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Hohe Zuflüsse in europäische Anleihen ETFs!

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Die jüngsten Zahlen (für Oktober) zum europäischen ETF-Markt zeigten ein klares Bild. In Anleihen-ETFs gab es netto hohe Zuflüsse, von satten 3,5 Mrd. Euro – im Durchschnitt rund 116 Mio. Euro Netto-Zuflüsse pro Tag. Welche Kategorien von Anleihen ETFs dabei besonders gefragt waren und wie sich die Zuflüsse im Zeitablauf verändert haben – dazu mehr in diesem Beitrag. Zu den Details:

Dabei gilt es zu beachten: Es geht hier um die Netto-Zahlen. Wenn von Netto-Zuflüssen die Rede ist, dann sind das die gesamten Zuflüsse abzüglich der Abflüsse. Also gewissermaßen das, was unter dem Strich – netto eben! – in die entsprechende ETF-Kategorie geflossen ist.

Nun zunächst zum Vergleich auf Monatsbasis. Da gab es im September Netto-Zuflüsse in europäische Anleihen ETFs von unter 1 Mrd. Euro. Im Oktober waren es dann wie gesagt 3,5 Mrd. Euro – ein drastischer Anstieg! Interessanterweise gab es dabei in allen Bereichen der europäischen Anleihen ETFs einen Anstieg. Quelle der Zahlen in diesem Beitrag ist übrigens immer der große ETF-Anbieter Lyxor ETF. Der Reihe nach zu den einzelnen Kategorien der Anleihen ETFs:

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Verteilung der Netto-Zuflüsse bei Anleihen ETFs

Bei ETFs auf europäische Anleihen gab es Netto-Zuflüsse im Oktober von rund 1,2 Mrd. Euro. Laut Lyxor ETF lag dieser Wert in der Nähe des bisherigen 12-Monats-Hochs.

Ebenfalls hohe Netto-Zuflüsse gab es bei ETFs auf Unternehmensanleihen entwickelter Märkte: Insgesamt etwa 1,466 Mrd. Euro flossen in diesen Bereich. Davon wiederum 807 Mio. Euro Netto-Zuflüsse in den „Investmentgrade“-Bereich (= relativ hohes Rating) und 659 Mio. Euro in den Hochzinsbereich (wozu auch Junk Bonds gehören, d.h. relativ niedriges Rating).

Interessant auch die regionale Verteilung: Bei den ETFs auf Unternehmensanleihen entwickelter Märkte konnten rund drei Viertel der Netto-Zuflüsse von ETFs auf Anleihen von US-Unternehmen im Investmentgarde-Bereich erzielt werden.

Eine Trendwende gab es schließlich bei den ETFs auf Anleihen aus den Emerging Markets = Schwellenländern. Da hatte es fünf Monate in Folge Netto-Abflüsse gegeben – und dieser Trend wurde im Oktober gebrochen. Denn im Oktober gab es bei ETFs auf Anleihen der Emerging Markets hohe Netto-Zuflüsse von 388 Mio. Euro. Das war der erste Netto-Zufluss seit April 2015.

Weiterhin viel Liquidität im System!

Meine Bewertung dieser Zahlen: Auch hier zeigt sich – es ist derzeit „viel Geld im System“! Dafür sorgt – natürlich – auch die Politik des leichten Geldes, welche die Europäische Zentralbank (EZB) derzeit weiterhin befolgt. Alleine durch ihre milliardenschweren Käufe von Staatsanleihen mit selbst gedrucktem Geld sorgt sie dafür, dass „frische Milliarden“ in Umlauf gebracht werden. Und dieses Geld will angelegt werden (wenn es denn nicht in die Realwirtschaft investiert wird) – und so fließt es eben auch in Anleihen ETFs.

Dabei zeigt sich, dass offensichtlich auch die Risikobereitschaft der Anleger(innen) wieder etwas gestiegen ist. Zwar sind Anleihen ETFs per se durchaus weniger riskant als Aktien ETFs (zumindest in der Wahrnehmung der meisten Anleger, aber es ist durchaus nicht immer so!), aber innerhalb der Anleihen ETFs zeigt sich, dass eben auch in riskantere Unter-Kategorien netto wieder Geld fließt. Und damit meine ich insbesondere die ETFs auf Anleihen der Emerging Markets.

Klarstellung

Und auch hier gilt: Dies ist meine rein subjektive Einschätzung und keine Aufforderung an Sie, diese Aktien zu handeln. Betrachten Sie meine Zeilen als Gedankenanstoß, nicht mehr und nicht weniger. Es geht um Ihr Geld – verantwortlich dafür sind Sie ganz alleine. Wir recherchieren nach bestem Wissen und Gewissen, übernehmen aber keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.

 

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