Krypto-Investment für Kleinanleger ausgeweitet: Ethereum Trust in USA freigegeben

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 12.06.2020


Ein Schritt, auf den vor allem private Anleger gewartet haben: Die Financial Industry Regulatory Authority (FINRA) hat den Grayscale Ethereum Trust nun endlich auch für diese Investorengruppe freigegeben. Bislang hatten nur institutionelle Anleger die Möglichkeit, in den Trust zu investieren. Damit können die Anleger mit einem weiteren Finanzinstrument von der Kursentwicklung der Kryptowährung partizipieren. Neben den CFDs können die Trader auch den Trust in ihr Portfolio aufnehmen und damit für eine größere Diversifikation sorgen.

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Grayscale Trusts für BTC und Ethereum freigegeben

Die US-Behörden gaben unlängst ihre Zustimmung für den Grayscale Bitcoin Trust und nun folgt auch der Ethereum Classic Trust (ETCG) und ETHE. Wann allerdings der Ethereum Trust genau für den Handelsstart freigegeben ist, bleibt noch unbekannt. Private Anleger haben mit diesen Entscheidungen deutlich mehr Möglichkeiten, von dem Krypto-Markt zu partizipieren.

Bitcoin Trust (noch) als wichtigstes Grayscale-Produkt

GBTC ist das Tickersymbol für den Bitcoin Investment Trust, einen von Grayscale geführten Trust, der 175.984.800 Aktien von 0,00100721 Bitcoins per Februar 2018 hält (es waren 1.868.700 Aktien von 0,09242821 Bitcoins per 31. August 2017). Es kam im Januar 2018 zum Aktiensplit, sodass nun jede Aktie 1/1.000stel eines Bitcoins wert ist.

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Ethereum Classic Investment Trust (ETCG)

Jede Aktie der ETCG repräsentiert etwas weniger als 1 ETC. Insbesondere hat der Trust 4.864.000 Aktien von 0,96257972 ETC (sodass etwas weniger als 4,5 Millionen der derzeit zirkulierenden Lieferung von 104.003.310 ETC, d. h. etwa 4 Prozent aller zirkulierenden ETC, im ETCG-Trust gehalten werden).

Anleger sollten bedenken, dass es beim Handel des ETCGs eine Jahresgebühr von zwei Prozent zuzüglich einem Prozent Entwicklungsbeitrag gibt. Damit wird das Investment für einige Trader kostenseitig unattraktiver. Vereinfacht gesagt: Trader kaufen 1 ETC für mehr, als es wert ist, denn der Wert der Investition sinkt um ca. drei Prozent jährlich. Deshalb ist das Trust-Investment nicht für alle Anleger die optimale Lösung für den Anlagehorizont.

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BTC und Ethereum mit CFDs handeln

Für alle, die nicht in die Trusts investieren möchten oder können und dennoch nach Chancen suchen, um von der Kursentwicklung der Kryptowährungen zu partizipieren, bestehen Alternativen. Differenzkontrakte werden beispielsweise immer häufiger auch von privaten Anlegern genutzt, da sie viele Vorzüge bieten. Die Investoren erwerben die Coins nicht direkt oder müssen auch keine Wertpapieranteile kaufen, sondern handeln bzw. spekulieren auf den Kursverlauf. Damit sind sie beim Trading deutlich flexibler und können selbst Abwärtstrends oder Seitwärtstrends, die bei anderen Finanzinstrumenten gegebenenfalls ungünstig sind, erfolgreich handeln.

 

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Differenzkontrakte mit geringeren Trading-Kosten

Ein weiterer Vorteil gegenüber den Trusts sind die geringeren Handelskosten. Wer in CFDs investiert, zahlt dafür beispielsweise keine Kommission (wie beim Wertpapierkauf) oder muss in eine Jahresgebühr investieren. Stattdessen sind Transaktionskosten bei den Brokern transparent und werden äußerst gering kalkuliert. Damit können auch private Anleger mit weniger Eigenkapital in Bitcoin und die anderen Internetwährungen investieren. Auch weitere Kosten, wie beispielsweise für die Depotführung oder Verwaltung, entfallen. Die meisten Broker stellen das Trading-Konto für die Anleger kostenlos zur Verfügung und sogar darüber hinaus zahlreiche Serviceleistungen. So können die Anleger sich unter anderem im Weiterbildungsbereich wichtige Trading-Tipps oder Ideen ambitionierter Anleger holen oder mit einem Demokonto eigene Strategien testen.

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Hebel für CFD-Trading bringt weitere Vorteile

Die Hebelwirkung ist ein weiterer Vorteil der CFDs gegenüber anderen Finanzinstrumenten. Private Anleger können die Krypto-CFDs beispielsweise mit maximal 1:2 hebeln. Wer als institutioneller Anleger registriert ist, kann nach wie vor auf einen höheren Hebel zugreifen, hat aber auch ein höheres Risiko. Der Hebel kann in der Praxis als geliehenes Geld des Brokers verstanden werden. Wer beispielsweise mit 100 Euro auf seinem Konto investiert und einen Hebel von 1:2 nutzt, könnte dann 200 Euro am Markt bewegen. Natürlich sind dadurch auch die möglichen Gewinne deutlich höher.

Hier wird in beide Richtungen

Der Hebel wirkt aber auch in beide Richtungen, sodass er vor allem für angehende Trader ohne ausreichende Risikoabsicherung schnell nachteilig werden kann. Wer, wie in unserem Fall, mit 200 Euro am Markt agiert, müsste theoretisch im Verlustfall die 100 Euro geliehenes Kapital des Brokers zurückzahlen. Damit genau dies nicht geschieht, ist bei der Positionseröffnung auch eine Limitierung der Verluste empfehlenswert.

Kryptoinvestment für Kleinanleger

Risikomanagement sollte zur eigenen Strategie passen

Grundsätzlich sollte jeder Anleger seine individuelle Anlagestrategie vor dem Investment ausarbeiten bzw. sich dabei unterstützen lassen. Auch dafür bieten viele Broker Trading-Tipps oder Weiterbildungsmöglichkeiten; häufig ebenfalls gratis. Die Handelsstrategie richtet sich nach dem Anlagehorizont, dem zur Verfügung stehenden Kapital sowie der Risikobereitschaft. Dementsprechend sind auch die Investments bzw. die Absicherungen ausgelegt. Wer selbst noch keine Handelsstrategie erarbeitet hat, kann mit einem Demokonto ohne Risiko ausprobieren und beispielsweise das theoretisch erworbene Wissen aus dem Schulungsbereich in die Praxis umsetzen und auf Erfolg prüfen.

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Tipps für Krypto-CFD-Handel

In der Praxis haben sich einige Vorgehensweisen bewährt, damit der Handel mit CFDs weniger risikoreich und dafür möglichst erfolgversprechend wird. Die wichtigsten von ihnen haben wir zusammengetragen.

Tipp 1: klein beginnen

Wer das erste Mal CFDs auf Internetwährungen handelt, muss nicht mit dem Investment beginnen. Viel besser ist es, sich schrittweise an den Markt heranzutasten und dementsprechend schrittweise auch die Kapitalerhöhung voranzutreiben. Gerade angehende Trader leiden häufig darunter, ein zu hohes Risiko einzugehen sowie einen Großteil ihres Kapitals des Trading-Kontos zu investieren. Wir empfehlen, zunächst mit kleinen Trades und auch einem geringen Hebel zu beginnen, um ein Gefühl für den Handel und das damit verbundene Risiko zu erhalten.

 

Ethereum Trust in USA freigegeben

Tipp 2: Trading ohne Emotionen

Emotionen sind für den Handel nicht gut, denn sie verursachen bei den Anlegern häufig impulsive Investments und Fehlentscheidungen. Das sprichwörtliche Bauchgefühl oder die Emotionalität des Marktes/der anderen Anleger ist auch beim CFD-Trading nicht hilfreich. Stattdessen sollten sich Anleger bestenfalls auf ihre Analysen (fundamentale und technische Analyse) verlassen und auf Basis dieser Resultate sowie unter Berücksichtigung ihrer Strategie investieren.

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Tipp 3: Exit und Stopp-Loss nutzen

Beim Handel ist es wichtig, bereits im Vorfeld zu wissen, wann man aussteigen möchte. Dieses Ziel sollten die Anleger diszipliniert umsetzen und nicht aus den Augen verlieren. Der Exit ist genauso wichtig wie die Stopp-Loss-Positionen beim Trading, denn dadurch werden die Verluste begrenzt und das Eigenkapital geschützt.

 

 

 

Grafik Quelle: shutterstock.com