Header

Neue Regulierungsvorgaben in der Schweiz

KRYPTO BROKER TESTSIEGER
  • 24/7 Krypto-Handel möglich
  • Krypto-Trading mit Hebel 1:2
  • Trading-Plattform in über 20 Sprachen
WEITER ZU ETORO: www.etoro.com/de

Die Schweizer Regulierungsbehörde Finma veröffentlichte vor einigen Tagen neuen Regeln zum Umgang mit Kryptowährungen. Der Hintergrund ist, dass Kryptowährungen und die Blockchain noch immer häufig mit Themen wie Geldwäsche oder anderen illegalen Geschäften in Verbindung gebracht werden. In einer Aufsichtsmitteilung erläutert die Finanzmarktaufsicht der Schweiz, wie Finanzdienstleister im Blockchain-Bereich die Vorschriften zur Geldwäsche, die in der Schweiz gelten, anwenden sollen.

Weiter zu eToro: www.etoro.com

Weitere Vorgaben in der Schweiz

Damit werden die Regulierungsvorgaben in der Schweiz weiter konkretisiert. Die Finma erläutert in ihrer Mitteilung, wie die Richtlinien zur Geldwäsche mit der Blockchain-Industrie vereinbar sind. Die geltenden finanzmarktrechlichen Bestimmungen sollen laut der Aufsichtsmitteilung durch die Behörde unabhängig von der zugrundeliegenden Technologie umgesetzt werden.

Kryptowährung Regulierung

Die Finma betont jedoch, dass Geschäftsmodelle, die auf der Blockchain basieren, den etablierten regulatorischen Rahmen nicht umgehen dürfen. Dies gilt vor allem für die Anwendung der Regeln zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung. Vor allem im Blockchain-Bereich seien hierbei die Risiken höher.

Weiter zu eToro: www.etoro.com

Schweiz orientiert sich an FATF-Regeln

Dass sich auch Blockchain-Unternnehmen an die geltenden Gesetze halten müssen, ist nichts Neues. Die Finma kündigte jedoch auch an, dass sie sich in Zukunft an die Vorschläge der Financial Task Action Force (FATF) zur Regulierung von Bitcoins halten will. Dazu gehört, dass beim Transfer von Tokens wie bei einer normalen Banküberweisung Angaben zum Sender und zum Empfänger gemacht werden müssen.

Eine Ausnahme bilden lediglich Transfer an und von einigen Wallets. Nur auf diesem Weg kann die Korrektheit der Angaben geprüft werden und Behörden können erkennen, ob der Absender oder der Empfänger beispielsweise auf internationalen Sanktionslisten stehen.

Regulierung Kryptowährung

Vorgaben der FATF nicht verbindlich

Die FATF ist derzeit wohl das wichtigste Gremium beim Thema Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung. Außerdem kämpft die Task Force gegen die Finanzierung von Massenvernichtungswaffen. Auch beim Thema Kryptowährungen hat sich die Organisation in den letzten Jahren stark eingebracht. Die FATF hat ihren Sitz bei der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) in Paris und gibt Richtlinien für die genannten Bereiche heraus und prüft deren Umsetzung in den Mitgliedstaaten.

Im Juni konkretisierte auch die FATF ihre internationalen Vorgaben zum Thema Geldwäsche im Zusammenhang mit Kryptowährungen. Die FATF gab Vorgaben heraus, die vorsehen, dass Krypto-Börsen Transaktionsinformationen über Sender und Empfänger speichern und bei Bedarf offenlegen müssen. Krypto-Börsen müssen nach den neuen Vorgaben ihre Kundendaten auch untereinander austauschen. Die Vorgaben gelten für Transaktionen ab 1.000 Dollar.

Weiter zu eToro: www.etoro.com

Identifizierung von Sendern und Empfängern einer Transaktion

In einem 59 Seiten langen Papier gibt die FATF an, welche Informationen künftig von den Anbietern gespeichert werden müssen. Neben den Namen des Absenders und des Empfängers gehören dazu auch deren Kontonummern und Adressen. Das Ziel ist es, dass Sender und Empfänger über die Adresse oder andere Angaben wie Geburtsdatum und Geburtsort eindeutig identifiziert werden können. Die Vorgaben der FATF sind jedoch nur eine Empfehlung. Jeder Staat kann eigene Gesetze verabschieden.

Regulierung Kryptowährung Erfahrungen

 

Gesetze gegen Geldwäsche stärker bei Kryptowährungen anwenden

Die Finma will also in Zukunft die Gesetze zur Geldwäsche verstärkt bei Kryptowährungen und Blockchain-basierten Angeboten anwenden. Damit bestätigt die Finma ihr Vorgehen, dass sie schon seit einigen Jahren bei Bitcoins und Finanzdienstleistungen über Bitcoins verfolgt. In ihrer aktuellen Mitteilung gibt die Finma bekannt, dass die regulatorischen Vorgaben nun für den gesamten Zahlungsverkehr über die Blockchain gelten. Institute, die von der Finma kontrolliert werden, dürfen Kryptowährungen oder andere Token nur an externe Wallets ihrer eigenen Kunden, die bereits identifiziert wurden, versenden und Kryptowährungen und andere Tokens auch nur von diesen annehmen. Unternehmen dürfen Kryptowährungen damit nur auf Wallets versenden, die sie ihren jeweiligen Kunden zuordnen können.

Weiter zu eToro: www.etoro.com

Keine Transaktionen an fremde Institute versenden

Institute, die von der Finma beaufsichtigt werden, dürfen keine Kryptowährungen von anderen Instituten empfangen oder an Kunden anderer Institute senden. Diese Vorgabe gilt solange, bis im Zahlungssystem keine Angaben zu Sender und Empfängern verlässlich übermittelt wurden. Im Gegensatz zu den Vorgaben der FATF gilt dies ohne Ausnahmen und ist damit eine der strengsten Vorgaben der Welt.

Zugleich teilte die Finma mit, dass zwei Blockchain-Dienstleistern kürzlich eine Bank- und Effektenhändlerbewilligung erteilt wurde. Die Seba Crypto AG aus Zug und die Sygnum AG bieten Dienstleistungen für institutionelle und professionelle Kudnen an. Für die Regulierung neuer Blockchain-Unternehmen gelten in der Schweiz die aktuellen Grundlagen der Regulierung von Kryptowährungen. Kürzlich beantragte auch Bitcoin Suisse eine Bank- und Effektenhändlerlizenz bei der Finma.

Kryptowährung Regulierung Erfahrungen

Nationalrat stimmte für weitere Regulierung von Kryptowährungen

Im März entschied sich der Schweizer Nationalrat für eine verfahrensrechtliche Regulierung von Kryptowährungen. Der Bundesrat sollte damit beauftragt werden, die Bestimmungen der Justiz- und Verwaltungsbehörden zu verfahrensrechtlichen Instrumenten anzupassen, damit dieser auch für Kryptowährungen anwendbar sind.

Das Ziel der Initiative war es, Lücken beim Schutz vor Missbrauch von Kryptowährungen, beispielsweise Geldwäsche, zu schließen. Unter anderem sollte geprüft werden, ob Krypto-Handelsplattformen anderen Finanzinstituten gleichgestellt und unter die Aufsicht der Finma gestellt werden können. Schon einige Monate zuvor hatte der Bundesrat beschlossen, dass es weitere Vorschläge zur Regulierung von Kryptowährungen geben sollte.

Weiter zu eToro: www.etoro.com

Fazit: Schweiz verstärkt Vorschriften gegen Geldwäsche bei Kryptowährungen

Die Schweiz verschärft ihre Regulierungen bei Kryptowährungen und blockchainbasierten Dienstleistungen und geht dabei auch über die Vorschläge der FATF hinaus. Die Task Force, die sich vor allem mit Maßnahmen gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung beschäftigt, veröffentlichte im Juni neue Vorgaben.

Demnach sollen Kryptobörsen in Zukunft die Daten ihrer Kunden speichern und bei Bedarf vorlegen. In einer Aufsichtsmitteilung gab die Schweizer Finanzaufsichtsbehörde Finma nun bekannt, wie Anti-Geldwäsche-Richtlinien in der Kryptobranche umgesetzt werden sollen.

Bei Transaktionen über die Blockchain müssen wie auch bei klassischen Banküberweisungen von nun an Sender und Empfänger bekannt sein, damit die Angaben überprüft werden können. Darüber hinaus wird es Finanzinstituten untersagt, Coins auf externe Wallets zu senden, die sie nicht geprüft haben. Sie dürften damit Kryptowährungen nur noch an Wallets ihrer eigenen Kunden senden, die ihren bekannt sind. Die neuen Regeln gelten nicht nur für Bitcoins, sondern für alle Zahlungen über die Blockchain.

Auch wenn nun die Regelungen für Kryptowährungen in der Schweiz verschärft wurden, bleibt die Alpenrepublik ein beliebter Standort für Kryptowährungen. Erst kürzlich erhielten zwei Dienstleister, die mit der Blockchain arbeiten, eine Bank- und Effektenhändlerlizenz der Finma.

Zudem wählen noch immer Krypto-Unternehmen die Schweiz als Standort. Schon im März entschied der Nationalrat, dass der Bundesrat prüfen sollte, ob und wie aktuelle Vorschriften auf Kryptowährungen anwendbar sind.

Bilderquelle:

  • www.shutterstock.com

0
0
KRYPTO BROKER TESTSIEGER
  • 24/7 Krypto-Handel möglich
  • Krypto-Trading mit Hebel 1:2
  • Trading-Plattform in über 20 Sprachen
WEITER ZU ETORO: www.etoro.com/de

Unsere Empfehlung