Neue Finanzierungsrunde bei Klarna

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 22.09.2020


Mit einer neuen Finanzierungsrunde will der Zahlungsdienstleister Klarna wohl seine Bewertung verdoppeln. Dabei will das Unternehmen wohl 500 Millionen Dollar von Investoren sammeln. Bei der neuen Finanzierungsrunde könnte es sich um die letzte vor dem Börsengang handeln. Die Bewertung des Unternehmens könnte auf mehr als zehn Milliarden Dollar steigen und damit fast verdoppeln. Viele interessante Finanz-Aktien sind auch bei eToro handelbar.

Jetzt zum Testsieger eToro!75 % der Konten von Privatinvestoren verlieren beim Trading von CFDs bei diesem Anbieter Geld Bitte beachten Sie, sich über die Risiken des CFD-Handels im Voraus zu informieren, da hohe Verluste nicht ausgeschlossen werden können.

Neue und alte Investoren bei Klarna

An der Finanzierungsrunde für das schwedische Unternehmen werden wohl neue und bereits bestehende Investoren teilnehmen. Die Bewertung des Unternehmens soll von 5,5 Milliarden Dollar auf über zehn Milliarden Dollar steigen, wie die Nachrichtenagentur Reuters mit Verweis auf eine mit dem Vorgang vertraute Person berichtet. Schon in den nächsten Tagen könnte Klarna ein Ergebnis der Finanzierungsrunde veröffentlichen. Ein Sprecher von Klarna kommentierte die Informationen bei einer Anfrage des Handelsblatts nicht.

Klarna profitiert wie auch andere Zahlungsanbieter auf jeden Fall von dem Trend, dass viele Menschen online einkaufen. Das Unternehmen wurde 2005 gegründet, arbeitet heute mit über 235.000 Händlern zusammen und hat 85 Millionen Kunden. Vor einiger Zeit gab Sebastian Siemiatkowski, der Chef des Fintechs, bekannt, dass das Unternehmen in den kommenden ein oder zwei Jahren einen Börsengang in den USA plane.

Neue Finanzierungsrunde bei Klarna

Expansion in den USA und Großbritannien

Der Markt Deutschland ist der größte für Klarna, der Zahlungsdienstleister Sofortüberweisung ist hier jedoch ebenfalls sehr stark. Allerdings expandiert das Unternehmen weiter, vor allem in den USA und Großbritannien. Die USA sollen der größte Markt für Klarna werden. Nach der aktuellen Finanzierungsrunde könnte es in einigen Monaten Gespräche mit Investmentbanken geben, die Klarna beim Börsenbank begleiten sollen.

Klarna bot ursprünglich den Kauf auf Rechnung im Onlinehandel an. In den letzten Jahren wurde das Geschäft aber stetig erweitert, was auch durch Übernahmen wie der Sofort GmbH, Cookies und Billpay gelang. Im Gegensatz zu Konkurrenten wie Adyen arbeitet Klarna nicht nur im Hintergrund, sondern investiert viel ins Marketing, um seine Marke auch bei den Endkunden bekannter zu machen. Beispielsweise gab es kürzlich eine Werbekampagne mit dem amerikanischen Rapper Snoop Dog, der mittlerweile auch einer der Investoren von Klarna ist.

Jetzt zum Testsieger eToro!75 % der Konten von Privatinvestoren verlieren beim Trading von CFDs bei diesem Anbieter Geld Bitte beachten Sie, sich über die Risiken des CFD-Handels im Voraus zu informieren, da hohe Verluste nicht ausgeschlossen werden können.

Entwicklung zu Shopping-Assistenten

Immer mehr entwickelt sich Klarna zu einer Art Shopping-Assistenten. Käufer haben beim Online-Kauf die Wahl zwischen flexiblen Bezahlmethoden über Rechnung und Raten. Dazu kommen Rabatte bei ausgewählten Händlern. Seit eineinhalb Jahren bietet Klarna zudem eine Kreditkarte in Deutschland an und will sich damit auch in stationären Geschäften präsentieren. Zudem ist es in manchen Geschäften möglich, über eine Smartphone-App zu bezahlen. Mittlerweile ist Klarna eines der wertvollsten Fintechs in ganz Europa und setzt vermehrt auf eine persönliche Kundenansprache.

Kauft ein Kunde beispielsweise bei Adidas oder H&M ein, wird die Bezahlung per Rechnung mit nur wenigen Klicks über Klarna durchgeführt. Auf diesem Weg kamen über 235.000 Händler zusammen, die das Angebot von Klarna nutzen. Das Unternehmen bauten zudem seine Marktmacht weiter aus und wurde immer wertvoller. Damit sind aber die Ziele von Klarna noch lange nicht erreicht.

KLARNA News

Stärker im B2C-Geschäft aktiv werden

Das schwedische Unternehmen möchte nicht mehr nur als reiner Payment-as-a-Service-Anbieter wahrgenommen werden. Das B2B-Geschäft soll in Zukunft eine geringere Rolle spielen. Vielmehr will man sich auf die User Experience für den Nutzer konzentrieren. Darin liegt laut Robert Bueninck von Klarna die Stärke des Unternehmens. Das Fintech will in Zukunft mehr nutzerorientierte Produkte anbieten. Schon seit einer ganzen Weile ist das Unternehmen mehr als ein reiner Zahlungsanbieter, spätestens, seit Klarna eine eigene Kreditkarte herausgibt und in Deutschland und Österreich Instore-Lösungen präsentieren kann. Das Ziel scheint aber der Ausbau zu einer eigenen Shopping-Plattform zu sein.

Derzeit kommt Klarna erst am Ende eines erfolgreichen Shopping-Erlebnisses ins Spiel, also beim Bezahlen. Das Unternehmen will aber führend sein, wenn es ums Einkaufen im Internet geht und schon früher Teil des Kaufprozesses sein. Daher arbeitetet man an Innovationen, um letztendlich ein umfangreiches Shopping-Ökosystem aufzubauen. Damit würde sich Klarna von einem B2B-Anbieter zu einem Anbieter mit B2C-Modelle wandeln, also direkt auf die Endkunden zielen.

Jetzt zum Testsieger eToro!75 % der Konten von Privatinvestoren verlieren beim Trading von CFDs bei diesem Anbieter Geld Bitte beachten Sie, sich über die Risiken des CFD-Handels im Voraus zu informieren, da hohe Verluste nicht ausgeschlossen werden können.

Auf dem Weg zur Shopping-Plattform

Schon jetzt entwickelt sich Klarna nach und nach zu einer Plattform. Auf der Webseite sind nicht mehr nur Informationen zu den Zahlungsmöglichkeiten zu finden, sondern auch Rabatt-Aktionen mit Partnern. Zudem finden Kunden dort eine Auswahl an Vertragspartner, beispielsweise aus den Bereichen Mode und Entertainment. Inspiration und Top-Shops sind zwei weitere Kategorien. Direkt über die Webseite von Klarna gelangen Kunden so auf die Onlineshops bekannter Marken wie Adidas oder Saturn.

Noch ist die Webseite aber recht übersichtlich und damit von einer Shopping-Plattform noch wiet entfernt. Im zweiten Halbjahr 2020 sollen aber neue Produkte eingeführt werden. Seit Anfang des Jahres ist Klarna übrigens auch in Berlin-Mitte mit einer Niederlassung vertreten, in der über 500 Mitarbeiter arbeiten.

Die Mitarbeiter in Berlin sollen dabei helfen, die Produkte und Services des Unternehmens weiter auszubauen. Zudem reagierte das Fintech damit auf die steigenden Kundenzahlen in Europa und den USA. Schon zuvor gab es Büros in München und Linden bei Gießen. Nun sind die Geschäftsbereiche Produktentwicklung, Sales und Marketing in Berlin zuhause.

Klarna Aktie

Finanzaktien bei eToro handeln

Viele interessante Aktien sind Teil des Portfolios von eToro. Der Broker ist vor allem als weltweit führende Social-Trading-Plattform bekannt. Investitionen in Aktien und Kryptowährungen sowie Anlagen über CFDs auf zahlreiche Basiswerte sind aber ebenfalls möglich. Trader können ab einer Mindestanlage von 50 Dollar so viel Geld in Aktien investieren, wie sie möchten. Ein Limit beim Trading-Volumen ist nicht vorgegeben. Außerdem gibt es die Möglichkeit, nur Bruchteile von Aktien zu kaufen.

Der Broker informiert seine Trader umfangreich über aktuelle Entwicklungen an den Märkten. Dazu gehören unter anderem tägliche Analysen und ein kostenloser Zugriff auf die Aktienanalysen der Experten von TipRanks. Viele der bei eToro angebotenen Aktien sind ohne Provision handelbar. Das einfache Kostenmodell sieht ebenso vor, dass weitere Kosten wie Aufschläge oder Übernachtfinanzierungsgebühren ebenfalls entfallen.

Jetzt zum Testsieger eToro!75 % der Konten von Privatinvestoren verlieren beim Trading von CFDs bei diesem Anbieter Geld Bitte beachten Sie, sich über die Risiken des CFD-Handels im Voraus zu informieren, da hohe Verluste nicht ausgeschlossen werden können.

Regulierter und provisionsfreier Aktienhandel

Der provisionsfreie Handel erfolgt unter der Regulierung der CySec und der FCA. Insbesondere US-Aktien werden ohne Provision angeboten. Dies gilt auch für Kunden, die unter die Regulierung der ASIC fallen. Die Provisionsfreiheit gilt jedoch nicht für CFDs auf Aktien und auch Kunden aus den USA müssen derzeit noch Provisionen zahlen.

Neben der Regulierung durch die FCA und die CySec ist die Sicherheit der Kunden durch Sicherheitsprotokolle für die Plattformen des Brokers gewährleistet. Auch Vorgaben zum Datenschutz werden von eToro beachtet. Der Broker gibt keine Kundendaten ohne deren Zustimmung an Dritte weiter.

Klarna Börsengang

Breite Diversifikation möglich

Kaufen Trader bei eToro eine Aktie, erhalten sie auch Dividenden, die direkt auf dem Handelskonto gutgeschrieben werden. Insgesamt finden Trader über 2.000 Aktien von 17 Börsen. Daher ist eine internationale Ausrichtung des Portfolios mit Aktien aus aller Welt gut möglich. Zudem stammen die handelbaren Aktien aus zahlreichen Branchen, darunter Technologie, Finanz- und Gesundheitswesen. Somit ist auch eine Diversifikation nach Branche gut möglich. Auf alle angebotenen Aktien können Trader in Echtzeit zugreifen. Der Broker ist seit über zehn Jahren am Markt und möchte seinen Kunden einen einfachen und günstigen Zugriff auf den Markt bieten.

Jetzt zum Testsieger eToro!75 % der Konten von Privatinvestoren verlieren beim Trading von CFDs bei diesem Anbieter Geld Bitte beachten Sie, sich über die Risiken des CFD-Handels im Voraus zu informieren, da hohe Verluste nicht ausgeschlossen werden können.

Fazit: Klarna wächst weiter

Klarna möchte über eine weitere Finanzierungsrunde 500 Millionen Dollar von Investoren einsammeln. Die Bewertung des Unternehmens könnte sich in der Folge verdoppeln. Nach der Finanzierungsrunde könnte es schon bald zu Gesprächen mit Banken über einen möglichen Börsengang kommen. Der Zahlungsanbieter arbeitet zudem weiter daran, seine Angebote auszubauen.

Aktien aus dem Finanzbereich sind auch Teil des Angebots von eToro. Ohnehin haben Trader hier Zugriff auf Aktien aus aller Welt und mehreren Branchen, sodass sie ihr Portfolio sehr breit aufstellen können. Ein Vorteil ist hier das einfache Kostenmodell, bei dem viele zusätzliche Kosten wie Aufschläge und Provisionen entfallen.

Bilderquelle:

  • shutterstock.com