Apple-Aktie mit hohem Anstieg seit 1980

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 17.08.2021


Apple ist schon seit fast 40 Jahren an der Börse und mittlerweile zwei Billionen Dollar wert und damit das teuerste US-Unternehmen an der Börse. Insgesamt stieg die Aktie um mehr als 118.000 Prozent und die Apple-Aktie steigt weiter. Als Apple im Dezember 1980 an die Börse ging, lag der Börsenwert bei rund 1,8 Milliarden Dollar und eine Aktie kostete 22 Dollar. Hätte ein Anleger damals investiert, wäre er schon lange Millionär.

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Bereits vier Aktiensplits durchgeführt

Beim Börsengang konnten Anleger 1.000 Aktien von Apple für insgesamt 2.200 Dollar kaufen. Seitdem ist die Aktie weiter gestiegen. Im Laufe der Jahre kam es zu vier Aktiensplits, damit die Wertpapiere optisch günstiger wurden. Dabei wird die Anzahl der Aktien erhöht und der Kurs sinkt. Wird beispielsweise die Anzahl der Aktien verdoppelt, ist der Kurs nur noch halb so hoch.

Diese vier Aktiensplits hatten zur Folge, dass es mittlerweile 56 einzelne Papiere gibt. Auf der Grundlage dieser Rechnung hätte eine Aktie beim Börsenstart nur 39 Cent gekostet. Derzeit liegt der Kurs bei 462 Dollar, was ein Kursplus von 118.362 Prozent bedeutet. Hätte ein Anleger 1980 1.000 Aktien gekauft, hätte er heute 2,6 Millionen Dollar in der Tasche. Auch in diesen Tagen kommt es wieder zu einem Aktiensplit.

Aktiensplit am 24. August nach Handelsschluss

Alle Anleger, die zum Handelsschluss am 24. August eine Aktie von Apple in ihrem Portfolio haben, nehmen an den Aktiensplit teil. Das Splitverhältnis liegt bei 1:4. Aus einer Apple-Aktie werden nach dem Split damit vier. Die neuen Aktien können dann ab dem 31. August gehandelt werden. Anleger müssen dafür selbst nichts tun. Der Split erfolgt automatisch. Die bisher gehaltenen Aktien werden eingezogen und durch Aktien mit einem niedrigeren Nennwert eingetauscht. Die WKN bzw. ISIN bleibt dabei gleich.

Der Anteil an Apple-Aktien erhöht sich dadurch nicht, weil nur der Nennwert sinkt. Lediglich die Anzahl der gehaltenen Aktien steigt. Hält ein Anleger derzeit 1.000 Apple-Aktien, gehören ihm nach dem Split 4.000 Aktien. Die Anteile am Unternehmen werden lediglich kosmetisch neu aufgeteilt. Die Aktien wirken nun optisch günstiger. An den Beteiligungsverhältnissen und dem Wert des Aktienbestandes der Aktionäre verändert sich nichts. Auch der Börsenwert von Apple bleibt gleich.

Mehr Kleinaktionäre anlocken

Mit diesem Schritt verfolgt Apple das Ziel, mehr Kleinaktionäre anzulocken, denn die Aktie ist nun leichter handelbar. Derzeit muss ein Anleger über 400 Dollar zahlen, um nur eine Aktie zu erhalten. Legt ein Anleger in Zukunft die gleiche Summe an, kann er für diesen Preis mehrere Aktien erwerben. Dies ist vor allem für Anleger mit begrenzten Mitteln, die aber dennoch ihr Portfolio diversifiziert aufstellen wollen, interessant. Darüber hinaus zeigt das Apple-Management die Stärke des Unternehmens. Die Verantwortlichen gehen wohl nicht davon aus, dass die Apple-Aktie in absehbarer Zeit massiv unter Druck gerät und damit besonders billig würde. Auch dies kann bei Investoren Eindruck hinterlassen.

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Split kann interessanter Einstiegszeitpunkt sein

Je nach Handelsstrategie kann ein solcher Aktiensplit ein interessanter Einstiegszeitpunkt sein. Oft kommt es nach einem solchen Schritt zu einer positiven Kursentwicklung. Dies hat sicher auch den Hintergrund, dass viele Anleger aufgrund des optisch günstigen Preises zu einem Kauf bereit sind. Anleger sollten die Entscheidung für einen Kauf aber nie nur aufgrund eines Aktiensplits treffen. Eine gründliche Fundamentalanalyse auf der Grundlage volks- und betriebswirtschaftlicher Kennzahlen ist weiterhin wichtig. Anleger sollten eine Aktie nur dann kaufen, wenn sie davon überzeugt sind, dass sich die Aktie auch in Zukunft gut entwickeln wird.

Mit Blick auf die Chartanalyse hätte ein Aktiensplit ähnlich wie auch bei einer Dividendenzahlung einen großen optischen Kurseinbruch im Chart zur Folge. Die Aufsplittung im Verhältnis 1:4 würde demnach bedeuten, dass sich auch der Kurs vierteln würde. Dies ist insbesondere für unerfahrene Anleger aber eine schwierige Konstellation bei der Chartanalyse. Daher werden bei den meisten Charts die historischen Kurse automatisch angepasst, sodass der Aktiensplit auf den ersten Blick im Chart nicht zu erkennen ist. Auch die früheren Aktiensplits erscheinen nicht im Chart. Einige Charts lassen sich aber so anpassen, dass die Splits hervorgehoben werden.

Technik-Aktien oft sehr teuer

Im Technolgie-Sektor ist es nicht ungewöhnlich, dass Aktien sehr teuer sind. Eine Aktie von Amazon kostet derzeit beispielsweise rund 2.800 Euro, die Aktie von Google etwa 1.300 Euro. Auch Apple wäre auf dem besten Weg, in diese Preiskategorien vorzudringen. In der letzten Wochen näherte sich die Aktie der bisher noch nicht erreichten Marke von 500 Dollar. Hintergrund ist, dass sich das Geschäft von Apple trotz der Corona-Krise weiter gut entwickelt.

Apple möchte allerdings den Weg zu immer höheren Preisen für seine Aktie wohl nicht mitgehen. Das Unternehmen ist diesen Schritt schon häufiger gegangen, wenn der Aktienkurs zu stark angestiegen war. Seit 2011 ist Apple mit kurzen Unterbrechungen mit Blick auf die Marktkapitalisierung das wertvollste Unternehmen der Welt. Dies geht aus der Liste Financial Times Global 500 hervor. Auch mit Blick auf Umsatz und Gewinn liegt Apple international weit vorne.

Aktie in drei US-Indizes gelistet

Die Aktie ist an der NASDAQ gelistet und in den USA Teil des NASDAQ 100, des S&P 500 und des Dow Jones. Seit 1995 schüttete Apple jahrelang keine Dividenden mehr aus. An diesem Vorgehen gab es seit 2010 vermehrt Kritik, insbesondere, da die Finanzreserven zwischenzeitlich auf rund 100 Milliarden Dollar angewachsen waren. Aus diesem Grund wurde 2012 erstmals wieder eine Dividende von 0,38 Dollar im Quartal ausgeschüttet. Zudem begann das Unternehmen ein Aktienrückkaufprogramm. Dieses wurde bis 2018 auf einen Wert von 175 Milliarden Dollar ausgebaut und die Dividende stieg im gleichen Zeitraum auf 0,57 Dollar im Quartal.

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Apple-Aktie bei XTB handeln

Die Apple-Aktie ist bei vielen Anlegern sehr beliebt und auch Teil des Angebots von XTB. Dort können Trader US-Aktien ohne Provision handeln. Verwaltungs- oder Managementgebühren entfallen ebenfalls. Null Provision bedeutet, dass neben den eigentlichen Handelskosten keine weiteren Gebühren aufgeschlagen werden, sobald eine Aktie gekauft oder verkauft wird.

Die Handelsplattform von XTB ist für den CFD-Handel ausgelegt. Trader finden hier zudem moderne Analysetools. Der Handel mit Aktien erfolgt ähnlich wie an einer Börse. Trader können jederzeit Aktien kaufen und verkaufen, müssen dabei aber die Handelszeiten der einzelnen Börsen beachten. Diese sind auf der Webseite des Brokers aufgelistet. Theoretisch ist es jederzeit möglich, eine Order aufzugeben oder zu bearbeiten. Sind die Märkte zu diesem Zeitpunkt geschlossen, wird die Order später durchgeführt.

Registrierung bei XTB kostenlos

Die Registrierung bei XTB ist kostenlos. In einigen Ländern übernimmt XTB auch die Finanztransaktionssteuer. Es ist keine Mindesteinzahlung notwendig um eine Aktie von verschiedenen Börsen auszuwählen und zu kaufen.

XTB arbeitet mit einem einfachen Kostenmodell, dass auch für Einsteiger rasch verständlich ist. Viele zusätzliche Kosten, die den Gewinn schmälern, entfallen. Da auch Übernachtfinanzierungskosten entfallen, lohnen sich langfristige Anlagen ebenfalls. Für Auszahlungen fallen aber geringe Gebühren an.

Viele Features zur Unterstützung

Der Broker unterstützt Trader zudem mit zahlreichen Features. Trader erhalten beispielsweise Meldungen über aktuelle Marktereignisse und Volatilitäten. Zudem können sie auf die kostenlosen Aktienanalysen zugreifen. XTB stellt auch ein Demokonto mit einem Guthaben von 100.000 Dollar zur Verfügung, über das Trader den Aktienhandel in Echtzeit testen können. Alternativ können Trader interessante Technologie-Aktien auch über CFDs handeln.

Fazit: Apple vor Aktiensplit

Die Aktie von Apple steigt weiter. Mit einem Wert von fast 500 Dollar geht der Preis immer weiter in Richtung der Konkurrenz von Google oder Amazon. Allerdings will das Unternehmen diesen Weg nicht mitgehen, sondern führt einen Aktiensplit durch. Die Aktien werden im Verhältnis 1:4 geteilt. So reduziert sind optisch der Kurs und die Aktien werden auch für Kleinanleger wieder attraktiver.

Die Apple-Aktie ist auch bei XTB handelbar. Bei XTB haben Trader insbesondere bei diesen beliebten, aber sehr teuren Aktien die Möglichkeit, auch nur einen Bruchteil einer Aktie zu kaufen. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, den Aktienkurs zunächst über eine Watchlist zu verfolgen, bis sich der Preis nach den eigenen Vorstellungen entwickelt. Darüber hinaus entfallen bei XTB viele zusätzliche Kosten.

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