METRO-Aktie steigt nach Ablehnung von Übernahmeangebot

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 15.09.2020


Der größte Aktionär von METRO, der tschechische Investor EP Global Commerce (EPGC), unternahm einen zweiten Übernahmeversuch. Der Preis war jedoch deutlich geringer als vor einem Jahr. Der METRO-Vorstand lehnte das Angebot daher erneut ab. Die METRO-Aktie lag in der Folge deutlich im Plus. Viele Aktien aus Deutschland sind auch Teil des Handelsangebots von eToro.

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Freiwilliges Übernahmeangebot

Das freiwillige und öffentliche Übernahmeangebot der EPGC sah einen Preis von rund 8,48 Euro für jede Stammaktie von METRO sowie 8,87 Euro für jede Vorzugsaktie vor. Der genaue Preis ist abhängig von der Berechnung des gesetzlichen Mindestangebotspreises durch die BaFin. Dies teilte die EPGC, die von Daniel Kretinsky kontrolliert wird, in einer Börsenpflichtmitteilung von Sonntagabend mit.

Laut den aktuellen Angebotspreisen bewertet EPGC das Unternehmen, dessen Aktie im MDAX gehandelt wird, mit 3,08 Milliarden Euro und damit deutlich geringer als noch vor einem Jahr. Damals hatte EPGC 16 Euro für die Stammaktien und 13,80 Euro für die Vorzugsaktien geboten. Das Unternehmen wurde damals durch EPGC mit 5,8 Milliarden Euro bewertet.

METRO-Aktie steigt nach Ablehnung von Übernahmeangebot

Keine Mindestannahmeschwelle

Aus der Börsenmitteilung geht zudem hervor, dass es keine Mindestannahmeschwelle geben soll. Diese war im letzten Jahr der Knackpunkt, an dem das Übernahmeangebot letztendlich gescheitert war. Das freiwillige Übernahmeangebot der EPGC verfolgt das Ziel, die derzeit gehaltenen Anteile von knapp unter 30 Prozent auf über 30 Prozent zu erhöhen. EPGC vermeidet damit, ein Pflichtangebot abgeben zu müssen.

EPGC verfügt neben ihren 29,99 Prozent an METRO auch über eine Kaufoption auf die restlichen Anteile von rund 2,71 Prozent. METRO ist derzeit in den Händen des Family-Equity-Unternehmens Haniel aus Duisburg. Würde EPGC die Kaufoption ziehen, läge der Investor über dem Wert von 30 Prozent und müsste den weiteren Aktionären ein Pflichtangebot machen.

Das tschechische Unternehmen teilte zudem mit, dass man auch nach Vollzug des Angebots nicht damit rechnet, über 50 Prozent der Stimmrechte zu erhalten. Mit dem Angebot soll es allen Aktionären ermöglicht werden, ihre Anteile zu verkaufen. Einen Anteil von mehr als 30 Prozent bedeutet für EPGC allerdings mehr strategische Flexibilität.

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Günstigerer Preis als im letzten Jahr

Nimmt die Metro das Übernahmeangebot an, wäre der Deal für EPGC wesentlich günstiger als im letzten Jahr. Damals lehnten mit der Meridian-Stiftung und Beisheim Holding zwei langjährige Großaktionäre das Angebot ebenso ab, wie das Management von METRO. Die beiden Großaktionäre haben zwischenzeitlich ihre Anteile gepoolt, halten aber weiterhin zusammen 23,06 Prozent an METRO. Dies ist jedoch deutlich weniger als EPGC.

Wie EPGC sagte, sind die Investoren bei METRO langfristig orientiert und hätten das Ziel, die Marktposition und die operative Leistungsfähigkeit von METRO dauerhaft zu unterstützen. EPGC sitzt übrigens seit Januar auch im Aufsichtsrat von METRO. Das aktuelle Angebot muss zunächst durch die BaFin geprüft werden und wird nach deren Genehmigung veröffentlicht.

BNP Paribas und die Société Générale sind als M&A-Berater vorgesehen. Dazu kommen internationale Koordinatoren und Finanzierungsbanken. Zudem sind Credit Suisse als Financial Advisor sowie die Cash Confirmation Bank und Kirkland & Ellis International LLP als Rechtsberater beteiligt.

METRO-Aktie

Angebot für METRO zu gering

Dennoch sieht das Management von METRO das aktuelle Angebot der EPGC als zu niedrig an. Die Verantwortlichen raten den Aktionären davon ab, ihren Aktien zu den derzeit vorliegenden Bedingungen zu verkaufen. Wenn das Angebot vollständig vorliegt, wollen sich der Vorstand und der Aufsichtsrat von METRO dazu äußern. Bisher ist der Vorstand davon überzeugt, dass das Angebot das Unternehmen deutlich unterbewerte. Laut EPGC stelle das jüngste Angebot den gesetzlich vorgesehenen Mindestangebotspreis dar. Die Aktie von METRO reagierte dennoch positiv auf die jüngsten Entwicklungen.

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Gute Entwicklung am Aktienmarkt

Ohnehin sehen die Aussichten am deutschen Aktienmarkt gerade sehr gut aus. In den letzten Tagen ging es für den DAX fast drei Prozent nach oben. Denkbar ist der größte Wochengewinn seit über einem Monat. Allerdings gehen einige Beobachter davon aus, dass Aktien aktuell im historischen Vergleich zu teuer seien. Die wichtigsten Notenbanken der Welt verfolgen noch immer eine sehr lockere Geldpolitik. Aus diesem Grund gibt es derzeit kaum Alternativen, die attraktive Renditen versprechen.

METRO-Aktie steigt

Gefahr von Rückschlägen

Dennoch gibt es weiterhin die Gefahr, dass es zu Kursrückschlägen kommt. Noch immer stellen die altbekannten Belastungen ein Risiko dar. Dazu sind zwischenzeitlich neue Risikofaktoren gekommen. Auf der eine Seite bestehen noch immer deutliche Spannungen zwischen China und den USA, die sich zuletzt erneut verschärft haben.

Auch das Thema Brexit haben wir noch lange nicht hinter uns gelassen. Zuletzt sorgte dort ein von Boris Johnson eingebrachtes Gesetz für Unruhe, dass die Vereinbarungen mit Blick auf die Grenze zwischen Irland und Nordirland ins Wanken bringen könnte. Weiterhin laufen Gespräche mit der EU, die sich jedoch nicht allzu positiv entwickeln. Die Gefahr eines No Deals ist damit weiter nicht gebannt. Das britische Pfund fiel zuletzt auf den tiefsten Wert seit über fünf Monaten. Neu hinzu gekommen sind die zunehmende Gefahr einer zweiten Welle des Coronavirus sowie die Gefahr, dass es Rückschläge bei der Suche nach einem Impfstoff geben könnte.

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Zahlreiche Aktien bei eToro

Viele interessante Aktien sind bei eToro handelbar. Der Broker bietet über 2.000 Aktien von 17 Börsen an. Darunter sind zahlreiche wichtige Börsen von Hongkong bis New York. Auch mit Blick auf die Branche bietet eToro eine große Bandbreite an. So sind beispielsweise Aktien aus der Finanzbranche ebenso vorhanden wie Aktien von Industrieunternehmen. Trader habe daher die Gelegenheit, ihr Portfolio sehr diversifiziert aufzustellen.

Auch alle anderen Finanzinstrumente, die der Broker anbietet, sind über die gleiche Handelsplattform handelbar. Bei Aktien entfallen während der gesamten Haltedauer Übernachtfinanzierungskosten. Viele Aktien sind zudem provisionsfrei handelbar. Der Aktienhandel erfolgt in Echtzeit und Trader bekommen auch Dividenden auf ihr Handelskonto gutgeschrieben. Der Broker ist mittlerweile seit mehr als zehn Jahren aktiv und arbeitet weiter daran, Tradern einen einfachen Marktzugang zu bieten.

METRO-Aktie News

Viele Marktanalysen bei eToro

Zudem sind Trader stets gut über die aktuellen Entwicklungen auf den Märkten informiert. Tagesaktuelle Analysen stellt der Broker ebenso zur Verfügung wie Marktnachrichten. Das kostenlose Marktforschungs-Tab mit Aktienanalysen von TipRanks gibt Tradern Analysen von führenden Experten an die Hand. Dazu kommen zahlreiche Charttools wie ProCharts. Über eine Watchlist können Trader zudem interessante Aktien längerfristig verfolgen und einen passenden Einstiegszeitpunkt abwarten.

Für die Regulierung des Brokers sind mit der CySec und der FCA gleich mehrere Finanzaufsichtsbehörden verantwortlich. Die Handelsplattform ist zudem mit modernen Sicherheitsprotokollen geschützt. Darüber hinaus geht der Broker sehr sorgsam mit den Daten seiner Kunden um.

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Social Trading als Alternative

Etoro hat sich insbesondere im Social Trading einen Namen gemacht. Dort sind mittlerweile auch viele Aktientrader unterwegs. Daher ist das Social Trading eine Alternative zum direkten Aktienhandel sowie dem CFD-Handel. Nicht nur für Einsteiger ist dieser Weg eine Option, sondern auch für Trader, die selbst nicht ausreichen Zeit für Marktbeobachtungen und -analysen haben. Mit nur wenige Klicks können sie daher anderen Tradern folgen und diese kopieren. Dennoch haben Trader weiter die volle Kontrolle über ihre Anlagen.

METRO-Aktie

Fazit: METRO-Aktie im Plus

Der Vorstand von METRO lehnt auch das zweite Übernahmeangebot des tschechischen Großinvestors EP Global Commerce (EPGC) ab. Das neue Angebot ist deutlich geringer, als beim ersten Versuch vor einem Jahr. Dennoch reagiert die Aktie des Unternehmens, die im MDax gehandelt wird, positiv auf die aktuelle Entwicklung.

Viele interessante Aktien, insbesondere aus Deutschland und den USA, sind auch bei eToro handelbar. Trader sind zudem über Marktnachrichten und Analysen jederzeit über aktuelle Entwicklungen an den Märkten informiert. Darüber hinaus können Tradern interessante Wertpapiere über eine Watchlist verfolgen.

Bilderquelle:

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