Kreditkarte kostenlos ohne Girokonto – Alle Möglichkeiten zu Prepaid Kreditkarten!

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 30.05.2020


Eine Kreditkarte kostenlos ohne Girokonto zu nutzen verspricht viel Flexibilität und günstige Gebühren. Kunden können sich unabhängig von ihrer Hausbank für einen Anbieter entscheiden und ihr Girokonto als Verrechnungskonto angeben.

Ganz ohne Nachteile ist diese Art der Kreditkartennutzung jedoch nicht. Wir sagen Ihnen, was mögliche Schwächen dieser Vorgehensweise sind und wie sich die Kreditkarten ohne Girokonto von denen in Verbindung mit einem Konto unterscheiden. Außerdem informieren wir Sie über wichtige Eigenschaften und wie Sie die beste Kreditkarte für sich finden.

  • Kreditkarte ohne Konto möglich
  • Flexible aus verschiedenen Anbietern wählen
  • Oftmals höhere Zinsen oder geringe Annahmequote
  • Weitere Gebühren auch beachten

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Kostenlose Kreditkarten oft nur für Kunden, die Bedingungen erfüllen

Wer eine Kreditkarte ohne Girokonto kostenlos nutzen möchte, findet dafür auf den ersten Blick einige Anbieter. Allerdings haben viele der Kreditkarten durchaus noch einige Haken. Wenn kein Girokonto zur Kreditkarte gehört, ist es für den Kreditkartenherausgeber das Ausfallrisiko leicht erhöht.

Darauf reagieren einige Anbieter damit, dass sie eine vergleichsweise niedrige Annahmequote vorweisen. Es werden also bei weitem nicht alle Nutzer angenommen, sondern nur Interessenten, die eine tadellose Bonität vorweisen. Eine andere Möglichkeit, mit diesem Risiko umzugehen, ist die Zinsen im Vergleich recht hoch anzusetzen. Dadurch werden die Gesamteinnahmen erhöht und das Angebot lohnt sich trotz einzelner Zahlungsausfälle. Dies führt dann zu sehr hohen Zinsen, die teilweise sogar 20 % p.a. überschreiten. Die zusätzliche Flexibilität müssen Kunden im Zweifel also sehr hoch bezahlen, oder aber eine einwandfreie Bonität nachweisen können. Zudem ist es natürlich nicht möglich, die Kreditkarte tatsächlich ohne Girokonto zu nutzen. Bei allen Anbietern ist es erforderlich, der Kreditkarte ein deutsches Referenzkonto zuzuordnen.

Teilweise werden bzw. bleiben Kreditkarten auch nur dann kostenfrei, wenn Kunden einen vergleichsweise hohen Umsatz vorweisen können. Kunden sollten bei kostenfreien Kreditkarten deswegen auch das Kleingedruckte genau lesen. In vielen Fällen gilt die Gebührenbefreiung nämlich ausschließlich für das erste Vertragsjahr, während die Mindestlaufzeit auf zwei Jahre festgelegt ist. Dann zahlen Kunden jedoch deutlich mehr für das Angebot. Interessenten sollten deswegen unbedingt darauf achten, dass die Kreditkarte nicht nur im ersten Vertragsjahr kostenfrei ist, sondern das Angebot dauerhaft besteht.

Kreditkarte kostenlos ohne Girokonto

Diese Gebühren sollten Kunden bei Kreditkarten außerdem beachten

Können Kunden die Kreditkarte ohne Girokonto kostenlos nutzen, bedeutet dies nicht zwangsweise, dass für die Karte sonst keine Gebühren anfallen. Dies ist letztlich niemals der Fall. Viele Dienstleistungen in Zusammenhang mit der Kreditkarte werden durch zusätzliche Gebühren belegt, was auch nur verständlich ist. Letztlich müssen Anbieter mit der Kreditkarte auch Geld verdienen können.
Wer die Kreditkarte nutzt, muss also mit zusätzlichen Kosten rechnen. Darunter fallen:

  • Gebühren für Bargeldverfügungen im In- und Ausland
  • Gebühren für Zahlungen in Fremdwährungen
  • Zinsen für Nutzung des Kreditrahmens
  • Gebühren für Zahlungen außerhalb Europas
  • Kosten für die Bereitstellung der Karte oder einer Partnerkarte

All diese Kosten führen jedoch dazu, dass eine kostenlose Kreditkarte nicht unbedingt die günstigste Karte für den Nutzer ist. Wer seine Kreditkarte nur sehr selten nutzt, sollte primär auf die Befreiung von einer jährlichen Gebühr achten, alle anderen sollten jedoch auch die Kosten beachten, die durch intensive Nutzung entstehen. Gerade dann, wenn Bargeldverfügungen oder sogar Zahlungen zusätzliche Gebühren kosten, ist die Jahresgebühr schnell erreicht.

Wichtig ist es zudem, dass ein Ausgleich zu 100 % und automatisiert möglich ist. Sonst müssen Kunden mit erheblichen Mehrkosten durch die Zinsbelastung rechnen, da das Kreditkarteninstitut immer nur einen Teil ausgleicht und der Rest bis zur vollständigen Rückzahlung Monat für Monat verzinst werden muss, obwohl der Kunde diese Art von Kredit möglicherweise gar nicht benötigt.

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Welche Vorteile hat es, Kreditkarte und Girokonto getrennt zu halten?

Es kann natürlich viele Vorteile haben, eine Kreditkarte ohne Girokonto zu nutzen. So ist es vor allem die Flexibilität, die Kunden nutzen können. Kunden sind somit nicht an ein Girokonto gebunden und können ihr bestehendes jederzeit kündigen, ohne auch ihre Kreditkarte tauschen zu müssen.

Ein weiterer Vorteil ist zudem, dass sich Nutzer frei für einen Anbieter entscheiden können. Die meisten Girokonto-Anbieter bieten nur eine begrenzte Auswahl an Kreditkarten an, auf die Nutzer nicht festgelegt sind, wenn sie sich unabhängig vom Konto für eine Kreditkarte entscheiden. Dieser Umstand fällt jedoch deutlich weniger ins Gewicht, wenn es konkret um Kreditkarten geht, die ohne feste Grundgebühr genutzt werden sollen. Die Anzahl an Anbietern verringert sich dann leider sehr deutlich.

Wer nicht zwangsweise auf Gebührenfreiheit besteht, hat allerdings durch eine kontounabhängige Kreditkarte den großen Vorteil, dass er eine Kreditkarte auswählen kann, die speziell auf seine Bedürfnisse abgestimmt ist.

Kreditkarte und Girokonto getrennt von einander zu nutzen, kann zudem auch große Vorteile habe. Gerade dann, wenn bei einem der Anbieter die Technik versagen würde oder es Unstimmigkeiten bei der Kontodeckung gibt, bleibt der Kunde dennoch in der Lage, Zahlungen zu tätigen.

Ein unabhängige Kreditkarte ermöglicht es zudem auch, dass Nutzer Budgets besser trennen können und so die Kontrolle über ihre Finanzen leichter behalten.

Kostenlose Kreditkarte ohne Girokonto

Welche Vorteile hätte es, Kreditkarte und Girokonto zu verbinden?

Natürlich hat es auf der anderen Seite jedoch auch Vorteile, die Kreditkarte nicht getrennt vom Girokonto zu nutzen. So können Nutzer Angebote ihrer Hausbank annehmen und so ihre Finanzen unkompliziert bei einem Anbieter verwalten. Dies kann für viele Nutzer dazu beitragen, dass sie leichter die Kontrolle und Übersicht über ihre Finanzen behalten.

Eine Kreditkarte kostenlos ohne Girokonto zu erhalten, ist zudem in der Regel noch deutlich schwieriger, als eine kostenfreie Kreditkarte zum Girokonto zu erhalten. Dementsprechend kann es in manchen Fällen sehr sinnvoll sein, sich nicht so stark zu begrenzen. In vielen Fällen kommt es im Gegenteil sogar vor, dass Nutzer ein Konto eröffnen, um Gebühren zu sparen und die kostenfreie Kreditkarte dazu zu erhalten. In vielen Fällen kann diese Variante die kostengünstigste sein.

Nutzer können zudem oftmals davon profitieren, dass sie als Kunden für die Bank wertvoller werden, je mehr Produkte sie bereits nutzen. Deswegen nimmt auch ihr Verhandlungsspielraum zu und sie können teilweise von besseren Angeboten profitieren.

Einer der größten Vorteile ist zudem in der Regel, dass die Kreditkartenzahlungen direkt vom Konto abgehen oder Kunden dies zumindest ohne Probleme einstellen können. So verbleiben keine Restsaldi auf der Kreditkarte und Kunden sparen Zinsen. Zudem können sie die Überweisung der Rechnung nicht vergessen.

Ohnehin sind sie durch eindeutige Verknüpfung von Konto und Kreditkarte oftmals in der Lage, Zinsen zu sparen. Die Saldozinsen sind durch diese zusätzliche Sicherheit für den Kreditkartenherausgeber oft günstiger als bei Kreditkarten, die nicht an bestimmte Konten geknüpft sind.

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Visa, Mastercard oder ein anderer Anbieter?

Viele Kunden fragen sich, ob sie eine Kreditkarte von Visa, Mastercard oder einen unbekannteren Anbieter nutzen sollen. American Express oder Diners Club wären beispielsweise weitere Kreditkartenunternehmen, die in Frage käme.

Ob auch die Außenseiter in Frage kommen, hängt natürlich auch davon ab, was der Kunde mit der Kreditkarte plant. Setzt er diese beispielsweise hauptsächlich auf seiner USA-Reise ein, kann American Express tatsächlich eine gute Wahl sein. Für alle anderen Länder gilt hingegen, dass Visa und MasterCard häufiger vertreten sind. Dementsprechend sollten Reisefreudige, deren Hauptziel nicht die USA ist, eher auf Visa oder Mastercard zurückgreifen.

Die Akzeptanz dieser beiden Kreditkarten ist allerdings sehr ähnlich:

  • Visa und Mastercard sind in nahezu allen Ländern vertreten
  • Visa hat weltweit 46 Millionen Akzeptanzstellen, Mastercard 44,6
  • In Deutschland gibt es für beide rund eine halbe Million Akzeptanzstellen

Wichtig ist zudem auch, dass sie vor allem an Tankstellen, Autovermietungen, Fluggesellschaften und Hotels deutlich häufiger akzeptiert werden.

Zudem finden Kunden häufiger die Möglichkeit, eine VISA Kreditkarte kostenlos ohne Girokonto zu nutzen, als bei der Konkurrenz. Mastercard hat zwar auch kostenfreie Kreditkarten im Angebot, die Angebote sind jedoch nicht ganz so populär. Dieser Kreditkartenanbieter arbeitet eher mit moderneren und kleineren FinTechs zusammen, um kostenfrei Kreditkarten zu stellen. Visa ist hingegen bei den Direktbanken besonders beliebt.

Wie funktioniert eine Kreditkarte ohne Girokonto

Welcher Versicherungsumfang ist sinnvoll?

Wer sich nicht auf eine kostenlose Kreditkarte beschränken möchte, finden viele Kreditkarten mit Versicherungspaket. Kreditkarten mit diesem Service kosten allerdings deutlich mehr als herkömmliche Kreditkarten, teilweise sogar Beträge bis zu einem dreistelligen Bereich.
Dafür ist im Gegenzug ein Versicherungsschutz enthalten, der konkret auf die Verwendung der Kreditkarte bezogen ist. So springen die Versicherer beispielsweise bei Verlusten oder auch Betrugsfällen ein. Auf der anderen Seite sind es jedoch vor allem Reiseversicherungen, die im Versicherungspaket enthalten sind.

Bei der Stiftung Warentest stoßen diese Angebote jedoch nicht unbedingt auf Gegenliebe. In einem Test von September 2018 bewertete die Zeitschrift keine der Karten als uneingeschränkt zu empfehlen. Grund dafür waren viele Einschränkungen, die in den Verträgen enthalten sind. So verlangen viele der Reiseversicherer eine Selbstbeteiligung oder die Reiserücktrittversicherung greift gar nicht mehr, wenn die Reisekosten die Versicherungssumme übersteigt. Manche begrenzen den Versicherungsschutz auf bestimmte Reiseanbieter, andere zahlen nur für Reisen ,die mit der Kreditkarte gebucht wurden.

Es ist also ganz und gar nicht leicht, unter den Versicherungen Anbieter zu finden, die ihr Geld auch Wert sind. Deswegen gilt es als sinnvoller, teure Reisen im Zweifel selbstständig zu versichern und bei kleineren auf die Versicherung zu verzichten. Dementsprechend sind die Reiseversicherungen auch kein Grund, warum Kunden zu einer teureren Kreditkarte greifen sollten.

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Lohnen sich Cashback-Programme?

Cashback-Programme finden sich meistens bei kostenpflichtigen Angeboten, vereinzelt jedoch auch bei kostenfreien Kreditkarten. Kunden bekommen dann verschiedene Arten von Vergütungen. Ein Klassiker wäre beispielsweise ein Prämienprogramm. Für jeden Euro, den Kunden über die Kreditkarte umsetzen, würde dann ein bestimmter Anteil an Bonuspunkten fällig, die dieser sammelt und in Prämien umwandeln kann. Diese Umwandlung ist immer häufiger auch in Guthaben möglich. Oftmals ist es zudem auch Teil des Angebots, dass die Jahresgebühr ab einem bestimmten Mindestumsatz entfällt.

Häufig ist dieses Cashback-Programm jedoch noch deutlich direkter nutzbar. So erhalten viele Kunden Rabatt, wenn sie mit ihrer Kreditkarte bei bestimmten Anbietern einkaufen oder erhalten Sonderangebote. Manche der Programme sind in der Höhe beschränkt, was betroffene Kreditkarten-Kunden immer beachten müssen. Teilweise können sie sich auf diese Weise nicht mehr als 1.00 Euro zurückzahlen lassen.

Diese Cashback-Programme haben ohne Frage Vorteile, können allerdings auch Nachteile für den Kunden haben. So wird er natürlich dazu verleitet, nur in den Partnershops einzukaufen. Selbst mit guten Cashback-Programmen bedeutet dies nicht, dass er die Ware so günstiger erhält. Dementsprechend lohnt es sich dennoch, Preise zu vergleichen und sich nicht auf die Partner zu beschränken. Nur so erhalten Nutzer auch wirklich günstige Preise und lassen sich nicht zu stark von dem Cashback-Programm beeinflussen.

Kreditkarte kostenlos ohne Girokonto Erfahrungen

Welche Kreditkartenarten gibt es?

Wer eine Kreditkarte kostenlos ohne Girokonto nutzen möchte, muss sich dabei nicht auf eine bestimmten Kreditkartenart beschränken. Lediglich die Debit-Karte steht ihm nicht zur Verfügung. Sie funktioniert so, dass mit ihr gezahlten Beträge direkt vom Konto abgebucht werden. Da eine Kreditkarte ohne Konto nicht so eng mit einem Konto verknüpft werden kann, funktioniert dies in diesem Fall natürlich nicht.

Stattdessen stehen ihm jedoch alle anderen üblichen Konditionen zur Verfügung:

  • Prepaid-Kreditkarte
  • Charge-Kreditkarte
  • Revolving-Kreditkarte

Bei einer Prepaid-Kreditkarte zahlen Kunden im Vorfeld ein bestimmtes Guthaben auf die Karte ein und erhalten darüber hinaus kein Kreditrahmen. Deswegen wird diese Form der Kreditkarte beispielsweise bei Autovermietungen nicht akzeptiert, da sie sich nicht als zusätzliche Sicherheit eignen.

Anders ist dies bei einer Charge-Karte. Hier erhält der Kunde eine Art Kreditrahmen und kann diese über den laufenden Abrechnungsmonat voll ausschöpfen. Am Monatsende wird dann das genutzte Saldo von seinem Konto abgebucht und der Kreditrahmen steht dann wieder vollständig zur Verwendung bereit. Wie groß der mögliche Kreditrahmen ist, ist dabei je nach Kunde und Kreditkartenanbieter unterschiedlich.

Eine Revolving-Kreditkarte funktioniert so ähnlich wie die Charge-Kreditkarte, der Anbieter bucht jedoch nicht den kompletten Betrag am Monatsende ab, sondern nur eine Rate, die der Kunde im Vorfeld vereinbart. Auf diese Weise funktioniert die Revolving-Kreditkarte ähnlich wie ein (sehr teurer) Ratenkredit. Nutzer sollten bei Revolving-Kreditkarten darauf achten, dass sie einstellen können, dass das Saldo vollständig und automatisch am Monatesende ausgeglichen wird, um keine unnötigen Zinszahlungen hinnehmen zu müssen.

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Wie finde ich die richtige Kreditkarte für mich?

Welches die beste Kreditkarte ist, hängt auch maßgeblich davon ab, auf welche Art die Kreditkarte genutzt werden soll. Manche möchten beispielsweise mit ihrer Kreditkarte weltweit kostenlos ohne Girokonto Bargeld abheben, bei anderen reicht es aus, wenn sie ihr Essen in einem Restaurant in einem der Nachbarländer damit bezahlen können.

Viele Kreditkarten weisen jedoch sehr unterschiedliche Konditionen auf und sind deswegen für einige Kunden sehr gut geeignet und für andere nicht so gut. Das bedeutet, dass Interessenten möglichst genau wissen sollten, wofür sie ihre Kreditkarte nutzen werden. Wer beispielsweise auch Bargeld in Deutschland abheben möchte, sollte die Kosten dafür kennen, wer dies im Ausland tut, sollte die Gebühren dafür kennen. Nutzer, die häufiger in Ländern ohne Euro unterwegs sind, sollten die Fremdwährungskosten untersuchen und Interessenten, die die Kreditkarte mit ihrem Partner nutzen möchten, die Gebühren dafür ebenfalls unter Kontrolle haben.

Es gilt also, zuerst die wahrscheinlichen Nutzungsarten und Häufigkeiten zu betrachten, um dann die Kreditkarten zu finden, die am besten dazu passen. Dafür sollten Nutzer sich in einem ersten Schritt darüber klar werden, ob eine Charge-Kreditkarte notwendig ist, oder auch eine Prepaid-Kreditkarte ausreichen würde, wenn nicht sogar besser geeignet ist. Dann sollten die Anbieter, die eine entsprechende Kreditkarte bieten, auf ihre Konditionen untersucht werden, natürlich mit Fokus auf die wahrscheinlichen Gebühren. Der unter diesen Umständen günstigste Anbieter ist dann am besten geeignet.

kostenfreie Kreditkarte ohne Girokonto

Praxistipp: Geld im Ausland günstiger abheben

Wer im Ausland Geld in einer Fremdwährung nutzen möchte, sollte den dort angezeigten Wechselkurs ausschließlich dann in Anspruch nehmen, wenn er sich sicher sein kann, dass dieser fair ist und keine zu hohen weiteren Kosten dafür fällig werden. Kunden sollten sich also direkt vor dem Geld abheben darüber informieren, ob es sich um einen fairen Kurs handelt und nur dann zustimmen.

In den allermeisten Fällen ist es allerdings die günstigste Variante, wenn Nutzer auf die Sofortumrechnung verzichten. Sie ist deutlich teurer als die Gebühren der Kreditkarte eigentlich wären. Wer am Geldautomaten die Sofortumrechnung wählt, muss nach einem Test der Stiftung Warentest mit einem Verlust zwischen fünf Prozent und 13,7 Prozent rechnen.

Nutzer sollten deswegen die Sofortumrechnung in jedem Fall ablehnen. Bei vielen Geldautomaten werden Nutzer durch zusätzliche Abfragen verunsichert. Wer allerdings weiß, dass viele Geldautomatenbetreiber noch einmal nachfragen, kann diese Falle auch umgehen.
Ein weiteres Problem können zudem Extragebühren sein. Reisende sollten sich im besten Falle vor der Reise darüber informieren, welche Kosten auf sie bei welcher Geldautomatengruppe zukommen und dann die teure Variante vermeiden. Oft lassen sich im Urlaub so Kosten deutlich reduzieren. Es gibt zudem auch einige Kreditkartenanbieter, die die Gebühren fremder Automaten ganz oder zumindest teilweise ersetzen. Sie sind jedoch recht selten zu finden und vor allem kostenlose Kreditkarte bieten dieses Zusatzangebot nicht.

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Kreditkarte richtig nutzen: unnötige Kosten vermeiden und auf Sicherheit achten

Kreditkartenbetrug ist auch heute noch eine der häufigsten Betrugsarten im Internet. Entsprechend wichtig ist es, dass Nutzer ihre Kreditkarte dagegen absichern. Visa hat mit Verified by Visa genauso wie Mastercard mit Mastercard Secure einen zusätzlichen Sicherheitsmechanismus eingeführt, den Kunden freiwillig nutzen können. Dieser sollte jedoch grundsätzlich von jedem Kreditkartenbesitzer in Anspruch genommen werden, da so die Sicherheit der Kreditkarte deutlich erhöht wird.

Sollten Kunden bemerken, dass sie ihre Kreditkarte verloren haben oder diese sogar gestohlen wurde, sind sie dazu verpflichtet, ihrem Kreditanbieter den Verlust/Diebstahl direkt mitzuteilen und die Karte sperren zu lassen. Deswegen sollten sie diese Nummer direkt in ihrem Smartphone und Adressbuch eintragen, um so im Ernstfall schnell handeln zu können. Bei vielen Geldinstituten erhalten sie nur dann den Verlust erstattet, wenn sie diesen Schritt schnell durchführen.

Um Kosten für die Kreditkarte zu sparen, sollten Nutzer in jedem Fall einstellen, dass das Saldo zum Monatsende automatisch vollständig ausgeglichen wird. Sonst wird die Nutzung der Kreditkarte schnell erheblich teurer, obwohl die Zinskosten oft unnötig sind. Nutzer sollten zudem üblicherweise versuchen, die Kreditkarte nicht tatsächlich als eine Art Ratenkredit einzusetzen. Die Zinsen sind häufig noch höher als Überziehungszinsen, die beim Girokonto anfallen. Dementsprechend lohnt sich dies finanziell nicht.

Gratis Kreditkarte ohne Girokonto

Charge-Kreditkarte: Mit welchem Kreditrahmen und Limits können Kunden rechnen?

Grundsätzlich sind drei Faktoren für die Beantwortung dieser Frage entscheidend:

  • Bonität des Kunden
  • Grundsätzliche Limits des Angebots
  • Geschäftsbeziehung (Dauer und Qualität)

Die Bonität eines Interessenten wird von jedem Kreditkartenanbieter überprüft. Auf diese Weise stellen sie fest, ob das Risiko zu groß sein könnte, einen Neukunden einen Verfügungsrahmen anzubieten, beispielsweise weil er verschuldet ist oder in der Vergangenheit durch schlechte Zahlungsmoral negativ auffiel.

Als durchschnittlicher Verfügungsrahmen gelten ein bis zwei Nettogehälter. Viele Kreditkartenanbieter beschränken den Kreditrahmen zu Beginn der Geschäftsbeziehung jedoch auf geringere Beträge, oftmals ist schon nach 1.000 Euro Schluss. Auch die Limits sind gerade für Bargeldverfügungen oftmals sehr strikt. Eine übliche Grenze ist hier 300 Euro pro Tag. Wer mehr möchte, hat jedoch immer die Möglichkeit, sich mit seinem Kreditkartenanbieter in Verbindung zu setzen und einen höheren Kreditrahmen und lockerere Limits zu beantragen. Vor allem bei einer etwas älteren Geschäftsbeziehung mit zuverlässigen Zahlungen ermöglichen die meisten Anbieter eine Erhöhung des Verfügungsrahmens.

Wer eine Reise ins Ausland plant und Neukunde ist oder die Kreditkarte bislang noch nicht genutzt hat, sollte seinen Kreditkartenanbieter sicherheitshalber im Vorfeld darüber informieren, dass er eine Reise plant und warum. Viele Kreditkartenanbieter filtern inzwischen unübliches Nutzungsverhalten heraus und sperren die Karte dann zum Schutz des Kunden, was jedoch bei Auslandsaufenthalten Probleme verursachen kann.

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Fazit: Kreditkarte ohne Girokonto? Für manche Nutzer die beste Wahl!

Viele Kunden wollen sich bei der Kreditkartenauswahl nicht auf die Bank verlassen, die auch für ihr Girokonto verantwortlich ist. Dies kann in vielen Fällen auch durchaus sinnvoll sein. Kreditkarten der Hausbank sind oftmals nicht optimal auf den Kunden zugeschnitten und zudem häufig recht teuer. Wer auf eine kostenfreie Kreditkarte besteht, beschränkt sich dann in der Auswahl jedoch deutlich. Einfacher ist es dann, Prepaid-Karten zu finden, die ohne Girokonto nutzbar sind. Es gibt jedoch auch einige Angebote mit Verfügungsrahmen, die sich für viele Nutzer gut eignen könnten.

Eine Herausforderung dabei, eine Kreditkarte ohne Verfügungsrahmen zu nutzen, ist jedoch sicherlich der Umstand, dass dies für den Anbieter auch weniger Sicherheit und Einnahmen bedeutet. Dies resultiert oft in deutlich höhere Sollzinsen oder einer niedrigen Annahmequote, also hohe Voraussetzungen an die Bonität der Neukunden.

Kreditkartenbesitzer sollten deswegen besonders darauf achten, dass sie nicht aus Versehen für Kredite zahlen, die sie gar nicht benötigen und zu jeder Abrechnungsperiode das vollständige Saldo begleichen. Außerdem sollten sie die Kreditkarte nicht nur hinsichtlich der Jahresgebühr einschätzen, sondern auch die Gebühren beachten, die im alltäglichen Gebrauch anfallen können. Vor allem vielgenutzte Kreditkarten können dann deutlich teurer werden als Karten mit Jahresgebühr aber günstigeren Servicekosten.

Grafik-Quellen:

  • fotolia.com
  • schutterstock.com