Überraschende Rücktritte bei der Commerzbank

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 14.07.2020


Bei der Commerzbank ist in der letzten Woche der Vorstandschef Martin Zielke überraschend zurückgetreten und wird sein Amt früher als geplant spätestens bis zum Jahresende abgeben. Zielke stand seit 2016 an der Spitze der Commerzbank. Der Aufsichtsratschef Stefan Schmittmann gibt ebenfalls sein Amt auf und wird dieses schon im August niederlegen.

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Streit mit Investor

Hintergrund für die Personalwechsel bei der Commerzbank ist ein Streit mit dem Investor Cerberus. Zielke sagte, dass er mit seinem Rücktritt den Weg für einen Neuanfang freimachen will und er die Verantwortung für die schlechte finanzielle Performance der Bank trage. Die Bank befindet sich seit einigen Jahren in einer Sanierungsphase, die auch mit einem hohen Stellenabbau einherging. Zudem versuchte sich die Bank neu aufzustellen. Dennoch ist die Rendite noch immer sehr gering. Die Commerzbank verlor zwischenzeitlich auch ihren Platz im DAX und wird derzeit im MDax gehandelt. Die Corona-Krise belastet die Bank weiter und führte zu einer gestiegenen Risikovorsorge. Im ersten Quartal 2020 schrieb die Commerzbank daher rote Zahlen.

Nachfolger könnte schon bald feststehen

Noch in dieser Woche könnte ein Nachfolger oder eine Nachfolgerin für Zielke gefunden werden. Firmenkundenchef Roland Boekhout werden ebenso wie Finanzvorständin Bettina Orlopp Chancen eingeräumt. Boekhout bringt als ehemaliger Chef der ING-Diba einige Erfahrung mit. Orlopp ist eine von zwei Frauen im Vorstand der Commerzbank und war zuvor bei der Commerzbank für Personal- und Rechtsfragen zuständig. Denkbar ist jedoch auch ein externer Kandidat, beispielsweise der Chef der Hamburg Commercial Bank (ehemals HSH Nordbank), Stefan Ermisch. Auch an der Hamburg Commercial Bank ist der US-Finanzinvestor Cerberus beteiligt.

Cerberus wirft dem Management der Commerzbank vor, dass bei der Neuausrichtung der Bank Versäumnisse entstanden sind und fordert eine substanzielle Veränderung in der Führung der Bank. Zudem kündigte der Großaktionär, de laut eigener Angaben fünf Prozent aller Commerzbank-Aktien besitzt, „alternative Maßnahmen“ an. Die Commerzbank will spätestens im August, wenn die aktuellen Quartalszahlen bekannt gegeben werden, neue Sparmaßnahmen und weitere Informationen zur geplanten Strategie vorstellen.

Rücktritte bei der Commerzbank

Massiver Stellenabbau geplant

Erst im letzten September kündigte die Commerzbank an, 4.300 Vollzeitstellen zu streichen, im Gegenzug ab 2.000 Arbeitsplätze in strategische wichtigen Bereichen wie der IT oder dem Vertrieb zu schaffen. Ende des ersten Quartals waren rund 39.8000 Mitarbeiter für die Commerzbank tätig. Diese Zahl soll aber im Laufe des Jahres auf etwas weniger als 39.000 sinken. Im Herbst wurde zudem beschlossen, dass rund 200 Filialen in Deutschland geschlossen werden. Dies würde jeden fünften Standort betreffen.

Die Corona-Krise hat in der Bankenbranche zur Folge, dass an allen Ecken und Enden Kosten gesenkt werden. Die Gewerkschaft Ver.di befürchtet, dass es bei der Commerzbank zu einem weiteren Personalabbau kommt und auch weitere Standorte geschlossen werden. Medienberichte sprechen bereits von weiteren 7.000 Stellen, die abgebaut werden könnten. Zudem könnten 400 Filialen geschlossen werden. Bei diesen Zahlen ist allerdings unklar, ob hier die im September verkündeten Zahlen mit eingerechnet sind.

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Bund größter Anteilseigner

Vor zehn Jahren stieg der Bund während der Finanzkrise bei der Commerzbank ein und ist heute mit 15,6 Prozent der größte Anteilseigner. Trotz der aktuellen Schwierigkeiten teilte das Bundesfinanzministerium mit, dass man weiter hinter dem Engagement bei der Commerzbank stehe und an einer zukunftsfähigen Commerzbank interessiert sei. Die Rücktritte wurden beim Finanzministerium mit Bedauern zur Kenntnis genommen.

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Kaufen Trader bei eToro eine Aktie ohne Hebelwirkung, so investieren sie direkt in den Vermögenswert. Der Broker kauft und hält die Aktie im Namen des Kunden. Hebel können dagegen im CFD-Handel mit Aktien eingesetzt werden. Hier wird die Aktie jedoch nicht direkt gekauft, allerdings können Trader auf diesem Weg auch eine Verkauf-Position eingehen und so von sinkenden Kursen profitieren. Etoro hat zahlreiche Aktien aus aller Welt und den verschiedensten Branchen im Angebot, darunter beispielsweise die Aktien von Facebook oder Amazon.

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Mit Orderarten wie Stop Loss oder Take Profit werden Trader beim Risikomanagement unterstützt. Auf diesem Weg beschränken sie Verluste oder nehmen Gewinne mit. Diese können auch beim Social Trading eingesetzt werden. Eine Order kann rund um die Uhr bearbeitet werden. Der Handel selbst ist ebenfalls rund um die Uhr möglich. Sind die Märkte geschlossen, wird die Order ausgeführt, wenn diese wieder öffnen. Der Aktienhandel kann mit einer Mindesteinlage von 50 Euro starten. Trader können jedoch auch Bruchteile von Aktien erwerben.

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Fazit: Commerzbank weiter unter Druck

Bei der Commerzbank treten überraschend sowohl der Vorstandschef wie auch der Aufsichtsratschef zurück. Vorstandschef Martin Zielke will mit dieser Entscheidung den Weg für einen Neuanfang frei machen. Hintergrund ist wohl auch ein Streit mit dem Investor Cerberus aus den USA. Die Commerzbank ist seit Jahren in einer Krise, die nun durch die Corona-Pandemie nochmals verschärft wurde.

Die Aktie der Commerzbank ist auch bei eToro handelbar. Der Broker verzichtet im Aktienhandel auf Provisionen. Darüber hinaus werden Trader Teil der internationalen Community und können sich im Netzwerk des Brokers untereinander austauschen. Das Beispiel der Commerzbank zeigt erneut, wie wichtig es ist, regelmäßig Nachrichten rund um die gehandelten Aktien zu verfolgen, denn immer wieder können überraschende Ankündigungen zu Kursveränderungen führen.

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