Privatanleger in ETFs investieren – Die aktuellen Umfrage der European Bank for Financial Services!

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 19.06.2020


Laut einer aktuellen Umfrage der European Bank for Financial Services (Ebase) wollen Privatanleger in den kommenden Jahren stärker in ETFs investieren. Dies zeigt, dass die börsengehandelten Fonds weiter beliebt sind. Schätzungen gehen davon aus, dass der Anteil von ETFs in fünf Jahren auf dem gleichen Level wie aktiv gemanagte Fonds sein werden.

Die Ebase-Umfrage zeigt, dass über 50 Prozent der Befragten erwarten, dass der Anteil von ETFs an ihren Geldanlagen steigen wird. Im Rahmen der Umfrage wurden 1.000 Privatanleger befragt, die ein steigendes Interesse an ETFs bestätigten. Die Befragten sind der Ansicht, dass ETFs in fünf Jahren 50 Prozent ihrer Anlagen in Fonds ausmachen werden.

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Wachstumspotential bei ETFs

Dieser Wert zeigt das große Wachstumspotential bei ETFs. Derzeit hat jeder fünfte Wertpapierbesitzer in Deutschland einen Teil seines Geldes in ETFs angelegt. Für fast 20 Prozent der Befragten – darunter nicht nur Wertpapierbesitzer – ist es realistisch, dass sie in den kommenden zwölf Monaten einen Teil ihres Geldes in einen Aktien-ETFs, beispielsweise auf den DAX anlegen. Auch ein Investment in Anleihen-ETFs (auch Renten-ETFs genannt) können sich viele Befragte vorstellen. Renten-ETFs bilden in der Regel Indizes ab, die auf festverzinslichen Anleihen basieren. Anleihen sind eine Anlageklasse, die sicherer gilt als Aktien-ETFs. 21 Prozent der Befragten planen dagegen, in den nächsten Monaten in aktive Fonds zu investieren. Diese waren bislang die beliebteste Anlageform.

ETF Trading

ETFs zum langfristigen Vermögensaufbau

Mit ETFs ist bei vielen Privatanlegern der Wunsch nach einem langfristigen Vermögensaufbau verbunden. Viele nutzen ETFs auch als Teil der Altersvorsorge. Darüber hinaus suchen Anleger aufgrund der noch immer niedrigen Zinsen eine sichere und rentable Alternative zu Sparguthaben. Für Anleger ist bei der Auswahl eines ETFs neben günstigen Gebühren auch die Bekanntheit des Anbieters ein wichtiger Faktor. Dagegen spielt es keine Rolle, um welche ETF-Form, beispielsweise thesaurierende ETFs, es sich handelt.

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Breite Streuung mit Vorteilen

Bleiben die Zinsen weiter niedrig, könnte dies einen Vorteil für Anlagen in ETFs darstellen. ETFs auf den DAX profitierten beispielsweise zuletzt von den Anstiegen des Index. Anleihen gelten dagegen als sicherer als Aktien. Wichtig ist jedoch ein breite Streuung des ETFs. Wirken sich beispielsweise internationale Handelskonflikte weiter auf die Weltkonjunktur aus, so könnte dies in einigen Regionen zu Rückgängen an den Märkten führen. Daher kann es sinnvoll sein, auf Indizes wie den MSCI World zu setzten, in dem Aktien aus zahlreichen Ländern vertreten sind. Anleger, die sich beispielsweise Gedanken zum Thema Brexit machen, können ETFs auswählen, die britische Aktien ausschließen.

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Breite Anzahl an ETFs wichtig

Anleger schätzen es zudem, wenn ein Anbieter auch Sparpläne anbietet, die mit geringen monatlichen Beträgen bespart werden können. Auch Einmalzahlungen werden geschätzt. Wichtig ist Kunden auch eine breite Auswahl an ETFs. Dabei spielen unterschiedliche Anlageklassen, Regionen und Anbieter eine Rolle. Nicht nur Banken, sondern auch Broker haben mittlerweile teilweise mehrere Hundert ETFs im Angebot. Die Ebase-Umfrage kam zudem zu dem Schluss, dass ETFs insbesondere bei Männern, jungen Anlegern und Gutverdienern auf Interesse stoßen.

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ETFs für Privatanleger besonders interessant

Im Übrigen zeigte schon im Mai 2018 eine Studie der Universität Berkeley und der Investmentgesellschaft AQR, dass ETFs vor allem für Privatanleger interessant sind. In der Studie wurden Börsen und andere bereits bekannte Studien auf theoretischer Basis untersucht. Das Ergebnis zeigte, dass ETFs vor allem für Anleger, die Wert auf Sicherheit legen und deren Vermögen nicht außergewöhnlich hoch ist, infrage kommen. Diese Kriterien treffen in der Regel insbesondere auf Privatanleger zu. ETFs sind zudem ein reguliertes Finanzinstrument, das als sehr transparent gilt.

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TRADE.com mit breitem Angebot

Eine breite Auswahl an ETFs zu günstigen Preise finden Anleger nicht mehr nur bei Banken, sondern auch bei Brokern wie TRADE.com. Darüber hinaus können Anleger hier auch mit anderen Finanzinstrumenten wie Aktien oder Futures handeln und so ihre Anlagen diversifizieren. Der Broker achtet zudem darauf, internationale Basiswerte anzubieten, sodass auch eine weltweite Streuung möglich ist. Die Depotführung ist kostenlos und mehrere Varianten sind auf unterschiedliche Tradertypen zugeschnitten.

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Günstiger ETF-Handel

Da Onlinebroker viele Aufgaben über das Internet abwickeln, können sie auch im ETF-Handel vergleichsweise günstige Preise anbieten. Zudem wurden ETFs in den letzten Jahren immer erschwinglicher. TRADE.com bietet 30 ETFs an. Nachdem die erste Einzahlung auf dem Handelskonto eingegangen ist, können Trader mit dem ETF-Handel beginnen. Die ETFs bekannter internationaler Emittenten sind beispielsweise über iShare handelbar.

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Plattform über Demokonto testen

Trader können den Handel über ein Demokonto testen. Als Handelsplattform wird derWebTrader und der MetaTradeer 4 angeboten. Dort stehen auch Echtzeitkurse ausgewählter Börsen und Handelstools zur Verfügung.

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Fazit: Weiter Wachstumspotential bei ETFs

Eine Umfrage der European Bank for Financial Services (Ebase) zeigt, dass ETFs weiter sehr beliebt sind. Die Umfrage unter 1.000 Teilnehmern kam zu dem Ergebnis, dass der Anteil an ETFs in fünf Jahren das gleiche Level wie der Handel mit aktiv gemanagten Fonds erreichen könnte. Mehr als die Hälfte der Befragten gab an, dass der Anteil von Investment in ETFs bei ihren Anlagen steigen wird. Dies zeigt das weiterhin große Wachstumspotenzial von ETFs. Neben Aktien-ETFs sind auch ETFs auf Anleihen bei Anlegern durchaus beliebt.

Privatanleger nutzen ETFs vor allem zum langfristigen Vermögensaufbau und als Teil ihrer Altersvorsorge. Zudem sind Privatanleger aufgrund der noch immer sehr niedrigen Zinsen auf einer Alternative zu Tages- oder Festgeldkonten. Bei der Auswahl eines passenden ETFs achten Anleger insbesondere auf die Bekanntheit der Anbieter und auf günstige Gebühren. Auch Banken und Broker wie TRADE.com mit einem breiten Angebot an ETFs sind für Anleger interessant. TRADE.com bietet ETFs bekannter Anbieter, die unter anderem an der iShares gehandelt werden.

Schon im letzten Jahr kam eine Studie der Universität Berkeley und der Investmentgesellschaft AQR zu dem Ergebnis, dass ETFs insbesondere für Privatanleger interessant sind. Das Handelsinstrument eignet sich vor allem für Anleger mit vergleichsweise wenig vermögen, die ihr Kapital besonders sicher anlegen möchten.

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