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Das Ende von RBS Marketindex: 3 Alternativen für Trader!

Die Royal Bank of Scotland ist in Deutschland vor allem für attraktive Sparangebote bekannt. Mit RBS Marketindex war die Bank aber auch als Forex-Broker aktiv. Doch Ende 2013 wurde der Dienst eingestellt. Wir stellen nicht nur eine RBS Marketindex Alternative vor, sondern gleich drei.

RBS Marketindex Alternative

Die Royal Bank of Scotland besteht weiter, die Tochter RBS Marketindex aber gibt es nicht mehr. Foto: Royal Bank of Scotland.

Eine echte RBS Marketindex Alternative, das muss sie bieten:

  • Sicherer Broker
  • Umfangreiches Angebot
  • Niedrige Spreads
  • Analysen und Hintergründe

Warum RBS Marketindex geschlossen wurde

NewsEin guter Broker mit niedrigen Spreads, hoher Qualität und einfach zu bedienender Handelsplattform, warum schließt so ein Unternehmen? Das war die Frage, die viele Trader nach Bekanntgabe der Schließung umtrieb. Spekuliert wurde viel, das Geschäftsmodell lohne sich nicht mehr, wenn die Kunden zu erfolgreich sein, wurde gemutmaßt. Allerdings sichern Broker ihre Geschäfte im Regelfall über die Börse ab, erfolgreiche Anleger sind nicht unbedingt ein Problem für den Anbieter, schon eher nicht erfolgreiche, wie die Pleite des Brokers Alpari zeigt.

Die Bank selbst begründet die Schließung des Brokers mit ihrem Umbau. Während der Finanzkrise erhielt die Bank staatliche Hilfen und leitete daraufhin einen großen Transformationsprozess ein. Dabei wurden alle Geschäftsbereiche unter die Lupe genommen und gegebenenfalls geschlossen.


Die genauen Gründe für die Schließung sind unklar, womöglich stehen sie im Zusammenhang mit der nach der Finanzkrise begonnen Neuausrichtung.

Gesucht: Eine RBS Marketindex Alternative

LizenzNiedrige Spreads, eine stabile Plattform und eine zuverlässige Regulierung, da kommen mehrere Broker in Betracht. Welcher davon am besten geeignet ist, hängt auch von den jeweiligen Vorlieben des Traders ab. Ist die Anbindung an eine internationale Großbank wichtig oder sind es niedrige Spreads? Eine Übersicht über alle CFD-Broker findet sich auf unserer Vergleichsseite, wir haben hier die drei ausgesucht, die am ehesten eine RBS Marketindex Alternative sind.

Je nach Anlegertyp ist ein anderer CFD-Broker die beste Wahl. Eine weitere Möglichkeit ist natürlich das direkte Investment in Aktien, weil das für die Mehrheit der CFD-Trader aber keine Option sein dürfte, verweisen wir hier nur auf unseren Aktien-Brokervergleich.


Eine RBS Marketindex Alternative sollte niedrige Spreads sowie eine solide Handelsplattform bieten und zuverlässig reguliert sein.

Alternative 1: GKFX

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GKFX gehört zu den besten CFD-Brokern in Europa und ist damit natürlich in jedem Fall eine Alternative zu RBS Marketindex. Für den Handel mit Devisen und CFDs auf Indizes erhebt der Broker keine Gebühren, stattdessen finanziert er sich ausschließlich über den Spread, die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskursen. Der liegt für die großen Währungspaare (Majors) wie Euro/US-Dollar bei nur 1,5 Pip und damit im unteren Bereich. Details zu den Konditionen finden sich auch in unserem detaillierten Bericht GKFX Erfahrungen.

Im Gegensatz zur RBS Marketindex ist GKFX zwar mit keiner Großbank verbunden, gehört jedoch selbst zu den größeren Brokern für CFDs und Forex. Das Unternehmen mit Sitz in Großbritannien ist weltweit aktiv und unterhält auch in Frankfurt am Main eine Niederlassung. Als britisches Unternehmen wird GKFX durch die Finanzaufsicht FCA kontrolliert, muss Kundengelder getrennt von eigenen Guthaben verwahren und ist Mitglied einer Entschädigungseinrichtung für den Fall einer Brokerpleite.

Das Unternehmen überzeugt unter anderem mit einem sehr guten Angebot an Informationen und Schulungen, Tools zur Wertpapieranalyse, einer Social Trading Plattform und einem guten Angebot an Handelsplattformen. Außer über den beliebten MetaTrader 4 lässt sich auch mit einem Webtrader oder mobil handeln – und das mit einem Hebel von bis zu 400.

Neben Devisenpaaren und CFDs auf Indizes werden auch solche auf Aktien und Rohstoffe angeboten. Ein großer Vorteil für Einsteiger: Mit dem kostenlosen Demokonto lässt sich der Broker zunächst risikolos testen. Wer dann in den Handel mit Differenzkontrakten einsteigen will, kann das zunächst mit wenig Geld tun, denn die Mindesteinzahlung liegt mit 10,00 Euro ausgesprochen niedrig.

Hier die Vor- und Nachteile noch einmal im Überblick:

  • Niedrige Spreads
  • Gutes Informationsangebot
  • Absicherung der Kundengelder
  • Regulierung durch FCA
  • Niederlassung in Deutschland
  • MetaTrader, Webtrader und Apps
  • Demokonto

  • Kein Einzahlungsbonus


GKFX gehört zu den besten Brokern am Markt, nicht zuletzt wegen der Niederlassung in Deutschland und dem guten Informations- und Serviceangebot.

Alternative 2: IG (ehemals IG Markets)

anbieterbox_igIG, früher IG Markets, gehört zu den alten Hasen im Geschäft mit Devisen und Differenzkontrakten, das Unternehmen besteht seit über 40 Jahren. 1974 wurde es in London gegründet, um Goldzertifikate handeln zu können. Denn der Kauf von physischem Gold zu Spekulationszwecken war damals verboten, der mit Zertifikaten darauf aber nicht.

Mit Spreads ab 0,8 Pips gehört der Broker zu den günstigsten, trotzdem bietet er ein gutes Service- und Informationsangebot. Dazu gehören beispielsweise aktuelle Marktinformationen und eine deutsche Niederlassung in Düsseldorf. Täglich erhalten Trader aktuelle Hintergründe und Nachrichten, gute Tools wie IG Charts helfen bei der eigenen Analyse. Das Unternehmen ist auch Sponsor der Fußballmannschaften von Fortuna Düsseldorf und Eintracht Frankfurt.

Wie GKFX wird das Unternehmen von der britischen Finanzaufsichtsbehörde FCA reguliert, auch hier werden deshalb Kundeneinlagen von den Guthaben der Bank getrennt verwahrt und über den Einlagensicherungsfond zusätzlich geschützt. Gehandelt werden kann mit einem Hebel von maximal 400, als Basiswerte stehen Währungspaare, Rohstoffe, Aktien und Indizes zur Auswahl.

Groß ist die Auswahl an Handelssoftware, neben dem Webtrader gibt es weitere Plattformen wie den MetaTrader 4 oder den L2 Dealer, daneben Apps nicht nur für Android und iOS, sondern auch für Tablet PCs und Handys mit Windows oder Blackberry OS.

Die Vor- und Nachteile im Überblick:

  • Sehr niedrige Spreads
  • Gutes Informationsangebot
  • Absicherung der Kundengelder
  • Regulierung durch FCA
  • Niederlassung in Deutschland
  • MetaTrader, Webtrader und Apps
  • Demokonto für 14 Tage
  • Tool zur Chartanalyse

  • Kein Einzahlungsbonus


Einer der besten Broker für Differenzkontrakte, der aktuell auf dem Markt ist.

Alternative 3: Comdirect

Zum Anbieter ComdirectComdirect ist eigentlich ein klassischer Aktienbroker, der Handel mit CFDs ist nur ein Nebengeschäft. Für alle, die wie bei RBS Marketindex eine enge Anbindung an eine Großbank wünschen, ist das Unternehmen aus dem Hamburger Umland aber eine gute Wahl, da es eng mit der Commerzbank verbandelt ist.

Die Spreads beginnen bei 2,0 Pip. Damit ist der Broker unter den drei vorgestellten der teuerste, insgesamt liegt er im Mittelfeld. Auch bei der Höhe der Sicherheitsleistung (Margin) ist das Angebot weniger attraktiv als das der Konkurrenten GKFX und IG, denn maximal kann mit einem Hebel von 100 getradet werden.

Comdirect CFD Handel

Comdirect ist vor allem als Aktienbroker bekannt, bietet in Zusammenarbeit mit der Commerzbank aber auch CFDs.

Dafür bietet der Broker andere Pluspunkte, die vor allem Einsteiger zu schätzen wissen. Das Angebot an Differenzkontrakten und Währungspaaren ist mit über 1.250 groß. Weil Comdirect kein Market Maker ist, sondern die Aufträge direkt an die Handelsabteilung der Commerzbank weiterleitet, gibt es kein Slippage und keine Requotes. Bei regulären Brokern kann es nämlich passieren, dass zum angezeigten Kurs kein Handel zustande kommt und der Anbieter stattdessen einen alternativen Kurs vorschlägt (Requote).

Außerdem lässt sich eine Nachschusspflicht ausschließen. Übersteigen die Verluste dann die Einlage, muss der Kunde kein Geld nachschießen, sondern er verliert nur die Einzahlung. Im Gegenzug liegt die Sicherheitsleistung aber deutlich höher, statt mit maximal 100 können Transaktionen nur mit dem Faktor fünf gehebelt werden.

Auch die Auswahl an Handelssoftware ist geringer, neben der CFD-App und der CFD-Handelsplattformen werden keine weiteren Programme angeboten, auch der MetaTrader 4 nicht.

Dafür handelt es sich um einen deutschen Broker, der von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) überwacht wird und strengen Regeln unterliegt. Weitere Details finden sich im Testbericht comdirect Erfahrungen.

Die Vor- und Nachteile im Überblick:

  • Gutes Informationsangebot
  • Absicherung der Kundengelder
  • Sitz in Deutschland
  • Regulierung durch BaFin
  • Auf Wunsch ohne Nachschusspflicht
  • Demokonto für 14 Tage
  • Keine Requotes, kein Slippage

  • Kein Einzahlungsbonus
  • Höherer Spread als GKFX und IG
  • Hebel maximal 100
  • Kein MetaTrader


Der CFD Handel von Comdirect bietet nicht die Möglichkeiten wie bei IG oder GKFX, ist aber vor allem für Einsteiger wegen der höheren Sicherheit gut geeignet.

Fazit zu den RBS Alternativen

Für verschiedene Trader-Typen sind unterschiedliche Broker die beste RBS Marketindex Alternative. Für Einsteiger ist Comdirect eine gute Wahl, vor allem aufgrund der Möglichkeit, eine Nachschusspflicht auszuschließen. Erfahrene Trader haben bei IG und GKFX dagegen mehr Möglichkeiten. Welcher Broker hier die Nummer 1 ist, ist Geschmackssache. Alle drei Broker lassen sich mit einem Demokonto kostenlos testen.

 

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