Weniger Smartphones verkauft

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 16.09.2021


In der Corona-Krise wurden weniger Smartphones verkauft. Der neue 5G-Standard lässt die Branche aber wieder auf Wachstum hoffen. Laut den Marktforschern von Gartner wurden von Oktober bis Dezember nur 384,6 Millionen Smartphones verkauft, was 5,4 Prozent weniger waren als noch ein Jahr zuvor. Im gesamten Jahr ging der Absatz um 12,5 auf 1,35 Geräte zurück. Aktien von Technikkonzernen sind auch bei XTB handelbar.

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Apple wieder Marktführer

Apple konnte zum ersten Mal nach vier Jahren dem Marktführer Samsung wieder die Spitzenposition abnehmen. Im Schlussquartal überholte Apple den Konkurrenten aus Korea mit einem Marktanteil von 20,8 Prozent. Samsung kam nur noch auf einen Marktanteil von rund 16 Prozent. Apple verkaufte in den letzten drei Monaten des Jahres fast 80 Millionen iPhones. Apple macht noch immer viel Umsatz mit iPhones. Dies waren 15 Prozent mehr als Ende 2019. Samsung verkaufte nur rund 62 Millionen seiner Smartphones.

Noch vor einem Jahr lag Samsung mit 17,3 Prozent gegenüber 17,1 Prozent bei Apple knapp vorne. Apple hatte Ende 2020 vor allem mit seinem neuen iPhone 12 Erfolg. Dieses verwendet bereits den neuen Mobilfunkstandard 5G. Die Nachfrage nach Geräte mit 5G stieg im letzten Jahr. So konnte der Einbruch bei den Verkaufszahlen noch abgeschwächt werden. Der Mobilfunkstandard 5G soll höhere Datenübertragungsraten ermöglichen.

Weniger Smartphones verkauft

Samsung weiter Marktführer bei 5G-Geräten

Samsung konnte bei 5G-Geräten seine Führungsposition mit einem Marktanteil von 18,8 Prozent behaupten. Allerdings verkaufte auch Samsung 14,6 Prozent weniger Geräte. Auf den weiteren Plätzen nach Apple folgen mit Huawei, Xiaomi und Oppo drei chinesische Unternehmen. Nur Apple und Xiaomi konnten im letzten Jahr ein Plus vorweisen. Übrigens konnte Xiaomi Apple bereits überholen in Sachen Smartphone.

Das Plus von 3,3 Prozent von Apple und ein Marktanteil von nun 14,8 Prozent hatte zur Folge, dass Huawei seinen zweiten Platz in der Rangliste an Apple verlor. Huawei verkaufte fast ein Viertel weniger Smartphones und hat nur noch einen Marktanteil von 13,5 Prozent. Im letzten Jahr wurde Huawei mit Sanktionen seitens der USA belebt und konnte daher nicht mehr wie gewohnt auf Apps von Google zugreifen. Nun könnte sich das Blatt aber wieder wenden. Die Marktforscher von Gartner sind für 2021 zuversichtlicher. Die Nachfrage nach 5G-Modellen steigt außerhalb Chinas wieder an und könnte die Verkaufszahlen wieder ansteigen lassen.

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Rekordgewinn bei Apple

Apple konnte sich dennoch dank seiner iPhones über einen Rekordgewinn freuen und verkaufte im letzten Jahr mehr Smartphones als Samsung. Das US-Unternehmen legt Jahr für Jahr sehr gute Geschäftszahlen vor. Im Weihnachtsquartal 2020 konnte Apple erneut positive Zahlen bekannt geben. Der Gewinn stieg um 29 Prozent auf 28,76 Milliarden Dollar und der Umsatz auf 111,4 Milliarden Dollar. Damit erzielte Apple sowohl beim Umsatz wie auch beim Gewinn neue Rekorde.

Apple durchbrach als erster Konzert der amerikanischen Wirtschaftsgeschichte in einem Quartal die Umsatzmarke von 100 Milliarden Dollar. Zuvor war dies ExxonMobil, Amazon und Walmart gelungen. Apple verkaufte im letzten Quartal 2020 über 90 Millionen iPhones und löste laut der Analysefirma IDC mit einem Marktanteil von 23,4 Prozent Samsung an der Spitzer der Hersteller ab. Samsung verkaufte im Schlussquartal 2020 73,9 Millionen Smartphones, was einen Marktanteil von 19 Prozent bedeutete.

Weniger Smartphones verkauft

Apple weiter das größte Unternehmen der Welt

Aktiendepot.com Icon MustervorlageApple ist weiter das größte Unternehmen der Welt. Laut der Liste Financial Times Global 500 führt der Konzern die Liste anhand der Marktkapitalisierung seit 2011 fast ununterbrochen an. In der Liste Fortune Global 500 belegte Apple im letzten Jahr den zwölften Platz der umsatzstärksten Unternehmen. Mit Blick auf den Gewinn erreichte Apple zudem den dritten Platz der Liste Forbes Global 2000. Auch auf der Liste der wertvollsten Marken der Meinungsforschungsinstitute Millward Brown und Interbrand liegt Apple schon seit Jahren auf den ersten beiden Plätzen.

Apple versucht immer mehr, seine Angebote zu erweitern und Nutzer verstärkt an sich zu binden. Allerdings sollen Apple-Kunden dabei mehr Privatsphäre haben. So sollen Kunden beispielsweise bei iPhones die Sammlung von Daten besser verwalten und beschränken können. Apps und Werbedienste erhalten so weniger Daten und Informationen über das Kundenverhalten und das Sammeln von Daten über die Grenzen von Apps und Webseiten hinaus soll eingeschränkt werden.

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Bessere App-Tracking-Transparenz

Dafür soll Ende März oder im April ein Software-Update herauskommen, damit Apple seinen Kunden mehr Möglichkeiten zur App-Tracking-Transparenz geben kann. Das Unternehmen will, dass jede App die Nutzer um Erlaubnis zum Zugriff frage muss. Dies stößt bei Facebook auf Kritik. Das Geschäftsmodell des sozialen Netzwerks baut auf den Daten der Nutzer von Facebook, Instagram und WhatsApp auf. Einschränkungen sind damit nicht in Interesse des Unternehmens und würden sich direkt auf das Geschäft auswirken. Ein wichtiger Aspekt ist hier mittlerweile die Personalisierungsmöglichkeiten für Werbung, was Werbung auf Facebook für Unternehmen sehr attraktiv macht.

Auch Facebook will wohl sein Geschäftsmodell breiter aufstellen, derzeit sorgen aber Anzeigen für 97 Prozent des Umsatzes. Mark Zuckerberg sieht Apple mehr und mehr als einen der größten Konkurrenten für sein Unternehmen. Ein Dorn im Auge ist Zuckerberg dabei womöglich auch der Chatdienst iMessage, der eine Alternative zu WhatsApp darstellt. Durch die starke Verbreitung von iPhones kann dieser eine Gefahr für Facebook darstellen. Der Chatdienst ist auf allen iPhones vorinstalliert.

2020 weniger Smartphones verkauft

Zuckerberg verwendet Datenschutz-Argument gegen Apple

Aktiendepot.com Icon ErfahrungenZuckerberg verwendet das Argument des Datenschutzes gegen Apple. Bei WhatsApp seien Inhalte aufgrund der Komplettverschlüsselung nur für die Teilnehmer des Chats im Klartext verfügbar. Apple speichere laut Zuckerberg dagegen standardmäßig iMessage-Backups ohne eine solche Ende-zu-Ende-Verschlüsselung auf Servern. Dies gilt zumindest dann, wenn der iCloud-Dienst nicht deaktiviert sei. Damit hätten Apple und Regierungen Gelegenheit, auf Nachrichten zuzugreifen.

Allerdings sieht sich derzeit vor allem Facebook datenschutzrechtlichen Bedenken gegenüber. WhatsApp verlor zuletzt zahlreiche Nutzer, da diese nach einer neuen Richtlinie, die zwangsläufig akzeptiert werden muss, befürchteten, dass WhatsApp mehr Daten mit Facebook teilt. Die Frist zur Zustimmung zur neuen Richtlinie wurde Anfang des Jahres zunächst verschoben.

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5G auch bei Warren Buffet gefragt

Mobilfunkanbieter und 5G sind wohl auch bei Star-Investor Warren Buffet gefragt, der kürzlich sein Portfolio umgestellt hat. Er kaufte zahlreiche Aktien von Mobilfunkunternehmen wie Verizon sowie des Ölkonzerns Chevron. Sein Beteiligungsunternehmen Berkshire Hathaway verfügt nun über Anteile im Wert von 8,6 Milliarden Dollar am amerikanischen Mobilfunkanbieter Verizon. Bei T-Mobile, der US-Tochter der Deutschen Telekom, verdoppelte Buffet seine Anteile.

Bei Chevron stieg Buffet mit über vier Milliarden Dollar ein, wie aus einer Pflichtmitteilung an die amerikanische Börsenaufsicht SEC hervorgeht. Verkauft wurden dagegen Anteile am Pharmakonzern Pfizer, der Großbank JP Morgan Chase und der Bank Wells Fargo. Auch Buffets Anteile an Apple gingen um sechs Prozent zurück. Dennoch bleibt das Unternehmen weiter mit Abstand die wertvollste Position von Buffet. Die rund 887 Millionen Aktien Buffets waren Ende Dezember etwa 120 Milliarden Dollar wert.

2020 weniger Smartphones verkauft

Aktienhandel bei XTB

Aktiendepot.com Icon KündigungEchte Aktien können bei XTB, laut unserer XTB Deot Erfahrungen, bis zu einer Summe von 100.000 Euro im Monat kommissionsfrei gehandelt werden. Dies gilt auch für ETFs. Beide Finanzinstrumente können bei XTB auch über CFDs gehandelt werden, was Möglichkeiten zum Hedgen eröffnet. Für jede Transaktion, die diese 100.000 Euro im Monat übersteigt, müssen Trader eine Kommission von 0,2 Prozent (mindestens zehn Euro) zahlen.

Trader haben bei XTB Zugang zu den 16 größten internationalen Börsenplätzen, darunter die Börsen in Frankfurt, London und New York. Auf der intuitiven Handelsplattform des Brokers finden Trader einen Aktien-Scanner sowie kostenlose Echtzeit-Kurse. Unter den angebotenen Einzahlungsmethoden sind einige kostenlos und Einzahlungen werden sofort auf das Handelskonto gutgeschrieben. Auszahlungen, die allerdings bei kleineren Summen mit Gebühren verbunden sind, werden häufig taggleich gutgeschrieben. Bei Fragen zu Aktienhandel hilft der Kundenservice unter der Woche rund um die Uhr weiter.

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Transaktionen über xStation 5

Alle Transaktionen erfolgen über die hauseigene Plattform von XTB, die xStation 5. Daher ist kein weiteres Depot oder Verrechnungskonto notwendig. Wer bereits CFDs über eine Konto bei XTB handelt, kann über dieses auch Aktien handeln. Trader geben die gewünschte Aktien-Transaktion auf der Plattform auf und die Partnerbank des Brokers wickelt diese schnell und sicher ab.

Auf der Plattform finden Trader auch Tools für die technische Analyse sowie die Fundamentalanalyse. Dazu kommen Werkzeuge für das Risikomanagement. Außerdem können Trader auf Nachrichten von den Märkten und Kommentare der Analysten des Brokers zugreifen, die bereits mehrfach ausgezeichnet wurden. Trader können darüber hinaus an Webinaren teilnehmen oder auf die Schulungsmaterialien des Brokers zugreifen. Darüber hinaus können sich Trader über Markt-Alarme über Bewegungen an den Märkten informieren lassen.

XTB verfügt über viele Jahre Erfahrung an den Märkten und hat Niederlassungen in mehreren Ländern, wo der Broker auch von den jeweiligen Finanzaufsichtsbehörden reguliert wird. In Deutschland arbeitetet der Broker auch mit der Commerzbank zusammen, was Auszahlungen schneller möglich macht. Die Angebote von XTB können 30 Tage lang über ein Demokonto getestet werden.

Smartphone-Absatz gesunken

Fazit: Absatzrückgang bei Smartphones

Aktiendepot.com Icon FazitDie Corona-Krise hatte auch zur Folge, dass im letzten Jahr weniger Smartphones verkauft wurden. Apple überholte zuletzt allerdings Samsung an der Spitze der erfolgreichsten Hersteller. Das US-Unternehmen erreichte im letzten Quartal zudem neue Rekorde bei Gewinn und Umsatz. Die Branche hofft, dass aufgrund des neuen 5G-Mobilfunkstandards in diesem Jahr die Verkaufszahlen wieder steigen.

Technikaktien sind auch bei XTB beliebt. Der Broker eröffnet seinen Tradern Zugang zu 16 internationalen Börsen. Der Aktienhandel erfolgt über die hauseigene Plattform des Brokers. Neben Aktien können sich Trader auch für den Handel mit CFDs oder ETFs entscheiden. Alle Finanzinstrumente werden über nur ein Konto gehandelt.

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