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ING-DiBa ETF Sparplan Erfahrungen 2018: geringe Kosten & gute Risikostreuung

ING-DiBa ETF Sparplan Erfahrungen

Bei der ING (ehemals ING-DiBa) ist es schon seit einigen Jahren möglich, ETF-Sparpläne abzuschließen. Dabei bieten die Finanzinstrumente generell den Vorteil geringer Handelskosten und hoher Risikostreuung. Schließlich kann der Trader mit einem Investment in einen solchen Indexfonds gleich eine ganze Reihe von Einzelwerten in sein Portfolio aufnehmen, um so besser vor spezifischen Branchen- und Unternehmenskrisen geschützt zu sein. Doch wie groß ist das Produktangebot der ING-DiBa in diesem Bereich? Und wie teuer sind die Sparpläne? Wir haben die Antworten.

Inhaltsverzeichnis
    Weiter zur ING: www.ing-diba.de

    Über die ING-DiBa

    Mit mehr als 8 Millionen Kunden ist die ING-DiBa nicht nur die größte Direktbank, sondern eines der größten Kreditinstitute in Deutschland überhaupt. Dabei bietet das Unternehmen von der Kreditaufnahme über das Girokonto bis hin zum Depot und der Altersvorsorge alle Bankdienstleistungen an. Wer Kunde bei der ING-DiBa ist, kann somit seine komplette Finanzverwaltung zentral bei einem Anbieter abwickeln.

    Als Online-Bank schafft es das Unternehmen dabei, deutlich günstiger zu sein als klassische Kreditinstitute, die ein teures Filialnetz unterhalten müssen. Gerade passive ETF-Sparer können hiervon profitieren, benötigen sie doch ohnehin kaum aktive Anlageberatung.

    Was nützt mir ein ETF-Sparplan?

    Bevor detailliert auf das Angebot der ING-DiBa eingegangen wird, sollen die generellen Vorteile von ETF-Sparplänen näher vorgestellt werden.

    Auf Basis dieser Eigenschaften können Trader dann entscheiden, ob sich der Abschluss eines solchen Kontrakts für sie persönlich überhaupt lohnt.

    Die drei größten Vorteile der Pläne sind:

    1. Vermögensaufbau: Wer monatlich auch nur einen kleinen Betrag zur Seite legt, baut auf lange Sicht ein hohes Vermögen auf. Spart der Anleger beispielsweise 100 Euro pro Monat, ergibt sich auch ohne Verzinsung und Rendite schon nach fünf Jahren ein Betrag von ganzen 6.000 Euro. Nutzt der Anleger dann noch einen ETF-Sparplan, kommen attraktive Renditen in Form von Dividenden, Zinserträgen und/oder Wertzuwächsen hinzu.
    2. Risikostreuung: Insbesondere auf lange Sicht gesehen entwickeln sich die Kurse von Indexfonds sehr stabil und sind kaum anfällig für Schwankungen. Selbst wenn einzelne Unternehmen, die im Fonds gelistet sind, Verluste erwirtschaften, kann das durch die anderen Wertpapiere wieder ausgeglichen werden.
    3. Auswahl: Der Markt für Indexfonds ist schon und 4 Billionen US-Dollar groß und wächst weiter. Für Trader ergibt sich eine breite Auswahl unterschiedlichster ETFs, die mal sehr aggressive Strategien verfolgen, teilweise recht sichere Indizes wie den DAX abbilden und in einigen Fällen sogar ausschließlich auf Staatsanleihen setzen. So kann jeder Investor genau den ETF-Sparplan abschließen, der perfekt zu seinen persönlichen Anforderungen passt.

    Fazit: Wer langfristig Vermögen aufbauen möchte, macht mit ETF-Sparplänen in der Regel alles richtig. Schließlich sind die Fonds renditestark und gleichzeitig kostengünstig, weisen aber insbesondere auf lange Sicht nur ein geringes Verlustrisiko auf. Schließlich sind ETF-Portfolios stark diversifiziert, einzelne Branchen- und Unternehmenskrisen wirken sich kaum negativ auf das Vermögen des Anlegers aus.

    Die ING DiBa Website hält alle wichtigen Informationen für Anleger bereit

    Die ING DiBa Website hält alle wichtigen Informationen für Anleger bereit

    Sparplan oder Einmalinvestition bei der ING-DiBa

    Anders als einige Konkurrenten hat die ING-DiBa tatsächlich „richtige“ Sparpläne im Angebot, die vollautomatisiert funktionieren:

    1. Der Anleger entscheidet sich dazu, einen bestimmten Sparplan bei der ING-DiBa abzuschließen.
    2. Er wählt den Indexfonds und seine monatliche Rate, bestätigt daraufhin den Auftrag.
    3. Jeden Monat bucht die ING-DiBa die Sparrate automatisch vom Konto ab, ein weiteres Zutun des Anlegers ist nicht erforderlich.

    Dabei versucht das Kreditinstitut, Kunden ein hohes Maß an Flexibilität zu bereiten. So lassen sich Sparpläne generell schon ab einem monatlichen Sparbetrag von nur 50 Euro abschließen, so dass auch Personen mit geringem Einkommen die Pläne nutzen können. Wer mehr Kapital zur Verfügung hat, ist nach oben hin nicht eingeschränkt. Auch der Abschluss verschiedener Sparpläne ist möglich.

    Flexibilität ist auch dann gegeben, wenn sich die finanzielle Situation des Investors ändern sollte. So kann er Änderungen an den ETF-Sparplänen jederzeit vornehmen. Verkäufe oder zusätzliche Investitionen bzw. Steigerungen der Sparrate sind binnen zwei Minuten durchgeführt. Auch die komplette Kündigung und Auflösung des Kapitals ist ohne weitere Kündigungsfrist möglich. Bedacht werden muss dabei aber, dass Investitionen in ETFs grundsätzlich auf eine lange Zeitspanne hin abzielen.

    Zusätzlich zu den sparplanfähigen Indexfonds hat die ING-DiBa noch eine ganze Reihe von ETFs im Angebot, in die einmalig investiert werden kann. Weil es hier ebenfalls keine Mindestinvestitionssumme gibt, kann so auch manuell gespart werden. Der Vorteil: Anleger können flexibler auf die eigene Finanzsituation eingehen und beispielsweise Prämien des Arbeitgebers direkt in einer Rate in den Fonds fließen lassen.

    Fazit: Wer ein Depot bei der ING-DiBa eröffnet, hat anschließend Zugriff auf ETF-Sparpläne, die vollautomatisiert verwaltet werden. Jeden Monat bucht die Bank automatisch einen Betrag von mindestens 50 Euro vom Konto ab, der direkt in den jeweiligen Indexfonds investiert wird. Änderungen oder Kündigungen sind jederzeit ohne Zusatzkoste oder die Einhaltung von Fristen möglich.

    Vergleichsweise hohe Kosten für Sparpläne

    Weniger positiv fallen im ING-DiBa ETF-Test die Kosten auf, die Anleger beim Kauf von ETF-Sparplänen bezahlen müssen. Zwar ist das ING DiBa Depot schon lange kostenfrei, was gegenüber herkömmlichen Banken einige hundert Euro pro Jahr sparen kann.

    Doch bei jeder Sparrate, die vom Konto abgebucht wird, behält die ING-DiBa 1,75 Prozent an Provision ein. Ein Beispiel:

    • Der Trader möchte jeden Monat 100 Euro sparen.
    • Statt 100 Euro in die Indexfonds zu investieren, kommen aber „nur“ 98,25 Euro an, weil die ING-DiBa 1,75 Euro als Provision einbehält.
    • Auf ein ganzes Jahr gesehen summieren sich die Gebühren so auf einen Betrag von 20,50 Euro.

    Die Kosten beeinflussen auch den Zinseszinseffekt, der bei ETFs entsteht, weil Anleger an Dividenden bzw. Zinserträgen von Anleihen beteiligt werden. Über einen langen Zeitraum gesehen sinkt die Rendite damit bei der ING-DiBa um ein gutes Stück – im Vergleich zu anderen Brokern, die teilweise kostenfreie ETFs im Angebot haben.

    Aber: Mit 1,75 Prozent fallen die Kosten noch immer deutlich moderater aus als bei herkömmlichen Banken. Und Anleger können die Pauschale auch ganz einfach umgehen, indem sie selbst einen „manuellen“ Sparplan einrichten:

    1. Die ING-DiBa hat rund 1.000 ETFs im Angebot, die von Orderkosten befreit sind. Diese Aktion gilt ab einer Investition von mindestens 500 Euro.
    2. Der Trader könnte also beispielsweise fünf Monate lang jeden Monat 100 Euro auf seinem privaten Girokonto ansparen und diesen Betrag dann auf sein Depot überweisen.
    3. Jetzt führt er einen manuellen Ankauf der Indexfonds durch und zahlt hierfür keinen einzigen Cent.

    Zwar ist dieses Vorgehen etwas umständlicher, dafür spart sich der Trader jedwede Ordergebühren. Zudem kann er nach jedem Sparintervall in einen neuen Indexfonds investieren, um sein Portfolio deutlich stärker zu diversifizieren und somit robuster gegenüber Krisen zu machen.

    Hinweis: Vollkommen unabhängig vom Broker sind die Handelskosten, die der Trader an den Emittenten der ETFs bezahlen muss. Anders als bei klassischen Investmentfonds betragen diese laufenden Kosten meist nur rund 0,05 bis 0,5 Prozent.

    Fazit: Die ING-DiBa ist eine der wenigen Direktbanken, die für alle ETF-Sparpläne eine Gebühr erhebt und keine kostenfreien Pläne im Angebot hat. Allerdings können Trader die Gebühr von 1,75 Prozent umgehen, indem sie manuell Kapital ansparen und dann auf ihr Depot überweisen. Werden mehr als 500 Euro in einen von rund 1.000 ETFs investiert, verzichtet die ING-DiBa nämlich auf jedwede Ordergebühr. Weil auch das Depot an sich kostenfrei ist, sparen Anleger so, ohne einen einzigen Cent an Gebühr zahlen zu müssen.

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    60 sparplanfähige ETFs im Angebot

    Entscheidet sich der Trader zum Abschluss eines automatischen ETF-Sparplans, kann er bei der ING-DiBa auf rund 60 verschiedene Indexfonds zurückgreifen.

    Laut Angaben der Bank selbst zählen dabei die folgenden drei Pläne zu den Favoriten:

    1. DAX: Der DAX-ETF von iShares ist einer der größten, der den deutschen Aktienindex abbildet. Dabei investiert iShares das Kapital auch wirklich physisch und die Aktien und verspricht Anlegern nicht nur, ähnliche Renditen wie der DAX zu erwirtschaften.
    2. MDAX: Auch den MDAX hat iShares bereits als ETF emittiert. Im Vergleich zum DAX finden sich hier Unternehmen wieder, die meist deutlich stärker wachsen. Dafür kommt es auch immer wieder zu größeren Kurseinbrüchen, weil einige Konzerne der hohen Erwartungshaltung der Anleger nicht gerecht werden können.
    3. MSCI World: Der ETF-Index überhaupt ist der sogenannte MSCI World. Er besteht aus deutlich mehr als 1.500 Einzelwerten, zu denen die größten Konzerne überhaupt gehören. Insgesamt 24 Industrienationen nimmt der Anleger so mit einer einzigen Investition direkt in sein Portfolio auf.

    Hinzu kommen weitere Indexfonds, die beispielsweise die Entwicklung der Emerging Markets darstellen. Verzichten müssen ETF-Sparer nur auf spezielle Indexfonds, die etwa in Rohstoffe oder Immobilien investieren. Aber: Auch hier gilt, dass Anleger statt des automatisierten Sparplans einfach zur manuellen Variante greifen können. Hier hat die ING-DiBa neben den angesprochenen 1.000 kostenfreien Fonds noch tausende weitere Indexfonds im Angebot.

    Fazit: Schließt der Anleger bei der ING-DiBa einen ETF-Sparplan ab, kann er rund 60 verschiedene Indizes als Basiswert nutzen. Dazu gehören mit dem DAX, dem MSCI World und dem MDAX die zumindest bei deutschen Investoren beliebtesten Indizes. Aber auch die Emerging Markets können so ins Portfolio aufgenommen werden, es lassen sich also diversifizierte Handelsstrategien erstellen.

    Gebührenfrei ETFs kaufen - bei ING DiBa

    Gebührenfrei ETFs kaufen – bei ING DiBa

    Handelsplattform überzeugt im ING-DiBa ETF Sparplan Test

    Wer in ETFs investiert, zielt grundsätzlich darauf ab, langfristig ein möglichst hohes Vermögen aufzubauen. Insofern kommt der Handelsplattform des Brokers ein untergeordneter Stellenwert zu. Wichtig ist vor allem, dass sich An- und Verkäufe bzw. Änderungen an den Sparplänen schnell abwickeln lassen. Auch eine optisch ansprechende Aufbereitung der Kursdaten sowie eine zuverlässige Suchfunktion sind hilfreich.

    Genau diese Qualitätskriterien kann die ING-DiBa erfüllen, obwohl das Depot an sich absolut kostenfrei ist. Anleger haben Zugriff auf umfangreiche Kursdaten von ETFs, die optisch sehr übersichtlich aufbereitet werden. Auf einen Blick lassen sich so beispielsweise mehrere Indexfonds miteinander vergleichen.

    Auch die eigentlichen Transaktionen sind binnen Sekunden abgewickelt. Über große Buttons und Eingabefelder können Anleger genau den Betrag in die Fonds investieren, der gerade zur freien Verfügung steht. Ein Abändern oder Kündigen der Sparpläne ist ebenfalls mit nur einem einzigen Mausklick vollzogen.

    Fazit: Die Handelsplattform der ING-DiBa bietet ETF-Sparern praktisch alle Funktionen, die sie benötigen. Mit wenigen Klicks lassen sich alle Kursdaten abrufen und anschließend Sparpläne erstellen. Auch wenn die Pläne später gekündigt oder abgeändert werden müssen, kommt es zu keinen Verzögerungen oder Problemen.

    In 5 Schritten zum ETF-Sparplan bei der ING-DiBa

    Wer die Vorteile der ING-DiBa nutzen möchte, muss natürlich ein Depot bei der Bank eröffnen. Dabei setzt das Unternehmen spätestens seit 2016 voll auf das einfache wie unkomplizierte VideoIdent-Verfahren:

    1. Anleger sollten einen Brokervergleich durchführen, um beurteilen zu können, ob die ING-DiBa wirklich der perfekte Partner für den ETF-Sparplan ist.
    2. Im zweiten Schritt wird die Website des Unternehmens aufgerufen, wo sich ein Anmeldeformular befindet. Dieses muss vollständig und vor allem wahrheitsgemäß ausgefüllt und dann online an den Broker übermittelt werden.
    3. Trader müssen ihre Identität bestätigen, um wirklich aktiv mit dem Sparen beginnen zu können. Dabei haben Anleger die Wahl zwischen dem klassischen PostIdent- und dem deutlich einfacheren VideoIdent-Verfahren. Binnen weniger Minuten ist der Prozess zumindest bei Nutzung der Web-Variante (Video) abgeschlossen.
    4. Nach einigen, wenigen Tagen sollten Trader ihre Depoteröffnungsunterlagen von der ING-DiBa zugeschickt bekommen. Hierin enthalten ist sowohl ein Login als auch ein Passwort, mit dem sich der Anleger anschließend bequem online einloggen kann.
    5. Jetzt ist es bereits möglich, den ersten ING-DiBa ETF-Sparplan abzuschließen.

    Fazit: Die Kontoeröffnung bei der ING-DiBa ist binnen weniger Minuten abgeschlossen und kann vollständig im Web ablaufen. Trader müssen lediglich ein Anmeldeformular ausfüllen, die Legitimierung durchführen und dann auf das Eintreffen der Depotunterlagen warten.

    Weiter zur ING: www.ing-diba.de

    Fazit: Manuelle und automatisierte Sparpläne bei der ING-DiBa

    Das Fazit zum Test des ETF-Angebots der ING-DiBa fällt gemischt aus. Überzeugen kann die Bank insbesondere mit der aufgeräumten Handelsplattform und der Möglichkeit, wirkliche automatische Sparpläne abzuschließen. Ab 50 Euro können Trader einen von insgesamt 60 Indizes in ihr Portfolio aufnehmen, um langfristig ein hohes Vermögen aufzubauen. Allerdings fallen die Handelskosten mit 1,75 Prozent der Sparraten relativ hoch aus, hier sind Konkurrenten günstiger. Umgehen können Trader diese Pauschale, indem sie ganz einfach manuell sparen. Sobald sich auf dem Girokonto mindestens 500 Euro angesammelt haben, investieren Anleger den Betrag in einen von 1.000 kostenfreien ETFs. Zwar ist der Aufwand so etwas größer, dafür haben Trader aber auch die Möglichkeit, ein diversifiziertes ETF-Portfolio aufzubauen.


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