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Riskante Hochzins-Anleihen von Explorern – Welches Risiko Banken und Finanzinstitute eingehen, wenn sie zu stark in diesen Bereich investieren!wenn sie zu stark in diesen Bereich investieren!

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Für Aktien des Rohstoff-Sektors war 2015 generell ein sehr schwaches Jahr. Seit einigen Wochen sieht es teilweise wieder anders aus. So hat der Anstieg des Goldpreises im neuen Jahr – natürlich – auch Goldminen-Aktien beflügelt. Beispiel Barrick Gold: Die Aktie ging mit rund 7 Euro ins neue Jahr, und schaffte es dann bis ca. Ende Februar auf etwa 12 Euro. Ein Zuwachs von rund 70% in etwa zwei Monaten, und das bei diesem Goldminen-Schwergewicht! Doch Unternehmen wie Barrick Gold haben auch einen hohen Cash Flow, auf den sie zählen können. Solche Gesellschaften können z.B. Explorationen neuer Vorkommen dann aus dem Cash Flow finanzieren. Diese Möglichkeit haben reine Explorer nicht: Denn diese erzielen üblicherweise noch keine Einnahmen. Deshalb sind die Arbeiten der Explorer meist entweder durch eingesammeltes Kapital (= ausgegebene Aktien) gedeckt, und/oder durch Bankschulden. Und/oder durch Anleihen. Und genau hier könnte in den nächsten Monaten ein Problem liegen! Warum das so sein könnte:

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Bereits 2015 gab es Pleiten diverser Rohstoff-Explorer. Und damit hatten dann natürlich auch diejenigen das Nachsehen, die Forderungen gegenüber solchen Unternehmen hatten. Das können auch Anleger gewesen sein, die entsprechende Anleihen von Pleite gegangenen Explorern gekauft hatten. Rohstoff-Explorer sind generell riskant. Es handelt sich gewissermaßen um eine Wette – schafft es ein Explorer, attraktive Vorkommen zu finden? Dann können diese im nächsten Schritt bei ausreichender Finanzierung diese Vorkommen entweder selber erschlossen werden, oder sie werden an einen Großkonzern verkauft (oder das ganze Unternehmen wird direkt von so einem Großkonzern übernommen). So weit, so gut bzw. riskant. Was ist nun anders als 2015? Dies:

Viele Öl-Explorer bei Ölpreis unter 50 Dollar/Barrel negativ getroffen

Die finanziellen Reserven diverser Rohstoff-Explorer sind zunehmend aufgebraucht. Zum Beispiel im Öl-Bereich hatten diverse Explorer darauf gesetzt, dass der Ölpreis über 50 Dollar je Barrel bleiben wird. Das war bekanntlich in der zweiten Jahreshälfte 2015 nicht der Fall. Entsprechend waren diverse Vorkommen wirtschaftlich nicht mehr erschließbar – und die entsprechenden Explorer hatten das Nachsehen. Eine Zeitlang können diese „Cash verbrennen“ – doch da mangels operativen Einnahmen nur via neue Schulden oder Kapitalerhöhung Geld reinkommt und beides schwierig ist, droht irgendwann die Zahlungsunfähigkeit.

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Könnten bis zu 18 Mrd. Dollar Anleihenvolumen ausfallen?

In der Zeitung „Die Welt“ wurde Bernstein Research zitiert, die davon ausgehen, dass bis zu 18 Mrd. Dollar an ausstehendem Anleihenvolumen ausfallen könnten. Im Klartext: Rohstoff-Explorer könnten eigene Anleihen mit diesem Volumen nicht mehr bedienen. Ob die Zahl in dieser Höhe realistisch ist, kann ich natürlich nicht sagen. Aber dass einige Explorer ihre Anleihen nicht bedienen können werden, das sieht mir sehr wahrscheinlich aus. Und hier könnte es durchaus Ungemach geben – auch für diejenigen, an die man in diesem Zusammenhang nicht unbedingt denkt. Wen ich meine? Die Banken. Und zwar deshalb:

Explorer-Hochzinsanleihen: Ein Problem für Banken?

Diverse Banken sollen dem Artikel in der „Welt“ zufolge in Hochzinsanleihen von Explorern investiert sein. Von Goldman Sachs über BNP Paribas bis hin zu JPMorgan. Das ist ja im Rahmen einer vernünftigen Risikostreuung auch völlig in Ordnung. Ein Anteil Hochzinsanleihen, bei dem man weiß, dass es Ausfallrisiken geben kann – aber im Gegenzug sind die Chancen auch hoch. Die Frage ist nur, ob da nicht jemand „zu stark“ auf diese Explorer-Hochzinsanleihen gesetzt hat. Das könnte dann für die betreffende Bank durchaus größere Probleme mit sich bringen.

Klarstellung

Und auch hier gilt: Dies ist meine rein subjektive Einschätzung und keine Aufforderung an Sie, diese Aktien zu handeln. Betrachten Sie meine Zeilen als Gedankenanstoß, nicht mehr und nicht weniger. Es geht um Ihr Geld – verantwortlich dafür sind Sie ganz alleine. Wir recherchieren nach bestem Wissen und Gewissen, übernehmen aber keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

 

 

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