Mit Kryptowährung in die Karibik: Eigene Internetwährung für Touristen

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 19.03.2020


Schneeweißer Sand, Palmen und das Rauschen des Meeres: Touristen kennen die Karibik vor allem aufgrund der fantastischen Urlaubsmöglichkeiten. Doch nun sollen die karibischen Inseln auch durch eine weitere Attraktion bekannt werden: ihre eigene Internetwährung. Dafür unterzeichnete das Startup Bitt unlängst mit der Zentralbank von Curaçao und der Insel Sint Maarten ein Memorandum of Understanding. Künftig sollen nicht nur Touristen, sondern auch Einheimische die eigene Karibik-Kryptowährung für den täglichen Bedarf nutzen können.

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Internetwährungen im Paradies

Die niederländische Karibik bringt digitale Assets auf die nächste Stufe. Bislang hatten sich die niederländische Zentralbank und das Finanzministerium gegen die Einführung einer eigenen Internetwährung der Karibikstaaten gewehrt. Dennoch hat sich die Zentralbank von Curaçao durchgesetzt und die eigene Internetwährung beschlossen. Die niederländische Zentralbank steht der gesamten Sache jedoch skeptisch gegenüber, denn die Volatilität bekannter Internetwährungen wie Bitcoin oder Litecoin hat gezeigt, dass die Wertstabilität im Vergleich zu Fiat-Währungen längst nicht gegeben ist. Doch trotz aller Widerstände soll es künftig die Kryptowährung für die Inselstaaten geben.

Ab 2020 Kryptowährung in der Karibik

Wie genau die Kryptowährung künftig heißen oder welches Memes sie haben soll, ist noch nicht bekannt. Fest steht, dass bis Ende 2020 eine Verfügbarkeit der digitalen Währung in der Ostkaribik besteht. Zunächst soll der genutzte EC-Dollar weiterhin bestehen und die Internetwährung als Ergänzungswährung dienen. Je nach Akzeptanz und Volatilität schließen die Behörden aber nicht aus, dass die Internetwährung künftig den EC-Dollar als offizielles Zahlungsmittel ablösen kann. Damit versprechen sich die offiziellen einen entscheidenden Vorteil, vor allem für die ortsansässige Wirtschaft. Touristen sollen künftig die Internetwährung noch einfacher ausgeben und damit die lokale Wirtschaft ankurbeln. Wie dies genau geschehen soll, ist im Detail noch nicht veröffentlicht wurden.

 

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Internetwährungen schon auf anderen Inseln bewährt

Die Marshall-Inseln zeigen, wie eine erfolgreiche eigene Internetwährung funktionieren und tatsächlich die wirtschaftliche Eingeschränktheit und Isolation beenden kann. Das Land, welches vor allem durch die Abgeschiedenheit mit finanzieller wirtschaftlicher Isolation konfrontiert war, suchte ebenso nach Auswegen, um die Wirtschaft anzukurbeln und liquide Mittel in das Land zu holen. Die Lösung war ebenfalls eine eigene Internetwährung. Der SOV, Sovereign, wurde auch hier neben dem US-Dollar eingeführt, trotz vieler Widerstände. So warnte beispielsweise der IWF vor der Einführung und der damit einhergehenden Risiken. Dennoch wird die Internetwährung zunächst zu Testzwecken eingesetzt, um ihr volles Potenzial ermessen zu können. Vor allem bei Überweisungen zwischen den kleinen Inseln soll die Internetwährung kostengünstigere Transaktionen ermöglichen. Bisher sind Überweisungen mit USD möglich, wenngleich für die Inselbewohner hohe Gebühren dafür anfallen.

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Kryptowährungen helfen bei Kostenersparnis

Die Internetwährungen sollen vor allem für eine höhere Effizienz und Kostenersparnis sorgen. Damit machen sich auch die Inselstaaten die Vorzüge der Blockchain-Technologie zunutze und versuchen neue Wege bei Wirtschaft, Tourismus und eigener Finanzpolitik zu gehen. Da viele der Inseln noch immer abhängig von ehemaligen Kolonialmächten (wie beispielsweise die Niederlande oder die USA) sind, versuchen sie sich, mit ihren eigenen Währungen weiter zu etablieren und ein Stück weit unabhängiger zu werden.

Trend: Unternehmen kreieren eigene Internetwährungen

Bitcoin, Litecoin und Co. sind längst einer breiten Masse als etablierte Internetwährungen bekannt. Heutzutage ist es deutlich einfacher, eigene Internetwährungen zu kreieren als beispielsweise noch vor wenigen Jahren. Deshalb geht der neue Trend dazu, dass Unternehmen oder Länder versuchen, ihre eigenen Internetwährungen ins Leben zu rufen. Nicht nur die Karibik-Staaten sind dafür ein gutes Beispiel, sondern auch eine der größten Banken: JPMorgan Chase.

Eigene Coins für Bank

Im Februar 2019 wurde bekannt, dass JPMorgan Chase keine eigene Internetwährung einführt. Die Kryptowährung hat einen festen Wert, der für einen US-Dollar rückzahlbar ist. Es wird nicht frei wie Bitcoin und viele andere Kryptowährungen gehandelt. Warum gibt es überhaupt eine eigene Internetwährung? JPMorgan ist überzeugt, dass JPM Coin dazu beitragen kann, die Kosten und Risiken seiner Kunden zu senken, indem es sofort Geldtransfers durchführt und den Kapitaleinsatz reduziert, den sie benötigen. JPMorgan bewegt täglich Billionen USD im Namen seiner Kunden global. Zunächst soll die Internetwährung vor allem für institutionelle Kunden, aber nicht für private Einzelpersonen verwendet werden. Behauptet sich die Internetwährung allerdings, können auch mittelfristig private Kunden von der neuen Effizienz und den geringeren

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Kosten partizipieren. Der größte Unterschied zu Bitcoin: Der Coin der Bank ist nicht frei handelbar, sondern dient lediglich der verbesserten Zahlungsabwicklung.

Regierungen haben keinen Zugriff auf Coins

Kryptowährungen werden nicht von Regierungen ausgegeben. Ihre Blockchain-Technologie überträgt Zahlungen schnell und einfach mit einer klaren Aufzeichnung der Transaktionen. Gerade das macht Internetwährungen für die Nutzer und vor allem für das Bankenwesen so interessant. Viele Kritiker hingegen sehen genau hierin bei den Internetwährungen das Problem, denn eine staatliche Kontrolle gibt es nicht. Das wiederum sorgt auf der anderen Seite dafür, dass auch keine Manipulationen auf der Blockchain stattfinden können, wie sie beispielsweise immer wieder durch Veruntreuung bei Banken medial in Erscheinung trat. Künftig wollen noch mehr Kreditinstitute und Unternehmen die Blockchain-Technologie nutzen, um interne Prozesse effizienter und damit kostengünstiger zu gestalten.

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Ziehen Google und Co. bald nach?

Viele Experten fragen sich, wann endlich Google und andere größere Unternehmen ihrer eigenen Internetwährungen auf den Markt bringen und ob dies je geschehen wird. Bislang gibt es solche Pläne noch nicht, aber auch die großen Tech-Riesen müssen dem Konkurrenzdruck standhalten und wettbewerbsfähig bleiben. Deshalb ist gut möglich, dass auch sie über kurz oder lang ihre eigenen Internetwährungen unter Einbeziehung der Blockchain-Technologie ins Leben rufen, um die Transaktionen effizienter zu gestalten. Dabei könnten sie nach einem ähnlichen Modell wie JPMorgan vorgehen und die Internetwährungen nicht frei für den Handel zur Verfügung stellen, sondern lediglich als effizientere Abwicklung der Kosten wählen.

Potenzial von Internetwährungen

Die Internetwährungen an sich haben für die User viel Potenzial, nicht nur für das Investment oder bei dem Einsatz im täglichen Zahlungsverkehr. Immer mehr Händler akzeptieren beispielsweise Bitcoin als Zahlungsmittel. Dennoch steht diese Entwicklung vor allem in Deutschland und Europa noch immer in den Kinderschuhen. Steigt das Vertrauen in die Kryptowährung, kann sich Bitcoin weiterhin als Zahlungsmittel etablieren; ob allerdings eine echte Konkurrenz zu Fiat-Währung besteht, bleibt weiterhin fraglich.

Blockchain-Technologie als Zukunftstrend

Die Blockchain-Technologie ist für viele User noch immer nur im Zusammenhang mit Bitcoin oder anderen Internetwährungen bekannt. Allerdings planen immer mehr Unternehmen und Institutionen die innovative Technologie in die Prozessverarbeitung mit ein. Vor allem durch die erhöhte Sicherheit bei der Blockchain-Nutzung kann sie der Trend für verschiedene Branchen sein. Grund dafür ist die Technik an sich, denn mit der Blockchain wird die Offenheit des Internets als Grundlage für den Schutz von Informationen und Vermögenswerten genutzt.

Sicherheit bei Blockchain als Vorteil

Durch die Verwendung einer verteilten Datenbankstruktur schafft die Blockchain Vertrauen zwischen den Geschäftspartnern, wobei sie den Zugriff auf Informationen einschränkt und den gesamten Zugriff auf diese Informationen verfolgt. Basierend auf ihrer verteilten Struktur bietet die Blockchain ein Maß an Sicherheit, das in herkömmlichen zentralisierten IT-Konfigurationen nicht zu finden ist. Durch die Verteilung und Replikation von Informationen über die gesamte Kette und eine unbegrenzte Anzahl physischer Server eliminiert die Blockchain den einzigen Einstiegspunkt, an dem Hacker versuchen, Zugang für ihre Angriffe zu erhalten.

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Blockchain-Nutzung als Serviceleistung

Vor allem Cloud-Provider sehen in der Blockchain-Technologie großes Potenzial. Sie können die Technologie dazu nutzen, um noch bessere Serviceangebote zur Verfügung zu stellen. Während die BaaS-Angebote von Anbietern wie IBM, Microsoft, AWS und Google noch in den Kinderschuhen stecken, bieten sie potenziellen Blockchain-Anwendern einen leichter zugänglichen Weg, blockchainbasierte Anwendungen in ihren Betrieb zu integrieren. Die Vorzüge liegen auf der Hand: vereinfachte Bedienung, einfache Programmierung sowie Interoperabilität mit anderen Plattformen als Serviceangebot.

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Logistik und Medizin haben Blockchain für sich entdeckt

Vor allem die Logistik- und Medizinbranche hat die Vorzüge der Blockchain für sich entdeckt. Damit ist es beispielsweise möglich, Lieferketten genau ohne Manipulationsmöglichkeiten zu verfolgen. Auch in der Medizin hat sich die Blockchain-Technologie bewährt und wird in immer mehr Bereichen eingesetzt. Die effizientere Aufzeichnung von Patientendaten und der zentrale, dennoch geschützte Zugriff sind nur einige Vorzüge. Künftig könnten die Patienten selbst darüber entscheiden, wem sie die medizinischen Informationen zugänglich machen und können sämtliche Informationen (angefangen vom Untersuchungsbericht bis hin zu den Röntgenaufnahmen oder Therapieplänen) ganz einfach online zugänglich machen.

Tipp: eToro stellt interessante Internetwährungen zur Verfügung

Die wichtigsten Internetwährungen, zu denen Bitcoin, Litecoin oder Ethereum zählen, werden vor allem von Anlegern als Alternative zu den konventionellen Finanzinstrumenten genutzt. In Zeiten der niedrigen Zinsen haben sich beispielsweise CFDs auf Internetwährungen aufgrund der Gewinnmöglichkeiten bewährt. eToro bietet auf seiner Social Trading Plattform Zugang zu den wichtigsten Internetwährungen. Der Handel kann mit der Unterstützung der Community vollzogen werden, was deutlich mehr Chancen für die Anleger bedeutet. Wer die Schwarmintelligenz nutzen möchte, registriert sich einfach mit einem Trading-Konto und kann sogar komfortabel über das Smartphone oder Tablet in die verschiedenen CFDs auf Internetwährungen, Devisen, Rohstoffe und in Top-Aktien investieren.

Trading-Wissen teilen und damit Geld verdienen

Für alle, die sich mit dem Investment Internetwährungen richtig gut auskennen, steht ein besonderer Service zur Verfügung: Popular Investor werden und damit Geld verdienen. Dabei helfen die erfahrenen Trader anderen Anlegern, indem sie ihr Wissen weitergeben und ihr Portfolio zum Kopieren oder als Inspiration für eigene Trading-Ideen zur Verfügung stellen. Sind die Anleger damit erfolgreich, gibt es für die Popular Investors eine Beteiligung.

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