Siemens trotz Corona-Krise mit guten Geschäftszahlen

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 27.08.2021


Die Siemens-Aktie stieg in den letzten Tagen, insbesondere, da die Zahlen für das dritte Quartal die Erwartungen der Anleger übertrafen. Damit scheint Siemens bisher gut durch die Corona-Krise gekommen zu sein. Allerdings geht diese auch an Siemens nicht spurlos vorbei. Vor allem in Schlüsselindustrien wie der Autoindustrie oder dem Maschinenbau sank die Nachfrage deutlich. DAX-Aktien gehören auch zum Angebot von XTB.

Jetzt zum Testsieger XTB!CFD Service - 77% verlieren Geld

Ausgliederung von Siemens Energy belastet Ergebnis

Die Ausgliederung des Energiegeschäfts belastete das Ergebnis deutlich und hatte einen Gewinnrückgang zur Folge. Dennoch lagen die Zahlen für das dritte Quartal über den Erwartungen der Analysten. Das Management von Siemens zeigt sich aber mit Blick auf das gesamte Geschäftsjahr, dass Ende September zu Ende geht, weiter vorsichtig.

Die Siemens-Aktie erholt sich derweil weiter und stieg in dieser Woche um 2,89 Prozent auf 115,30 Euro. Insbesondere das operative Ergebnis fiel sehr positiv aus. Auch die Marge lag klar über den Erwartungen. Weiterhin ist das Geschäft mit Industrie-Software einer der treibenden Faktoren für Siemens. Auch die Barmittelentwicklung wird von Analysten positiv gewertet.

Auch Siemens-Chef Joe Kaeser sagte in einer Telefonkonferenz, dass sich der Konzern in einem schwierigen Umfeld gut behauptet habe. Roland Busch, der ab Oktober für das operative Geschäft bei Siemens zuständig sein wird, sagte, das die Entwicklung zum Teil besser ausfiel, als vor drei Monaten erwartet wurde. Busch wird im Februar 2020 die Leitung des Konzers endgültig übernehmen.

Siemens trotz Corona-Krise mit guten Geschäftszahlen

Auch bei Siemens Rückschläge

Trotz der teilweise sehr guten Zahlen musste auch Siemens Rückschläge verkraften. Aufgrund der Corona-Pandemie gingen im dritten Quartal des Geschäftsjahres das Neukundengeschäft und die Auftragslage zurück. Beim Neukundengeschäft gab es bis Ende Juni einen Einbruch um sieben Prozent und das Geschäft ging auf 14,4 Milliarden Euro zurück. Mit Ausnahme des Zuggeschäfts sanken in allen Bereichen die Aufträge. Der Umsatz sank um fünf Prozent auf 13,5 Milliarden Euro. Allerdings stieg das operative Ergebnis bei den Industriegeschäften dennoch um acht Prozent auf fast 1,8 Milliarden Euro.

Hier wirkten sich Einsparungen positiv aus. Zudem fiel das Ergebnis in der Digitalisierungssparte besser aus, als zuvor. Die Sparte profitierte von einem starken Softwaregeschäft und einen positiven Bewertungseffekt von Bentley Systems. Analysten gingen dagegen von einem niedrigeren Ergebnis aus. Allerdings geriet in der Digitalisierungssparte zuletzt das Geschäft mit der Automatisierung für die Automobilbranche, den Maschinenbau und die Luftfahrt zurück. Busch erwartet hier auch kurzfristig keine Erholung.

Jetzt zum Testsieger XTB!CFD Service - 77% verlieren Geld

Teilweise Umsatzzuwächse

Beim Geschäft mit Software verzeichnete Siemens allerdings Zuwächse. Dabei konnte sich Siemens vor allem im Halbleiterbereich über eine gute Nachfrage freuen. Die Sparte gilt ohnehin als sehr renditestark, kommt aber auch bei den gesetzten Sparzielen gut voran. Auch das Geschäft mit intelligenter Infrastruktur entwickelt sich gut. Hier war das Geschäft im dritten Quartal zwar erneut rückläufig, es wurden aber Verbesserungen zum zweiten Quartal deutlich. Mit Blick auf das Digitalisierungsgeschäft plant Busch für die Zukunft Partnerschaften, ähnlich wie die kürzlich beschlossene Zusammenarbeit mit SAP. Zukäufe sind ebenfalls nicht ausgeschlossen.

Siemens muss trotz allem einen deutlichen Gewinneinbruch hinnehmen. Dieser wurde vor allem durch die Abspaltung von Siemens Energy ausgelöst sowie damit verbundene Abschreibungen. Zudem fiel die Steuerquote höher aus. Auch der Windanlagenbauer Gamesa erlitt hohe Verluste. Netto bleib unter dem Strich damit nur noch ein Gewinn von 539 Millionen Euro übrig. Im dritten Quartal 2019 waren es noch etwa eine Milliarde Euro.

Siemens gute Geschäftszahlen

Abspaltungen werden umgesetzt

Sobald Siemens Energy abgespalten wird und Ende September selbst an die Börse geht, wird Siemens mit einer Mehrheitsbeteiligung weiter an Siemens Energy beteiligt sein. An diesen Plänen hält Siemens trotz der Corona-Pandemie fest. Im Juli stimmten die Aktionäre bei einer außerordentlichen Hauptversammlung für die Pläne.

Zudem ist auch für die Antriebstochter Flender eine Ausgliederung geplant. Auch dies schreitet weiter voran. Weitere Möglichkeiten sind laut Kaeser aber ebenfalls denkbar. Die Nachrichtenagentur Bloomberg meldete in dieser Woche, dass Siemens den Verkauf an einen  Private-Equity-Fonds prüfe.

Siemens geht davon aus, dass es 2020 letztendlich zu einem moderaten Umsatzrückgang von rund fünf Prozent kommen wird, gab aber keine genaue Ergebnisprognose ab. Dennoch wird davon ausgegangen, dass die Corona-Pandemie das Unternehmen auch im vierten Quartal weiter belasten wird. Kaeser erwartet aber auch für das Schlussquartal gute Ergebnisse. So ist ein Abspaltungsgewinn im Zuge der Abspaltung von Siemens Energy denkbar, der sich aber derzeit noch nicht beziffern lässt.

Jetzt zum Testsieger XTB!CFD Service - 77% verlieren Geld

Konzernumbau schreitet voran

Siemens treibt seinen Konzernumbau damit weiter voran. Siemens Energy und Flender werden auf jeden Fall ausgelagert, Siemens Mobility soll jedoch weiter Teil des Konzerns bleiben. Im letzten Jahr war eine Fusion mit Alstrom geplatzt. Die Verantwortlichen betonten nochmals, dass bei Siemens Energy kein kompletter Verkauf geplant sein. Zukäufe sind zudem ebenfalls weiter denkbar.

Siemens gehört zu den Gründungsmitgliedern im DAX. Mittlerweile gehören zahlreiche Unternehmen zum Konzern. In Deutschland hat Siemens 125 Standorte, weltweit kommen weitere 190 Standorte hinzu. Damit ist Siemens eines der größten Elektrotechnik-Unternehmen der Welt. Zahlreiche DAX-Aktien sind auch bei XTB handelbar.

Kaufen Trader dort eine Aktie direkt, so werden sie zum Eigentümer der Aktie. Damit erhalten Trader auch Dividenden, die proportional zur Anzahl der Aktien, die ein Trader hält, ausgezahlt werden. Insgesamt bietet XTB über 2.000 Aktien von verschiedenen Börsen an. Allerdings sind nicht alle Aktien der gehandelten Börsen auch bei XTB erhältlich. Alle handelbaren Aktien und Börsen sind auf der Webseite des Brokers zu finden.

Siemens trotz Corona-Krise gute Geschäftszahlen

Einfacher Zugang zu den internationalen Finanzmärkten

Der Broker hat sich bereits bei seiner Gründung 2002 zum Ziel gesetzt, jedem Anleger die Finanzmärkte einfach und transparent zugänglich zu machen. Die Philosophie des Brokers lautet, dass jeder Anleger überall Zugang zu den Finanzmärkten haben sollte. XTB will daher Zugangsbarrieren zum Markt reduzieren. Die Plattform ist benutzerfreundlich aufgebaut. Zudem arbeitet der Broker mit einem Kostenmodell, bei dem Provisionen entfallen.

Der Broker hat mehrere 100.000 Kunden weltweit. Auch dieser große Kundenstamm trägt dazu bei, dass der Broker sehr günstige Konditionen anbieten kann. Neben Aktien bietet der Broker zahlreiche weitere Vermögenswerte und Funktionen an. Dazu gehören CFDs, bei denen Trader mit Hebeln auch auf fallenden Kurse setzen können.

Jetzt zum Testsieger XTB!CFD Service - 77% verlieren Geld

Viele Gebühren entfallen

Im CFD-Handel fallen jedoch Provisionen an. Auf Verwaltungs- oder Managementgebühren verzichtet der Broker jedoch. Bei Auszahlungen müssen Trader allerdings mit Gebühren rechnen. Alle Kosten sind transparent auf der Webseite dargestellt. Neben der Provisionsfreiheit kann XTB aber mit weiteren Pluspunkten aufwarten. So gibt es beispielsweise kein maximales Handelslimit. Trader können zudem auch nur Bruchteile von Aktien kaufen. Bei jedem Trade ist aber eine Mindestanlage von 100 Euro vorgesehen. Bei der Kontoeröffnung müssen Trader keine Mindesteinlage leisten.

Trader können sich zudem über aktuelle Meldungen, Volatilität und Marktereignisse informieren. Dazu erhalten sie Zugriff auf kostenlose Aktienanalysen der Experten. Fallen Kunden unter die Regulierung der FCA, KNF, CySEC und IFSC, so sind die meisten Aktien bei XTB provisionsfrei handelbar. Für CFDs gelten andere Konditionen.

Gute Umsatzzahlen bei Siemens

Keine Übernachtfinanzierungskosten bei XTB

Bei Kaufpositionen auf Aktien ohne Hebel fallen keine Übernachtfinanzierungsgebühren an. Daher können Anleger Aktien auch über einen längerfristigen Zeitraum günstig handeln. Jeder Neukunde erhält zudem ein Demokonto mit 100.000 Dollar virtuellem Guthaben. Damit können Trader alle Vermögenswerte inklusive Aktien in Echtzeit handeln und so den Handel risikolos testen. Neben dem Demokonto könnten Trader auch eine kostenlose Übersicht nutzen. Darüber kann man bestimmte Märkte verfolgen.

Jetzt zum Testsieger XTB!CFD Service - 77% verlieren Geld

Fazit: Siemens mit guten Quartalszahlen

Siemens musste wie viele andere Unternehmen auch während der Corona-Krise Rückschläge hinnehmen. Allerdings fielen die Zahlen für das dritte Quartal besser aus, als von Experten erwartet worden war. Damit scheint Siemens vergleichsweise gut durch die Krise zu kommen. Auch der geplante Konzernumbau, unter anderem mit der Abspaltung von Siemens Energy, soll wie geplant umgesetzt werden.

Viele DAX-Werte sind auch im Angebot von XTB. Insgesamt finden Trader dort über 2.000 Aktien von verschiedenen Börsen. Zahlreiche Funktionen wie Marktanalysen oder Marktdaten unterstützen Trader beim Handel. Der Broker hat sich zum Ziel gesetzt, mit benutzerfreundlichen Plattformen und günstigen Konditionen die Einstiegsbarrieren zum Handel zu senken.

Bilderquelle:

  • shutterstock.com