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Google verbietet 2018 Mining-Erweiterungen für den Chrome Web Store

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Nach Facebook haben kürzlich auch Google und Twitter Werbung für Kryptowährungen und damit verbundene Produkte verboten. Nun schließt Google auch sogenannte Krypto-Mining-Extensions aus seinem Chrome Web Store aus. Diese hat Google bisher unter bestimmten Bedingung erlaubt, will nun aber auch dafür ein vollständiges Verbot aussprechen. Damit sollen vor allem heimliche Minig-Aktivitäten unterbunden werden.

Inhaltsverzeichnis
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    Keine Mining-Erweiterungen mehr im Web Store von Chorme

    Von nun an dürfen damit keine Erweiterungen zum Mining von Kryptowährungen mehr in den offiziellen Chrome Web Store hochgeladenen werden. Die Erweiterungen, die sich derzeit noch im Chrome Web Store befinden, sollen bis Ende Juni herausgenommen werden. Bisher war es möglich, Erweiterungen hochzuladen die beim Mining halfen, aber keine Zusatzfunktionen hatten. Die Nutzer mussten zudem über die Google Content Policies über das Mining informiert werden. Gegen diese Vorschrift haben wohl zuletzt etwa 90 Prozent der Mining-Extensions verstoßen. Das Verbot soll daher nun vor allem den heimlichen Zugriff auf Rechnerleistungen der Nutzer von Webseiten verhindern.

    Anstieg von schädlichen Erweiterungen

    Google schreib dazu in seinem „ Chromium Blog“ als Begründung, dass man mit dieser Maßnahme auf den großen Anstieg von schädlichen Erweiterungen für Chrome reagieren will. Immer mehr werden wohl vordergründig nützliche Funktion angeboten, die jedoch Mining-Aktivitäten vor den Nutzern verheimlichen. Dies bedeutet für die Nutzer in der Folge oft einen hohen CPU-Konsum und weniger Performance.

    Erweiterungen, die lediglich eine Blockchain-Funktion, aber keine Mining-Funktion haben, sind von diesem Verbot nicht betroffen. Es geht bei dieser Maßnahme von Google vor allem um das heimliche Mining. Dabei wollen auch Kriminelle die Rechnerleistung fremder CPUs (also die Leistung von Prozessoren im PC) für sich ausnutzen. Hier wird oft auch der Begriff Cryptojacking genannt.

    Mining ohne Wissen der Nutzer

    Beispielsweise gab es einen solchen Fall im Herbst 2017 bei der Webseite The Pirate Bay. Dort wurde über JavaScript Rechnerleistung von Besuchern der Seite ohne deren Erlaubnis abgezweigt und damit Kryptowährungen hergestellt. Ähnliche Vorfälle gab es auch bei anderen Webseiten. Dieses Phänomen wurde als Cryptojacking bekannt. In diesem Begriff stecken die Worte Cryptojacking Mining und Browser Hijacking. Bei Browser-Hijackern handelt es sich um Programme, die die Browser-Einstellungen manipulieren. So kann man Seitenaufrufe oder Suchanfragen auf andere Webseiten weiterleiten.

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    Damit sind Browser-Hijacker Malware, die sich ohne das Wissen der Nutzer selbstständig im Hintergrund installiert und dafür Sicherheitslücken im Browser ausnutzt. Neben dem Internet Explorer sind auch Browser wie Firefox, Opera und Chrome davon betroffen. Allerdings ist diese Methode erst bei hohen Zugriffszahlen auf Webseiten für Kriminelle interessant. Dort kaufen sie dann beispielsweise Werbeflächen oder starten gezielte Angriffe.

    Bekannte Webseiten betroffen

    Ein Beispiel für einen solchen Angriff ist die bekannte und viel besuchte Spiele-Webseite Mincraft.de, wo heimlich ein Mining-Code eingeführt wurde. Auch bei Videostreaming-Anbietern ab es wohl solche Vorfälle. Sogar Starbucks war betroffen. Einem Kunden in Argentinien fiel auf, dass der Verbindungsaufbau zum WLAN sehr lange dauerte. Der Grund dafür war ein Mining-Code auf der Landing-Page des Internetproviders.

    In diesen Fällen wurde wohl immer ein JavaScript-Code verwendet. Daher kann das Deaktivieren von JavaScript im Browser vor diesen heimlichen Mining-Aktivitäten schützen. Viele Webseiten verwenden jedoch JavaScipt und laden dann womöglich nicht mehr vollständig. Ein Adblocker ist womöglich sinnvoller.

    Mining im Browser durchaus interessant

    Das Mining über einen Browser gilt als vorteilhaft und sehr einfach möglich. Wer dies seriös durchführen will, muss seine Webseitenbesucher darüber informieren und nicht heimlich deren Rechnerleistung zum Mining nutzen. Man muss nur einen bestimmen Quellcode in die Webseite einbauen. Darüber wird dann ein Teil der Rechnerleistung des Webseitenbesuchers dazu verwendet, Kryptowährungen zu schürfen. Sehr gut ist es, wenn die Besucher länger auf der Seite blieben, beispielsweise bei Onlinespielen oder beim Videostreaming. Neben Hackern können auch seriöse Webseitenbetreiber das Browser-Mining nutzen. Dies kann Webseitenbetreibern neben Werbung auf ihrer Webseite eine neue Einnahmequelle eröffnen.

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    Allerdings kann sich dieser Vorgang schnell negativ auf Prozessoren und Akkuleistung der Rechner der Webseitenbesucher auswirken. Darüber hinaus ist dieses Vorgehen besonders bei bestimmten Kryptowährungen interessant. Bitcoin gehört wohl eher nicht dazu, denn hier werden die beim Mining zu lösenden Aufgaben immer komplexer und werden daher vermehrt von professionellen Minern durchgeführt.

    Allerdings das heimliche Mining erfolgt ohne die Zustimmung und das Wissen der Besucher der Webseite. Außerdem leiden darunter womöglich nicht nur die Performance und der CPU, es kann auch zu Schäden an der Hardware kommen.

    Mining noch immer attraktiv

    Noch immer ist das Mining sehr attraktiv und lohnt sich bei einigen Kryptowährungen noch immer. Bei Bitcoin müssen allerdings beim Mining zunehmend komplexere mathematische Aufgaben gelöst werden. Daher sehen wohl Kriminelle ebenso wie Webseitenbetreiber bei anderen Kryptowährungen mehr Potenzial. Sie möchten die Belohnung, die Miner für das Schürfen neuer Coins einer Kryptowährung erhalten, für sich nutzen. Über das Mining entsteht eine Kryptowährung. Dabei werden Hashs erstellt. Hashs sind eine zufällige Aneinanderreihung von Zahlen und Buchstaben, die mit einem Algorithmus entstehen und in der Blockchain gespeichert werden. Der Bitcoin-Hash basiert auf dem SHA-256 Algorithmus.

    Proof-of-Work-Algorithmus oder Proof-of-Stake-Algorithmus

    Grundsätzlich kann man zwei Algorithmen für das Mining von Bitcoins verwenden; den Proof-of-Work-Algorithmus oder den Proof-of-Stake-Algorithmus. Beim Proof-of-Work-Algoithmus stellen die Miner selbst die Einheiten einer Kryptowährung her, indem sie über Rechnerleistung bestimmte Aufgaben lösen. Zu diesen Aufgaben gehört es auch, Transaktionen zu prüfen und zu bestätigen. Dafür erhalten sie dann eine Belohnung, die in der Kryptowährung ausgezahlt wird.

    Für den Proof-of-Stake-Algorithmus benötigt man zunächst ein Wallet. Damit ist ein Wallet nicht nur dazu da, seine Coins zu sammeln und Transaktionen zu tätigen, sondern kann auch für das Mining genutzt werden. Nur Wallets, in denen eine bestimmte Menge der Kryptowähurng gespeichert ist, können bei der Bestätigung von Transaktionen helfen. Für das Halten der Kryptowährung gibt es ebenfalls eine Belohnung. Das Halten wird hier als „Staken“ bezeichnet.

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    Mehrere Mining-Wege

    Verbreitet ist das Pool-Mining. Dabei schließen sich mehrere Miner zu einem Pool zusammen und können so sehr effizient eine Kryptowährung schürfen. Die Pools bestehen oft aus mehreren Hundert oder mehreren Tausend Minern.

    Beim Cloud-Mining schließen man einen Vertrag mit einer bestimmten Laufzeit mit einem Unternehmen, dass sich auf diese Form des Minings spezialisiert hat, ab. Außerdem benötigt man ein Wallet und muss eine bestimmte Summe an das Unternehmen zahlen. Dafür müssen sich Miner beim Cloud-Mining aber keine Gedanken über Stromverbrauch oder Hardware machen. Allerdings ist hier Vorsicht geboten, denn auch in diesem Bereich sind Betrüger unterwegs.

    Mining weiterhin auch für Privatpersonen möglich

    Nicht alle Kryptowährungen können gemint werden. Beispielsweise wurden bei Ripple bereits alle Einheiten hergestellt und werden nun nur noch verteilt. Es gibt verschiedene Möglichkeiten für das Mining. Bei Litecoin beispielsweise können sich noch immer viele Privatpersonen, die über leistungsstarke Prozessoren und hochwertige Grafikkarten verfügen, am Mining beteiligen. Hier ist das Mining wesentlich einfacher und weniger stromintensiv als bei Bitcoins. Auch an die Hardware werden weniger hohe Anforderungen gestellt.

    Jeder, der sich für das Thema Mining interessiert, muss selbst entscheiden, ob sich das Mining für ihn lohnt. Die Entscheidung für oder gegen eine Teilnahme am Mining hängt auch von der infrage kommenden Kryptowährung ab. Doch noch immer bekommt man für das Mining eine Belohnung. Diesen Gewinn muss man aber in Deutschland ebenso wie in anderen Ländern korrekt versteuern.

    Spezielle Hardware notwendig

    Viele Miner nutzen übrigens auch spezielle Hardware, die mittlerweile am Markt ist, um das Mining zu vereinfachen. Damit können Hash-Funktionen schneller berechnet werden. Grundsätzlich kann sich aber noch immer jeder am Mining beteiligen, der über die passende Hard- und Software verfügt. Eine sehr leistungsstarke Grafikkarte ist dabei sehr wichtig, dann kann das Mining bei einigen Kryptowährungen noch immer sehr lohnenswert sein.

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    Mining gehört zum Konzept von Kryptowährungen

    Ohne das Mining würde es keine Kryptowährungen geben. Miner werden für jede Überweisung gebraucht und bestätigen diese in einem Block. Bitcoin braucht dafür zehn Minuten, andere Kryptowährungen können eine Überweisung in kürzerer Zeit bestätigen. Miner bekommen dafür einen Teil der Transaktionsgebühren. Sobald die Hash-Funktion gelöst wurde und eine Transaktion erfolgt, entsteht ein neuer Block in der Blockchain.

    Fazit: Anwendungen zum Mining fallen aus Web Store von Goolge Chrome

    Vor einiger Zeit verboten zunächst Facebook, später auch Google und Twitter Werbung für Kryptowährungen und damit in Zusammenhang stehende Produkte. Nun verbietet Google das Hochladen von Erweiterungen für das Mining in den Web Store von Chrome. Angebote, die bereits im Web Store vorhanden sind, sollen bis Ende Juni gelöscht werden. Anwendungen für die Blockchain werden jedoch weiter angeboten.

    Der Hintergrund dieses Verbots ist wohl das sogenannte heimliche Mining. Dabei zweigen Webseiten Rechnerleitung von Nutzern ab, um damit Kryptowährungen zu schürfen. Die Webseitenbesucher werden jedoch nicht darüber informierter. Das browserbasierte Mining kann für Webseitenbetreiber eine lukrative neue Einnahmequelle neben Werbeanzeigen darstellen, allerdings müssen die Webseitenbesucher darüber informiert werden. Hacker nutzen dieses vergleichsweise einfach Möglichkeit, um Rechnerleistung für das Krypto-Mining für sich aus und greifen dafür andere Webseiten gezielt an. Es waren bereits einige große und bekannte Webseiten von solchen Attacken betroffen, da vor allem Webseiten mit vielen Besuchern interessant für dieses Vorgehen sind.

    Ohne das Mining würde das Konzept von Kryptowährungen aber nicht aufgehen. Auf diesem Weg werden mit Hilfe von Rechnerleistung komplexe kryptografische Aufgaben gelöst und so neue Coins einer Kryptowährung hergestellt. Bei jeder Transaktion kommen diese Verfahren zum Einsatz. Miner erhalten für das Schürfen neuer Bitcoins sowie für die Bestätigung von Transaktionen eine Belohnung.

     

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