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Wird Syngenta von chinesischem Konzern übernommen?

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Syngenta war letztes Jahr einige Male in den Schlagzeilen – insbesondere als es darum ging, ob der US-Multi „Monsanto“ den Schweizer Konzern übernehmen wird. Monsanto hatte damals rund 45 Mrd. Dollar für Syngenta geboten, und später wurde auch noch nachgebessert. Doch „zu wenig“ hieß es von Seiten des Syngenta-Managements, aus dieser Übernahme wurde es deshalb 2015 nichts. Und dieses Jahr sieht es so aus, als ob die Karten neu gemischt werden wird: Denn nun bietet diversen Medienberichten zufolge ein staatliches chinesisches Unternehmen für Syngenta. Kommen also nun die Chinesen zum Zuge, nachdem Monsanto abgeblitzt ist? Hier weitere Details dazu:

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Das „Wall Street Journal“ berichtet, dass die „China National Chemical Corp.“ – kurz „ChemChina“ – für rund 43 Mrd. Dollar den Schweizer Konzern Syngenta übernehmen möchte. Obwohl die Höhe des Angebots unter dem damals von Monsanto gebotenen Betrag liegt, könnte ChemChina damit Erfolg haben. Denn damals, nach der gescheiterten Übernahme durch Monsanto, brach der Syngenta-Aktienkurs innerhalb kurzer Zeit um 18% ein. Die Aktionäre merkten, dass die Absage der Übernahme für sie selbst nicht unbedingt die beste Wahl gewesen war.

Syngenta: Bietet ChemChina 470 Franken je Aktie?

Zudem ist auf dem aktuellen Kursniveau (die Syngenta-Aktie steht aktuell an ihrem Heimatmarkt bei rund 413 Franken) das Angebot von ChemChina durchaus attraktiv für die Aktionäre von Syngenta: Die Chinesen bieten dem Wall Street Journal zufolge (das sich auf nicht genannte Quellen = Firmeninsider beruft) 470 Franken pro Syngenta-Aktie. Und das in „Cash“.

Quelle: The Wall Street Journal, Artikel „ChemChina Nears Deal to Buy Syngenta“

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Hintergrund Syngenta und vorige gescheiterte Übernahme:

Syngenta ist ein Schweizer Anbieter, das Geschäftsfeld ist die Agrochemie. Darin ist das Unternehmen recht erfolgreich: Der Jahresumsatz liegt im Bereich von rund 11,4 Mrd. Euro, die Zahlen sind tiefschwarz. Der Bereich „Agrochemie" ist natürlich für Monsanto hoch interessant, weshalb das US-Unternehmen 2015 einen Übernahmeversuch startete. Das US-Unternehmen Monsanto hat sich auf genmanipuliertes Saatgut festgelegt. Monsanto ist dafür bekannt, sogar auf „Züchtungsmethoden“ Patente zu beantragen, was zu Lasten von Kleinbauern gehen könnte. Patente auf Pflanzensorten, abhängig machen von Kleinbauern (via genmanipuliertem Saatgut, das nur für eine Saison verwendet werden kann) – das sind keine Vorgehensweisen, die ich besonders sympathisch finde. Ganz im Gegenteil!

Syngenta-Übernahme: Entscheidung am 10. Februar?

Interessant: Nächsten Mittwoch = 10. Februar steht bei Syngenta die Veröffentlichung des Jahresabschlusses 2015 in Basel an. Im Rahmen dieser Veröffentlichung könnte bereits eine Einigung mit ChemChina in Bezug auf die Übernahme verkündet werden, so spekulieren einige. Wenn die Übernahme Erfolg haben sollte, dann wäre das die vom Dollar-Volumen her bisher größte Übernahme durch ein chinesisches Staatsunternehmen im Ausland. Allerdings: Selbst wenn sich das Management von Syngenta und ChemChina einig werden – die Behörden könnten noch ein Wörtchen mitzureden haben. Schließlich geht es auch um sicherheitsrelevante Chemikalien, und da Syngenta einen signifikanten Teil seiner Umsätze in den USA einfährt, könnten auch die dortigen Behörden wegen der dortigen Geschäfte mitreden. Zudem ist es theoretisch möglich, dass noch andere Bieter für Syngenta – wie eben Monsanto oder auch BASF – auf den Plan treten werden.

Klarstellung

Und auch hier gilt: Dies ist meine rein subjektive Einschätzung und keine Aufforderung an Sie, diese Aktien zu handeln. Betrachten Sie meine Zeilen als Gedankenanstoß, nicht mehr und nicht weniger. Es geht um Ihr Geld – verantwortlich dafür sind Sie ganz alleine. Wir recherchieren nach bestem Wissen und Gewissen, übernehmen aber keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

 

 

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