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Silicon-Valley-Manager: weniger Restriktionen bei ICOs gefordert

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Manager aus dem Silicon Valley fordern von der amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde SEC weniger Restriktionen bei ICOs. Vertreter der SEC trafen sich kürzlich mit Mitarbeitern einflussreicher und bekannter Kapitalgesellschaften aus dem Silicon Valley. Dabei versuchten die Unternehmensvertreter, die Behörde von weniger strengen Regeln bei ICOs zu überzeugen.

Inhaltsverzeichnis
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    Gespräch mit Vertretern der SEC

    An dem Treffen am 28. März 2018 nahmen neben SEC-Vertretern Mitarbeiter der kalifornischen Venture-Kapitalgesellschaften Andreessen Horowitz und Union Square Ventures teil. Im Gespräch ging es um die Regeln bei ICO-Emissionen. Die beiden Risikokapitalgesellschaften haben sich in der Vergangenheit bereits tiefer gehend mit der Finanzierung von Krypto-Startups beschäftigt. Dazu gehörten die Handelsplattform Coinbase und der Marktplatz OpenBazaar. Auch mit ICOs haben beide Risikokapitalgesellschaften bereits Erfahrungen gesammelt. Sie waren zudem beim Sammeln von Geld für die CryptoKitties involviert.

    An Crowdfunding für CryptoKitties beteiligt

    Diese virtuellen Katzen entwickelten sich Ende 2017 zu einem absoluten Hype. Die Crypto-Kitties können auf einer Online-Plattform gekauft und verkauft werden. Jede Transaktion wird auf der Blockchain registriert. Die virtuellen Katzen sind eine Art Token und können sich vermehren. Man kann quasi neue Crypto-Kitties „züchten“. Jede virtuelle Katze ist dabei individuell konzipiert. Die Crypto-Kitties sind keine Kryptowährung im eigentlichen Sinne, sondern eine Art Sammelobjekt, dass man handeln und tauschen kann.

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    SEC verteidigt strenges Vorgehen

    Der Hintergrund des Gesprächs mit der SEC ist deren strenges Vorgehen bei ICOs und Kryptowährungen. Anfang April verteidigte der Vorsitzende der SEC, Jay Claton, die sehr strengen Reglungen seiner Behörde bei Kryptowährungen und ICOS. Damit wolle man die digitale Wirtschaft stärken. Bei neuen Crowdfunding-Aktivitäten über ICOs müsste etwas gegen Betrüger unternommen werden. Geschehe dies nicht, könnte es zu strengen Regulierungen kommen, die sich negativ auf das Crowdfunding auswirken würden. Clayton kritisierte zudem, dass sich viele Crowdfunding-Projekte lediglich auf Pläne und ungenaue Absichtserklärungen stützen würden.

    Vorschlag von Andreessen Horowitz und Union Square Ventures

    Die Mitarbeiter von Andreessen Horowitz und Union Square Ventures, die am Treffen mit der SEC teilnahmen, forderten, dass mehr ICOs von der SEC einem konkreten Nutzen zugeordnet werden sollten. Dies würde das Verfahren deutlich vereinfachen. Wie das Wall Street Journal berichtet, haben sich die SEC-Vertreter jedoch deutlich dagegen ausgesprochen und wollen bei der Erlaubnis und Klassifizierung von ICOs in Zukunft kaum Ausnahmen einräumen. Allerdings könnte in Einzelfällen ein Verbot aufgehoben werden, wenn es Token-Käufern verboten wird, bei einem Kursanstieg ihre Anteile zu verkaufen. So will die SEC vermeiden, dass die Einlagen lediglich zu spekulativen Zwecken verwendet werden.

    Kritik an der SEC auch von CBOE Global Markets

    Kürzlich wandte sich auch der Vorsitzende des amerikanischen Börsenbetreibers CBOE Global Markets, Chris Concannon, in einem Brief an die SEC. Darin forderte er die Behörde auf, ETFs auf Bitcoins zu genehmigen. Er befürwortet Bitcoin-ETFs, da der Handel mit diesem etablierten Finanzinstrument über regulierte Börsen erfolgt und damit sicher sei. Zudem gelten ETFs als einfach und transparent. Die SEC lehnte bisher alle Anträge zu Bitcoin-ETFs ab. Concannon sieht zudem keine erhöhten Gefahren für Marktmanipulationen.

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    SEC zur Regulierung von ICOs und Kryptowährungen

    Die Vorstöße der Silicon-Valley-Vertreter und des CBOE-Global-Markets-Vorsitzenden nehmen Bezug auf ein Statement der SEC von Anfang März zur Regulierung von ICOs und Handelsplattformen in den USA. Dieses wurde von einigen Experten als Aufforderung zur Regulierung von Kryptowährungen und ICOs verstanden.

    Die SEC beschrieb in ihrer Ankündigung, dass eine Registrierung bei der Börsenaufsicht für alle Produkte, die ein Wertpapier nach den Vorgaben der SEC darstellen, verpflichtend ist. Um festzustellen, ob ein Produkt ein Wertpapier ist, nutzt die SEC einen Test aus dem Jahr 1946. Die SEC ist bereit, Ausnahmegenehmigung bei der Registrierung zu erteilen, beispielsweise wenn ein Unternehmen bereits bei einer anderen staatlichen Behörde registriert ist. Rund einen Monat später sprach Jay Clatyon an der Princeton University und verteidigte dort das Vorgehen seiner Behörden. Er argumentierte, dass das Vorgehen die Branche stärken soll. Zudem stellte er klar, dass nicht jedes ICO Betrug ist.

    Neue Gesetze auch in Europa

    Auch in Europa wurden kürzlich die Gesetze verschärft. Die EU beschloss eine Reform der Richtlinie gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung. Die neuen Vorgaben haben zur Folge, dass Online-Handelsplätze zukünftig stärker reguliert werden. Die EU-Kommission will damit vor allem gegen Anonymität im Handel mit Kryptowährungen vorgehen. Nutzer von Handelsplattformen und die Adressen von Wallets müssen nun zentrale gespeichert werden.

    Daher müssen in der EU nun nicht nur die Betreiber von Handelsplattformen zugelassen und registriert sein, sondern auch die Identität der Nutzer muss bekannt sein. Betreiber von Handelsplattformen und Kryptobörsen müssen also die Identität aller Kunden überprüfen und in einer zentralen Datenbank angeben.

    Anonymität und Missbrauch vermeiden

    So soll die Anonymität im Handel mit Kryptowährungen aufgehoben werden und das Missbrauchspotenzial für kriminelle Handlungen beschränkt werden. Die EU ist im Zusammenhang mit Kryptowährungen der Ansicht, dass Kryptowährungen mit kriminellen Zwecken verbunden sein können.

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    Darüber hinaus müssen Online-Handelsplätze nun ebenso wie Banken alle Belege über Transaktionen bis zu zehn Jahre über das Ende der Geschäftsbeziehung mit dem Kunden hinaus aufbewahren. Des Weiteren kann die EU-Analyse-Behörde Financial Intelligence Unit (FIU), die ein Teil des Zolls ist, Straftaten speichern. Welche dies genau sind, ist jedoch nicht klar definiert. Auch Vortaten zur Geldwäsche oder kleinerer Delikte wie üble Nachrede könnten darunter fallen.

    Stärkere Kontrolle der Kunden

    Darüber hinaus müssen auch Anbieter von Prepaid-Karten ihre Kunden stärker kontrollieren. Einige Mitglieder im EU-Parlament wollten anonyme Transaktionen sogar komplett verbieten und auch Barzahlungen strenger regulieren. In einigen EU-Ländern gibt es bereits Höchstgrenzen für Barzahlungen. Die neuen Richtlinien müssen innerhalb der nächsten 18 Monate in allen EU-Ländern in nationales Recht umgesetzt werden. Für einige Bestimmungen sind die Übergangsfristen länger.

    Lagarde betont Vorteile von Kryptowährungen

    Während in den USA ebenso wie in Brüssel stärkere Schritte zur Regulierung unternommen werden, hat Christine Lagarde, die Chefin des Internationalen Währungsfonds IWF, wohl ihre Einstellung zu Kryptowährungen geändert. Noch vor wenigen Monaten warnte sie eindringlich vor den Gefahren von Kryptowährungen, nun betonte sie in einem Blogbeitrag auf der Webseite des IWF die Vorteile von Kryptowährungen. Zudem hat aus ihrer Sicht die Blockchain das Potenzial, Teile des Finanzsystems zu revolutionieren.

    Lagarde ist der Ansicht, dass mit Kryptowährungen und der Blockchain schnellere, effizientere und kostengünstigere Überweisungen möglich sind, vor allem bei grenzüberschreitenden Transaktionen. Die Blockchain könnte langfristig beispielsweise bei der sicheren Aufbewahrung von Aufzeichnungen in der Medizinbranche eingesetzt werden.

    Vertrauen von Verbrauchern und Behörden erhöhen

    In der Dezentralisierung von Kryptowährungen sieht Lagarde eine Möglichkeit, den Finanzsektors stärker zu diversifizieren. Dann könnte das Finanzsystem robuster gegenüber möglichen Gefahren sein. Kryptowährungen könnten langfristig den Finanzmarkt deutlich verändern. Allerdings müssten diese das Vertrauen von Behörden und Verbrauchern bekommen.

    Auf dem Weg dahin sind umsichtige Regulierungen, die jedoch die Entwicklungen von neuen Technologien nicht bremsen, sicher notwendig. Der Text von Christine Lagarde könnte ein erstes Anzeichen sein, dass einige Experten in der Finanzwelt derzeit ihre Einstellung zu Kryptowährungen ändern.

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    Lagarde sprach sich in diesem Zusammenhang für einen ausgewogenen Regulierungsrahmen aus, der Risiken für Investoren senkt, aber kreative Prozesse nicht einschränkt. Aufsichtsbehörden in aller Welt sollten aufmerksam bleiben, obwohl derzeit keine Gefahren für die Finanzmarktstabilität erkennbar sind. Wichtig ist aus ihrer Sicht jedoch, dass ein internationaler Konsens erarbeitet wird, welche Rolle Kryptowährungen in Zukunft spielen sollten.

    Fazit: SEC zu weniger strengen Regelungen bei ICOs aufgefordert

    Kürzlich trafen sich Vertreter der US-Börsenaufsicht SEC mit Mitarbeitern der kalifornischen Venture-Kapitalgesellschaften Andreessen Horowitz und Union Square Ventures. Bei diesem Gespräch ging es um Regelungen für ICOs. Die Risikokapitalgesellschaften forderten die SEC zu weniger strengen Vorgaben auf.

    Beide Unternehmen haben bereits Erfahrung mit Kryptowährungen und ICOs, unter anderem durch Finanzierungsrunden für Krypto-Startups. Beide Risikokapitalgesellschaften schlugen vor, dass die SEC ICOs einem konkreten Nutzen zuordnen sollte. Die SEC will jedoch nur wenige Ausnahmen bei der Erteilung einer Erlaubnis und der Klassifizierung von ICOs machen.

    Seit Anfang März zieht die SEC die Zügel bei der Regulierung von Kryptowährungen an. Unter anderem müssen alle Unternehmen, die Finanzprodukte, die der SEC-Definition von Wertpapieren entsprechen, dort registriert sein. Dies gilt beispielsweise für Wallet-Anbieter und Handelsplattformen. Ausnahmen können Unternehmen bekommen, die bereits bei einer andern US-Behörde registriert sind.

    Anfang April verteidigte der Vorsitzende der SEC, Jay Claton, die sehr strengen Reglungen. Auf diesem Weg wolle man die digitale Wirtschaft fördern. Dazu müsse man bei Crowdfunding-Projekten gegen Betrüger vorgehen. Er räumte allerdings auch ein, dass nicht jeder ICO Betrug ist. Auch in Europa wurden in den letzten Tagen die Regelungen für Kryptobörsen und Handelsplattformen verschärft. Die neue Richtlinie zur Geldwäsche sieht unter anderem vor, dass Handelsplattformen die Identität ihrer Nutzer überprüfen und zentral speichern müssen.

     

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