PayPal steigt in den Kryptomarkt ein

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 27.06.2020


PayPal plant eine neue Dienstleistung und damit den Einstieg in den Kryptomarkt. Die 320 Millionen Kunden des Zahlungsdienstleisters sollten bald bei PayPal Kryptowährungen handeln und diese verwahren können. Laut dem Bericht eines auf Kryptowährungen spezialisierten Portals sollen PayPal-Kunden bald über den Zahlungsdienstleister und seine Tochterfirma Venmo mehrere Kryptowährungen direkt kaufen und verkaufen können.

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Start mit Bitcoin und Ethereum

Die ersten Kryptowährungen im Angebot könnten Bitcoin und Ethereum sein. In den kommenden Wochen soll es weitere Informationen geben. Derzeit verhandelt PayPal wohl mit mehreren Börsen, um die Liquidität und die Abrechnung sicherzustellen. Nicht nur PayPal, sondern auch andere Zahlungsdienstleister und Technologieunternehmen beschäftigen sich mit Kryptowährungen. Dabei gilt das Hauptinteresse aber nicht Bitcoin oder anderen Coins selbst, sondern der innovativen Bitcoin-Technologie. Diese könnte in Zukunft in vielen Bereichen, insbesondere der Finanztechnologie, zum Einsatz kommen.

Viele Unternehmen haben in den letzten Monaten daher spezielle Teams eingerichtet und Krypto-Experten eingestellt. PayPal-Finanzchef John Rainey bestätigte beispielsweise schon im letzten Jahr, dass sich in seinem Unternehmen Teams mit der Blockchain und Kryptowährungen beschäftigen.

Erste Schritte im Kryptomarkt noch ohne Erfolg

Darüber hinaus setzte PayPal schon vor einer Weile vorsichtig einen ersten Fuß in den Kryptomarkt, musste aber einen Rückschlag hinnehmen. Zunächst beteiligte man sich an der von Facebook auf den Weg gebrachten Libra Association, zog sich aber als erstes Unternehmen wieder zurück. Gründe für die Entscheidung nannte PayPal im letzten Jahr nicht.

PayPal beteiligt sich zudem an TRM Labs, einer Plattform für Kryptowährung-Compliance und Risikomanagement und hat in diesem Zusammenhang einige Patente angemeldet. Dazu gehört ein schnelleres Kryptowährung-Zahlungssystem, dass die Bearbeitungszeiten von Bitcoin-Transaktionen beschleunigen soll.

PayPal Krypto

Konkurrenz schläft nicht

Die Konkurrenz ist jedoch groß. Beispielsweise arbeiten auch Unternehmen wie Square Inc. an Kryptoprojekten. Square wurde von Jack Dorsey, dem CEO von Twitter, gegründet. Er führt das Unternehmen auch weiterhin. Das Zahlungsunternehmen hat im letzten Jahr einen ganz ähnlichen Service auf den Markt gebracht, wie ihn PayPal nun plant.

Square hat seinen Sitz in San Francisco und ist in den USA an der Börse notiert. Das Finanzdienstleistungs- und Mobile Payment-Unternehmen verkauft unter anderem Soft- und Hareware. Square hat über 30 Millionen Kunden, die die Technologie dazu nutzen, Kartenzahlungen zu vereinfachen und Verkäufe zu verfolgen. Bekannt ist vor allem die P2P-App Cash. Infolge des Höhenflugs von Kryptowährungen 2017 konnte auch Square hohe Umsätze verzeichnen. In der Folge hat das Unternehmen seine Angebote in diesem Bereich weiter ausgebaut. Die Kunden von Square können über die App Geldbeträge über das Smartphone überweisen, aber auch Bitcoins und Aktien handeln.

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PayPal bekannter Finanzdienstleister

PayPal ist hierzulande sicher der bekanntere Name – und auch der Aktienkurs kann sich sehen lassen. 2015 spaltete sich das Unternehmen von eBay ab. Danach verfünffachte sich der Aktienkurs. Auch der Umsatz steigt seit 2012 kontinuierlich und hat sich in den letzten Jahren verdreifacht. Allerdings litt auch die PayPal-Aktie unter dem Einbruch am Aktienmarkt zu Beginn der Corona-Krise. Seit Mitte März gewinnt die Aktie aber wieder hinzu. Viele Menschen in Deutschland nutzen beim Onlineshopping schon lange einen Account des 1998 gegründeten Unternehmens. Die Nutzer von PayPal sind auf über 200 Märkten aktiv und tätigen Zahlungen in mehr als 100 Währungen.

Handel mit Aktien weiter attraktiv

Der Handel mit Aktien bleibt trotz der aktuell unsicheren Situation weiter attraktiv. Die beiden genannten Beispiele sind durchaus Unternehmen mit Perspektive und könnten daher weiter attraktive Anlagen darstellen. Allerdings sollte Anleger einen genauen Vergleich durchführen, bevor sie sich für einen Anbieter entscheiden.

Ein Beispiel für einen serösen und erfolgreichen Broker ist eToro. Der Anbieter ist für das Social Trading bekannt, bietet aber auch den normalen Handel mit Aktien und CFDs an. Auch das Social Trading mit Aktien ist möglich. Dazu müssen sich Trader lediglich dafür entscheiden, Aktien-Trader zu verfolgen und deren Trades zu kopieren. Ein Pluspunkt bei eToro ist, dass dort amerikanische Aktien provisionsfrei handelbar sind.

Aktien Handel

Aktienhandel ohne Aufschläge

Bei eToro fallen damit keine Provisionen an. Beim Handel mit einer großen Auswahl an Aktien entfallen Aufschläge oder Verwaltungsgebühren. Der Broker setzt zudem keine Grenze beim Handelsvolumen. Der Wegfall von Provisionen bedeutet, dass der Broker beim Eröffnen und Schließen einer Position an einer amerikanischen Börse keine Gebühren erhebt. Bei Short-Postionen und gehebelten Provisionen fallen jedoch Gebühren an. Auch weitere Kosten für den Handel müssen gezahlt werden. Der Handel ist damit nicht kostenfrei. Allerdings verzichtet eToro auf zusätzliche Kosten, wenn Aktien gekauft oder verkauft werden. Etoro bietet alternativ auch CFDs auf Aktien an. Hier fallen aber Provisionen an.

Darüber hinaus erheben viele Broker eine Management- oder Verwaltungsgebühr, die oft einmal im Vierteljahr gezahlt werden muss. Auch dies ist bei eToro nicht der Fall. Ticketgebühren entfallen ebenfalls. Unter Umständen zahlt der Broker seinen Kunden in einzelnen Ländern sogar die Stempelabgabe oder Finanztransaktionssteuer. In Frankreich liegt die Einsparung damit bei nochmals 0,3 Prozent, in Großbritannien bei 0,5 Prozent.

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Erster Schritt Kontoeröffnung

Um Aktien ohne Provision bei eToro kaufen zu können, ist der erste Schritt die Kontoeröffnung, die selbstverständlich kostenlos ist. Alternativ können Trader den Handel natürlich auch über ein Demokonto vorab testen. Nach der Kontoeröffnung tätigen Trader die erste Einzahlung. Die Mindesteinzahlung liegt bei 200 Dollar. Dies ist ohnehin sinnvoll, denn ohne ausreichend Kapital auf dem Konto ist der Aktienkauf nicht möglich. Gerade für Anfänger reichen 200 Dollar oft vollkommen aus, um die ersten Aktien zu kaufen. Danach können Trader die gewünschte Aktie von einer internationalen Börse auswählen und die Transaktion abschließen.

Alle Kunden, die eToro unter der Regulierung der CySEC oder der FCA nutzen, können viele Aktien ohne Provision handeln. Für Kunden, die unter der Regulierung der Australian Securities & Investments Commission (ASIC) bei eToro handeln, sind nur US-Aktien provisionsfrei.

Gründliche Analyse vor Aktienkauf

Trader sollten aber niemals unüberlegt eine Aktie kaufen. Eine gründliche Recherche sowie Analyse sind in jedem Fall notwendig. Trader nutzen dabei meist die Methoden der Fundamentalanalyse oder der technischen Analyse. Der Broker unterstützt seine Kunden dabei unter anderem mit aktuellen Informationen zur Volatilität und Marktereignissen. Hilfreich können auch die kostenlosen Aktienanalysen von den TipRanks-Experten von eToro sein.

Bei eToro entfällt zudem ein maximales Trading-Volumen. Anleger können auch nur Bruchteile an Aktien erwerben. Trader erhalten daher viel Flexibilität. Etoro bietet Aktien von 17 Börsen in aller Welt an. Allerdings ist nicht jede Aktie auf jeder Plattform verfügbar. Alle handelbaren Aktien listet der Broker übersichtlich auf.

Kauft ein Anleger eine Aktie bei eToro wird er automatisch zum Eigentümer der Aktie. Anleger können die Aktie dann solange halten, wie sie möchten. Bei nicht gehebelten Kaufpositionen fallen keine Übernachtgebühren an, unabhängig davon, wie lange die Aktie gehalten wird. Damit können Anleger bei eToro auch langfristige Strategien umsetzen. Nachdem die Aktie gekauft wurde, haben Anleger zudem Anspruch auf Dividenden, vorausgesetzt, die Aktie wird am Tag der Dividendenausschüttung gehalten.

Aktien Analyse

Angebote über Demokonto testen

Anleger können die Angebote von eToro bedenkenlos über ein Demokonto austesten. Darauf stehen 100.000 Dollar zur Verfügung. Allerdings können Anleger hier nicht nur den Aktienhandel bei eToro kennenlernen, sondern auch alle weiteren handelbaren Produkte des Brokers. Auch über das Demokonto können Anleger in Echtzeit handeln.

Nach dem Umstieg auf das Live-Konto gilt pro Trade ein Mindesthandelsbetrag von 50 Euro. Unter den 2.000 Aktien des Brokers sind zahlreiche Branchen wie Technologie oder Gesundheitswesen vertreten. Auch geografisch ist die Auswahl groß. Aktien aus New York sind ebenso handelbar wie Aktien aus Hongkong. Daher bietet eToro Tradern interessante Optionen, um ihr Portfolio sehr breit aufzustellen. Dies ist mit Blick auf das Risikomanagement sehr wichtig.

Vor mehr als zehn Jahren kam eToro auf den Markt. Das Ziel war es, auch Privatanlegern den Zugang zu den Märkten zu eröffnen. Heute handeln über zehn Millionen registrierte Nutzer bei eToro. Für die Regulierung sind mit der FCA, der ASIC und der CySEC gleich mehrere Aufsichtsbehörden zuständig. Zudem achtet der Broker selbst auf Sicherheit und Datenschutz.

Fazit: PayPal mit neuem Kryptoprojekt

Bei PayPal könnte bald das Kaufen und Verkaufen von Kryptowährungen möglich sein. Der Zahlungsdienstleister interessiert sich schon länger für die Blockchain und Kryptowährungen, erste Versuche, auf dem Markt Fuß zu fassen, waren aber gescheitert. Allerdings bietet das Unternehmen Square von Jack Dorsey ein ähnliches Angebot, wie es PayPal nun wohl umsetzen will. Beide Unternehmen zeigten sich auch mit Blick auf den Aktienkurs zuletzt erfolgreich.

Aktien können daher weiter eine interessante Anlage sein. Bei eToro ist es möglich, US-Aktien ohne Provision zu handeln. Management- oder Verwaltungsgebühren entfallen hier. Auch im Social Trading, für das der Broker bekannt ist, können sich Trader für das Kopieren anderer Trader mit dem Schwerpunkt auf Aktien entscheiden. Der Broker bietet mehr als 2.000 Aktien aus zahlreichen Ländern und Branchen an, die langfristig ohne Übernachtfinanzierungsgebühren gehandelt werden können.

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