Kostenfreies Girokonto – So achten Sie auf versteckte Kosten und Gebühren!

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 30.05.2020


Ein kostenfreies Girokonto wünschen sich wohl die meisten Nutzer – zumindest wenn keine zusätzlichen Funktionen benötigt werden. Viele Banken werben mit Angeboten eines kostenlosen Girokontos, aber nicht immer ist das angebotene Kontomodell dann auch tatsächlich vollkommen frei von versteckten Kosten. Zwar wird das praktische Konto von den meisten Verbrauchern für den Empfang von Lohn- und Gehaltszahlungen benötigt. Das ist jedoch nicht immer der Fall, und Personengruppen wie Hausfrauen, Rentner oder Erwerbslose interessieren sich daher in der Regel für ein wirklich kostenfreies Girokonto ohne Gehaltseingang. Als bestes kostenfreies Girokonto können Angebote gelten, bei denen wirklich kein Mindestgeldeingang und keine versteckten Kosten vorliegen und die auch Menschen ohne Einkommen offenstehen.

  • Das sogenannte Guthabenkonto ist ein kostenfreies Girokonto ohne Gehaltseingang
  • Für ein kostenfreies Girokonto Vergleich der Anbieter durchführen
  • Auf versteckte Kosten und Gebühren achten
  • Guthaben- und Dispozinsen prüfen

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Bestes kostenfreies Girokonto finden

Beim Girokonto können, zunächst oft völlig unbemerkt, zunehmend Kosten für den Inhaber auflaufen. Eine Ursache dafür sind die Niedrigzinsen, die den Banken ihr Hauptgeschäft verhageln, nämlich die Einnahmen über Kredite. Geld mit Geld verdienen war bis zur Finanzkrise für Kreditinstitute äußerst lukrativ, ist aber mittlerweile kein gewinnbringendes Geschäftsmodell mehr. Also müssen Banken, Sparkassen und andere Finanzdienstleister sich umschauen nach anderen Einnahmequellen und bitten ihre Kunden zur Kasse. In manchen Fällen waren und sind Girokonten nicht kostenlos: Sparkassen und Genossenschaftsbanken bieten ihre Konten für Privat- und Geschäftskunden zu recht transparenten Konditionen und mit festen Gebühren an. Andere Anbieter wiederum werben mit kostenfreien Konten – die aber nicht wirklich kostenlos sind, denn durch die Hintertür werden zahlreiche Einzelleistungen separat abgerechnet. Für den Kunden lohnt es sich, genauer hinzuschauen. Dabei sollten verschiedene Kriterien berücksichtigt werden.

Kostenfreies Girokonto ohne Gehaltseingang

Filialbank oder Online-Banking?

Wer ein wirklich kostenfreies Girokonto wünscht, muss natürlich realistisch sein. Ein Kreditinstitut mit einem dichten Filialnetz hat Personal- und Standortkosten. Wünscht der Kunde eine gut erreichbare Bank- oder Sparkassenfiliale in der Nähe und die Möglichkeit der persönlichen Beratung und der Nutzung des Bankschalters, dann hat das seinen Preis. Denn hier handelt es sich um Serviceangebote, von denen man nicht oder nicht mehr erwarten kann, dass die Bank sie umsonst erbringt.

Alternativ können kostengünstige oder kostenfreie Konten von Banken angeboten werden, die ihre Geschäftstätigkeit vollständig auf das Internet umgelegt haben – sie haben wesentlich geringere Kosten und können die Ersparnisse an ihre Kunden weitergeben.

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Was soll das Girokonto leisten?

Neben der Entscheidung für eine Filialbank oder eine Direktbank sollten Kunden sich fragen, welche Leistungen sie sich von einem Kontomodell wünschen. Die grundlegenden Funktionen des Girokontos umfassen unter anderem

  • Empfang und Ausführung bargeldloser Zahlungen
  • Bargeld-Einzahlungen und Auszahlungen am Automaten
  • Automatisierte Ausführung von Zahlungen durch Daueraufträge und Lastschriften
  • Angeschlossene Girocard, Debit- und Kreditkarten
  • Einsicht in Kontostände durch Kontoauszüge/Online-Banking

Abhängig vom angebotenen Kontomodell sind nicht alle dieser Funktionen und Leistungen inklusive und tatsächlich kostenlos. Ein Girokonto zum Nulltarif und ohne Gehaltseingang wird in den meisten Fällen nicht mit echten Kreditkarten angeboten.

Bestes kostenfreies Girokonto

Kostenfreies Girokonto mit schlankem Service

Die Umschichtung und Umstrukturierung von Kosten und Einnahmen hat für Banken zur Folge, dass sie einen Weg finden müssen, zugleich wettbewerbsfähige Produkte anbieten zu können und dabei noch ihre Kosten zu decken. Möglich wird dies dadurch, dass Kreditinstitute immer mehr Leistungen an den Kunden weiterreichen – und zwar durch das Online-Banking. Besonders auffällig ist dies bei etablierten Filialbanken, die ein paralleles Direktbanking für Privatkunden anbieten. Hier kann der interessierte Nutzer die Gebührenmodelle für beide Varianten bei ein und demselben Kreditinstitut vergleichen.

Die Marktführer unter den Direktbanken setzen nach wie vor auf das kostenfreie Girokonto, dabei ist der Kontakt des Kunden mit seiner Bank auf die Nutzung von E-Mail und Online-Banking reduziert. Bestenfalls gibt es einen Live-Chat und/oder einen telefonischen Kundensupport, der jedoch nicht in allen Fällen von ausgebildeten Bankkaufleuten besetzt sein muss. Dies erklärt die nach Bereichen aufgeführten Servicenummern, die einige Direktbanken anbieten.

Der Kunde kann in seinem Zugangsbereich im Online-Banking alle Ein- und Auszahlungen, Überweisungen, Daueraufträge und Lastschriften überwachen bzw. ausführen. Bei vielen Banken sind Tagesgeldkonten dem Girokonto gleich angeschlossen, und auch die Einrichtung von Wertpapierdepots und die Beantragung von Krediten sind umstandslos online möglich.

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Welche Kosten können beim Girokonto anfallen?

Ein wirklich kostenloses Girokonto auch ohne Gehaltseingang gibt es also bei Banken, bei denen der Kunde sehr selbstständig seine finanziellen Belange verwaltet. Bei einer Filialbank hingegen fallen für den Komfort, den Bankberater in Anspruch zu nehmen und Transaktionen am Schalter auszuführen, Kosten an – wer weniger firm im Internet ist, muss sich dafür nicht in die Nutzung des Online-Bankings einarbeiten.

Die anfallenden Gebühren bei Filialbanken, aber auch bei einigen Direktbanken, unterscheiden sich abhängig vom Anbieter und können als regelmäßig wiederkehrende Kosten auf dem Kontoauszug oder im Online-Banking auftauchen. Im Laufe der Monate kann hier einiges zusammenkommen, denn Banken stellen unter anderem die folgenden Posten in Rechnung:

  • Kontoführungsgebühren
  • Gebühren für beleghaft ausgeführte Transaktionen
  • Jährliche Kosten für Karten, besonders Kreditkarten
  • Zinssätze des Dispositionskredits

Womöglich weiß der Kunde sogar, dass seine Bank Gebühren für bestimmte Leistungen erhebt – verfolgt aber nicht aufmerksam, ob und wann diese gegebenenfalls angehoben werden. Auch ursprünglich kostenlose Leistungen können mit der Zeit gebührenpflichtig werden. Dies gilt für die Kontoführung ebenso wie für die Nutzung von Karten und Geldautomaten, in den meisten Fällen für das telefonische Banking.

Eine weitere Variante: Ein kostenfreies Girokonto, das an Bedingungen geknüpft ist. Die häufigste davon ist ein monatlicher Mindestgeldeingang. Geht dieser Mindestbetrag nicht ein, werden Kontoführungsgebühren berechnet – sofern das Gehalt ausbleibt, oder das Konto ohnehin nicht das primäre Gehaltskonto ist, ein wichtiger Faktor. Als bestes kostenfreies Girokonto kann ein Angebot deshalb nur gelten, wenn es sich um ein kostenfreies Girokonto ohne Gehaltseingang handelt.

Kostenfreies Girokonto Vergleich

Warum bieten Banken überhaupt Girokonten zum Nulltarif an?

Der Kunde fragt sich angesichts der möglichen Kostenfallen beim Girokonto natürlich, welche Intentionen die Bank mit ihrem Angebot verfolgt. Anders ausgedrückt: was hat die Bank vom kostenlosen Girokonto?

Da sich in Deutschland eine Vielzahl von Anbietern tummelt, wird der Kampf um Neu- und Bestandskunden mit harten Bandagen geführt. Das kostenfreie Girokonto ist unter diesen Umständen ein ausgezeichnetes Mittel, Neukunden zu gewinnen. Das gilt sowohl für generell kostenlose Konten als auch für Basiskonten oder Girokonten für Azubis und Studenten. Die Bank macht mit diesem Konto keinen oder kaum Gewinn – hofft jedoch darauf, dem Kunden bei Gefallen auch weitere Produkte anbieten zu können. Mit Kreditkarten, Finanzierungslösungen und Wertpapier-Handel kommt die Bank später auf ihre Kosten. Gleiches gilt für Schüler- und Azubi-Konten, hier geht man davon aus, dass die jungen Menschen beim Eintritt ins Berufsleben ihr Konto bei der vertrauten Bank weiterführen. Das ist auch tatsächlich sehr häufig der Fall, selbst wenn sich die Konditionen ändern und das Girokonto dann nicht mehr kostenfrei ist. Das Gratis-Giro ist also ein probates Marketing-Tool. Allerdings achten die Banken dabei durchaus auf die Bonität ihrer potenziellen Kunden.

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Kein Gehaltseingang – und was nun?

Wer ein kostenfreies Girokonto beantragen möchte, wird spätestens bei der Kontoeinrichtung feststellen, dass sich die Bank eine Bonitätsprüfung vorbehält. Im Klartext: das Kreditinstitut prüft, ob und wie gut der Kunde „bei Kasse“ ist. Und bei Nicht-Gefallen durften Banken dann auch höflich ablehnen. Zumindest bis 2016.

Betroffen waren von derartigen abschlägigen Bescheiden alle Personen ohne regelmäßige Einkünfte, aber auch Menschen mit negativem Schufa-Score. Schwierig war die Einrichtung eines Girokontos – ob kostenfrei oder nicht – also vor allem für Hausfrauen, Rentner und Erwerbslose, aber auch für Freiberufler und ganz besonders für alle, die in der Vergangenheit Kredite oder andere Zahlungsverpflichtungen nicht bedienen konnten oder sogar insolvent waren.

Mahnverfahren, Vollstreckungsbescheide oder Privatinsolvenz schlagen sich mit einem Eintrag in der Datenbank der Wiesbadener Schufa AG nieder, die von Banken im Zuge der Bonitätsprüfung konsultiert wird. Abgesehen von einem negativen Schufa-Score waren für die Banken alle Kunden uninteressant, bei denen kein oder kein verlässliches Einkommen vorliegt oder die Aussicht besteht, dass dies in Zukunft der Fall sein würde. Ein Grund dafür ist der Kreditrahmen, der meist mit dem Girokonto eingeräumt wird und dessen Überziehung der Bank Verluste bescheren kann.

Gratis Girokonto Vergleich

Das Basiskonto als kostenfreies Girokonto ohne Gehaltseingang

Seit 2016 hat sich die Situation dahingehend geändert, dass der Gesetzgeber die Notwendigkeit eines Girokontos für die Teilhabe am öffentlichen Leben anerkennt. Dementsprechend sind Banken und andere Kreditinstitute in Deutschland seit 2016 gesetzlich verpflichtet, Antragstellern auch ohne Gehaltseingang ein Girokonto einzurichten, das dann auf Guthabenbasis geführt wird. Solche Konten werden als Basiskonten oder Guthabenkonten bezeichnet.

Für den Kunden unterscheidet sich ein solches Guthabenkonto in seiner Funktionalität größtenteils nicht von der des normalen Girokontos. Mit dem Basiskonto können Zahlungen entgegengenommen und Überweisungen ausgeführt werden. Der Inhaber des Kontos kann Bargeld am Automaten abheben und mit der angeschlossenen Karte zahlen. Es gibt jedoch einige Einschränkungen.

  • Bargeld abheben und bargeldlos zahlen mit PIN
  • Zahlungen empfangen und Überweisungen vornehmen
  • Online- und mobiles Banking
  • Filialservice, falls angeboten

Was es beim Basiskonto nicht gibt, ist ein Kreditrahmen. Kunden können also nur über Beträge verfügen, die tatsächlich auf dem Konto liegen. Einen Dispokredit gibt es nicht, das Überziehen des Kontos ist unmöglich. Auch eine Kreditkarte gehört nicht zu den Leistungen.
In der Regel wird dem Kontoinhaber eine Girocard oder eine Debitkarte zur Verfügung gestellt – auch hier ist für die Nutzung Guthaben vorausgesetzt. Der Kunde kann jedoch mit diesen Karten bargeldlos zahlen und auch online einkaufen, wobei meist die Eingabe einer PIN erforderlich ist, um das Guthaben des Kontos prüfen zu können.

Verzichten müssen Kunden mit einem Basiskonto auch auf Startguthaben oder Bonuszahlungen. Diese sind ohnehin meist an Aktivitäten wie aufeinanderfolgende Mindestgeldeingänge geknüpft und stehen für diesen Kontotyp nicht zur Verfügung.

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Kostenfreie Angebote: Immer auf das Kleingedruckte achten

Wo der Kunde nicht ausdrücklich nach einem Guthabenkonto fragt, sondern ein normales, dabei aber kostenfreies Gironkonto einrichten möchte, empfiehlt sich immer, die Bedingungen zu lesen, die zur Anwendung kommen. Meist finden sich bei den Informationen zum jeweiligen Kontomodell einige diskret platzierte Fußnoten in sehr kleiner Schrift, deren Lektüre allerdings aufschlussreich ist. Zu den häufigsten Bedingungen gehört der Mindestgeldeingang.

Monatlicher Mindesteingang

Ein monatlicher Gehaltseingang oder Mindestgeldeingang ist eine geläufige Voraussetzung für ein kostenfreies Girokonto. Die Mindestsummen sind nicht sehr hoch, wenn sie jedoch wegfallen, berechnet die Bank automatisch Gebühren. Mit einem Anbietervergleich können Girokonten ausgewählt werden, bei denen dieser Mindestgeldeingang entfällt – so lassen sich auf lange Sicht beachtliche Kosten sparen.

Kostenloses Girokonto Vergleich

Transaktionskosten, Automatennutzung, Kontoauszüge

Die Nutzung von Geldautomaten ist für viele Banken eine Einnahmequelle – längst nicht bei allen Anbietern ist Bargeld am Automaten kostenfrei. Mitunter ist eine bestimmte Anzahl von Abhebungen monatlich kostenfrei, alles, was darüber hinausgeht, wird mit Gebühren belegt. Gleiches gilt für Einzahlungen. Und bei Abhebungen im Ausland fallen nicht nur Kosten für die Währungsumrechnung an, manche Banken erheben hier zusätzlich Gebühren.

Auch Transaktionen, die am Bankschalter beleghaft ausgeführt werden, können mit Kosten einhergehen, und telefonische Anweisungen zur Ausführung von Aufträgen lassen sich viele Anbieter ebenfalls bezahlen.

Ein anderer Kostenfaktor: die Zusendung von Kontoauszügen auf dem Postweg, ein Service, den man oft sogar stornieren kann, wenn man erst einmal auf die anfallenden Kosten aufmerksam geworden ist.

Karten: was ist umsonst, wo lauern Kosten?

Kostenlos und inklusive sollte bei einem kostenlosen Girokonto zumindest die Girocard sein. Denn die ist nach wie vor die bei den Bundesbürgern beliebteste Option. Debit- und Kreditkarten gehören nicht immer zum Leistungsumfang. Hier können dem Kontoinhaber selbst dann Kosten entstehen, wenn das Girokonto selbst kostenfrei ist. Wo Karten inklusive sind, handelt es sich meist nicht um echte Kreditkarten.

Wer darauf Wert legt und möglicherweise von Sonderleistungen wie Bonusmeilen oder Versicherungen profitieren will, muss mit Mehrkosten rechnen, die sich dann im Einzelfall aber auch lohnen. Und selbst wer ein kostenfreies Girokonto, ohne Gehaltseingang und dabei mit Kreditkarte inklusive, findet, wird meist für die Ausstellung einer Partnerkarte zur Kasse gebeten.

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Überziehungen können teuer werden!

Eine Kostenfalle, die auf der Suche nach einem kostenfreien Girokonto gern übersehen wird, sind die Dispozinsen. Hier gibt es durchaus Kontomodelle, die an und für sich nicht mit Kosten einhergehen, bei denen die Überziehungszinsen dann aber im zweistelligen Bereich liegen. Dieser Punkt ist vor allem für Nutzer wichtig, die den Kreditrahmen ihres Konto mehr oder weniger regelmäßig ausschöpfen und in solchen Fällen mit hohen Belastungen rechnen müssen. Wer auf Nummer Sicher gehen will, kann beim Anbieter-Vergleich direkt prüfen, ob die in Frage kommende Bank auch attraktive Konditionen für Finanzierungslösungen anbieten kann, beispielsweise Klein- und Ratenkredite.

Bestes kostenloses Girokonto

Kostenfreies Girokonto: Vergleich der Anbieter nutzen

Als bestes kostenfreies Girokonto können Modelle gelten, bei denen weder ein Gehaltseingang erforderlich ist noch versteckte Kosten auftauchen. Natürlich gibt es das eine, für alle Kunden gleich gute kostenlose Konto nicht, das liegt schon allein an den abweichenden Leistungen. Selbst bei den günstigen Angeboten der Direktbanken gibt es deutliche Unterschiede. Ein Girokonto-Vergleich ist daher in jedem Fall zu empfehlen, er schafft einen Überblick und erlaubt die Einengung der Auswahl auf Angebote, die den eigenen Bedürfnissen entgegenkommen. Dabei sollte der Anbietervergleich folgendes besonders berücksichtigen:

  • Kostenfreie Kontoeinrichtung und -verwaltung
  • Kein Gehaltseingang notwendig
  • Kostenfreie Karte(n)
  • Eventuelle Guthabenverzinsung
  • Angeschlossenes, ebenfalls kostenfreies Tagesgeldkonto
  • Günstige Dispozinsen
  • Keine Gebühren für Bargeldabhebung

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Nicht immer bietet ein Girokonto alle Leistungen

Die Girokonto-Angebote, die bei einem Vergleich führend sind, bieten Kunden schon einiges an Leistung. Dennoch kann es im Einzelfall vorkommen, dass das gewünschte kostenfreie Girokonto ohne Gehaltseingang gefunden wird, dafür aber Abstriche bei anderen Leistungen gemacht werden müssen. Wer Anforderungen an eine Kreditkarte stellt, muss sich dann vielleicht nach einem anderen Anbieter umsehen. Das ist so lange unproblematisch, wenn die Kontoführung tatsächlich bedingungslos kostenfrei ist. In diesem Fall kann der Kunde nämlich durchaus mehrere Girokonten führen und von den Vorteilen bei verschiedenen Anbietern profitieren. Das betrifft die Nutzung von Kreditkarten, aber auch die Ein- und Auszahlung von Bargeld im In- und Ausland, die nicht bei allen Banken kostengünstig oder sogar kostenfrei ist. Gute Gründe für Girokonten bei verschiedenen Banken, wenn die eigenen Bedürfnisse durch ein Konto nicht gedeckt werden können. Da man mit entsprechenden Konto-Apps die mehrere Girokonten komfortabel online über eine einzige Schnittstelle verwalten kann, steht einer solchen Lösung praktisch nichts im Weg. Allerdings schieben manche Anbieter auch hier den Riegel vor: dann ist das Girokonto nur umsonst, wenn man bei keiner anderen Bank bereits ein privates Girokonto unterhält!

Kostenloses Girokonto ohne Gehaltseingang

Kleine Freuden obendrauf: Startguthaben für kostenfreie Girokonten

Nicht immer, aber im Rahmen von Aktionen durchaus möglich: Startguthaben und Bonuszahlungen auch bei der Einrichtung eines Girokontos zum Nulltarif. Die Banken haben zwar derartige Neukunden- Aktionen deutlich reduziert, wer die Augen offen hält, kann aber durchaus von Prämien profitieren. Angeboten werden direkte „Begrüßungsgelder“, dann auch Aktivitätsprämien und weitere Boni. Neukundenaktionen gelten in den meisten Fällen nur für Personen, die mindestens zwei Jahre lang nicht Kunden bei der entsprechenden Bank waren. Dabei wird unterschieden zwischen Prämien für die Kontoeröffnung und weiteren Zahlungen, die verbucht werden, etwa wenn drei Monate hintereinander bestimmte Mindestsummen auf dem Konto verbucht werden können.

Bei manchen Banken werden darüber hinaus Freundschaftswerbungen honoriert. Der Kontoinhaber kann in seinem Zugangsbereich Links generieren und per E-Mail an Freunde und Bekannte versenden. Sobald einer der Geworbenen ein Konto einrichtet und tatsächlich für Transaktionen nutzt, wird die Prämie gutgeschrieben. Nicht immer gibt es jedoch Geld – bei einigen Kreditinstituten werden attraktive Sachprämien angeboten.

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Kostenfreies Girokonto: Anleitung zur Kontoeröffnung

Ist der bestmögliche Anbieter gefunden, kann das kostenfreie Girokonto eingerichtet werden. Dazu ist jede volljährige Person berechtigt. Bei Auszubildenden, die noch minderjährig sind, ist eine schriftliche Einwilligung beider Eltern notwendig. Zu den weiteren Voraussetzungen gehört ein Wohnsitz in der Bundesrepublik und die dortige steuerliche Veranschlagung. Ein kostenfreies Girokonto kann nur von Privatpersonen geführt werden, für Geschäftskunden bieten Banken und Sparkassen andere Konditionen mit eigens dafür konzipierten Geschäftskonten an.

Für die Einrichtung des Kontos ist ein gültiges Ausweisdokument notwendig und vielfach ein Adressnachweis, etwa in Form einer Versorgerrechnung. Online kann der Eröffnungsvorgang meist durch eine Schaltfläche auf der Website des Anbieters eingeleitet werden, er dauert dann nur wenige Minuten. Die einzelnen Schritte dabei sind folgende:

  • Antragsformular online ausfüllen
  • Bestätigungs-E-Mail abwarten und den enthaltenen Link anklicken
  • Ausweisdokument bereithalten
  • Legitimierungsprozess durchlaufen

Gratis Girokonto ohne Gehaltseingang

Das meist online verfügbare Antragsformular erfragt Angaben zur Person, zum Wohnsitz und zu den Kontaktmöglichkeiten. Mitunter werden auch Angaben zur Tätigkeit gewünscht. Sind alle Felder vollständig und wahrheitsgemäß ausgefüllt, wird das Formular abgeschickt. Der zukünftige Kunde erhält nun – meist umgehend – eine E-Mail zur Bestätigung. Die Mail enthält meist einen Link, der den nächsten Schritt einleitet, nämlich die Legitimierung. Dieser Verifizierungsprozess kann an einem Schalter der Deutschen Post erfolgen, aber auch ganz komfortabel daheim per VideoIdent ausgeführt werden. Notwendig sind eine Webcam und eine stabile Internetverbindung. Alternativ bieten viele Banken spezielle Apps für das Video-Ident für das Smartphone oder Tablet an, die kostenlos heruntergeladen werden können. Im Videochat mit einem Service-Mitarbeiter wird das Ausweisdokument vorgezeigt, danach steht dem Neukunden meist schon das Online-Banking mit selbst gewählten Zugangsdaten zur Verfügung. Karten und eventuelle weitere Login-Daten werden in der Regel auf dem Postweg und in separaten Sendungen zugestellt, dies kann eine bis zwei Wochen in Anspruch nehmen. Danach kann das kostenfreie Girokonto mit allen Leistungen genutzt werden!

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Fazit: Auch ohne Gehaltseingang können Girokonten zum Nulltarif genutzt werden

Ein Girokonto ist für Privatpersonen für die Teilhabe am Leben eine Notwendigkeit. Darauf erkennt auch der Gesetzgeber, und daher hat jeder Bundesbürger ein Recht auf ein privates Girokonto. Während Personengruppen ohne Einkommen in vergangenen Jahren vielfach bei der Antragstellung abgelehnt wurden, sind Banken nun verpflichtet, auch diesem Kundensegment ein Konto einzurichten. Ein kostenfreies Girokonto ohne Gehaltseingang ist damit ein Grundrecht in Deutschland.

Nicht alle auf den ersten Blick kostenlosen Angebote sind jedoch wirklich kostenlos. Hier lohnt sich eine eingehende Prüfung und ein Anbietervergleich. Auf diese Weise finden Nutzer ein Girokonto zum Nulltarif, dessen Funktionsumfang ihren Ansprüchen genügt, ohne dass versteckte Kosten und Gebühren die Freude trüben.

Als bestes kostenfreies Girokonto kann bezeichnet werden, wenn das Girokonto den Empfang und die Ausführung von Zahlungen zumindest beleglos ohne Kosten ermöglicht, ebenso die Einrichtung von Lastschriften und Daueraufträgen. Auch bargeldlose Zahlungen und die Abhebung und Einzahlung am Automaten sollte für den Kunden nicht mit Kosten verbunden sein. Gleiches gilt für die in Deutschland favorisierte Girocard.

Debit- und Kreditkarten hingegen sind nicht immer kostenlos, und auch die Dispozinsen können bei einem ansonsten günstigen Kontomodell im Einzelfall sehr hoch ausfallen. Da der Funktionsumfang des Girokontos im Laufe der Jahrzehnte so umfangreich geworden ist, schlagen Banken aus einem tatsächlich vollkommen kostenlosen Konto keinerlei Gewinn und greifen daher zu versteckten Gebühren oder der Berechnung einzelner Posten, um auf diese Weise ihre Kosten zu decken.