Zalando profitiert von Corona-Krise

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 28.07.2020


Zalando konnte die Corona-Krise für sich nutzen. Während des Lockdowns kam es zu einem hohen Anstieg bei Online-Bestellungen. Die letzten Wochen könnten zudem dazu führen, dass sich das Konsumverhalten vieler Menschen nachhaltig verändert. Weiterhin besteht in den Geschäften in Deutschland Maskenpflicht. Auch aus diesem Grund haben viele Menschen wohl ihre Einkäufe ins Internet verlagert.

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Anstieg bei Kundenzahl und Umsatz

Die Folge der Entwicklung der letzten Monate durch das Coronavirus ist, dass die Zahl der aktiven Kunden auf der Plattform von Zalando um 17,2 Millionen auf 31,9 Millionen anstieg. Das Unternehmen konnte seinen Umsatz um 10,6 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro steigern. Noch vor einigen Monaten ging Zalando davon aus, dass in diesem Jahr die Umsätze sinken würden.

Um zweiten Quartal steigen allerdings entgegen der Erwartungen die Umsätze deutlich und auch beim operativen Ergebnis könnte Zalando Zuwächse verzeichnen. Auch bei letzterem waren noch vor einigen Monaten eher durchschnittliche Ergebnisse erwartet worden. Das Umsatzwachstum wurde mit 16 Prozent prognostiziert und das operative Ergebnis lag in den Erwartungen der Analysen bei 104 Millionen Euro und damit nur leicht über dem Wert des Vorjahres. Die aktuellen Ergebnisse überraschten die Analysten daher und einige hoben sogar ihre Kursziele für die Zalando-Aktie an. Nun geht auch das Management von Zalando von höheren Geschäftszahlen aus.

Zalando profitiert von Corona-Krise

Verändertes Konsumverhalten

Zalando profitiert dabei nicht nur von einem veränderten Konsumverhalten, sondern auch von einer neuen Strategie für seine Plattform. Neben Schuhen und Kleidung finden Kunden mittlerweile auch Kosmetik und Accessoires auf der Webseite des Onlinehändlers. Zudem nutzen zunehmend auch bekannte Marken den Vertriebsweg über Zalando. Stationäre Händler können am Partnerprogramm von Zalando teilnehmen und auf diesem Weg ihre Produkte ebenfalls online anbieten.

Von Januar bis März erwirtschaftete Zalando noch einen operativen Verlust, obwohl Kundenzahlen und Umsätze stiegen. Damals lag aufgrund von Sonderabschreibungen auf den Warenbestand und eine teilweise vergleichsweise schwachen Nachfrage das Ebit noch bei minus 98,6 Millionen Euro. Im April zogen dann die Geschäfte aber spürbar an. Der operative Gewinn könnte zwischen 100 und 200 Millionen Euro liegen. Im gleichen Zeitraum 2019 waren es 225 Millionen Euro. Der Umsatz könnte aber gegenüber dem Vorjahr auf 6,5 Milliarden Euro und damit um zehn bis 20 Prozent steigen.

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Zalando vom Einbruch am Aktienmarkt betroffen

Wie auch andere Aktien war auch das Wertpapier von Zalando im Frühjahr vom Einbruch am Aktienmarkt betroffen. Die Verluste konnten aber mittlerweile wieder aufgeholt werden. Auch wenn weiter große Volatilität am Aktienmarkt besteht, könnten Aktien aus dem Bereich E-Commerce für viele Anleger attraktiv bleiben. Weltweit gesehen wächst diese Branche weiter kräftig. Langfristig könnten die Renditechancen sehr gut sein.

Dies gilt jedoch nicht für jede Aktie aus diesem Bereich. Anleger sollten daher ihre Wunsch-Aktie vor dem Kauf einer genauen Analyse unterziehen. Auch wenn der Berliner Online-Versandhändler, dessen Aktie im MDax notiert ist, hierzulande einen guten Namen hat, liegt der Aktienwert weit vom Branchenprimus Amazon entfernt.

Amazon kann mittlerweile eine Marktkapitalisierung von fast 1,5 Billionen Euro aufweisen; Zalando dagegen nur rund 16 Milliarden Euro. Auch eine einzelne Aktie ist mit rund 64 Euro im Vergleich zum Preis der Amazon-Aktie, der bei rund 2.500 Euro liegt, deutlich günstiger. Natürlich ist Amazon weitaus breiter aufgestellt als Zalando und auch international klar im Vorteil. Dennoch ist auch die Zalando-Aktie für viele Anleger attraktiv.

Zalando Einbruch Aktienmarkt

E-Commerce könnte weiter boomen

Schon vor der Corona-Krise boomte der Onlinehandel. Allerdings machte dieses Segment vor der Corona-Krise weltweit nur 14 Prozent aller Einkäufe aus. Dies könnte sich jedoch ändern und insbesondere durch die Corona-Pandemie einen deutlichen Schub bekommen. Bis 2023 könnten Onlinekäufe weltweit 22 Prozent aller Einkäufe ausmachen. Diese Prognose wurde jedoch vor der Corona-Pandemie erstellt. Die Akzeptanz des Onlinehandels könnte sich in den letzten Wochen und Monaten deutlich beschleunigt haben.

In China werden bereits 37 Prozent aller Umsätze im Einzelhandel online getätigt, aber auch hier gibt es durchaus noch Wachstumspotenzial. In den USA machen Onlinekäufe mittlerweile ebenfalls einen großen Teil der Einzelhandelsumsätze aus. In Südostasien wird dagegen noch vergleichsweise wenig online gekauft und auch in Südamerika sind die Wachstumschancen noch groß.

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Aktien aus vielen Branchen bei eToro

Aktien aus aller Welt können auch bei eToro gekauft werden. Beim direkten Aktienkauf investieren Trader ohne Hebel und damit auch provisionsfrei in echte Aktien. Anleger können auch mit einem kleineren Betrag ab 50 Euro in den Handel starten und zunächst nur einen Bruchteil einer Aktie kaufen. Dies ist beispielsweise ratsam, wenn die Aktie eines Unternehmens 1.000 Dollar kostet. Weitere Aktien sind im CFD-Handel als Basiswert verfügbar. Hier können Trader

  • Short-Positionen eingehen
  • Hebel einsetzen und
  • Bruchteile von Aktien kaufen.

Möchten Trader gleich in mehrere Aktien aus einer Branche investieren, sind die sogenannten CopyPortfolis, früher CopyFunds genannt, interessant. Bei den Top-Trader CopyPortfolios wurden die besten Trader auf der Social-Trading-Plattform des Brokers zusammengefasst. Markt CopyPortfolios bündeln Aktien-CFDs, Rohstoffen oder auch ETFs nach einem zuvor festgelegten Thema. Die Partner CopyPortfolios wurden von mehreren Partnern von eToro entwickelt. Trader können so gleich in mehreren Anlagen aus einer Branche investieren und so ihr Portfolio auf einfachem Weg diversifizieren und Risiken langfristig minimieren. Zugleich könnten Trader aber auch aktuelle Marktchancen nutzen. Jedes CopyPortfolio wird regelmäßig neu gewichtet.

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Einfacher Marktzugang für alle Anleger

Etoro hat sich zum Ziel gesetzt, für alle Trader das Investieren und den Marktzugang leichter zu machen. Dies wird insbesondere über niedrige Gebühren, geringe Mindesteinlagen und eine nutzerfreundliche Plattform erleichter. Damit können auch unerfahrene Trader oder wenig technik-affine Anleger mit Aktien handeln.

Im direkten Aktienhandel besitzen Trader nach dem Kauf den Vermögenswert und können daher auch Dividenden erhalten. Insgesamt stehen über 2.000 Aktien von 17 Börsen zum Handel zur Verfügung, teilweise aber nur über CFDs. Thematisch finden Trader beispielsweise Technologie-Aktien oder Aktien aus dem Gesundheitswesen aus den unterschiedlichsten Regionen der Welt. So können Trader ihr Portfolio sinnvoll diversifizieren.

Vor drei Aufsichtsbehörden reguliert

Der Broker ist mittlerweile seit über zehn Jahren am Markt aktiv und hat heute über zehn Millionen registrierter Kunden. Die Plattform wird von den Finanzaufsichtsbehörden FCA, ASIC und CySEC reguliert. Der Broker achtet darauf, dass der Handel mit sicheren Verschlüsselungen durchgeführt wird und dass personenbezogene Daten nicht ohne Zustimmung der Kunden an Dritte weitergeben werden.

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Fazit: Zalando mit guten Geschäftszahlen

Auch Zalando profitierte vom Boom der letzten Wochen infolge der Corona-Krise. Der Onlinehändler konnte Umsätze und Kundenzahlen ausbauen. Noch vor Beginn der Pandemie ging das Unternehmen selbst von eher schwachen Zahlen für 2020 aus. Die gesamte E-Commerce-Branche könnte durch die Situation der letzten Wochen neuen Schwung gekommen.

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