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ZEW Index ist kräftig gefallen!

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Das ist grundsätzlich kein gutes Zeichen für die deutsche Konjunktur: Der sogenannte ZEW-Konjunkturindex ist kräftig gesunken. Letzte Woche wurde vermeldet, dass der Index von 25,0 Punkten auf nur noch 12,1 Zähler gefallen ist. Ein Minus von satten 12,9 Punkten. Was es damit auf sich hat und einige Hintergründe zu diesem Indikator, darum geht es in diesem Beitrag. Zu den Details:

Ein Rückgang des Indexstandes war erwartet worden: Im Vorfeld waren Ökonomen befragt worden, diese hatten auf einen Rückgang auf 18,5 Punkte getippt. Nun waren es aber nur 12,1 Punkte und damit nochmals deutlich weniger. Wie ist das einzuordnen? Schauen wird och mal, was das ZEW selbst dazu sagt.

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ZEW Konjunkturindikator

Der ZEW Konjunkturindikator wird vom „Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung“ – kurz ZEW – berechnet. Dieses Institut hat seinen Sitz in Mannheim. Bei n-tv wurde der ZEW-Präsident Clemens Fuest mit diesen Worten zitiert: „Die Konjunkturabschwächung in den Schwellenländern dämpft den Ausblick für die exportorientierte deutsche Volkswirtschaft."

Quelle: „ZEW-Index sackt kräftig ab“

Es sei insbesondere die außenwirtschaftliche Lage, welche enttäusche. Und hier wiederum die „Konjunkturabschwächung“ in den Schwellenländern. Klar, wieder einmal China – dort ist das Wachstum bekanntermaßen zuletzt deutlich zurückgegangen. Doch von einer Schrumpfung der dortigen Volkswirtschaft kann derzeit keine Rede sein, es geht um eine Verlangsamung des Wachstums. Nicht mehr und nicht weniger. Im Falle Chinas übrigens eine ganz normale Entwicklung, wenn Sie mich fragen. Das Land ist nun über 20 Jahre lang mit jeweils mindestens 7% pro Jahr gewachsen (laut offiziellen Zahlen). Wenn das so stimmt, und ich halte das für durchaus wahrscheinlich, angesichts der Veränderung im Land, von der berichtet wird, dann wäre es doch ganz normal, dass die Wachstumsraten im Zeitablauf zurückgehen. Dafür sorgt alleine schon der Basiseffekt. Denn 7% von 100 sind eben leichter zu erreichen als 7% von 200!

Das ZEW hat auch einen eigenen Index für die Lagebeurteilung der aktuellen Lage. Und dieser Index ist sogar um 1,8% auf 67,5 gestiegen. Die Erwartungen der Ökonomen hatten da einen Rückgang auf 64 Punkte erwartet. Mit anderen Worten:

Die aktuelle Lage ist eigentlich gut. Die Befragten machen sich aber Sorgen wegen schwächeren deutschen Exporten in die „Emerging Markets“-Staaten. Clemens Fuest formuliert es natürlich diplomatischer: Vom Export könnten „künftig weniger positive Wachstumsimpulse ausgehen.“

Währungseffekt könnte Belastung für deutsche Exporte sein

Ich habe da Staaten wie Brasilien im Blick. Der brasilianische Real ist in der Tat in den letzten Monaten kräftig gefallen. Hier gilt es um die Ecke zu denken. Wenn die brasilianische Währung fällt, dann wird es für brasilianische Firmen teurer, deutsche bzw. europäische (in Euro berechnete) Güter zu importieren. Denn für jeden Euro müssen mehr Real auf den Tisch gelegt werden. Dieser Währungseffekt könnte in der Tat zu einem Rückgang der brasilianischen Importe aus Deutschland/Europa führen. Ich denke, dass hier sehr viel von der weiteren Entwicklung des Wechselkurses EUR/BRL (Euro in brasilianischen Real) abhängen wird.

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Klarstellung

Und auch hier gilt: Dies ist meine rein subjektive Einschätzung und keine Aufforderung an Sie, diese Aktien zu handeln. Betrachten Sie meine Zeilen als Gedankenanstoß, nicht mehr und nicht weniger. Es geht um Ihr Geld – verantwortlich dafür sind Sie ganz alleine. Wir recherchieren nach bestem Wissen und Gewissen, übernehmen aber keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

 

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