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Viel Bewegung am Kryptomarkt

2017 gab es nicht nur einen wahren Hype um Kryptowährungen, sondern auch die Kurse gingen kontinuierlich nach oben. Im Januar 2018 folgte dann jedoch ein großer Kursverlust.

Diese könnte im Nachhinein der Entwicklung von Kryptowährungen gutgetan haben, denn in der Folge stabilisierten sich die Kurse und die Volatilität nahm ab. Dies könnte den Boden bereitet haben, damit mehr institutionelle Anleger in den Markt einsteigen und neue Produkte auf den Markt kommen. Zahlreiche Beobachter gehen zudem davon aus, dass es bald wieder zu einem Anstieg der Kurse kommen kann.

Inhaltsverzeichnis

    Kurse könnten nochmals deutlich steigen

    Dies sieht beispielsweise Victor Dergunov von der Albright Investment Group so. Aus seiner Sicht könnte es für die Kurse in den nächsten Jahren noch weit nach oben gehen. Auch Dergunov betont die gesunkene Volatilität von Kryptowährungen. Diese Entwicklung könnte eine gute Grundlage dafür sein, dass die Kurse bald wieder ansteigen. Auch andere Beobachter äußern sich derzeit ähnlich. Die sinkende Volatilität wird häufig auch als Grund für das steigende Engagement institutioneller Anleger genannt.

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    Bitcoin hat sich stabilisiert

    Mike McGlone von der Nachrichtenagentur Bloomberg sieht in der geringeren Volatilität und dem gesunkenen Handelsvolumen den Grund dafür, dass Bitcoin seinen Boden gefunden hat. Er betrachtet die Kryptowährung derzeit als stabil. Weitere Analysen sprechen derzeit bereits davon, dass die ersten Anzeichen für einen Bullenmarkt schon sichtbar sind. Ob dieses Szenario allerdings wirklich eintritt, ist bislang nicht mit Gewissheit zu sagen.

    Aktuell gibt es zahlreiche positive Meldungen rund um Kryptowährungen, vor allem von Institutionen, die in der etablierten Finanzwelt tätig sind. Diese Meldungen könnten die Kurse ebenfalls stützen. Vor allem der Launch der neuen Kryptobörse Bakkt im Dezember könnte den Kursen Rückenwind geben. Hinter Bakkt steht mit der Intercontiental Exchange der Betreiber der Börse in New York. Einige Beobachter schätzen diese Börse sogar als wichtiger ein als ein Bitcoin-ETF.

    Privatanleger für steigende Kurse verantwortlich?

    Nikolay Storonsky von Revolut argumentiert jedoch in eine andere Richtung. Er geht davon aus, dass private Anleger im kommenden Jahr für ein erneutes Ansteigen der Kurse sorgen werden. Über die App von Revolut sind digitale Bankgeschäfte, darunter auch der Umtausch von Fiatwährungen in Kryptowährungen möglich. Die Mehrheit der Kommentatoren geht derzeit allerdings davon aus, dass die an institutionelle Anleger gerichteten Angebote von Bakkt oder Fidelity für einen Schub am Kryptomarkt sorgen werden.

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    Viel Bewegung im Kryptohandel

    Nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland tut sich gerade viel im Kryptohandel. Bitcoin.de, der Marktführer in Deutschland, entwickelt sich beispielsweise derzeit immer mehr hin zu einer Bankund erweitert sein Angebot. Das Unternehmen spielt sogar mit dem Gedanken, Geldautomaten für Kryptowährungen aufzustellen, was in Österreich bereits seit einigen Jahren der Fall ist. Bitcoin.de könnte sich so breiter aufstellen und weit über einen Marktplatz für Kryptowährungen hinausgehen. Auch die Einführung neuer Produkte wird diskutiert.

    Geschäftsmodell erweitern

    Die Bitcoin Group, die für Bitcoin.de verantwortlich ist, baut somit also sein Geschäftsmodell kontinuierlich aus. Erst kürzlich wurde dieÜbernahme der Tremmel-Wertpapierhandelsbankmit Sitz in Frankfurt bekannt. Der Kaufpreis soll im unteren siebenstelligen Bereich liegen. Die Bank ist zwar recht klein, verfügt jedoch über eine Bankenlizenz als Wertpapierdienstleister, die die Bitcoin Group in Zukunft nutzen kann. Die Tremmel-Bank wurde 1983 als Börsenmakler gegründet. Diese Übernahme könnte einen weiteren wichtigen Schritt für die Unternehmensentwicklung darstellen. Bis Mitte 2019 soll die Übernahme abgeschlossen und von der Bankenaufsicht genehmigt sein.

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    Übernahme keine Überraschung

    Diese Übernahme kommt nicht unbedingt überraschend. Schon im Mai, als die Bitcoin Group ihren Jahresausblick vorstellte, sagte das Unternehmen, dass man eine Mehrheitsbeteiligung an einer regulierten Bank aus Deutschland plane. Zudem erwarb man schon im Januar die Hälfte der Anteile an Sineus, einem regulierten Anlagevermittler.

    Mit diesen Übernahmen entwickelt sich die Bitcoin Group stetig weiter und baut ihr Angebot aus. Bald könnte man so unter anderem eigene Krypto-Produkte auf den Markt bringen oder den Eigenhandel mit Kryptowährungen einführen. Über eine Bankenlizenz wären nicht nur das Aufstellen von Geldautomaten möglich, diese Genehmigung erlaubt es insbesondere, ein Orderbuch zu führen und selbst Kurse zu stellen. Dies könnte die Liquidität erhöhen.

    Angebote können über Marktplatz hinausgehen

    Langfristig könnte sich so das Angebot von Bitcoin.de vergrößern und über einen reinen Marktplatz für Kryptowährungen hinausgehen. Auf internationaler Ebene ist Bitcoin.de kaum von Bedeutung, in Deutschland prägt der Marktplatz den Handel jedoch entscheidend mit. Das Konzept hinter dem Marktplatz von Bitcoin.de kann durchaus mit Ebay verglichen werden. Die Plattform bringt Käufer und Verkäufer zusammen und überwacht die Abwicklung des Handels.

    Bitcoin.de wurde 2011 gegründet. Bereits zwei Jahre später kam die Fidor-Bank als Partner hinzu. Diese Zusammenarbeit erlaubte es, dass Bitcoin.de die Regeln der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) zur Anlagevermittlung erfüllenkonnte. Die Übernahme der Tremmel-Bank führt nun zu mehr Unabhängigkeit von der Fidor-Bank.

    Anbieter mit viel Erfahrung

    Das Angebot von Bitcoin.de war bislang begrenzt. In Deutschland kamen daher in den letzten Monaten einige Konkurrenten auf, die in den Kryptohandel eingestiegen sind. Unter anderem baut auch die Stuttgarter Börse einen eigenen Handelsplatz für Kryptowährungen auf. Dieser firmiert unter dem Namen Bison. Bitcoin.de ist jedoch in Sachen Erfahrung der Konkurrent ein ganzes Stück voraus. Über 750.000 Nutzer sind auf der Plattform aktiv.Bitcoin.de hat einen sehr guten Ruf und hat sich als seröse Plattform etabliert, die bislang nicht von Hackerangriffen und anderen Negativschlagzeilen betroffen war.

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    Erst Mitte Oktober kam das Thema Geldautomaten für Kryptowährungen auf. Oliver Flaskämpfer, der Gründer und Vorstand der Bitcoin Group, sagte, dass man diese sofort aufstellen könnte, wenn die Erlaubnispflicht für den Bitcoin-Handel entfallen würde. Diese Aussage stand im Zusammenhang mit einer Entscheidung eines Berliner Gerichts.

    Krypto-Konferenz in Köln

    Ein interessanter Termin für die Kryptoszene könnte auch dieKrypto- und Blockchain-Konferenz „Crypto Rockstars Blockchain Konferenz“ sein, die vom 26. bis 28. November im Kölnstattfindet. Organisiert wird das Event von Crypto Rockstars und dem Startplatz Köln. Die Teilnehmer können direkt vor Ort oder über das Internet an der Konferenz teilnehmen.

    Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen Diskussionen und die Wissensvermittlung zu Themen wie Kryptowährungen, der Blockchain, Startups oder ICO-Maketing. Da die Konferenz per Stream im Interet übertragen wird, muss man nicht unbedingt live vor Ort dabei sein. Mit dem Erwerb eines Online-Ticket kann man die Videos der Konferenz ein Jahr lang online ansehen.

    Viele Angebote in Köln

    Wer jedoch in Köln vor Ort ist, kann einige zusätzliche Angebote nutzen. Beispielsweise findet zum Abschluss der Konferenz eine Q&A-Session statt, auf der auch komplizierte Fragen besprochen werden. Mehr als 30 Speaker werden auf der Konferenz erwartet.Dazu gehört auch  Dr. Ulli Spankowski von Sowa Labs. Sowa Labs ist für die Entwicklung der Trading-App Bison der Stuttgarter Börse verantwortlich. Über diese können auch Privatanleger mit Kryptowährungen handeln.

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    Fazit: Viele Entwicklungen rund um Kryptowährungen

    Im letzten Jahr stiegen die Kurse von Kryptowährungen stetig an und auch die Medien berichteten regelmäßig. Im Januar folgte dann jedoch ein Kursabsturz. Dennoch konnten sich in der Folge die Kurse stabilisieren. Heute sind Kryptowährungen, darunter auch Bitcoin, deutlich weniger volatil. Dies ist wohl auch für institutionelle Anleger ein Argument, um sich verstärkt in den Kryptohandel einzubringen. In den letzten Wochen wurden einige Angebote auf den Weg gebracht, beispielsweise von der Intercontinental Exchange oder Fidelity. Diese könnten die Basis für höhere Kurse bringen.

    In Deutschland entwickelt sich Bitcoin.de weiter und baut nicht nur sein Angebot aus, sondern könnte sich auch zu einer Bank entwickeln. Der Marktführer übernahm die Tremmel-Bank aus Frankfurt und bekommt damit Zugang zu einer Banklizenz. Neben neuen Produkten könnte auch der Eigenhandel ausgebaut werden. Der Gründer des Unternehmens spricht zudem von Geldautomaten mit Kryptowährungen.

    Zudem findet vom 26. bis 28. November 2018 „Crypto Rockstars Blockchain Konferenz“ in Köln statt. Hier werden mehr als 30 Speaker zu Themen rund um Kryptowährungen erwartet. Wer nicht in Köln vor Ort ist, kann die Konferenz im Internet verfolgen.

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