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SEC diskutiert wieder über Bitcoin-ETFs

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Bei der amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde SEC sind wohl Bitcoin-ETFs wieder ein Thema. Bisher hat die Behörde alle Anträge zu Bitcoin-ETFs abgelehnt. Aus einem Dokument vom 23. März 2018 geht nun jedoch hervor, dass das Thema bei der SEC wieder auf dem Tisch ist. Bei den bisherigen Ablehnungen verwies die SEC stets darauf, dass noch viele Fragen rund um Bitcoin-ETFs ungeklärt seien und das Risiko für Anleger zu hoch sei. Nun hat das Unternehmen ProShare erneut Anträge für zwei Bitcoin-ETFs gestellt. Diese tragen die Namen ProShares Bitcoin ETF und ProShares Short Bitcoin ETF und sollen an der New York Stock Exchange Arca gelistet werden, an der Aktien und Optionen gehandelt werden.

Inhaltsverzeichnis
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    Förmliches Verfahren eingleitet

    Aus dem aktuellen Dokument der SEC geht hervor, dass die Behörde ein förmliches Verfahren einleiten und prüfen will, ob sie ihre bisherigen Regeln ändern könnte, um eine Listung des ETFs zu ermöglichen. Allerdings kann es auch sein, dass die SEC auch diesen ETF ablehnt. Dennoch ist das Thema bei der Behörde wohl wieder präsent.

    Die SEC will analysierten, ob mögliche Veränderungen an ihren Regularien ausreichen, um Betrug im Zusammenhang mit ETFs zu verhindern und der Schutz der Anleger gewährleistet ist. Um ETFs grundsätzliche zu erlauben, ist wohl eine Änderung des Securities and Exchange Act § 19(b)(2)(B) aus dem Jahr 1934 notwendig. Daher wurde ein Verfahren zur Änderung des Gesetzes eingeleitet. Dabei soll auch geprüft werden, ob überhaupt Regeländerung möglich sind.

    Portfolio mit Kryptowährungen diversifizieren

    Sollten ETFs auf Bitcoins erlaubt werden, könnten Anleger so ihr Portfolio mit Kryptowährungen diversifizieren, auch wenn das Risiko möglicherweise höher ist, als bei Futures auf Bitcoins. Bisher sind weiterhin die im Dezember an der CBOE und der CME eingeführten Futures auf Bitcoins die einzigen offiziell zugelassenen Finanzprodukte auf Bitcoins. Auf diesem Weg können Anleger an der Wertentwicklung von Bitcoins teilhaben, müssen diese aber nicht kaufen. Die Futures können allerdings nur von professionellen Anlegern erworben werden. Über ETFs, bei denen Anteile an Fonds erworben werden, könnten auch Privatanleger einen leichteren Zugang zum Bitcoin-Handel bekommen.

    ETFs von ProShares mit Bitcoin-Futures verbunden

    ProShares setzt bei seinen beiden Anträge für ProShares Bitcoin-ETFs und ProShares Short Bitcoin-ETFs auf die Verbindung zu den Bitcoin-Futures. Die ETFs sollen Verträge für diese Futures beinhalten. Damit könnten Privatanleger indirekt über diese ETFs in Bitcoin-Futures investieren. Mit der Verbindung zu Bitcoin-Futures versucht ProShares nun wohl, die SEC zu überzeugen. Falls diese ETFs genehmigt werden, könnte dies ein weiterer Schritt hin zu tatsächlichen Bitcoin-ETFs sein. Immer wieder hört man, dass es nur noch eine Frage der Zeit sei, bis die SEC Bitcoin-ETFs genehmigen wird.

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    ProShares hatte bereits im letzten Jahr die Hoffnung, eine Erlaubnis der SEC für Bitcoin-ETFs zu bekommen. Allerdings musste der Anbieter ebenso wie drei andere Unternehmen seinen Antrag zurückziehen. Als die SEC die Rücknahme des Antrags forderte, stand der ETF bereits kurz vor der Listung an der NYSE Acra.

    Nachfrage der Anleger weiterhin vorhanden

    Die Nachfrage nach Bitcoin-ETFs scheint weiterhin vorhanden zu sein. Es mehren sich Stimmen, die die Einführung dieses Finanzproduktes fordern. Kürzlich wendete sich der Betreiber der CBOE in einem Brief an die SEC. Darin forderte er die Behörde auf, Bitcoin-ETFs zu erlauben.

    Schon lange wird in den USA über Bitcoins-ETFs diskutiert. Das Interesse der Anleger scheint noch immer vorhanden zu sein. Anfang des Jahres mussten allerdings gleich mehrere Anbieter innerhalb von nur wenigen Tagen ihre Anträge zurückziehen. Dazu gehörte auch ProShares. Zwischenzeitlich haben wohl mindestens 14 Anbieter bei der SEC einen Antrag auf Zulassung eines Bitcoin-ETFs oder eines anderen Produktes, über das mit Bitcoins gehandelt werden kann, gestellt. Die Konzepte waren teilweise sehr unterschiedlich.

    Erster Antrag im März 2017

    Den ersten Antrag stellten im März 2017 die Winklevoss-Zwillinge mit ihrem Winklevoss Bitcoin Trust ETF. Sie wollten mit ihrem ETF direkt in Bitcoins investieren. Cameron und Tyler Winklevoss betreiben die Bitcoin-Börse Gemini und haben wohl mit Bitcoins bereits sehr viel Geld verdient. Nach der Ablehnung ihres Antrags legte der Börsenbetreiber Bats Einspruch gegen die Entscheidung ein.

    ProShares ist wohl nicht der erste Anbieter mit der Idee, ETFs und Bitcoin-Futures zu verbinden. Bislang hatte die SEC hier allerdings Sorgen aufgrund der Liquidität und der Bewertung der Terminkontrakte. Der Vermögensverwalter Rafferty musste aus diesen Gründen Anfang des Jahres seinen Antrag zurücknehmen. Der Kurs des von Rafferty geplanten ETFs hätte demnach doppelt so stark geschwankt wie der ohnehin sehr volatile Bitcoin-Kurs. Die SEC verlangte von mehreren Anbietern, ihre Anträge zurückzunehmen. ProShares wagt nun einen neuen Versuch.

    Bitcoin-Futures nur für professionelle Anleger zugänglich

    Als im Dezember die Bitcoin-Futures auf den Markt kamen, war dies ein wichtiger Schritt für Bitcoin, um sich in der Finanzwelt weiter zu etablieren. Um solche Finanzprodukte aber für eine noch größere Anzahl an Investoren – private wie professionelle – zugänglich zu machen, müssen jedoch weitere Bedingungen erfüllt werden. Die SEC äußerte in diesem Zusammenhang immer wieder Bedenken hinsichtlich der großen Preisunterschiede zwischen Bitcoins und Terminkontrakten sowie bezüglich möglicher Kursmanipulationen.

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    ETFs auf andere Krypt-Assets

    Trotz allem scheinen Anleger weiterhin ETFs nachzufragen. Dies ist wohl auch der Grund, warum immer wieder Anbieter Anträge auf die Zulassung von Bitcoin-ETFs stellen. Sie analysierten die Kritikpunkte der Börsenaufsichtsbehörde und versuchen, ihre Produkte auf diese abzustimmen. Beispielsweise hat man ETFs nicht auf Bitcoins selbst, sondern auf Aktien von Unternehmen, die im Bereich Kryptowährungen oder der Blockchain tätig sind, aufgebaut.

    Beispielsweise können seit Januar mit den Blockchain-ETFs BLCN und BLOK an der Nasdaq börsengehandelten Fonds auf Indizes, die auf der Blockchain basieren, gehandelt werden. Die Fonds basieren auf großen Technologie-Unternehmen, die allerdings nicht notwendigerweise ausschließlich mit der Blockchain arbeiten.

    In Europa haben Anleger die Möglichkeit, über Fonds in Bitcoins zu investieren. Liechtenstein erlaubte vor einiger Zeit den ersten nach europäischen Standards regulierten Krypto-Fonds. Außerdem führte der schwedische Emittent XTB Provider ETNs auf Bitcoins als Alternative zu ETFs ein. Dabei werden an der Börse Schuldverschreibungen gehandelt. Auch über Bitcoin-Zertifikate ist der Bitcoin-Handel an der Börse möglich.

    Befürworter von Bitcoin-ETFs

    In den letzten Monaten unterstützen immer wieder bekannte Gesichter aus der Finanzwelt die Einführung von Bitcoin-ETFs, darunter auch JP Morgen. Noch im letzten Jahr bezeichnete der Chef der Großbank Bitcoins als Betrug. Mitte Februar sprach sich jedoch die Analystenabteilung der Investmentbank für Bitcoin-ETFs aus. Auf diesem Weg könnten Anleger Zugang zu Bitcoins bekommen und an der Kursentwicklung der Kryptowährung partizipieren, ohne diese kaufen zu müssen.

    ETFs interessant für Privatanleger

    ETFs mit Bitcoins sind für JP Morgen für Privatanleger eine gute Gelegenheit, um einen einfachen Zugang zum Bitcoin-Markt zu erhalten. ETFs sind ein bewährtes Finanzinstrument, das als transparent und sicher gilt. Häufig handeln Anleger mit ETFs. Daher könnten sie über ihre Borkerage-Konten auch mit Bitcoin-ETFs handeln. Der Handel würde also über Brokerkonten erfolgen und damit nicht bei unsicheren Kryptobörsen durchgeführt werden.

    JP Morgan ist mittlerweile sogar der Ansicht, dass es in einigen Jahren ganz normal sein wird, sein Depot mit Kryptowährungen zu diversifizieren. Die 2004 eingeführten ETFs auf Gold könnten das Vorbild für Bitcoin-ETFs sein. Damit bekamen Anleger einen leichteren Zugang zu diesem Edelmetall und können so mit Gold ihr Depot diversifizieren. Der Goldpreis stieg übrigens nach der Einführung der Gold-ETFs.

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    SEC könnte sich öffnen

    Die SEC öffnet sich womöglich nun für Bitcoin-ETFs. Allerdings halten die Diskussionen rund um Regulierungen für Produkte, die auf Kryptowährungen basieren, weiter an. Wie auch bei ICOs gibt es noch immer keine international einheitliche Vorgehensweise. Die Gesetze sind von Land zu Land unterschiedlich. Dennoch scheint sich die SEC auch hinsichtlich ICOs zu öffnen. Bei einer Veranstaltung an der Princeton University distanzierte sich Jay Clayton, der Vorsitzende der SEC, kürzlich von seinen früheren Aussagen, dass jeder ICO Betrug sei. Die SEC vertritt weiterhin die Auffassung, dass Krypto-Produkte reguliert sein sollten. So könnte Betrug verhindert werden. Die Regulierungen dürfen allerdings nicht so strikt sein, dass damit Innovationen und Potenziale gebremst werden.

    Fazit: Neue Entwicklung bei Bitcoin-ETFs in den USA möglich

    ETFs auf Bitcoins sind wohl wieder ein Thema bei der amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde SEC. Dies geht aus Unterlagen vom 23. März hervor. Der Anlass ist ein weiterer Antrag auf Zulassung eines Bitcoin-ETFs von ProShares. Der Anbieter hatte bereits 2017 einen Antrag auf einen Bitcoin-ETF gestellt, musste diesen aber kurz vor der geplanten Listung an der NYSE Acra zurückziehen.

    ProShares wagt nun also einen zweiten Anlauf für zwei ETFs mit den Namen ProShares Bitcoin ETF und ProShares Short Bitcoin ETF. Der Handel soll über die NYSE Acra erfolgen. Beide ETFs sind wohl mit den Bitcoin-Future, die seit Dezember an der CBOE und der CME gehandelt werden, verbunden.

    Ob die SEC diesem Antrag zustimmt, ist völlig offen. Die Behörde muss dazu womöglich ihre eigenen Vorgaben ändern und hat dazu eine Untersuchung eingeleitet. Die Behörde will prüfen, ob eine Veränderung ihrer Vorgaben ausreicht, um Anleger ausreichend zu schützen und Betrugsfälle zu verhindern.

    Zuletzt hatte der Betreiber der CBOE, die SEC in einem Brief aufgefordert, Bitcoin-ETFs zu erlauben. An der CBOE werden seit Dezember Bitcoin-Futures gehandelt. Auch JP Morgan befürwortet dieses Anlageinstrument. Aus ihrer Sicht sind ETFs ein etabliertes, transparentes und sicheres Anlageinstrument, dass Anlegern den Zugang zu Bitcoins erleichtern würde. Bitcoin-ETFs könnten ähnlich positive Auswirkungen auf den Handel mit Kryptowährungen haben wie die 2004 eingeführten Gold-ETFs auf den Handel mit Gold.

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