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ThyssenKrupp: Milliardenauftrag verpasst – Alle Hintergründe zum entgangenen Mega-Deal!

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Das dürfte das Management des Essener ThyssenKrupp Konzerns nicht gefallen haben: Das Unternehmen war im Rennen um einen Großauftrag Australiens. Dort wurde der Auftrag für den Bau von zwölf U-Booten vergeben – das Auftragsvolumen soll im Bereich von 35 Mrd. Euro liegen. Um das einzuordnen: 2014/2015 lagen die gesamten Umsätze des ThyssenKrupp Konzerns bei rund 42,8 Mrd. Euro. Das wäre also was gewesen, mit diesem Großauftrag. Doch wie vor kurzem bekannt wurde, erhielt nicht ThyssenKrupp den Auftrag – sondern ein französisches Unternehmen. Hier der Blick auf die Details:

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Ein entgangener Mega-Deal

Warme Worte von Australiens Ministerpräsidenten für das Angebot von ThyssenKrupp, die gewünschten australischen U-Boote maßgeschneidert zu bauen. Auch ein japanisches Angebot wurde lobend erwähnt, doch davon kann man sich nichts kaufen. Denn erhalten hat den australischen Großauftrag letztlich der französische Konzern DCNS, an dem der französische Staat maßgeblich beteiligt ist.

Quelle: Deutsche Niederlage im Kampf um den gigantischen U-Boot-Deal

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Natürlich sind entgangene Umsätze bzw. Gewinne mehr als ärgerlich – insbesondere dann, wenn es wie hier um einen milliardenschweren Auftrag geht (vom Volumen her sollen es um die 50 Mrd. US-Dollar gegangen sein, insgesamt…). Aber natürlich sollte ein Großunternehmen wie ThyssenKrupp nicht wirtschaftlich davon abhängig sein, solche einzelnen Großaufträge zu erhalten. Eine breite Streuung ist natürlich besser – ganz unabhängig von der Problematik, ob Rüstungsaufträge generell die Menschheit eigentlich nachhaltig vorwärts bringen. Was mir aufgefallen ist:

ThyssenKrupp-Anleihe zeitweise unter Druck

Nach der Nachricht, dass ThyssenKrupp den Großauftrag aus Australien nicht erhalten hat, geriet auch die bis 2021 laufende ThysssenKrupp Anleihe mit der WKN A2AAPF unter Druck. Die meisten Anleger(innen) haben ja wohl eher die Aktienkurse im Blick – doch ich finde, manchmal ist auch ein Blick auf die Anleihen von Unternehmen interessant. (Während Staatsanleihen – zumindest solche von Schuldnern mit akzeptabler Bonität – derzeit uninteressant sind, wegen Mini-Zinsen oder gar Negativ-Zinsen!) Die genannte Anleihe von ThyssenKrupp hat immerhin einen Kupon von 2,75%. Die Stückelung von 1.000 Euro und der feste Kupon sowie die Restlaufzeit bis März 2021 machen dieses Papier grundsätzlich interessant. Entsprechend hat diese Anleihe laut Kursangaben der Börse Stuttgart dort zuletzt mit 102,79% auch ein 52-Wochen-Hoch markiert. Doch dann kam die Nachricht von dem Australien-Deal – und der Kurs der Anleihe verlor zwischenzeitlich deutlich. Und so sieht es aktuell aus:

Von Stückzinsen und Anleihen-Notierungen

Die ThyssenKrupp Anleihe mit der WKN: A2AAPF hat sich inzwischen wieder erholt, notiert aktuell bei 102,50% (Geldkurs) zu 102,75% (Briefkurs). Dazu müssen Sie wissen: Bei Anleihen wie dieser erfolgt die Notierung in Prozent des Nennwertes. Ein Briefkurs von 102,75% bedeutet demnach: Sie können zu 102,75% des Nominalwertes von 1.000 Euro kaufen. Ein „Stück“ dieser Anleihe kostet damit 102,75% von 1.000 Euro = 1.027,50 Euro, natürlich zuzüglich Transaktionskosten und auch angefallenen Stückzinsen. Diese müssten derzeit im Bereich von 0,43% des Nominalwertes pro Anleihe liegen, da der letzte Zinstermin erst im März war. Sie sehen, bei Anleihen wie dieser kann es durchaus zu gewissen Kursschwankungen kommen. Wenn Sie bis zum Laufzeitende halten möchten, können Sie das ziemlich ignorieren – unter einer Voraussetzung: Der Emittent muss genügend „Cash“ haben, um die Zins- und Tilgungsleistungen zu bringen.

Klarstellung

Und auch hier gilt: Dies ist meine rein subjektive Einschätzung und keine Aufforderung an Sie, diese Aktien zu handeln. Betrachten Sie meine Zeilen als Gedankenanstoß, nicht mehr und nicht weniger. Es geht um Ihr Geld – verantwortlich dafür sind Sie ganz alleine. Wir recherchieren nach bestem Wissen und Gewissen, übernehmen aber keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

 

 

 

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