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Osram: Anteilsverkauf lässt Gewinn steigen

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Bei Osram weicht das Geschäftsjahr vom Kalenderjahr ab – und entsprechend konnte der Spezialist für Leuchtmittel bereits seine Zahlen für das „erste Quartal“ (des eigenen Geschäftsjahres) vermelden. Diese Zahlen beziehen sich auf die Monate Oktober bis Dezember 2016. Osram hat insofern auch relativ früh im Kalenderjahr seine Hauptversammlung: Diese steht in diesem Jahr bereits nächste Woche Dienstag = 16. Februar an. Am 27.4. soll es dann die Zahlen zum zweiten Quartal des Osram-Geschäftsjahres geben. Doch eins nach dem anderen – wie fielen die Osram-Zahlen zum ersten Quartal aus, und was hat es mit dem in der Überschrift genannten Anteilsverkauf auf sich? Hier einige weitere Details dazu und zum Unternehmen:

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Die Zahlen von Osram zum ersten Quartal konnten sich sehen lassen: Ein klarer Turnaround war geschafft. Im Vorjahresquartal hatte Osram ein Minus von 39 Mio. Euro verbucht, und dieses Mal war es ein Plus von 338 Mio. Euro. Diese beeindruckende Entwicklung wird durch zwei Faktoren etwas relativiert:

Im Vorjahresquartal waren hohe Umbaukosten angefallen. Das waren (bestenfalls) einmalige Kosten, die für einen Umbau der Konzernstruktur notwendig waren.

Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres hingegen gab es diese einmaligen Belastungen nicht – sondern ganz im Gegenteil „einmalige Erträge“. Denn laut Meldung konnte Osram durch den Verkauf eines 13,5%-Anteils am chinesischen Konzern Felco einen deutlichen Gewinn erzielen. Dieser Gewinn lag bei 268 Mio. Euro. Zum Vergleich: Der gesamte Gewinn im Quartal erreichte laut obigen Zahlen 338 Mio. Euro.

Quelle: Osram profitiert von Anteilsverkauf in China, via Meldung bei der Börse Stuttgart

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Performance der Osram-Aktie durchwachsen

Die Performance der Osram-Aktie sieht mit rund 10% Minus auf Jahressicht, aber rund 27% Minus auf 3-Monats-Sicht nicht gerade überragend aus. Das hängt auch damit zusammen, dass Osram weiterhin ein „Konzern im Umbruch“ ist. Ein Beispiel: Das Geschäft mit den „herkömmlichen Leuchtmitteln“, wie es bei Osram heißt, ist in den letzten Geschäftsjahren stark geschrumpft. Die alten Glühlampen werden weniger verkauft bzw. deren Verkauf ist weltweit in immer mehr Regionen auch eingeschränkt oder verboten worden – das ist nichts Neues. Osram setzt stattdessen auf den Wachstumsmarkt LEDs. Bei denen gibt es auch gewaltige Wachstumsraten: Im Jahr 2010 lag der Anteil der LEDs am gesamten Lichtmarkt erst bei 3,2%, seitdem ging es stürmisch aufwärts. Wir sprechen derzeit von Wachstumsraten dieses Marktes von 20-50% pro Jahr.

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Osram: Wachstumssektor LED-Markt

Auch im Bereich der Fernsehgeräte sieht es so aus, als ob die LEDs einen Siegeszug schaffen. Es geht dabei um die flachen LCD-Bildschirme. Von denen nutzten Ende 2010 rund 20% die LED-Technologie für die Beleuchtung. Deren Anteil explodierte in den letzten Jahren – aktuell dürften es bereits deutlich über 50% Marktanteil sein. Da große Anbieter wie Samsung oder LG bei ihren Fernsehern auf die Vorteile der LED-Technologie setzen – die übrigens auch den Stromverbrauch senkt -, sollten LED LCD-Fernseher die „normalen“ LCD-Fernseher auch weiter abhängen. Allerdings ist der LED Markt auch umkämpft – was bedeutet, dass die Margen für die Anbieter nicht besonders hoch sind. Dies hat bisher verhindert, dass die Osram-Aktie eine bessere Performance als gesehen bietet.

Klarstellung

Und auch hier gilt: Dies ist meine rein subjektive Einschätzung und keine Aufforderung an Sie, diese Aktien zu handeln. Betrachten Sie meine Zeilen als Gedankenanstoß, nicht mehr und nicht weniger. Es geht um Ihr Geld – verantwortlich dafür sind Sie ganz alleine. Wir recherchieren nach bestem Wissen und Gewissen, übernehmen aber keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

 

Bilderquelle:shutterstock.com

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