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Neuregelung für krypto-basierte Vermögenswerte in Südkorea

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Die Vorschriften für krypto-basierte Vermögenswerte in Südkorea sollen verändert werden. Die südkoreanischen Finanzbehörden wollen mit ihren Regeländerungen die Branche fördern, aber auch mit anderen G20-Staaten zusammenarbeiten. Zudem will man gemeinsam mit anderen G20-Staaten an Steuerstandards für Kryptowährungen arbeiten. Auch der Status von Kryptobörsen wurde verändert. Ende letzten Jahres wurden in Südkorea ICOs verboten, doch schon im April diskutierte man über eine Aufhebung dieses Verbots. Auch ein komplettes Verbot von Kryptowährungen stand im letzten Jahr im Raum.

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Behörden wollen stärker gegen illegale Aktivitäten vorgehen

Südkorea will zudem stärker gegen illegale Aktivitäten im Zusammenhang mit Kryptowährungen vorgehen. Wie die Korean Times am Wochenende berichtete, hat die Financial Services Commission (FSC) ihre Richtlinien im Hinblick auf die wichtigsten Kryptobörsen des Landes überarbeitet. Die Kommission versteht nach eigenen Angaben Kryptowährungen mittlerweile besser und kann daher ihre Regeln ändern sowie strengere Maßnahmen umsetzten. Damit sollen Geldwäsche und andere illegale Aktivitäten erkannt und im besten Fall komplett verhindert werden. Ein Mitarbeiter der Behörde sagte zudem, dass man nicht gegen Kryptowährungen sei.

Strengere Regeln für Kryptobörsen

Südkoreanische Kryptobörsen müssen nun verschärfte Regeln zu Know Your Customer und Geldwäsche einhalten. Die Börsen müssen unter anderem ihre Kunden eindeutig identifizieren können. Mit diesen Anti-Geldwäsche-Richtlinien und Know-Your-Customer-Vorgaben sollen Kryptowährungen sicherer werden. Allerdings würde eine falsche Regulierung aus Sicht der Behörden die Gefahr von Marktmanipulationen mit sich bringen. Diese hätten wiederum eine hohe Volatilität zur Folge, was vor allem für institutionelle Investoren Risiken birgt und diese daher vor einem Engagement in Kryptowährungen zurückschrecken lässt.

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Handelsministerium für vorsichtige Regulierung

Auch das Handelsministerium des Landes plädiert für eine vorsichtige Regulierung, geht aber nicht von einer kompletten Kehrtwende der Regierung beim Thema Kryptowährungen aus. Allerdings wird die Regierung nach Auffassung des Handelsministeriums wohl nach und nach seine Haltung zu krypto-basierten Vermögenswerten ändern. Die südkoreanische Regierung spielte im letzten Jahr zeitweise mit dem Gedanken, Kryptowährungen vollständig zu verbieten, gab diesem Plan jedoch unter anderem nach einer Online-Petition wieder auf.

Die Regulierungsbehörden wollen im Laufe der Zeit herausfinden, wie sie Kryptowährungen richtig und vorsichtig regulieren können. Das Handelsministerium ist zudem der Auffassung, dass Südkorea die Blockchain-Technologie stärker einsetzen muss, nachdem man mehr Wissen und Verständnis über die Nachteile des Kryptohandels erworben hat.

Bandbreite an möglichen Bewertungen sehr groß

Die FSC befindet sich demnach wohl noch in einem sehr frühen Stadium bei der detaillierten Festlegung neuer Richtlinien. Ein Beamter sagte, dies stelle eine Herausforderung dar, da die Bandbreite möglicher Bewertungen bei den einzelnen Regierungsbehörden sehr groß sei. Einheitliche Regeln will man nun auch in Zusammenarbeit mit anderen G20-Staaten erarbeiten.

Im Rahmen der neuen Regeln in Südkorea wurde nun auch vereinbart, dass man Kryptobörsen zukünftig rechtlich mit regulierten Banken gleichstellen will. Daher werden Kryptobörsen nun als regulierte Finanzgeschäfte bewertet und bilden von nun an eine neue Kategorie. So will Südkorea auch die Blockchain-Industrie weiter fördern.

Südkorea schon lange auf der Suche nach sinnvoller Regulierung

Bereits seit einiger Zeit versuchen die südkoreanischen Behörden, sinnvolle Regulierungsmaßnahmen zu entwickeln. Diese sollen klare Vorgaben bilden, Innovationen aber nicht blockieren. Nach einigen Hackerangriffen auf südkoreanische Kryptobörsen kamen Diskussionen und die Notwendigkeit, die bisherigen Regeln zu überarbeiten, auf.

Sinnvolle Regulierungen könnten langfristig zur Folge haben, dass die Kryptobranche endgültig als legitim angesehen wird. Dann könnten auch vermehrt institutionelle Investoren auf den Kryptomarktkommen, für die der Einstieg in den Handel bislang noch zu unsicher ist. Sobald klare rechtliche Rahmenbedingung entstanden sind, könnten institutionelle Investoren Kryptowährungen als regulierte und innovative Anlageklasse sehen.

Umsetzung in die Praxis gestaltet sich schwierig

Bereits vor einigen Wochen hörte man aus Südkorea, dass neue Reglungen in der Kryptobranche umgesetzt werden sollen, aber vielen Banken und Kryptobörsen die Umstellung auf die neuen Regeln noch Probleme bereitet. Zuvor hatten amerikanische Behörden den Druck auf Südkorea erhöht und gefordert, dass das asiatische Land seine Regulierungsbemühungen stärker voranbringt. Südkorea gab daraufhin bekannt, enger mit den USA zusammenarbeiten, um die Sicherheit von Kryptobörsen zu verbessern.

Unter anderem entwickelte man in Südkorea ein System, mit dem Banken die Identität ihrer Kunden besser überprüfen können. Schon seit Januar müssen zudem alle Handelsplattformen Daten zu Transaktionen an die Regierung weitergeben. So soll der Handel mit anonymen Kryptowährungen reduziert werden.

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Zusammenarbeit mit den USA

Dennoch war in den letzten Wochen zu hören, dass viele Banken in Südkorea bisher ihre internen Kontrollsysteme nicht verbessern konnten. Die Banken geben einen Mangel an ausgebildetem Personal als Grund dafür an. Vor einigen Wochen fanden daher mit dem unter anderem für die Bekämpfung von Finanzkriminalität zuständigen Office of Terrorism and Financial Intelligenceaus den USA statt.

In den USA befürchtet man wohl, dass auch südkoreanische Banken, die in New York arbeiten, nicht ausreichend auf Anti-Geldwäsche-Gesetze achten. Vor einigen Wochen wurde eine südkoreanische Bank daher bereits mit einer Strafe belegt. Südkorea will mit weiteren Reglungen wohl auch weitere Sanktionen seitens der USA verhindern.

Weitere Sicherheitsmaßnahmen südkoreanischer Kryptobörsen

Auch koreanische Kryptobörsen haben in den letzten Wochen bereits an ihren Sicherheitsmaßnahmen gearbeitet. Mehr als 20 Kryptobörsen wollen die Regelungen der koreanischen Blockchain Industry Association einhalten. Eine Kryptobörse führte ein Transaktionslimit ein; eine andere entschied sich für die Einführung eines neuen Sicherheitssystems.

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Wunsch nach internationaler Zusammenarbeit auch in Japan

Auch die japanischen Behörden wollen enger mit anderen Staaten zusammenarbeiten. Allerdings sind dort die Regelungen rund um Kryptowährungen bereits sehr weit. Unter anderem gibt es ein Lizenzierungsverfahren für Kryptobörsen. Ein Problem für die dortigen Behörden stellen allerdings kriminelle Organisationen dar, die anonyme Kryptowährungen wie Dash für illegale Drogengeschäfte oder Geldwäsche nutzen.

Die Behörden in Japan sind der Ansicht, dass sie diese Schwierigkeiten nicht alleine lösen könnenund riefen daher vor einigen Wochen die Staaten der G20 zur einer intensiveren Zusammenarbeit auf. Die japanische Financial Services Agency (FSA) kündigte an, gemeinsam mit anderen Ländern einheitliche Regeln für Kryptobörsen und Investoren aufzustellen.

Erstmals international einheitliches Vorgehen in Sicht

Auch die Financial Action Task Force (FATF), die 37 Länder kontrolliert, will verbindliche Gespräche mit den Verantwortlichen in Japan führen. Die FATF möchte, dass für alle Kryptobörsen in den für den Kryptohandel wichtigen Staaten wie Südkorea, Japan, den USA und europäischen Ländern einheitliche Richtlinien gelten. Die japanischen Behörden blicken einer internationalen Zusammenarbeit zuversichtlich entgegen, werden aber womöglich auch selbst in den nächsten Wochen weitere Regeln auf den Weg bringen.

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Fazit: Neue Regelungen für Kryptobörsen in Südkorea

In Südkorea wurden erneut neue Vorgaben für digitale Vermögenswerte und Kryptobörsenbekannt gegeben. Die zuständigen Behörden wollen eine vorsichtige Regulierung auf den Weg bringen, die das Wachstum der Branche nicht behindert. Zudem will man stärker mit den G20-Staaten zusammenarbeiten und so internationale Steuerstandards auf den Weg bringen.

In Südkorea sucht man schon langen nach dem besten Weg, um Kryptowährungen zu regulieren. Nach einigen Hackerangriffen auf Kryptobörsen war gar ein komplettes Verbot im Gespräch. ICOs wurden Ende 2017 verboten, allerdings ist jedoch eine baldige Aufhebung des Verbots nicht ausgeschlossen.

Das asiatische Land will mit den neuen Regeln stärker gegen illegale Aktivitäten mit Kryptowährungen vorgehen. Vor einiger Zeit erhöhten den USA den Druck auf Südkorea, stärker gegen Geldwäsche vorzugehen. Beide Staaten wollen nun zusammenarbeiten, um die Sicherheit von Kryptobörsen zu verbessern.

Die Financial Services Commission (FSC) versteht laut einem Medienbericht Kryptowährungen nun besser und kann daher auch ihre Vorgaben anpassen. Kryptobörsen sollen nun rechtlich etablierten Banken gleichgestellt werden. Darüber hinaus gelten verschärfte Know-Your-Customer-Regeln sowie Vorgaben zur Verhinderung von Geldwäsche. Bereits vor einigen Wochen war aus Südkorea zu hören, dass Banken und Kryptobörsen die Umsetzung der neuen Regeln noch Schwierigkeiten bereitet. Viele Anbieter waren noch nicht in der Lage, ihre internen Sicherheitsmaßnahmen und Kontrollsysteme zu verbessern.

Auch Japan rief vor einigen Zeit die G20-Staaten zu einer verstärkten Zusammenarbeit auf. Dort sind die Regulierungen zu Kryptowährungen zwar bereits deutlich vorangeschritten, doch kriminelle Aktivitäten mit anonymen Kryptowährungen bereiten den Behörden Sorgen. Diese Schwierigkeiten scheint das Land nicht alleine in den Griff zu bekommen.

 

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