Tesla endlich in den S&P 500 aufgenommen

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 20.11.2020


Die Aktie von Tesla hat den Sprung in den S&P 500 geschafft, was das Wertpapier nochmals ansteigen ließ. Der Kurs stieg in den USA im zweistelligen Bereich. Die Aufnahme in den Index kann auch als Anerkennung für die zuletzt nachhaltigen Gewinne und Erfolge bei Tesla gesehen werden. Die Aufnahme in den S&P 500 war schon länger erwartet worden.

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Wertvollster Autobauer der Welt

Aktiendepot.com Icon VerbrauchertippsDer Indexbetreiber S&P Dow Jones Indices gab am Montag die Aufnahme von Tesla in den S&P 500 bekannt. Die Indexänderung wird kurz vor Weihnachten offiziell. Aufgrund des Höhenflugs der Aktien in diesem Jahr war die Aufnahme in den S&P 500 am Ende keine Überraschung mehr. Der Börsenwert ist mittlerweile auf fast 387 Milliarden Dollar gestiegen, nach Bekanntgabe der Aufnahme in den Index sogar auf über 400 Dollar. Damit ist Tesla weiter der wertvollste Autobauer der Welt. General Motors, Ford und Fiat Chrysler kommen zusammen nur auf einen Börsenwert von 125 Milliarden Dollar.

Schon vor drei Monaten wurde über eine Aufnahme in den S&P 500 spekuliert. Damals schaffte Tesla mit vier Quartalsgewinnen in Folge die wichtigste Voraussetzung für die Aufnahme in den Index. Im Oktober konnte Tesla dann erneut starke Geschäftszahlen vorlegen. Der Quartalsgewinn stieg auf einen Rekordwert von 331 Millionen Dollar. Damit schloss Tesla fünf Quartale in Folge mit Gewinnen ab und das Unternehmen legte wohl endgültig den Grundstein für die Aufnahme in den Index.

Tesla-Aktie im S&P 500

Wichtiger Erfolg für Tesla

Aktiendepot.com Icon Daumen hochTesla erreicht nun einen weiteren wichtigen Meilenstein. Der S&P 500 gilt bei vielen Fonds als wichtige Orientierung für den gesamten amerikanischen Aktienmarkt. Der Index umfasst die 500 größten börsennotierten Unternehmen der USA und bildet damit noch besser als der Dow Jones den breiten Markt ab. Darüber hinaus ist der S&P 500 im Gegensatz zum Dow Jones nach Marktkapitalisierung gewichtet. Unternehmen mit einem höheren Börsenwert stellen damit auch einen größeren Anteil im Index.

Für die Aufnahme in den Index müssen Unternehmen allerdings zahlreiche qualitative Vorgaben erfüllen. Besonders wichtig ist dabei die Profitabilität. Neben einem Gewinn im letzten Quartal müssen die Unternehmen in den letzten vier Quartalen schwarze Zahlen vorweisen. Bei Tesla waren die Analysten bei der Vorlage der letzten Quartalszahlen mehr als zufrieden. Die Zeiten, in denen Tesla nicht aus den roten Zahlen herauskam und trotz seines technischen Fortschritts Verluste einfuhr, scheinen endgültig vorbei. Mittlerweile arbeitet Tesla wirtschaftlich, kann seine Kosten kontrollieren und Kapitalausgaben über den Cashflow finanzieren.

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Tesla weiter mit guter Perspektive

Auch wenn vieles bei Tesla nun „normal“ erscheint, gehen Elon Musk und seinem Unternehmen die innovativen Ideen nicht aus. Derzeit wird im Unternehmensumfeld von elektrischen Lastwagen und einem Versicherungsangebot gesprochen. Darüber hinaus will Tesla bald den wichtigen Rohstoff Lithium, der für Batterien benötigt wird, selbst abbauen.

Mittlerweile basiert der Erfolg von Tesla nicht mehr nur auf einer treuen Fangemeinde, Innovationen und Visionen, sondern auch auf erfolgreichen Geschäftszahlen. Das Unternehmen behauptet sich mit guten Produkten in einem schnell wachsenden Markt. Das Unternehmen hat damit auch langfristige Perspektiven.

Im Übrigen hat es durchaus Symbolcharakter, dass im Gegenzug wohl eine Ölfirma den S&P 500 verlassen muss. Dabei könnte es sich um Apache, National Oilwell oder Devon Energy handeln, die endgültige Entscheidung wurde aber noch nicht bekannt gegeben. Allerdings deutet die geringere Börsenkapitalisierung darauf hin, dass eines dieser Unternehmen seinen Platz für Tesla freimachen muss. Denkbar ist aber auch, dass mit Xerox ein Technologieunternehmen seinen Platz für Tesla räumen muss. Vor einigen Jahren war Xerox selbst noch eines der wertvollsten Unternehmen der Welt, diese Zeiten sind aber vorbei.

Tesla-Aktie im S&P 500

Fondsmanager müssen Aktien zukaufen

Aktiendepot.com Icon SteuerDie Aufnahme in den S&P 500 wird wohl erst am 21. Dezember offiziell. Fondsmanager stehen allerdings womöglich vor einer schwierigen Aufgabe. Fondsmanger müssen wohl Aktien im Wert von mindestens 40 Milliarden Dollar verkaufen, um in ihren Fonds Platz für Tesla zu machen. Mit einer Marktkapitalisierung von fast 400 Milliarden Dollar ist Tesla das größte Unternehmen, dass jemals in den S&P 500 aufgenommen wurde. Damit würde das Unternehme JP Morgan Chase, immerhin die größte Bank der US, auf dem zehnten Platz der größten Unternehmen im Index verdrängen.

Großinvestoren könnten bald andere Unternehmen aus dem Index weniger berücksichtigen. Denkbar ist aufgrund der Größe des neuen Unternehmens auch, dass der Indexanbieter S&P Dow Jones Indices sich erstmals für einen gestaffelten Beitritt eines neuen Unternehmens, beispielsweise in zwei Schritten, entscheidet. Derzeit gibt es wohl Gespräche mit Fondsmanagern, um eine Lösung zu finden.

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Tesla-Aktie steigt weiter

Trotz der Hürden, die mit der Aufnahme in den S&P 500 verbunden sind, startete die Tesla-Aktie eine neue Kursrally. Nachbörslich stieg die Aktie um 14 Prozent und legte am Folgetag an der New Yorker Börse nochmals um 14 Prozent zu. Damit stieg die Marktkapitalisierung auf über 400 Milliarden Dollar. Seit Montagabend stieg der Börsenwert damit nochmals um etwa 100 Milliarden Dollar. Das Unternehmen baut damit seinen Vorsprung als größter Autobauer der Welt weiter aus.

Das ganze Jahr über legte die Tesla-Aktie ungeachtet der Turbulenzen rund um die Corona-Krise eine beispiellose Steigerung hin. Im Laufe des Jahres verfünffachte sich der Wert der Aktie. Dazu kam ein Aktiensplit Ende August, der die Aktie optisch günstiger erscheinen ließ. So sollte die Aktie auch für Kleinanleger wieder attraktiver werden. Hinzu kam, dass viele Anleger, darunter auch Daytrader auf neuen Plattformen wie Robinhood, die Aktie verstärkt handelten und dies auch auf sozialen Netzwerken kommentierten.

Tesla-Aktie News

S&P 500 verändert sich weiter

Aktiendepot.com Icon KündigungDie Aufnahme von Tesla in den S&P 500 zeigt zudem, wie sich der Index in den letzten Jahren verändert hat. Derzeit machen die fünf größten Mitglieder Apple, Microsoft, Amazon, Alphabet und Facebook 25 Prozent des ganzen Indexes aus und belegen die oberen Plätze im Index. Eine Analyse von Goldman Sachs kam zu dem Ergebnis, dass der Index immer mehr technik-orientiert aufgebaut ist. Seit 2017 wurden vor allem Technik-Unternehmen neu in den Index aufgenommen. Dieser Trend wird sich wohl durch die Corona-Krise nochmals verstärken. Die Steigerung beim Aktienkurs von Tesla können sich nun weiter fortsetzen. Dies könne auch dadurch angetrieben werden, dass Fonds und ETFs auf den S&P 500 nun zwangsläufig Tesla-Aktien kaufen müssen. Denkbar sind hier Aktienkäufe im Wert von 50 Milliarden Dollar.

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Aktie könnten wieder Allzeithoch erreichen

Erst am 1. September stieg die Aktie auf ein neues Allzeithoch von 502,49 Dollar, konsolidierte sich danach jedoch. Nach der guten Nachricht zu Wochenbeginn von S&P Dow Jones Indices kletterte die Aktie nun wieder auf über 440 Dollar. Der Widerstand bei 465,902 Dollar an der Stelle des Hochs vom Oktober konnte aber nicht durchbrochen werden. Gelingt es der Aktie allerdings in den nächsten Tagen, diesen Widerstand zu überwinden, könnte auch rasch das Allzeithoch aus dem September wieder in Sichtweite rücken. Danach ist auch eine weitere starke Aufwärtsbewegung denkbar.

Tesla-Aktie im S&P 500

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Tesla-Aktie im S&P 500

Fazit: Anerkennung für Tesla durch Aufnahme in S&P 500

Aktiendepot.com Icon FazitSchon vor drei Monaten wurde die Aufnahme von Tesla in den S&P 500 erwartet. Nun ist es soweit. Ab dem 21. Dezember können die Aktien des Autobauers im wichtigen US-Index gehandelt werden. Die Aufnahme ist auch eine Anerkennung für die Entwicklung des Unternehmens, dass nun seit gut einem Jahr profitabel ist.

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