Lieferdienste weiter gefragt

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 31.07.2020


Weiterhin sind Onlinelieferdienste sehr gefragt, was sich auch an den guten Geschäftszahlen von Delivery Hero zeigt. Das Unternehmen konnte im zweiten Quartal 2020 die Anzahl an Bestellungen verdoppeln. Auch die Umsätze stiegen deutlich. Dies verbessert die Chancen, dass der Lieferdienst bald in den DAX aufgenommen wird. Allerdings erwirtschaftet das Unternehmen weiter Verluste.

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Bestellungen gingen hoch

Insbesondere während des coronabedingten Lockdowns wurde vielerorts vermehrt Pizza oder Sushi bestellt. Die letzten Wochen waren so erfolgreich, dass Delivery Hero sogar seine Jahresprognose nach oben korrigiert. Das Unternehmen rechnet nun mit einem Jahresumsatz von 2,6 bis 2,8 Milliarden Euro. Zuvor ging man von 2,4 bis 2,6 Milliarden Euro aus. Die aktuelle Prognosespanne liegt damit deutlich über dem Marktkonsens.

Der Umsatz von Delivery Hero wuchs im zweiten Quartal um 96 Prozent auf 612 Millionen Euro. Die Gesamtzahl an Bestellungen verdoppelte sich auf fast 281 Millionen. Allerdings vergrößerte sich trotz guter Umsatz- und Bestellzahlen auch der Verlust. Höhere Umsätze bedeuten also nicht automatisch, dass Delivery Hero auch profitabel ist. Im ersten Halbjahr war der Verlust sogar nochmals größer als zuvor. Das bereinigte Ebitda wuchs auf Minus 319,5 Millionen Euro an. Im ersten Halbjahr 2019 betrug das Minus lediglich 171,1 Millionen Euro.

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Wachstum weiter enorm

Die Verluste scheinen die Anleger auf dem Börsenparkett aber nicht weiter zu stören. Das enorme Wachstum von Delivery Hero scheint sie eher zu beeindrucken. Die Aktie ist derzeit rund 99 Euro wert und könnt auch das Rekordhoch von 106,20 Euro von Anfang Juli wieder in Angriff nehmen. Auch die Aktie von Delivery Hero konnte sich seit dem Einbruch am Aktienmarkt zu Beginn der Corona-Krise deutlich erholen. Seit Mitte März, als der Kurs bei rund 50 Euro lag, konnte sich der Aktienwert fast verdoppeln.

Wann Delivery Hero aber profitabel werden könnte, ist weiter unklar. Auch Vorstandschef Niklas Östberg wollte sich gegenüber dem Handelsblatt nicht auf ein festes Ziel festlegen. 2018 hatte er ein Datum angegeben, was jedoch nicht erreicht wurde. Schon damals wollte Delivery Hero schwarze Zahlen schreiben, gab dieses Ziel jedoch vorerst auf. Östberg weicht seitdem Fragen, wann die Gewinnschwelle erreicht werden könnte, aus und verweist auf Geduld.

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DAX-Aufstieg im September möglich

Dennoch liegt die Marktkapitalisierung von Delivery Hero schon jetzt bei 19 Milliarden Euro, was den Lieferdienst auch zu einem interessanten Kandidaten für die Nachfolge von Wirecard im DAX macht. Schon im September könnte es soweit sein. Delivery Hero könnte im Rahmen der turnusmäßigen Überprüfung des DAX durch die Deutsche Börse in den Leitindex aufsteigen.

Auf jeden Fall gehört Delivery Hero schon jetzt zu den Gewinnern der Corona-Krise und konnte von den Einschränkungen des öffentlichen Lebens sowie Restaurantschließungen profitieren. Allerdings sind nicht alle Beobachter davon überzeugt, dass das Geschäftsmodell von Delivery Hero weiter tragbar ist. Delivery Hero könnte nicht profitabel werden, solange das Unternehmen eigene Fahrer beschäftigt. Modere Lieferdienste müssten Aufträge an Gastronomen mit eigenen Lieferanten vermitteln.

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Konkurrenz schläft nicht

Dazu kommt, dass die Konkurrenz nicht untätig ist. Zuletzt ist beispielsweise Uber in das Geschäft eingestiegen. Von dieser Entwicklung zeigte sich Delivery-Hero-Vorstandschef Östberg überrascht. Zudem wäre Delivery Hero das erste DAX-Mitglied mit einem vergleichsweise kleinen Geschäft in Deutschland. Die in Deutschland aktiven Marken Foodora, Lieferheld und Pizza.de wurden vor zwei Jahren an Takeaway.com verkauft. Delivery Hero selbst ist in 35 europäischen Ländern, aber auch im Nahen Osten, in Asien und in Lateinamerika aktiv. Daher sagt Östberg, dass 75 Prozent des Geschäfts profitabel sei. Bald soll das Angebot auch auf Japan ausgeweitet werden, wo Östberg gute Chancen sieht.

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DAX-Werte bei Einsteigern beliebt

Insbesondere bei Einsteigern, die noch nicht viel Erfahrung am Aktienmarkt haben, sind die 30 DAX-Werte beliebte Anlagen. Ohnehin ist es ein hilfreicher Tipp für Anfänger, sich zunächst auf Regionen und Märkte zu konzentrieren, die dem Trader bereits bekannt sind. Die 30 DAX-Unternehmen sind die Unternehmen mit dem höchsten Börsenumsatz in Deutschland und werden auch als Blue-Chip-Aktien bezeichnet. Auch bei Anlagen aus dem Ausland sind die Blue-Chip-Werte nicht nur für Einsteiger sehr interessant. Beispielsweise bildet der S&P 500 die 500 größten US-Unternehmen ab.

Wichtig ist jedoch, sich vor einem Investment in eine Aktie gut zu informieren. Dabei sollten Anleger nicht nur die infrage kommende Aktie gut prüfen, sondern auch das allgemeine Börsengeschehen verfolgen. Auf Dauer sollten sich Trader dann weiteres Wissen rund um den Aktienhandel aneignen. Darüber hinaus sollte Trader sich niemals nur auf eine Anlage konzentrieren, sondern ihr Depot gut diversifizieren.

Möglichkeiten am Aktienmarkt groß

Am Aktienmarkt haben Trader viele Optionen. In der Regel entscheiden sich Trader für die Anlage in Aktien, wenn sie mittel- oder langfristig Geld anlegen möchten. Um kurzfristig an Marktbewegungen teilhaben zu können, sind CFDs eine Alternative. Aktuelle Meldungen wie zur derzeitigen Situation von Delivery Hero sind für Trader wichtig, da sich solche Ankündigungen rasch auf Aktienkurse auswirken können. Auch beispielsweise die Einführung eines neuen Produkts kann für Trader eine wichtige Information sein.

Negative Nachrichten, beispielsweise über Fehler bei Produkten, können zu negativen Kursen führen, während steigende Gewinne oft Kursanstiege zur Folge haben. Erhält ein Unternehmen aber schlechte Presseberichte, kann sich dies zugunsten der Konkurrenten entwickeln, deren Aktienkurse steigen könnten. Mit Gewinnen sind darüber hinaus oftmals attraktive Dividendenzahlungen verbunden.

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Bekannte Aktien bei eToro kaufen

Bei eToro investieren Anleger in Aktien ohne Hebelwirkung und kaufen damit die Aktie direkt. Unter anderem sind die Aktien von Apple, Tesla und Facebook Teil des Angebots. Da diese aber vergleichsweise teuer sind, könnten Trader zunächst auch nur einen Bruchteil der Aktie erwerben. Zudem ist der Handel bei eToro mit dem Social Trading verbunden. Hier profitieren Trader von den Erfahrungen und dem Wissen anderer Trader in der Community. Trader können anderen Tradern folgen und deren Trades kopieren. Trader können dabei nicht nur einzelne Trades, sondern auch ganze Portfolios kopieren. Dies ist auch über CopyPortfolios möglich, in denen Experte Anlagen aus verschiedenen Feldern gesammelt haben.

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Zahlreiche echte Aktien bei eToro

2018 führte eToro eine ganze Reihe an echten Aktien zu seinem Angebot hinzu. Schon zuvor war der Aktienhandel über CFDs möglich. Heute haben Trader die Wahl, selbstständig Aktien zu handeln, über CFDs oder über das Social Trading. Bei der Auswahl der Aktien sind die Möglichkeiten breit gestreut. Unter anderem finden Trader Aktien aus den Bereichen

  • Technik
  • Industrie
  • Dienstleistungen oder
  • Finanzen.

Insgesamt sind Aktien von 17 Börsen im Angebot. Die größten europäischen Börsen sind hier ebenso dabei wie die wichtigsten US-Börsen. Einige DAX-Unternehmen sind ebenfalls Teil des Angebots von eToro. Trader können zu allen Aktien auch aktuelle Kurse einsehen, die vom Partnerunternehmen Xignite bereitgestellt werden. Im CFD-Handel stellt eToro als Market Maker die Kurse selbst. Alle Angebote können auch über ein Demokonto ausführlich getestet werden.

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Fazit: Delivery Hero mit guten Geschäftszahlen

Delivery Hero gilt schon jetzt als einer der Gewinner der Corona-Krise. Der Lieferdienst konnte in den letzten Wochen Bestellungen und Umsätze deutlich steigern. Allerdings wurde die Gewinnzone trotz der Erfolge der letzten Monate noch immer nicht erreicht und es bleibt unklar, wann dies der Fall sein wird. Die Delivery-Hero-Aktie steigt unterdessen weiter und Delivery Hero könnte im September in den DAX aufgenommen werden.

Zahlreiche DAX-Werte sind auch bei eToro handelbar. Bei eToro können Aktien auch über CFDs oder im Social Trading gehandelt werden. Insgesamt stehen zahlreiche Aktien aus unterschiedlichen Branchen und Ländern zur Verfügung, was die Diversifikation des Portfolios erleichtert. Zudem sind viele Aktien provisionsfrei handelbar und auch andere Kosten wie Übernachtfinanzierungsgebühren entfallen.

Bilderquelle:

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