DAX erstmals über 15.000 Punkten

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 05.04.2021


An der Deutschen Börse gab es am Mittwoch einen Grund zum Feiern. Der DAX stieg erstmals über 15.000 Punkte. Damit erreichte der Leitindex einen neuen Rekord. Diese Entwicklung zeichnete sich schon in den letzten Tagen ab. Die Anleger gehen wohl davon aus, dass es bald zu einer Erholung nach der Krise kommen könnte. Vor allem Autoaktien, die auch, laut unseren XTB Depot Erfahrungen, bei XTB handelbar sind, sind derzeit gefragt.

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Historischer Handelstag an der Deutschen Börse

Der DAX ging nach einem historischen Handelstag mit 15.008 Punkten aus dem Handel, was einen Tagesgewinn von etwa 1,3 Prozent bedeutet. Die Spitze wurde am Dienstagnachmittag mit 15.029 Punkten erreicht. Besonders gefragt waren Standardwerte. Beobachter sprachen von Nachholeffekten.

Zu Jahresbeginn waren vor allem die Kurse an der amerikanischen Technologiebörse Nasdaq deutlich nach oben gegangen. Technologieaktien gelten international als Krisengewinner. Allerdings ist der Markt in Deutschland aber eher von Industrie-Aktien geprägt. Die Erfolge der Technik-Aktien wirkten sich damit hierzulande nur vergleichsweise gering aus. Mit Blick auf eine erhoffte Konjunkturerholung nach der Corona-Pandemie sind jetzt aber Standardwerte wieder stärker gefragt.

DAX erstmals über 15.000 Punkten

Autoaktien gefragt

Aktiendepot.com Icon SteuerVor allem Autoaktien, die lange im Schatten anderer Werte standen, erleben gerade einen Höhenflug. Daher ist es keine Überraschung, dass am Dienstag Volkswagen der Tagessieger im DAX war. BMW, Daimler und Continental gewannen ebenfalls. Auch BASF, Siemens oder die Deutsche Post zeigten sich erfolgreich.

Daimler will am Mittwoch eine Dividendenerhöhung für 2020 beschließen, die jedoch umstritten ist. Das Unternehmen will 1,35 Euro je Aktie auszahlen, was 50 Prozent mehr wäre als im letzten Jahr. Hintergrund der Kritik ist, dass Daimler im letzten Jahr durch Kurzarbeitergeld 700 Millionen Euro einsparen konnte. Aktionärsvertreter sehen in diesem Schritt ein ungünstiges Zeichen inmitten der Pandemie. Letztendlich würden Steuergelder, die Arbeitsplätze sichern sollten, als Gewinne an Aktionäre ausgegeben.

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Rückenwind aus den USA

Rückenwind für die Märkte in Europa kommt aus den USA, wo die Impffortschritte groß sind. US-Präsident Joe Biden will bis zum 19. April 90 Prozent der Erwachsenen ein Impfangebot machen. Von solchen Erfolgen ist Deutschland noch sehr weit entfernt. Allerdings lagen in den USA die großen Indizes zuletzt leicht im Minus. Der Dow Jones verlor zuletzt leicht um 0,2 Prozent. Die Verluste an der Nasdaq waren deutlich größer.

In den USA wirken sich die weiter steigenden Rentenrenditen negativ auf die Nachfrage nach Aktien aus. Die Rendite für zehnjährige US-Staatspapiere stieg um 1,777 Prozent und damit auf den höchsten Wert seit Anfang letzten Jahres. Dies hängt mit der erhofften Konjunkturbelebung nach den Zahlungen der US-Regierung und der Angst vor einer Inflation zusammen. Die höheren Zinsen wirken sich zum Nachteil der auf Wachstum konzentrierten Technologieunternehmen aus, da dies für sie die Finanzierung teurer macht.

DAX mit neuem Rekord

Inflation noch keine größere Gefahr

Aktiendepot.com Icon GebührenDie Renditen ziehen auch hier an. Zehnjährige Bundesanleihen hatten am Dienstag eine Rendite von minus 0,26 Prozent, was sechs Punkte mehr war als am Vortag. Derzeit ist noch unklar, ob sich diese Entwicklung negativ auf den Aktienmarkt auswirken wird. Höhere Renditen bei Anleihen machen Aktien weniger attraktiv.

Noch scheint die Inflation keine große Bedrohung zu sein. Allerdings stieg die Inflation in der Eurozone im März auf den höchsten Stand seit einem Jahr. Im Vergleich zum Vorjahresquartal stieg die Inflationsrate um 1,3 Prozent. Dies gab die Europäische Statistikbehörde Eurostat in einer Schätzung bekannt.

Die Energiepreise stiegen demnach im März besonders deutlich und gingen von minus 1,7 Prozent im Februar um 4,3 Prozent nach oben. Die Preise für Industriegüter (ohne Energie) stiegen um 0,3 Prozent. Für Dienstleistungen mussten die Menschen in Europa 1,3 Prozent mehr bezahlen. Diese Entwicklung könnte in den nächsten Monaten weitergehen.

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Euro unter Druck

Laut dem Statistischen Bundesamt lag die Inflationsrate in Deutschland im März bei 1,7 Prozent, was den höchsten Wert seit Februar 2020 bedeutet. Im Februar diesen Jahren lag die Inflation noch bei 1,3 Prozent. Vor allem die Preise für Kraftstoff und Heizöl stiegen. An der Börse wird die weitere Entwicklung bei der Inflation sicher genau verfolgt. Denkbar ist, dass die Inflationsrate ab der Jahresmitte auf über zwei Prozent steigt.

Der Euro steht weiter unter Druck und fiel zuletzt auf den tiefsten Wert seit November. Diese Entwicklung hängt wohl auch mit der angespannten Entwicklung mit Blick auf die Corona-Pandemie in Europa zusammen. In vielen Ländern in der EU steigen die Infektionszahlen, während die Impfungen nur langsam vorankommen.

DAX News 15.000 Punkte

Immobilienmarkt in den USA

Aktiendepot.com Icon UmzugIn den USA scheint der Immobilienmarkt kaum unter der Corona-Krise zu leiden. Dort steigen die Immobilienpreise weiter. Allerdings hatte der aktuelle Case-Shiller-Immobilien-Preisindex, der die 20 größten Metropolregionen der USA abbildet, kaum Auswirkungen auf die Märkte. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen die Immobilienpreise im Januar um rund elf Prozent und im Vergleich zum Dezember um 1,2 Prozent.

Aufgrund der weiter niedrigen Zinsen steigt in den USA die Nachfrage und der Bedarf an Immobilien. Immer mehr Amerikaner, die aufgrund der Pandemie ohnehin oft im Homeoffice arbeiten, entscheiden sich, die Großstädte zu verlassen und in die Vororte oder das Umland zu ziehen.

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Arbeitslosenzahlen gesunken

Hierzulande kommen teilweise optimistische Zahlen vom Arbeitsmarkt, die eine saisonbedingt übliche Frühjahrsbelebung zeigen. Allerdings sind in Deutschland mehr Menschen arbeitslos als im gleichen Zeitraum im letzten Jahr und auch die Zahl der Menschen in Kurzarbeit steigt. Von Februar bis März ging die Zahl der Arbeitslosen um 77.000 nach unten. Allerdings stieg die Zahl im Vergleich zum letzten Jahr um 492.000. Damit waren insgesamt etwa 2,8 Millionen Menschen arbeitslos. Die Arbeitslosenquote liegt bei 6,2 Prozent. Die Daten der Arbeitsagentur wurden bis zum 12. März erhoben.

Dennoch hat die Pandemie deutliche Spuren auf dem Arbeitsmarkt hinterlassen. Vom 1. bis 25. März meldeten Unternehmen nochmals für 197.000 Menschen Kurzarbeit an. Ob diese aber in der Tat umgesetzt wurde, ist nicht bekannt. Verlässliche Daten stammen aus dem Januar, als an 2,85 Millionen Menschen Kurzarbeitergeld ausgezahlt wurde.

neuer DAX Rekord

BA-Chef fordert härteren Lockdown

Aktiendepot.com Icon ErfahrungenDies ist deutlich weniger als im April 2020, als fast sechs Millionen Menschen in Kurzarbeit waren. Die Zahl ging bis zum November zurück, der neuerliche Lockdown ließ die Zahl der Kurzarbeiter aber wieder steigen. Zudem sprach sich auch Detlef Scheele, der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit, für einen härteren Lockdown mit Ausgangssperren aus.

Aus seiner Sicht sieht es derzeit so aus, als würde es sehr lange dauern, aus dem aktuellen Lockdown herauszukommen. Scheele befürwortet daher einen kurzen und harten Lockdown, um dann wieder neu zu starten. Er sollte zudem verhindert werden, dass die Einschränkungen auf das verarbeitende Gewerbe ausgeweitet werden müssen. Scheele hofft, dass die Einschätzungen von Virologen wieder mehr Einfluss auf politische Entscheidungen haben. Da dies nicht ausreichend der Fall war, wirkt sich aus Sicht von Scheele die dritte Welle derzeit so aus, wie wir es gerade beobachten.

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Erfolgreiche Autoaktien auch bei XTB

Autoaktien, die derzeit sehr erfolgreich sind, sind auch bei XTB handelbar. Insgesamt bietet der Broker im direkten Aktienhandel über 2.500 Aktien an. Dazu kommen zahlreiche Werte, die über CFDs gehandelt werden können. Von allen 16 angebotenen Börsen stehen auch Echtzeitkurse auf der Handelsplattform von XTB zur Verfügung. Bis zu einer Handelssumme von 100.000 Euro im Monat ist der Aktienhandel kommissionsfrei.

Dazu kommen Tools wie ein Aktien-Scanner sowie Charts und Indikatoren. Auch der Bereich mit aktuellen Marktinformationen sowie der Bildungsbereich der Trading Academy sind bei XTB breit aufgestellt. Regelmäßig finden Webinare statt, für die sich Trader kostenlos auf der Webseite des Brokers anmelden können. Alle Angebot von XTB können Trader über ein XTB Demokonto testen.

DAX mit neuem Rekord

Fazit: Neuer DAX-Rekord

Aktiendepot.com Icon FazitAn der Deutschen Börse wurde am Dienstag ein neuer Rekordstand von über 15.000 Punkten beim DAX gefeiert. Die Anleger setzen wohl auf eine Erholung nach der Krise. Allerdings wird die Situation, wie beispielsweise am sinkenden Euro zu sehen ist, getrübt, da die Infektionszahlen in Europa wieder steigen, während die Impfkampagne in den USA deutlich besser vorankommt.

Autoaktien, die auch bei XTB handelbar sind, sind derzeit sehr gefragt. Trader finden bei XTB passende Aktien über einen Aktien-Scanner. Auch Marktinformationen, Charts und Indikatoren bietet der Broker an. Dazu kommen ein breit aufgestellter Bildungsbereich und ein kostenloses Demokonto.

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