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Regulierung von Kryptowährungen bei EU-Kommission im Gespräch

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Die Marktturbulenzen bei Bitcoin führen dazu, dass auch die EU-Kommission über eine Regulierung von Kryptowährungen nachdenkt. Der Vizepräsident der EU-Kommission, Valdis Dombrovskis, fordert dennoch eine darüber hinausgehende internationale Lösung. Die EU-Kommission prüft derzeit, ob Regelungen auf EU-Ebene notwendig seien. Kryptowährungen seien allerdings ein globales Phänomen, daher seien globale Antworten notwendig. Die EU könne jedoch schon handeln, bevor internationale Reglungen eingeführt würden. Dazu will man die Risiken und Chancen sowie die Angemessenheit der derzeitigen Regeln bewerten.

Inhaltsverzeichnis
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    Einzeln Elemente von Kryptowährungen positiv

    Auch die EU-Kommission sieht einzelne Elemente von Kryptowährungen und der Technologie dahinter als innovativ und vielversprechend an. Dennoch sehen sie Gefahren bei Spekulationen mit Bitcoins. Die Mitglieder der EU-Kommission sehen für Investoren und Verbraucher Risiken bis hin zum Totalverlust. Daher seien deutliche Informationen und Warnungen wichtig.

    Dombrovskis äußerte sich nach einem Treffen mit Aufsichtsbehörden und Branchenvertretern zu Kryptowährungen. Die Ergebnisse des Treffens werden in die Arbeit der geplanten Fintech-Initiative der Kommission sowie in die Gespräche beim nächsten G20-Gipfel eingehen. Ein Zeitplan wurde nicht veröffentlicht.

    Erste Schritte eingeleitet

    Möglicherweise könnte die EU-Kommission schneller vorgehen als andere internationale Institutionen. Bereits vor zwei Wochen habe die EU laut Dombrovskis erste Schritte unternommen. Man habe unter anderem die Finanzaufsichtsbehörden darum gebeten, Warnhinweise für Anleger zu verschärfen. Bei der Regulierung von Kryptowährungen solle nun auch die Anti-Geldwäscherichtlinie zur Anwendung kommen. Die Änderung der Anti-Geldwäscherichtlinie muss jedoch noch von den EU-Finanzministern sowie vom Europaparlament bestätigt werden. In die Anit-Geldwäscherichtlinie sollen in Zukunft auch Tauschbörsen und Anbieter von Wallets einbezogen werden. Weitere Regulierungen sollen nach Ansicht von Dombrovskis jedoch auf internationaler Ebene festgelegt werden.

    Neue Anti-Geldwäscherichtlinie seit Dezember 2017

    Schon im Dezember 2017 wurde in Brüssel die neue Richtlinie gegen Geldwäsche beschlossen. Neben Banken gilt diese in Zukunft auch für Steuerberater, Notare und auch Kryptobörsen. All diese Unternehmen im Finanzbereich müssen Nachweise zu Transaktionen nun auch fünf bis zehn Jahre nach Ende einer Geschäftsbeziehung auf Vorrat speichern. Zudem müssen sie alle ihre Kunden eindeutig Identifizieren und auch diese Daten ebenso lange speichern. Datenschützer kritisierten dies.

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    Darüber hinaus wurde die Financial Intelligence Unit (FIU) gegründet, eine Sammel- und Analysestelle. Dorthin müssen Unternehmen aus der Finanzbranche auf Anfrage ihre gespeicherten Daten weiterleiten. Zudem sprach man sich in Brüssel bereits im September dafür aus, die Anonymität bei Transaktionen mit Kryptowährungen aufgrund der Gefahr des Missbrauchs für kriminelle Zwecke aufzuheben. Für Kryptobörsen bedeutet dies, dass sie von ihren Kunden personenbezogene Daten erheben müssen und alle Kunden eindeutig identifizieren müssen. Diese Daten müssen sie zudem gegenüber Behörden auf Anfrage offenlegen.

    Kryptowährungen Thema beim G20-Gipfel

    Kürzlich forderten die Präsidenten der Bundesbank und der Banque de France in einem gemeinsamen Brief die argentinische G20-Präsidentschaft auf, das Thema Kryptowährungen auf die Agenda des G20-Treffens der Finanzminister im März in Buenos Aires zu setzen. Dort könnte man sich schon auf eine internationale Vorgehensweise bei der Regulierung von Kryptowährungen einigen. Möglicherweise werden hierbei auch Institutionen wie der IWF einbezogen.

    Derzeit würde sich auch ein größerer Bitcoin-Crash wohl nicht dramatisch auf die Stabilität des Finanzsystems auswirken. Der Gegenwert der Coins sei im Vergleich zur Gesamtwirtschaft nicht so groß, dass dies direkte Auswirkungen hätte. Dennoch müsse man darauf vorbereitet sein, forderte beispielsweise der Präsident der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich. Die EZB sieht sich laut einer Aussage ihres Präsidenten Mario Draghi allerdings nicht in der Verantwortung für Kryptowährungen, die aus einer Sicht keine richtigen Währungen sind. Zentrale Aspekte von Währungen würden bei Kronenwährungen fehlen. Es sei daher nicht die Aufgabe der EZB, über Regulierungen oder gar ein Verbot von Kryptowährungen zu entscheiden. Zudem sieht er zwar ebenfalls Vorteile in der Blockchain-Technologie, diese sei aber noch nicht ausgereift genug, um auf Zentralbank-Ebene eingesetzt zu werden.

    Volatilität nicht ungewöhnlich bei Kryptowährungen

    Wer bereits länger mit Kryptowährungen handelt, kennt Kursschwankungen bereits. Diese sind bei den noch jungen Kryptowährungen nicht ungewöhnlich. Daher raten Experten, nie mehr Geld zu investieren, als man gefahrlos verlieren kann. Dies betonte auch Vitalik Buterin, der Erfinder der Kryptowährung Ethereum, vor kurzem nochmals. Auf der anderen Seite sehen viele Experten und auch Politiker vor allem in der Blockchain-Technologie großes Potenzial. Dombrovskis sagte, Europa müsse diese Innovation annehmen.

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    Noch immer sagen viele Experten, dass 2018 für Bitcoins ein noch besseres Jahr werden könnte als das vergangene. Auch in Regulierungen könnte eine Chance für Kryptowährungen liegen. Daher sind die unterschiedlichen Positionen rund um Kryptowährungen weiterhin sehr groß. Kürzlich sagte beispielsweise Jesse Powell, der CEO der Kryptobörse Kraken, dass der gesamte Kryptomarkt noch in diesem Jahr einen Wert von einer Billion Dollar erreichen könnte. Dies würde nochmal einen enormen Wachstumsschub bedeuten.

    Wachstumspotenzial für Kryptomarkt

    Julian Hosp, der als Experte für Kryptowährungen und die Blockchain gilt, sagte im Internetangebot des US-TV-Senders CNBC, dass der Kryptomarkt ein bis zu achtmal größeres Wachstumspotenzial mit sich bringen könnte als bisher. Verbesserte Transaktionen und eine garantierte Zahlungsfähigkeit könnten dazu führen. Sogenannte Second-Layer-Netzwerke könnten dies erreichen. Diese wird bislang unter anderem von Lightning-Netzwerk genutzt und könnte in nächster Zukunft eine der wichtigsten Veränderungen in der Krypto-Szene bedeuten.

    Schnellere Transaktionen möglich

    Bei Second-Layer-Netzwerken wird ein Zahlungskanal zwischen zwei Personen aufgebaut, doch anderes als bei der Bitcoin-Blockchain wird nicht jede Transaktion in der Blockchain verzeichnet. Lediglich die erste Transaktion und möglicherweise eine zweite wird dort registriert. Mit der ersten Transaktion wird der Zahlungskanal zwischen zwei Teilnehmer eröffnet, mit der zweiten wieder geschlossen. Alle weiteren Transaktionen finden nur zwischen den Beteiligten statt.

    So könnten kaum noch Transaktionsgebühren anfallen und die Geschwindigkeit einer Transaktion erhöht werden. Auch fehlenden Liquidität zwischen Marktteilnehmern wäre kein Problem mehr. Würde Bitcoins diese Technologie anwenden, könnte die Kryptowährung mindestens 60 bis 70 Prozent an Wert hinzugewinnen, vielleicht sogar 100 Prozent, schätzt Hosp.

    Chancen in seriöseren ICOs und Regulierungen

    Auch seriösere ICOs könnten den Markt voranbringen. ICOs werden derzeit vor allem mit Ethereum durchgeführt und könnten daher diese Kryptowährung weiter stärken und zu mehr Nachfrage führen. Der Wert von Ethereum könnte auf über 200 Milliarden Dollar anwachsen. Davon würden auch andere Kryptowährungen und Anbieter profitieren.

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    Julian Hosp gehört zudem zu den wenigen Experten, die in einer Regulierung von Kryptowährungen auch Wachstumschancen sehen. Der Markt würde womöglich zunächst stagnieren oder sogar zurückgehen, langfristig könnte aber ein großes Wachstum entstehen. Regulierungen bedeuten Stabilität und Sicherheit. Private und institutionelle Investoren könnten daher mehr Vertrauen in eine Anlage in Kryptowährungen bekommen. Der Markt könnte also zunächst verlieren, bald jedoch wieder enorm zulegen.

    Auch die Nutzbarkeit von Kryptowährungen als Zahlungsmittel sollte vereinfacht und erhöht werden. Damit könnte die Akzeptanz von Kryptowährungen als Zahlungsmittel wachsen. Derzeit arbeiten einige Startups hier an Modellen. Eine Idee ist die „Kryptogeldkarte“ mit der man ebenso leicht bezahlen könnte, wie mit einer Kreditkarte. So würde die Anzahl an Nutzern und Händlern steigen.

    Positive Meldungen rund um Kryptowährungen

    Derzeit hört man rund um Kryptowährungen zurzeit auch viele positive Meldungen, die den Bitcoin-Kurs durchaus stabilisieren. So ging der Kurs am Dienstag wieder Richtung 11.000 Dollar, als bekannt wurde, dass die bekannte Kryptobörse Poloniex vom Startup Circle übernommen wird. Circle wird von der US-Investmentbank Goldman Sachs gefördert und möchte mit der Übernahme wohl seine Position im Blockchain-Bereich weiter ausbauen.

    Circle bietet selbst eine Peer-to-Peer-Zahlungslösung an, die auf einer Blockchain basiert. Im OTC-Handel ist das Unternehmen mit Bitcoins aktiv. Poloniex ist neben Bitfinex oder Bittrex eine der größten Kryptobörsen. Möglicherweise könnte so eine ernstzunehmende Konkurrenz für Coinbase entstehen. Circle kündigte an, dass man Poloniex weiter ausbauen will. Unter anderem soll der Kundensupport verbessert werden.

    Tag für Tag Nachrichten aus Venezuela

    Und auch aus Venezuela hört man nach der Einführung der ersten staatlichen Kryptowährung Petro Tag für Tag neue Nachrichten rund um Kryptowährungen. Dort wurde jüngst in der Hauptstadt Caracas ein Schulungszentrum eröffnet, an der Bürger kostenlos in Sachen Kryptowährungen unterrichtet werden sollen. Die Themen sollen unter anderem der Kauf und Verkauf von Kryptowährungen und das Mining sein. Es soll hier nicht nur um den Petro, sondern auch um andere Kryptowährungen gehen. Zudem wurden die Banken im Land dazu aufgerufen, den Petro zu nutzen und sich am Mining zu beteiligen. An Universitäten sollen Mining Farmen aufgebaut werden.

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    Akzeptanz von Kryptowährungen erhöhen

    Venezuela unternimmt derzeit einige Schritte, um die Akzeptanz von Kryptowährungen in der Bevölkerung zu erhöhen. Die venezolanische Regierung will mit diesen Maßnahmen wohl auch die neuen Technologien und Methoden dahinter für die Bevölkerung zugänglich machen. Die Regierung betonte auch, dass die Kurse im neuen Schulungszentrum kostenlos seinen, da diese normalerweise bis zu 800 Dollar kosten wurden. Dieses Geld besitzt derzeit jedoch kaum ein Venezuela.

    Neben dem Petro will man mit dem Petro Gold bald eine zweite Kryptowährung herausbringen, die mit Gold abgesichert sein soll. Möglicherweise können Kryptowährungen in der Tat ein Weg sein, um einem wirtschaftlich und politisch angeschlagenen Land wieder auf die Beine zu helfen. Nun scheinen auch die Türkei und der Iran über staatliche Kryptowährungen nachzudenken.

    Fazit: EU-weite Regulierung von Kryptowährungen im Gespräch

    In Brüssel laufen derzeit Planungen zu einer Regulierung von Kryptowährungen. Der Vizepräsident der EU-Kommission, Valdis Dombrovskis, fordert allerdings auch darüber hinaus gehende internationale Regelungen. Die EU könnte allerdings schneller erste Regulierungen einleiten. Im ersten Schritt hat man damit begonnen, die Risiken und Chancen von Kryptowährungen sowie die Angemessenheit der aktuellen Regeln zu überprüfen. Die EU-Kommission stuft einzelne Elemente von Kryptowährungen, insbesondere die Blockchain-Technologie, aber auch als innovativ und positiv ein. Bei Spekulationen mit Kryptowährungen sieht man hingegen Gefahren bis hin zum Totalverlust.

    Vor allem die Ende 2017 eingeführte Anti-Geldwäscherichtlinie spielt derzeit bei der Regulierung von Kryptowährungen auf EU-Ebene eine Rolle. Die Änderungen müssen allerdings noch von den EU-Finanzministern und dem EU-Parlament bestätigt werden. Die Anti-Geldwäscherichtlinie bezieht auch Kryptobörsen mit ein. Diese müssen ihre Kunden eindeutig identifizieren und diese Daten auf Anfrage an Behörden weitergeben. Zudem wurden die Finanzaufsichtsbehörden gebeten, Warnhinweise für den Handel mit Kryptowährungen zu verschärfen.

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