Umsatzplus bei der Telekom

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 09.09.2021


Die Telekom konnte insbesondere aufgrund des starken US-Geschäfts einen Umsatz von mehr als 100 Milliarden Euro erreichen. Hintergrund die Übernahme des US-Konkurrenten Sprint durch die US-Tochter T-Mobile US. Allerdings muss die Telekom aber auch massiv in den Netzausbau investieren. Aktien aus Deutschland sind, laut unseren XTB Depot Erfahrungen, auch bei XTB handelbar.

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Rekordumsatz bei der Telekom

Aktiendepot.com Icon GebührenMit einem Umsatz von 101 Milliarden Euro nahm die Deutsche Telekom so viel Geld ein wie noch nie. Im Vergleich zu 2019 steigen die Einnahmen um 25,4 Prozent. Ohne die Übernahme von Sprint und Wechselkurseinflüsse hätte die Telekom nur ein Plus von drei Prozent erreicht. Laut Firmenchef Tim Höttges habe das Unternehmen seine Marktposition in Europa ausgebaut und mit stabilen Netzen einen großen Beitrag zur Bewältigung der Folgen der Corona-Pandemie beigetragen.

Das letzte Geschäftsjahr war allerdings auch für die Telekom von Höhen und Tiefen geprägt. Verkaufsshops mussten geschlossen werden und sich durch weniger Reisen Einnahmen durch Roaming-Gebühren verringerten. Auch das Großkunden-Geschäft schwächelte. Dies hat wohl den Hintergrund, dass viele Unternehmen aufgrund der Corona-Krise Investitionen zunächst verschoben hatten.

Umsatzplus bei der Telekom

Milliarden in den Netzausbau investieren

Dies kann die Telekom jedoch nicht tun, da das Unternehmen einen Milliardenbetrag investieren muss, um in Deutschland, Europa und den USA Netze auszubauen und auf 5G umzustellen. Schon 2020 gab das Unternehmen hierfür 17 Milliarden Euro aus, für 2021 sind weitere 18,4 Milliarden Euro dafür veranschlagt.

Derzeit stammen drei Viertel der Einnahmen der Telekom aus Geschäften im Ausland. Schon 2019 waren es fast 70 Prozent. Der Gewinn stieg im letzten Jahr auf 4,2 Milliarden Euro, was ein Plus von 7,5 Prozent bedeutete. Damit erreichte die Telekom die selbst gesteckten Ziele. In diesem Jahr soll der Umsatz nochmals leicht steigen, obwohl auch die Verantwortlichen bei der Telekom mit Belastungen durch die Corona-Krise rechnen.

Auf dem heimischen Markt wächst die Konkurrenz für die Telekom. Mittlerweile gibt es mit 1&1 Drillisch einen vierten Wettbewerber. Das Unternehmen ist mittlerweile ein vollwertiger Anbieter für Mobilfunknetze in Deutschland, nachdem sich 1&1 Drillisch und Telefónica auf eine Roaming-Vereinbarung verständigt hatten.

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Wahl unter vier Anbietern in Deutschland

Aktiendepot.com Icon ChecklisteKunden in Deutschland können nun zwischen vier Anbietern im Mobilfunkbereich wählen, was langfristig auch die Preise sinken lassen könnte. 1&1 Drillisch beteiligte sich schon 2019 an der Versteigerung der Mobilfunklizenzen für den 5G-Standard. Neben der Telekom, Vodafone und Telefónica Deutschland erhielt auch 1&1 Drillisch den Zuschlag für einige Frequenzbänder. Damals hatte das Unternehmen noch keine eigene Mobilfunkinfrastruktur, sondern nutzte das Netz von Telefónica.

Ein eigenes Mobilfunknetz bedeutet für ein Unternehmen hohe Kosten. Mit nur wenigen Standorte besteht die Gefahr von Funklöchern, was für Kunden unattraktiv ist. Dies würde weniger Einnahmen bedeuten, was wiederum eine Schwierigkeit beim Netzausbau darstellt. 1&1 Drillisch kann das Netz von Telefónica dank einer „National Roaming“-Vereinbarung nun wie eine eigene Infrastruktur nutzen. Der Vertrag gilt fünf Jahre lang und kann zweimal verlängert werden. Das Unternehmen hat die Möglichkeit, den Vertrag bis Mitte 2029 zu verlängern und danach nochmals fünf Jahre.

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Aufwendiger Ausbau von Mobilfunknetzen

Insgesamt ist der Ausbau von Mobilfunknetzen sehr aufwendig, was auf dem deutschen Markt seit Jahren ein Thema ist. Alle Mobilfunkunternehmen sind weit von einer kompletten Netzabdeckung entfernt. Der Mobilfunkmarkt in Deutschland gilt im europaweiten Vergleich mit Blick auf die Versorgungsqualität weiter als unterdurchschnittlich.

Der Vertrag zwischen Telefónica Deutschland und 1&1 Drillisch ist damit ein Fortschritt beim Thema 5G. Für das Unternehmen bedeutet die Vereinbarung einen weiteren Schritt zum Netzbetreiber und Planungssicherheit. Ohnehin arbeiten die Unternehmen in Deutschland daran, gemeinsame Standorte zu nutzen, um eine bessere Mobilfunkabdeckung zu erreichen. So soll die Zahl der Funklöcher, die vor allem in ländlichen Gegenden weiter ein großes Ärgernis sind, verringert werden.

Zunächst hatte das Bundeskartellamt Bedenken bei der Kooperation der deutschen Mobilfunkbetreiber. Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica Deutschland (O2) habe vereinbart, gemeinsam Funklöcher beim 4G-Netzzugang zu entfernen. In vielen ländlichen Gebieten wird aktuell nur eines der drei Mobilfunknetze empfangen. Haben die Kunden einen Handyvertrag für eines der beiden anderen Netze, so stecken sie im Funkloch fest.

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Kooperation der Mobilfunkbetreiber in Deutschland

Aktiendepot.com Icon KündigungIn der Kooperationsvereinbarungen sind 2.400 Standorte in eher dünn besiedelten Gebieten genannt, an denen die Unternehmen Sendetechnik und Antennen zusammen nutzen wollen. Für die Unternehmen ist es gerade in diesen Gegenden oft unwirtschaftlich, das eigene Netz auszubauen. Werden nun die Standorte gemeinsam genutzt, sind die Kosten für die beteiligten Unternehmen geringer.

Telekom und Vodafone hatten sich schon im letzten Jahr auf eine Kooperation verständigt, was jedoch auf Kritik von Telefónica stieß. Das Kartellamt befürchtete negative Folgen für Telefónica und schaltete sich ebenso ein wie die Bundesnetzagentur ein. Würde eine Kooperation von Telekom und Vodafone ohne Telefónica zustande kommen, wäre dies für das Kartellamt wettbewerblich ein Problem. Das Kartellamt wollte also Telefónica mit im Boot haben, will aber die Verträge zwischen den Unternehmen weiter beobachten, damit der Wettbewerb nicht ausgebremst wird, was zu einem Nachteil für die Verbraucher werden kann. Vodafone profitiert aktuell vom Börsengang der Tochter Vantage Towers und möchte die Gewinne weiter in den Ausbau des 5G Netzes investieren.

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Andere Anbieter müssen aufholen

Für Telefónica ist die Vereinbarung auf jeden Fall ein Vorteil, denn die Konkurrenz ist bei der Netzabdeckung weiter. Telefónica könnte durch die Zusammenarbeit neue Möglichkeiten haben. Im Idealfall könnte das Tochterunternehmen des stark verschuldeten spanischen Telekommunikationsunternehmens jedes Jahr ein Wachstum von mindestens 1,5 Prozent erreichen. Telefónica muss auch bei 5G aufholen. Das Ziel des Unternehmens ist es, bis Ende 2021 über 30 Prozent der Haushalte mit 5G zu erreichen und bis 2025 ein flächendeckendes Netz aufzubauen. Bei der Telekom können schon 55 Millionen Menschen in Deutschland 5G verwenden.

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Aktienhandel bei XTB

Aktiendepot.com Icon UmzugBei XTB können Trader Aktien und ETFs bis zu einer Summe von 100.000 Euro im Monat ohne Kommission handeln. Ab dieser Summe fällt bei jeder Transaktion eine Kommission von 0,2 Prozent an. Alle Transaktionen werden über die hauseigene Plattform des Brokers abgewickelt. Diese wird regelmäßig weiterentwickelt

Der Broker bietet auch CFDs auf Basiswerte wie Aktien oder Indizes an. Der Handel erfolgt über nur ein Konto. XTB hat seinen Sitz in Polen und verfügt mittlerweile über Niederlassungen in vielen Ländern. Daher wird der Broker von mehreren Finanzaufsichtsbehörden reguliert. Die Kontoeröffnung bei XTB dauert nur wenige Minuten und neue Kunden können sich per Video gegenüber XTB ausweisen. Viele Dokumente können gleich online hochgeladen werden. So ist die Kontoeröffnung jederzeit möglich. Das kostenlose XTB Demokonto des Brokers ist in nur wenigen Minuten eröffnet. Dazu reicht es aus, den Namen, seine E-Mailadresse und eine Telefonnummer anzugeben.

Telekom: Über 100 Milliarden Euro Umsatz

Kurse internationaler Börsen

Die Tradingplattform des Brokers umfasst kostenlose Echtzeitkurse von 16 internationalen Börsen. Eine Order wird in kurzer Zeit sicher ausgeführt. Zudem finden Trader zahlreiche Tools zur Fundamentalanalyse und für die technische Analyse. Bei der Wahl einer Aktie hilft ein Aktien-Scanner. Trader haben zudem Zugriff auf Nachrichten und Analysen der Experten von XTB. Darüber hinaus lassen sich Marktalarme einstellen und Schulungsmaterialien der Trading-Academy nutzen.

Zu den angebotenen Aktien gehören Wertpapiere der Frankfurter Börsen oder der NYSE. Das Handelskonto kann nach einer ersten Einzahlung genutzt werden. Dafür finden Trader mehrere kostenlose Einzahlungsmethoden mit sofortiger Gutschrift. Auszahlungen erfolgen in vielen Fällen taggleich. Bei Fragen steht unter der Woche rund um die Uhr der Kundenservice zur Verfügung.

XTB ist schon seit 2007 Mitglied der Warschauer Börse. 2016 wurde die Aktie des Brokers dort gelistet. Seitdem kann in Polen auch die Aktie von XTB gehandelt werden. Das Büro in Deutschland wurde 2008 eröffnet. Seitdem ist in Frankfurt am Main unter anderem die Kundenbetreuung für deutschsprachige Trader ansässig.

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Fazit: Telekom mit erfolgreichem Geschäftsjahr

Aktiendepot.com Icon FazitDie Deutsche Telekom hat im abgelaufenen Geschäftsjahr erstmals einen Umsatz von mehr als 100 Milliarden Euro erzielt. Die Übernahme des US-Konkurrenten Sprint hat einen großen Anteil an diesem Erfolg. Allerdings muss das Unternehmen auch viel Geld in die Hand nehmen, um den Ausbau seines Mobilfunknetzes voranzutreiben. Außerdem erhöht die Telekom auch die Anteile an T-Mobile US um sich dort weiter breiter aufstellen zu können.

Aktien aus Deutschland und aller Welt sind auch bei XTB handelbar. Der Broker bietet über 2.000 Aktien von 16 internationalen Börsen an und stellt dafür auch Echtzeitkurse zur Verfügung. Die Handelsplattform verfügt über viele fortschrittliche Tools, die auch über ein Demokonto getestet werden können.

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