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Zahl der Aktionäre sinkt in D um 400.000!

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Eine aktuelle Studie vom Deutschen Aktieninstitut zeigt – leider, wie ich finde – auf, dass sich die „Aktienkultur“ in Deutschland im letzten Jahr nicht verbessert hat.

Eher im Gegenteil, denn diese Zahlen sprechen eine klare Sprache. Hier die interessanten Details aus der Studie:

  • Die Zahl der Aktionäre in Deutschland sank im Jahr 2014 von rund 4,5 Mio. auf 4,1 Mio. – ein Minus von 400.000.
  • Die Zahl der „am Aktienmarkt Engagierten“ sank in Deutschland im Jahr 2014 von 8,9 auf 8,4 Mio. Menschen.

Quelle: Aktionärszahlen des Deutschen Aktieninstituts 2014

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Der Unterschied zwischen „Aktionären“ und „am Aktienmarkt Engagierten“? Bei Letzteren sind neben den Aktionären auch diejenigen enthalten, welche in Aktienfonds investiert haben. Auf diese Weise setzen sie ebenfalls auf den Aktienmarkt – aber nicht direkt, diese Anleger sind keine „Aktionäre“ mit entsprechendem Stimmrecht auf den Hauptversammlungen der betroffenen Gesellschaften.

Die Zahl der Aktionäre liegt damit bei 6,4% der Bevölkerung – die Zahl der „am Aktienmarkt Engagierten“ bei rund 13,1% der Bevölkerung.

Rückgang der Aktionäre – obwohl die Kurse gestiegen sind!

Die Tendenz – ein Rückgang um 400.000 (Aktionäre) bzw. rund 500.000 (am Aktienmarkt Engagierte) war 2014 eindeutig. Und das, obwohl die Kurse per saldo gestiegen sind!

Offensichtlich war der Rückgang bei der Zahl der Aktionäre relativ gesehen stärker. Denn in der Zahl der „am Aktienmarkt Engagierten“ sind die Aktionäre schließlich enthalten. Wenn ich die Zahl der Aktionäre von der Zahl der „am Aktienmarkt Engagierten“ subtrahiere, komme ich auf einen Rückgang von rund 100.000 (von 4,4 auf 4,3 Mio.). Das sieht schon weniger dramatisch aus.

Ein „Aktienfonds“ wurde demzufolge von den Privatanlegern eher weniger verkauft als eine Aktienposition. Meiner Einschätzung zufolge dürfte dabei auch eine Rolle spielen, dass es bei Aktienfonds des Öfteren „Sparpläne“ gibt, mit monatlicher Anlage eines festen Betrags. So etwas wird dann gerne einmal „laufengelassen“, es ist ja nicht so stark im Bewusstsein.

Der bisherige Höchstwert bei der Zahl der Aktionäre wurde den Zahlen zufolge übrigens im Jahr 2001 erreicht. Damals sozusagen mit gewissem „time lag" als Auswirkung des Hypes um den damaligen „Neuen Markt".

Es gibt noch eine interessante Schlussfolgerung aus diesen Zahlen:

DAX-Konzerne: Der Anteil der ausländischen Aktionäre ist gestiegen

Wenn die Zahl der deutschen Aktionäre abgenommen hat, ist es naheliegend, dass ausländische Aktionäre an deren Stelle getreten sind.

Und in der Tat: Das Deutsche Aktieninstitut schreibt dazu, dass „mehr als jeder zweite Börsenschein deutscher Anteilswerte“ einem Investor aus dem Ausland gehört.

Bei einzelnen DAX-Konzernen soll der Anteil der Ausländer an den Aktionären bereits 75% erreicht haben. Eine angesichts der oben genannten Zahlen nicht überraschende Entwicklung.

Klarstellung

Und auch hier gilt: Dies ist meine rein subjektive Einschätzung und keine Aufforderung an Sie, mit Aktien zu handeln. Betrachten Sie meine Zeilen als Gedankenanstoß, nicht mehr und nicht weniger. Es geht um Ihr Geld – verantwortlich dafür sind Sie ganz alleine. Wir recherchieren nach bestem Wissen und Gewissen, übernehmen aber keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

 

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