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Aktienanalyse Evotec – Eine Performance von 460 Prozent seit Juli 2014 macht die Aktie für Anleger interessant!

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Evotec ist ein Hamburger Wirkstoffforschungsunternehmen, dass gemeinsam mit Partnern in Forschungsallianzen Ansätze zur Entwicklung neuer pharmazeutischer Produkte entwickelt.

Diese Woche war sehr wechselhaft für die Aktie des Unternehmens, die im MDax gelistet ist. Zu Wochenbeginn gingen die Kursverluste für die Aktie zunächst weiter, danach folgten jedoch positive Schlagzeilen, die auch den Aktienkurs steigen lassen könnten. Weitere positive Meldungen könnten die Aktie stabilisieren.

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Hohe Verluste zu Wochenbeginn

Noch am Dienstag belegte die Evotec-Aktie mit einem Verlust von 5,78 Prozent den letzten Platz im DAX. Die Aktie war 19,24 Euro wert. Auch das Chartbild vermittelte keine positiven Signale. Der Kursrückgang hatte zur Folge, dass der kurzfristige Aufwärtstrend gestoppt wurde und die Aktie wieder etwa auf ihr Niveau von Anfang September fiel.

Zudem fiel die Aktie unter die 21-Tage-Linie, die kurzfristige Trends anzeigt. Darüber hinaus fiel die Aktie auch unter die 50-Tage-Linie für mittelfristige Trends und die 200-Tage-Linie für längerfristige Trends. Diese Konstellation spricht in der Regel für den Verkauf einer Aktie.

Die Aktie von Evotec kann seit Juli 2014 eine Performance von mehr als 460 Prozent aufweisen und ist damit durchaus eine Aktie, auf die sich ein genauerer Blick lohnt. In dieser Woche ging das Unternehmen eine Partnerschaft mit Aeovian Pharmaceuticals ein, die einen neuen Meilenstein für das Unternehmen darstellen könnte. Nach Bekanntwerden diese Meldung erholte sich der Aktienkurs wieder leicht.

Aktienanalyse Evotec

Zusammenarbeit mit Aeovian gestärkt

Wie am Freitag bekannt wurde, erhielt Evotec für die Partnerschaft mit dem Biopharmazie-Unternehmen aus San Francisco eine Zahlung in unbekannter Höhe. Aeovian Pharmaceuticals entwickelt Medikamente auf der Basis von Methoden aus der Biotechnologie und genetisch veränderten Organismen. Die Biopharmazie gehört zu den wachsenden Geschäftsfeldern im Bereich der Pharmaindustrie.

Darüber hinaus beteiligte sich Evotec kürzlich an einer Finanzierungsrunde mit einem Wert von insgesamt 37 Millionen Euro bei Aeovian. Auf diesem Weg will Evotec mit einer zusätzlichen Beteiligung stärker in die erfolgreiche Entwicklung des gemeinsamen Projekts involviert sein. Beide Unternehmen arbeiten schon seit 2017 zusammen.

Das Ziel ist es, einen neuen mTORC1-Inhibitor zur Behandlung von seltenen und altersbedingten Krankheiten aufzubauen. mTORC1-Inhibitoren sind eine Arzneimittelklasse, die unter anderem vorbeugend zur Verhinderung des Abstoßens von Organen nach einer Transplantation oder bei der Beschichtung von Stents bei Herzoperationen genutzt werden. Sie haben dabei die Aufgabe, eine Reaktion des Immunsystems zu unterbinden.

Kürzlich wurde zudem ein präklinischer Entwicklungskandidat nominiert. In der präklinischen Entwicklungsphase wird das Risiko von möglichen Medikamenten im Labor getestet und wie sich das Medikament auf den Menschen auswirken könnte. Erst danach wird ein neues Medikament auch in klinischen Studien mit Patienten getestet, bevor es möglicherweise auf den Markt kommt.

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Evotec-Aktie erholt sich

Diese Meldung führte dazu, dass sich die Evotec-Aktie erholen konnte. Die Aktie stieg am Freitagmorgen um 2,88 Prozent auf 19,85 Euro. Zu Jahresbeginn legte die Evotec-Aktie einen enormen Anstieg hin.

Im Juli folgte dann eine deutliche Korrektur, nach der sich jedoch rasch ein Boden gebildet hat. Der True-Strength-Index (TSI) der Evotec-Aktie liegt derzeit bei 12,02 Prozent. Dieses Signal zeigt die Differenz zwischen dem aktuellen Schlusskurs und dem Schlusskurs des vorherigen Tages und gibt so Informationen über das Ein-Tages-Momentum.

Im Ranking des HDAX, der alle Werte des DAX, des MDAX und des TechDAX zusammenfasst, liegt die Aktie damit jedoch nur auf Platz 90 von 100 Werten. In den letzten Wochen fiel die Aktie unter diesem Geschichtspunkt immer weiter. Auch dies deutet darauf hin, dass die Aktie derzeit eher nicht zum Kauf geeignet ist.

Aktienanalyse Evotec Erfahrungen

Weitere gute Nachrichten für Evotec

Die weitere Zusammenarbeit mit Aeovian war nicht die einzige gute Nachricht der letzten Wochen. Vor zwei Wochen gab Evotec bekannt, dass man sich auf einer weitere mehrjährige Zusammenarbeit mit Takeda Pharmaceutical geeignet habe.

Takeda Pharmaceutical ist mit einem jährlichen Umsatz von etwa zwölf Milliarden Dollar das größte Pharmaunternehmen in Japan. Diese Meldung hatte für Evotec ebenfalls einen Anstieg des Aktienkurses um fast sieben Prozent zur Folge und war der zweitstärkste Wert im MDAX.

Zusammen mit Takeda will Evotec fünf Wirkstoffforschungsprogramme auf den Weg bringen. Diese sollen zunächst bei Evotec entwickelt werden und dann mit dem Eintritt in die Klinik von Takeda von den japanischen Partnern übernommen werden.

Zudem erhält Evotec von Takeda eine einmalige Vorabzahlung für den Zugang zu Plattformen von Evotec. Außerdem hat Evotec nun den Anspruch auf präklinische, klinische und kommerzielle Aspekte im Wert von über 170 Millionen Dollar je Programm. Dazu kommt ein Anspruch auf eine mehrstufige Beteiligung an zukünftigen Umsätzen.

Weitere Erfolgsmeldungen könnten Kurs stützen
Auch wenn sich der technische Blick auf die Evotec-Aktie zuletzt eingetrübt hat, könnte die Evotec-Aktie aus fundamentaler Sicht dennoch interessant sein. Vor zwei Wochen führte die Meldung über die Partnerschaft mit Takede zu einem Plus beim Aktienkurs. Zudem kam die Evotec-Aktie an die 200-Tage-Linie heran, die sich jedoch als hartnäckiger Widerstand erwies.

Durch die aktuell guten Nachrichten könnte die Evotec-Aktie neuen Schwung bekommen und so auch das Chartbild aufhellen. Ein weiterer Kursanstieg ist ebenfalls denkbar. Würde die Aktie die 200-Tage-Linie wieder überschreiten, wäre dies ein wichtiges Signal für die weitere Entwicklung der Aktie.

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Fazit: Positivmeldungen stärken Evotec-Aktienkurs

Das Hamburger Wirkstoffforschungsunternehmen Evotec konnte in dieser Woche erneut eine wichtige Partnerschaft verlängern. Nachdem die Aktie zu Wochenbeginn auf den letzten Platz im MDAX abgerutscht war, stabilisierte sich die Aktie am Freitag wieder. Auch wenn das Chartbild nicht unbedingt die positivsten Signale zeigt, könnte die Evotec-Aktie aus fundamentaler Sicht interessant sein.

Schon seit 2017 arbeitet Evotec im Bereich der Biopharmazie mit dem Unternehmen Aeovian Pharmaceuticals aus den USA zusammen. Diese Kooperation wurde in dieser Woche nochmals intensiviert, was auch mit einer Zahlung in ungenannter Höhe an Evotec verbunden war. Zudem hat sich Evotec kürzlich an einer Finanzierungsrunde bei Aeovian Pharmaceuticals beteiligt. Nach Bekanntwerden dieser Meldung stieg die Evotec-Aktie um 2,88 Prozent an.

Schon vor rund zwei Wochen gab es einen zwischenzeitlichen Höhenflug bei der Evotec-Aktie, als das Unternehmen bekannt gab, bei fünf weiteren Programmen mit dem japanischen Pharmaunternehmen Takeda zusammenzuarbeiten. Auch dies war mit einer hohen Zahlung an Evotec verbunden.

Weitere Erfolgsmeldungen könnten dem Kurs der Evotec-Aktie wieder Schwung verleihen. Nach Bekanntwerden der weiteren Zusammenarbeit mit Takeda erwies sich die 200-Tage-Linie noch als hartnäckiger Widerstand. In dieser Woche fiel die Aktie unter wichtige Unterstützungslinien. Kann die Aktie die 200-Tage-Linie nachhaltig überwinden, könnte dies ein positives Zeichen für die weitere Entwicklung der Aktie sein.

Bilderquelle:

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