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Was sind digitale Optionen?

anbieterbox_bdswissDigitale Optionen sind ein seit Jahrzehnten eingesetztes, auf dem Privatkundenmarkt aber recht neues Instrument. Der Inhaber der Option erhält einen festgelegten Betrag, wenn das der Option zugrundeliegende Ereignis eintritt. Tritt es nicht ein, verfällt die Option wertlos.

Hinweisbox Binaere Optionen

Die Bezeichnung „Digital“ leitet sich aus dem Auszahlungsprofil der Kontrakte ab, das entweder eine „Eins“ oder eine „Null“ vorsieht – Anleger erhalten entweder alles oder erleiden einen Totalverlust. Als Basiswerte dienen Währungspaare, Indizes, Zinsen und weitere Finanzinstrumente.

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Was sind digitale Optionen? Ein Fallbeispiel

Ein Kontrakt kann sich auf diverse Basiswerte (im Fachjargon auch als „Underlying“ bezeichnet) beziehen: Aktien, Indizes, Währungspaare, Rohstoffe und Edelmetalle sind ebenso gängig wie Zinssätze oder Wirtschaftsindikatoren. An einem simplen Fallbeispiel wird deutlich, wie digitale Optionen funktionieren.

Ein Kontrakt beziehe sich auf den Deutschen Aktienindex DAX am Handelstag X. Der Inhaber der Option erhalte 100 Euro, wenn der DAX am Tag X höher schließt als am Vortag (X-1) und 0,01 Euro, wenn der Index nicht höher schließt als am Vortag. Das Auszahlungsprofil sieht demnach nur zwei Möglichkeiten vor: Entweder die Option wird zu 100 Prozent ihres Nennwertes ausbezahlt oder sie verfällt wertlos. In diesem Beispiel wurde eine bei vielen Brokern übliche Minimalauszahlung bei Verfall gewählt. Diese hat rein steuerliche Gründe und ändert nichts am Charakter digitaler Optionen. Wird eine Option wertlos ausgebucht, können die Verluste nicht gegen Gewinne aus anderen Geschäften steuerlich verrechnet werden.

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Gestaltung digitaler Optionen

Die Gestaltung digitaler Optionen obliegt grundsätzlich den Kontrahenten (in der Regel handelt es sich dabei um Broker und Anleger; zwingend ist das aber nicht). Manche Broker stellen lediglich eine Auswahl fertig konstruierter Optionen zur Verfügung, andere erlauben eine weitgehend freie Gestaltung. Bereits vor rund zehn Jahren gab es Broker, bei denen Anleger einen viereckigen Rahmen in den Chart zeichnen und damit einen Kurs-Zeit-Bereich definieren konnten. Diesem konnten dann die Ereignisse „der Kurs trifft das Fenster“ und „der Kurs verfehlt das Fenster“ zugeordnet werden.

Mit hohem Hebel handeln

Der Handel mit digitalen Optionen erfordert keine üppige Kapitalausstattung, Je nach Broker kann bereits mit einigen hundert Euro oder sogar weniger ein Handelskonto eröffnet werden. Das Totalverlustrisiko ist in jedem einzelnen Trade hoch. Gleichzeitig ist das Verlustrisiko (von eher seltenen Stillhalterpositionen abgesehen) auf den Einsatz beschränkt – im Forex- und CFD-Handel ist das nicht bei allen Brokern der Fall.

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