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Aktien Online handeln und verkaufen – Trading Vergleich

Aktie des Monats - RWE

Wer Aktien online handeln möchte, findet eine Vielzahl an Gebührenmodellen der einzelnen Online-Broker. Spontan zu sagen, ein bestimmter Anbieter sei der Günstigste, ist eigentlich nicht möglich. Zu viele individuelle Transaktionsgewohnheiten der Anleger beeinflussen die Auswahl des Brokers.

Aktien handeln zu günstigen Konditionen – der Depotvergleich macht es möglich

Anleger, die Aktien handeln, wollen Gewinne erwirtschaften. Je niedriger die Kosten für das Depot und vor allem für die Transaktion sind, umso höher ist am Ende die Rendite. Dabei ist es gleich, ob Sie als Anleger Aktien kaufen oder Aktien verkaufen. Für jede Transaktion fällt, im Gegensatz zu Investmentfonds, eine Provision für den Broker an. Wie hoch diese Provision ist, zeigt für den Aktienhandel ein Vergleich der einzelnen Online-Broker. Die Gebühren lassen sich in drei Modelle unterteilen. Klassisch, wie heute noch von Banken und Sparkassen angewendet, ist die Provision abhängig vom Ordervolumen. Das bedeutet, sie wird prozentual nach der Höhe der Order berechnet, es gibt jedoch Mindest- und Höchstsätze. Zunehmend populärer werden Flatrates. In diesem Fall bezahlen Sie einen festen Preis, unabhängig von der Höhe des Wertpapierauftrages. Das dritte Modell für Aktien Trading ist eine Mischkalkulation. Neben einer festen Grundgebühr wird auch noch eine reduzierte prozentuale Provision berechnet.

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Die drei Gebührenmodelle im Vergleich: welches Modell für welchen Trader?

Für welches der drei Gebührenmodelle Sie sich als Trader entscheiden, hängt von mehreren Faktoren ab. Dafür ist es unumgänglich, das eigene Handelsverhalten zu kennen. So sollten Sie beispielsweise wissen, welche Art von Wertpapieren Sie am häufigsten handeln, wie oft dies geschieht, ob Sie vorrangig im In- oder im Ausland an der Börse bzw. alternativ im OTC-Bereich handeln und welches durchschnittliche Transaktionsvolumen bei Ihnen eine Order hat. Nur wenn Sie diese Eckdaten kennen, ist es überhaupt auf einer guten Grundlage möglich, sich für einen Broker zu entscheiden, der das eine oder andere Modell anbietet.

Aus diesem Grund möchten wir die zuvor genannten drei Gebührenmodelle etwas näher beleuchten und Ihnen zudem aufzeigen, für welche Art von Trader welche Gebührenvariante mit größerer Wahrscheinlichkeit am besten geeignet ist.

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Gebührenmodell 1: provisionsabhängige Gebühren

Bei den provisionsabhängigen Gebühren ist es so, dass diese auf der Grundlage des gehandelten Volumens berechnet werden. Allerdings ist an dieser Stelle zu berücksichtigen, dass es bei diesen Modellen fast immer eine Mindest- und eine Maximalgebühr gibt. Wer also als Trader beispielsweise mit relativ geringen Volumen handelt, der sollte sich nicht zu früh freuen, dass er beispielsweise für eine Order mit einem Gegenwert von 500 Euro auf Basis des Provisionsmodells vielleicht nur zwei Euro zahlen müsste. In der Regel gibt es nämlich eine Mindestgebühr, die sich je nach Anbieter zwischen 6 und 15 Euro bewegt. Auf diesem Punkt müssen Sie unbedingt achten, wenn Sie sich für ein provisionsabhängiges Gebührenmodell entscheiden möchten.

Gebührenmodell 2: Order-Flat

Die Order-Flat wird immer beliebter und von einigen Brokern angeboten, wie zum Beispiel von flatex. Besonders geeignet ist dieses Gebührenmodell für Kunden, die mit überdurchschnittlich hohen Handelsvolumina aktiv sind. Bei einer provisionsbasierenden Ordergebühr ist es nämlich so, dass bei höheren Volumen natürlich dementsprechend auch höhere Kosten zu tragen sind. Die Order-Flat hingegen gilt sowohl für Handelsaufträge mit geringeren als auch mit einem hohen Gegenwert. Allerdings muss natürlich auch hier verglichen werden, ob die jeweilige Order-Flat zum individuellen Handelsverhalten des Kunden passt.

Gebührenmodell 3: Mischkalkulation aus Festpreis und provisionsabhängiger Gebühr

Etwas komplizierter ist sicherlich das dritte Gebührenmodell, da dieses einerseits aus einem Festpreis und andererseits aus einer provisionsbasierenden Abrechnung besteht. Im Grunde ist es allerdings auch hier wichtig, das eigene Handelsverhalten zu kennen, um dann berechnen zu können, ob dieses Modell günstiger als die zwei zuvor genannten Varianten ist. Letztendlich kommt es stets darauf an, welche Volumina und wo Sie handeln, um das für Sie passende Gebührenmodell zu finden. Daher ist es an dieser Stelle hilfreich, einfach einmal zwei oder drei praxisnahe Handelsaufträge zu nehmen und die Kosten bei allen drei Gebührenmodell an einem Beispiel zu kalkulieren. Auf diese Weise werden Sie schnell herausfinden, ob beispielsweise die provisionsbasierende Abrechnung für Sie die bessere Variante ist oder ob Sie mit einer Order-Flat am günstigsten fahren.

Aktien online handeln spart gegenüber herkömmlichen Banken Gebühren

Aktien online handeln ist auf jeden Fall günstiger als Kauf und Verkauf über eine Sparkasse oder herkömmliche Bank. Online-Broker haben Gebührenmodelle entwickelt, welche deutlich günstiger sind als die der Banken vor Ort. Für Anleger bedeutet dies, dass sie einerseits keine persönliche Beratung erhalten, ob diese andererseits erfolgversprechender ist, bleibt dahin gestellt.

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