Weiter hohes Handelsvolumen bei ETFs » 2020 über ETFs informieren

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 10.04.2020


Weiter hohes Handelsvolumen bei ETFs

Auch wenn gerade an den Aktienmärkten insbesondere aufgrund eines weiterhin drohenden Brexits ohne Abkommen zwischen Großbritannien und der EU derzeit viel Unsicherheit herrscht, sind ETFs bei Anlegern weiter beliebt. Auch britische Aktien und Staatsanleihen werden weiterhin gerne an der Börse gehandelt. Für Anleger sind dennoch insbesondere Aktien aus Schwellenländern und den USA sowie ETFs auf diese interessant. Zudem präsentiert sich der DAX derzeit als sehr stabil und liegt bei über 11.900 Punkten. Dies führt auch dazu, dass ETFs bei Anlegern weiterhin beliebt sind. Die Deutsche Börse informierte kürzlich über das Handelsvolumen einzelner ETFs.

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ETFs auf amerikanische Aktien interessant

Für Anleger sind weiterhin ETFs auf amerikanische Aktien interessant, wie aus einer Mitteilung der Deutschen Börse hervorgeht. Die amerikanischen Börsen wurden zuletzt insbesondere durch optimistische Nachrichten hinsichtlich der Verhandlungen zwischen China und den USA, die zu einer Lösung im Handelsstreit führen sollen, gestärkt.

ETFs bei Anlegern weiter beliebt

Aussagen des US-Finanzministers Steven Mnuchin, der die Gespräche als „konstruktiv“ bezeichnete, sowie ein Bericht der „Finacial Times“, dass man sich in den wesentlichen Punkten geeinigt hätte, nähren die Hoffnung auf ein baldiges Ende des Konflikts zwischen den USA und China. Dies ließ vor einigen Tagen die US-Aktienindizes ansteigen, obwohl Konjunkturdaten in den USA weiterhin eher schwach ausfallen.

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Konjunktur in den USA schwächt sich ab

Zahlen zu Auftragseingängen oder dem Konsumverhalten der Amerikaner deuten derzeit auf ein Abschwächen der Konjunktur in den USA hin. Auch die Fed hat bereits reagiert und verkündet, in diesem Jahr von weiteren Zinserhöhungen abzusehen. Dennoch sind US-Aktien und ETFs auf amerikanische Aktien weiter für Anleger interessant, auch wenn mit einem Investment ein gewisses Risiko verbunden ist. Der Dow Jones hat sich insgesamt von seinen Verlusten im Dezember sehr gut erholt und seither über 20 Prozent hinzugewonnen.

Weiterhin ETFs auf britische Indizes oft gehandelt

DAX-ETFs werden derzeit etwas weniger gehandelt. Hingegen sind ETFs auf den britischen Index FTSE (Financial Times Stock Exchange) trotz der Unsicherheiten rund um den Brexit weiter gefragt. Der FTSE 100 ist der wichtigste britische Aktienindex und bildet Aktien der 100 größten und umsatzstärksten britischen Unternehmen ab, die an der London Stock Exchange gelistet sind. Als Leitindex bildet der FTSE den britischen Aktienmarkt umfassend ab.

ETFs auf den britischen Index FTSE (Financial Times Stock Exchange)

Entwicklungen rund um Brexit verfolgen

ETFs auf britische Aktien sind daher überraschenderweise trotz der angespannten Situation rund um den Brexit weiter eine Option für Anleger. Derzeit versucht man in Großbritannien, eine Lösung zu finden, um einen Brexit ohne Abkommen zu verhindern. Abstimmungen über Alternativvorschläge wie ein zweites Referendum oder ein Verbleib in der Zollunion fanden im Unterhaus bislang ebenso keine Mehrheit wie das Austrittsabkommen von Theresa May, über das bereits mehrfach erfolglos abgestimmt wurde.

Am 12. April läuft eine Frist der EU aus. Unter Umständen bittet Theresa May nochmals um eine Verlängerung bis Mai. Derzeit scheint jedoch ein EU-Austritt ohne Abkommen weiterhin möglich. Die Unsicherheiten rund um den Brexit halten damit weiter an. Anleger sollten – insbesondere, wenn sie mit britischen Aktien oder ETFs auf den FTSE handeln – die aktuellen Entwicklungen rund um den Brexit verfolgen, da dieser durchaus Gefahren für Anleger mit sich bringen kann. Informationen einzuholen, ist hier somit ein Teil des Risikomanagements für Anleger.

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ETFs auf Schwellenländer-Aktien

Für Anleger sind aber auch ETFs auf asiatische Indizes durchaus interessant. So ging es für den MSCI Japan seit Dezember um 13 Prozent nach oben. Darüber hinaus bleiben auch Emerging Markets weiter attraktiv für viele ETF-Anleger. Sie handeln laut der Deutschen Börse weiterhin sehr aktiv Emerging Markets-ETFs wie den iShares MSCI Emerging Markets, der seit Jahresbeginn 14 Prozent hinzugewinnen konnte. In den letzten drei Jahren gewann dieser ETF im Schnitt 11,4 Prozent dazu. Einige Anbieter wie die Commerzbank vermelden allerdings Abflüsse aus Schwellenländer-ETFs.

Emerging Markets weiter attraktiv

Schwellenländer-ETFs bieten Investoren einen großen Vorteil, da sie auf diesem Weg recht einfach über ein bekanntes Finanzinstrument in Werte aus aufstrebenden Staaten investieren können. ETF-Anbieter haben hier unterschiedliche ETFs im Angebot, die auf verschiedenen Indizes wie dem MSCI World basierten. Einige Schwellenländer-ETFs versprechen attraktive Renditen.

Anleihen-ETFs oft gehandelt

Auch spezielle ETFs wie Immobilien-ETFs werden von Anlegern immer wieder gekauft und verkauft. Bei ETF-Käufern sind zudem Anleihen-Indizes beliebt. Hier sind nicht nur ETFs auf amerikanische Staatsanleihen mit Laufzeiten von einem, drei oder zehn Jahren attraktiv, sondern auch weiterhin britische Staatsanleihen sowie Unternehmensanleihen. Dies ist aufgrund der Brexit-Unsicherheiten durchaus eine Überraschung.

hohe Handelsvolumen bei ETFs

Viele Anleihen-ETFs setzen auf eine Diversifizierung, sodass sich sowohl konservativere als auch riskantere Anleihen im Fonds befinden. Anleihen sind in der Regel weniger volatil als Aktien und gelten daher als weniger risikoreich. Anleihen sind somit eine sehr stabile Anlageklasse. Darüber hinaus sind Anleihen Schuldverschreibungen. Auf diesem Weg erhalten Anleger keinen Anteil an einem Unternehmen. Dies bietet jedoch den Vorteil, dass im Falle einer Insolvenz Anleihen-Halter von Aktionären bedient werden. Anleihen-ETFs werden gerne zur Diversifizierung des Portfolios genutzt.

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ETF-Handel bei Brokern wie TRADE.com

ETFs können bei Brokern wie TRADE.com gehandelt werden. Damit würden wohl auch zukünftige Bitcoin-ETFs bei regulierten Anbietern gehandelt. TRADE.com hat derzeit über 30 ETFs im Anbot. Anleger können bei TRADE.com mit ETFs bekannter Anbieter wie iShares handeln.

TRADE.com bietet zudem dem Handel mit Aktien, Futures oder Anleihen an, die an vielen internationalen Börsen gehandelt werden können. Eine Depotgebühr wird dabei nicht fällig. Der Handel erfolgt über den WebTrader und den MetaTrader 4, dessen Funktionen über ein Demokonto getestet werden können.

Weiter hohes Handelsvolumen bei ETFs

Der Broker richtet sein Angebot an Privatkunden und hat seinen Hauptsitz in Zypern. Der Broker bietet eine transparente sowie einzigartige Gebührenstruktur an. Anleger können bei TRADE.com zu vergleichsweise günstigen Preisen handeln.

Der Broker bietet für einige Börsen kostenlose Realtimekurse an. Zudem sind zahlreiche Handelstools nutzbar. Für den Handel bietet der Broker verschiedene Handelspartner an, die sich an unterschiedliche Tradertypen richten.

Fazit: ETFs auf unterschiedliche Basiswerte oft gehandelt

Die Deutsche Börse verzeichnet weiterhin hohe Handelsvolumen bei ETFs. Insbesondere ETFs auf amerikanische Aktien und Aktien und Indizes aus Schwellenländern sind bei Anlegern sehr begehrt. Überraschenderweise werden allerdings auch weiterhin ETFs auf britische Staatsanleihen, Aktien und Indizes wie den britischen Leitindex FTSE oft gehandelt. Bei ETFs auf den DAX stellt die Deutsche Börse allerdings weniger Transaktionen fest.

ETFs auf amerikanische Aktien und Indizes sind wohl auch deshalb sehr beliebt, weil sich die US-Börsen trotz Hinweisen auf ein Abschwächen der Konjunktur von ihrer Schwächephase Ende 2018 sehr gut erholt haben. Jüngst sorgten beispielsweise Spekulationen über eine Einigung im Handelsstreit zwischen den USA und China für Stabilität an den US-Börsen. Hierzulande konnte sich der DAX ebenfalls auf neue Jahreshochs entwickeln.

Allerdings bergen Konjunkturrisiken ebenso wie die Unsicherheiten rund um den Brexit, bei dem ein Austritt ohne Abkommen weiterhin realistisch ist, einige Gefahren. ETFs aus Schwellenländern sowie auf asiatische Indizes konnten in den letzten Monaten und Jahren deutlich hinzugewinnen und sind daher bei Anlegern weiter beliebt. Bei Anleihen-Indizes werden im Übrigen insbesondere ETFs auf britische Staats- und Unternehmensanleihen weiterhin oft gehandelt.

Broker wie TRADE.com bieten eine große Auswahl an ETFs an. Der Anbieter hat mehr als 30 ETFs bekannter Anbieter im Sortiment, die an vielen internationalen Handelsplätzen gehandelt werden können.

Bilderquelle: shutterstock.com