gibt dazu auch Hilfestellungen. Artikeln könne auch bewertet werden und Autoren, die bereits mehrere Artikel geschrieben haben, können eine wichtigere Position innerhalb der Community erlangen.

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    Diskussionen innerhalb der Community

    Auch welche Themen überhaupt in das Lexikon aufgenommen werden, entscheiden die Nutzer untereinander. Wenn ein Nutzer ein Thema oder einen Artikel als unangemessen empfindet, kann er einen Löschantrag stellen. Über diesen diskutieren dann alle Interessierten. Man versucht immer einen Konsens zu finden, was aber nicht immer gelingt.

    Obwohl man auch ohne Registrierung an Artikeln mitarbeiten kann, ist eine Registrierung gerne gesehen und bringt einige Vorteile mit sich. Nutzer können sich auch an Diskussionen auf der Diskussionsseite beteiligen. Für einige Themen gibt es mittlerweile auch Fachredaktionen. Wer zu einem Themenbereiche besonderes Fachwissen beitragen kann, kann sich auf einer Liste als Ansprechpartner eintragen.

    Identität der Autoren oft unbekannt

    Lange war die wahre Identität der Autoren bei Wikipedia meist nicht bekannt. Viele Autoren sind nicht auf der Plattform angemeldet und auch wer sich registriert hat, konnte nicht überprüft werden. Alle Angaben für die Eröffnung eines Benutzerkontos sind freiwillig. Doch Mitte 2014 wurden die Nutzungsbedingungen geändert. Autoren, die beispielsweise im Namen von Unternehmen arbeiten und für die Erstellung von Wikipedia-Artikeln bezahlt werden, müssen sich identifizieren. In einigen Fällen wurden Autoren gesperrt, die Artikel geschrieben hatten und dafür bezahlt wurden, ohne ihre Auftraggeber zu nennen.

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    Interessenkonflikte möglich

    Wann ein Autor nicht über ein bestimmtes Thema schreiben darf, wird auf der Seite „Interessenskonflikt“ näher beschrieben. Wer ein bestimmtes Interesse an einem Thema in einer bestimmten Richtung hat, darf darüber nicht schreiben. In der englischsprachigen Version hat Wikipedia nun den Besitz von Kryptowährungen als neuen Interessenskonflikt hinzugefügt. Die Definition von Wikipedia besagt, dass jede externe Beziehung einen Interessenskonflikt zur Folge haben kann. Diese Beziehung kann persönlich, religiös, wissenschaftlich, rechtlich oder finanziell. Das Halten einer Kryptowährung stellt einen finanziellen Interessenkonflikt dar.

    Experten zu bestimmten Themen

    Wer an einem Thema interessiert ist, ist noch lange kein Experte. Wikipedia möchte, dass bei allen Artikeln eine gewisse Neutralität eingehalten wird. Oft ist es dennoch so, dass Menschen, die sich für ein bestimmtes Thema interessieren auch über viel Wissen dazu verfügen. Daher hat Wikipedia gleich nach den Texten zum Thema Interessenskonflikt die sogenannten Subject-Matter-Experten definiert. Diese sind Experten in einem bestimmten Themenfeld. Sie sollen sicherstellen, dass ihre externen Rollen und Beziehungen in ihrem Fachgebiet nicht ihrer Aufgabe bei Wikipedia beeinträchtigen. Wer also lediglich Kryptowährungen besitzt, ist laut dieser Definition kein Experte im Fachgebiet Kryptowährungen.

    Mit Bitcoins an Wikipedia spenden

    Wikipedia nimmt übrigens schon seit 2014 Spenden in Bitcoins an. Wikipedia ist werbefrei und finanziert sich über Spendeneinnahmen. Vor einigen Jahren gehörte das Internetlexikon wohl zu den bekanntesten Unternehmen und Organisationen, die sich für Bitcoins öffneten. Damals ging Wikipedia auch eine Partnerschaft mit dem Zahlungsabwickler Coninbase ein und „begrüßte“ Bitcoin im eigenen Blog.

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    Zuvor verhandelte Wikipedia einige Monate bezüglich der Integration von Bitcoins. Wikipedia-Gründer Jimmy Wales sagte damals, dass man bei dieser Angelegenheit vorsichtig vorgehen wolle. Wikipedia machte sich zunächst mit der Gesetzeslage vertraut. Als diese verständlicher und deutlicher wurde, begann man, die Integration von Bitcoins fortzusetzen.

    Flexible Spendenmöglichkeiten

    Damals bot Wikipedia 13 Zahlungsmöglichkeiten für Spenden an, mit denen man aus fast jedem Land die Wissensplattform unterstützen konnte. Wikipedia sagte damals, dass man Spendern flexible Zahlungsmöglichkeiten anbieten möchte. Zudem begründete man, warum man sich für Coinbase für Zahlungsabwicklungen entschieden hat. Laut Wikipedia bedeutete die Zusammenarbeit mit Coinbase, dass man mit geringem technischen Aufwand Spenden in Bitcoins entgegennehmen und diese direkt in Dollar tauschen kann. Auf diesem Weg könne man Spenden in Bitcoins einfacher annehmen und abwickeln.

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    Bitcoins für Kleinspenden

    Damals waren Bitcoins für Wikipedia vor allem für sogenannte Mirco-Donations, also Kleinspenden, als attraktiv. Diese können über Bitcoin sowohl durch den Spender wie auch vom Empfänger einfach durchgeführt werden. Der Spender kann kleine Beträge auf den Cent genau spenden und der Empfänger erhält sein Geld in nur wenigen Minuten. Außerdem fallen im Vergleiche zu anderen Zahlungsmitteln nur geringe Gebühren an. Vor allem bei länderübergreifenden Überweisungen ist dies eine schnelle, einfache und günstige Zahlungsmöglichkeit. Wikipedia hoffte möglicherweise auch, dass durch das Angebot, in Bitcoins zu spenden, die Spendenbereitschaft steigt.

    Fazit: Halten von Kryptowährungen stellt für Wikipedia Interessenkonflikt dar

    Nach Google, Facebook und Twitter ändert auch Wikipedia seinen Umgang mit Kryptowährungen. Für die Online-Enzyklopädie stellt das Halten von Kryptowährungen einen finanziellen Interessenskonflikt dar. Aus diesem Grund dürfen Nutzer, die Kryptowährungen besitzen, in Zukunft keine Artikel zu diesem Thema mehr verfassen oder editieren. Experten für Kryptowährungen sind jedoch weiterhin willkommen. Allerdings ist nicht jeder interessierte Nutzer auch ein Experte.

    In der Regel kann sich jeder am Schreiben und Editieren von Wikipedia-Artikeln beteiligen. Eine Registrierung ist nicht notwendig, aber von Vorteil. Seit 2014 müssen Autoren, die für das Verfassen von Artikeln bezahlt werden, ihre Identität offenlegen. Zu den vier Grundsätzen der Enzyklopädie gehört, dass jeder Artikel von einem neutralen Standpunkt aus verfasst werden soll. Welche Faktoren für Wikipedia einen Interessenkonflikt darstellen, wird auf der Wikipedia-Seite zu Interessenkonflikten genauer definiert. Das Halten von Kryptowährungen kam nun als neues Kriterium hinzu.

    Wikipedia selbst hat Bitcoins bereits 2014 als Möglichkeit für Spenden integriert. Damals ging man auch eine Kooperation mit Coinbase als Zahlungsabwickler ein. Wikipedia gehörte damit zu den bekanntesten Organisationen, die Bitcoins akzeptierten.

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