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Keine Negativzinsen bei der OnVista Bank

Onvista Bank Erfahrungen

Die Negativzinsphase zwingt mittlerweile auch Broker dazu, auf diese Situation zu reagieren, indem sie ihrerseits Negativzinsen auf Depots erheben. Diesem Trend stellt sich die OnVista Bank entgegen. Der Online-Broker startete daher die Kampagne „Negativzinsen“ – Nicht bei uns!“ und verspricht seinen Kunden, weder Negativzinsen noch Kosten für die Depot- bzw. Kontoführung zu erheben. In diesem Zusammenhang verweist OnVista auf sein Festpreis-Depot.

Kostenloses Festpreis-Depot

Im Festpreis-Depot mit dauerhaft nur fünf Euro Orderprovision können Anleger volumenunabhängig Wertpapiere an allen deutschen Handelsplätzen handeln. Ausländische Dividendenzahlungen sind ebenso kostenfrei wie das Festpreis-Depot selbst. Auch Limits lassen sich kostenlos einrichten, ändern und speichern. Darüber hinaus sind Teilausführungen am selben Tag an der Börse Frankfurt und der Xetra kostenfrei. OnVista bietet hier zudem 21 Emittenten im außerbörslichen Direkthandel an. Das Webtrading erfolgt über die GTS-Basis-Handelssoftware und ist damit sehr komfortabel. Bei den über 9.000 Fonds wird kein Ausgabeaufschlag erhoben. Und auch wer bei der OnVista Bank Sparpläne für sich nutzen möchte, kann dies ebenfalls kostenfrei tun.

Negativzinsen als Zinsaufwand

Bei Negativzinsen handelt es sich um Zinsen, die ein Kreditgeber an einen Kreditnehmer entrichtet. Beispielsweise muss ein Anleger Negativzinsen auf sein Bankguthaben zahlen. Normalerweise erhält ein Anleger Zinserträge für sein Bankguthaben. In diesem Fall muss er allerdings den Zins als Zinsaufwand zahlen. Negativzinses werden meist bei einem sehr niedrigen Zinsniveau fällig. Im letzten Jahr wiesen beispielsweise viele japanische und europäische Anleihen negative Renditen aus. Seit dem Jahr 2012 beschäftigt das Thema Negativzinsen zunehmend die Finanzwelt.

Nominalzinsen, Rendite und Realzinsen bei Negativzinsen

Auch beim Negativzins muss man zwischen Nominalzins, Rendite und Realzins unterscheiden. Der Nominalzins entwickelt sich zu einem Negativzins, wenn der Zinssatz unter 0 Prozent liegt. Bei der Rendite ist auch der Wertpapierkurs von Bedeutung. Eine Negativrendite entsteht, wenn der Nominalzins zwar positiv ist, aber der Kurs des Wertpapiers soweit über pari liegt, dass das die Rendite den Nominalzins übersteigt. Über pari bedeutet, dass der Wertpapierkurs mit dem Nennwert des Wertpapiers identisch ist. Von einem negativen Realzins spricht man dann, wenn die Rendite niedriger ist, als die aktuelle Inflationsrate. In diesem Fall erhält der Anleger zwar einen positiven Nominalzins und auch eine positive Rendite, aber die Kaufkraft des Kapitals, dass er eingesetzt hat, sinkt.

Keine Negativzinsen bei der OnVista Bank

Keine Negativzinsen bei der OnVista Bank

Negativzinsen bis Anfang der 1970er Jahre fast unbekannt

Bis in die 1970er Jahre erschienen Negativzinsen so außergewöhnlich, dass sie beispielsweise in Volkswirtschaftsseminaren nicht einmal erwähnt wurden. 1972 wurde in der Schweiz erstmals offensichtlich ein Negativzins erhoben. Damals wurde eine sogenannte Kommission von zwei Prozent pro Quartal auf Bankguthaben bei Schweizer Banken, die aus dem Ausland stammten, erhoben. Diese Regelung war bis zum Herbst 1979 gültig. Oft ist das Ziel eines Negativzinses, die Landeswährung für Anleger aus dem Ausland uninteressanter zu machen. Allerdings können negative Zinsen auch als geldpolitisches Instrument Verwendung finden.

2012 erstmals Negativzins in Dänemark

In Dänemark konnte man 2012 einen Negativzins feststellen. Damals senkte die Nationalbank des Landes den Einlagezins für Kreditinstitute von 0,05 auf -0,2 Prozent. Das Ziel war es, die Aufwertung der Dänischen Krone zu bremsen und sie für Anleger aus dem Ausland unattraktiver zu machen. In der Folge kam es unter anderem zu zusätzlichen Refinanzierungskosten für Kreditnehmer. Dennoch wurde in Dänemark der Negativzins überwiegend positiv aufgenommen. Anleger aus dem Euroraum dürfen zudem auf Kursgewinne hoffen, falls der Euro gegenüber der Dänischen Krone abwertet.

Auch in Deutschland kamen im selben Jahr bereits Negativzinsen auf. Damals gab die Bundesrepublik zu Jahresbeginn Geldmarktpapiere mit sechsmonatiger Laufzeit, die eine Rendite von -0.0112 Prozent abwarfen, heraus. Mitte des Jahres 2012 verkaufte der Bund zweijährige Anleihen zu einem Zinssatz von -0,06 Prozent. Auch Anleihen, die im Jahr 2012 in den Niederlanden, Frankreich und vom europäischen Rettungsfonds EFSF herausgegeben wurden, wiesen negative Zinsen auf.

EZB führte als erste Zentralbank negative Zinsen ein

Die erste große Zentralbank, die einen Negativzins einführte, war die EZB. Im Juni 2014 führte die europäische Zentralbank aufgrund der hohen passiven Einlagefazilitäten einen Negativzins von -0,1 Prozent ein. Seit März 2016 liegt dieser Einlagesatz sogar bei -0,4 Prozent und wird von den europäischen Banken inzwischen häufig an die Kunden weitergegeben. Das Ziel war es, Bankguthaben bei der EZB für Geschäftsbanken unattraktiv zu machen. Die europäischen Kreditinstitute sollten auf diesem Weg dazu bewogen werden, mehr Kredite an den Nichtbankensektor zu vergeben.

Diese Maßnahme bliebt nicht ohne Folgen für die Geld- und Kapitalmärkte. Mitte April 2015 wurde der 3-Monats-Euribor, der Referenzzinssatz für Termingelder im Interbankengeschäft, zum ersten Mal mit einem negativen Nominalzins von -0,002 Prozent ermittelt. Dies war von der EZB durchaus gewollt. Der Leitzins der Europäischen Zentralbank liegt weiterhin bei 0,0 Prozent. Die EZB plant nach derzeitigen Aussagen auch nach dem Ende ihres Anleihenkaufprogramms keine Zinserhöhungen – im Gegenteil: Aussagen von EZB-Vertretern lassen sogar darauf schließen, dass die Zinsen weiter sinken könnten.

Negativzinsen der Schweizer Nationalbank

Und auch die Schweizer Nationalbank nutzt seit 2014 Negativzinsen als geldpolitisches Element. In der Folge der Eurokrise 2008 kam es zu einer starken Aufwertung des Schweizer Franken. Als Reaktion darauf führte man die Wechselkursbindung des Franken an den Euro ein. Der Mindestwechselkurs sollte konstant bei 1,20 liegen. Um diesen Mindestkurs zu halten, erhob man erstmals im Dezember 2014 einen Negativzins. Nach der Aufhebung der Kursbindung des Franken an den Euro im Januar 2015 beschloss die Schweizerische Nationalbank auf Girokonten, die einen bestimmten Freibetrag übersteigen, den Zins auf -0,75 Prozent zu senken. Dieser Zinssatz ist bis heute gültig und wird sich wohl bis auf weiteres nicht verändern.

Auch Bundesanleihen im negativen Zinsbereich

Im Juli 2014 wurde die Rendite für zweijährige Bundesanleihen zum ersten Mal negativ. Dies dauerte zunächst nur wenige Wochen an, aber seit Januar 2015 ist die Rendite für zweijährige Bundesanleihen dauerhaft negativ. In den letzten drei Jahren führten in Deutschland auch einige Banken Negativzinsen für Beträge ab einer gewissen Summe ein. In anderen Ländern der Eurozone sind Negativzinsen auf Bankguthaben schon länger üblich. Auch die Renditen für Staatsanleihen in verschiedenen europäischen Ländern weisen immer wieder Negativzinsen auf. Waren Negativzinsen noch vor wenigen Jahren eher eine Kuriosität, sind sie heute zunehmend Normalität.

Zinsen als volkswirtschaftlicher Indikator

Zinsen sind Preise und gelten ebenso wie diese als Indikator für die Situation einer Volkswirtschaft. Zudem haben sie eine Koordinierungs- und Selektionsfunktion. Zinsen zeigen an, wie knapp die Ressource Geld ist. Sind die Zinsen hoch, deutet es darauf hin, dass das Geldangebot knapp ist. Negativzinsen sagen dagegen aus, dass reichlich Geld auf dem Markt ist. Zudem haben Zinsen die Aufgabe, Angebot und Nachfrage auszugleichen. Darüber hinaus helfen Zinsen dabei, zu entscheiden, in welche Produktionsfaktoren, also Arbeit, Boden oder Kapital, derzeit am dringendsten investiert werden muss. Volkswirten stellt sich die Frage, ob Negativzinsen das Ergebnis von Marktkräften oder von geldpolitischen Entscheidungen der Notenbanken sind. Auch die Folgen von Negativzinsen werden diskutiert. So zeigte das Beispiel Dänemark, dass die Investitionsquote sank. Die Bürger begannen dagegen zu sparen, um ihre Kaufkraft zu schützen.

Negativzinsen als Strafzins

Oftmals wird ein Negativzins als Strafzins bewertet oder empfunden. Für einen Kreditnehmer oder Sparer bedeuten Zinsen in der Regel Erträge. Wenn nun aber Negativzinsen erhoben werden, muss der Gläubiger oder Sparer den Zins als Zinsaufwand erbringen, er zahlt also letztendlich mehr bzw. erzielt einen geringeren Gewinn. Anleger sehen sich in dieser Situation oftmals gezwungen, eine andere Anlageform zu wählen. Oftmals wählen sie Immobilen, Rohstoffe oder Gold als Alternative, um ihr Geld in inflationsgeschützte Anlagen zu investieren. Für Banken bedeuten Negativzinsen, dass ihre Gewinne ebenfalls sinken. Sie suchen daher Schutz in risikolosen Anlageformen wie Staatsanleihen mit positivem Zins. Banken können allerdings auch die Entscheidung treffen, den Negativzins an ihre Kunden weiterzugeben.

OnVista: Broker mit 15 Jahren Erfahrung

Mit OnVista entscheiden sich Anleger für einen erfahrenen Broker. Vor 15 Jahren startete das Unternehmen unter dem Namen Firmatex und nannte sich später in Firmatex by Boursorama um. Der Broker mit Sitz in Frankfurt am Main ist eine 100%ige Tochter der OnVista AG und gehört zur Société Générale-Gruppe. Heute bietet die OnVista Bank ein professionelles Broker-Angebot für Endkunden an. Aktive Trader und Anleger profitieren vor allem von günstigen und transparenten Preisen. Neben dem Handel mit Wertpapieren an allen wichtigen Börsenplätzen in Europa und Nordamerika bietet OnVista auch den Handel mit Futures und Optionen an der Eurex an.

Preise bei der OnVista Bank

Preise bei der OnVista Bank

Bekanntheit durch Internet-Finanzportal OnVista.de

Die Einlagen der Trader sind geschützt, da die OnVista Bank Mitglied im Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken ist. Bekannt die OnVista Bank auch durch ihr Internet-Finanzportal OnVista.de, dass von der OnVista Media GmbH betrieben wird. Hier erfahren Trader viel Neues und Wissenswertes rund ums Trading. Die OnVista Bank und OnVista.de sind sehr eng miteinander verbunden. Ein großer Vorteil ist es, dass es möglich ist, direkt aus dem Portal heraus zu traden. Dies sorgt für Transparenz bei Anlageentscheidungen.

Individuelle Depots

Die Eröffnung eines Depots bei OnVista erfolgt direkt online. Praktischerweise reicht es aus, ein Depot zu eröffnen und darüber alle Produkte des Anbieters nutzen zu können. Dabei sind die Depots individuell auf alle Kundengruppen zugeschnitten. Bei Fragen kann man sich werktäglich bis 19 Uhr telefonisch an den Kundenservice wenden. Zudem bietet OnVista auch den Handel per Telefon an. Die

Der Handel erfolgt über die komfortable und professionelle GTS-Basis-Handelssoftware. Die Software GTS, mit der OnVista bereits seit 1998 arbeitet, ist eine Handelsplattform, die besonders für Daytrader von Vorteil ist. Hier können Trader unter anderem Realtime-Kontomanagement, GuV-Berechnungen für Wertpapiere und Derivate sowie Kursalarm-Funktionen anwenden.

Fazit

Bis vor einigen Jahren waren Negativzinsen noch eine Kuriosität in der Finanzwelt, doch seit einigen Jahren lässt sich beobachten, dass immer mehr Zentralbanken Negativzinsen erheben, darunter seit 2014 auch die EZB. Zum Teil geben Banken diese Negativzinsen nun auch an ihre Kunden weiter. Die OnVista Bank hat sich dazu entschieden, auch in der aktuellen Negativzinsphase keine Negativzinsen oder Gebühren für die Depot- und Kontoführung zu erheben. Dazu hat der Broker die Kampagne „Negativzinsen? – Nicht mit uns!“ ins Leben gerufen.

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