Höhere Jahresprognose bei der Deutschen Telekom

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 20.11.2020


Nach einem Umsatzsprung erhöhte die Deutsche Telekom ihre Telekom Jahresprognose. Die Geschäftszahlen für das dritte Quartal fielen aufgrund der Konsolidierung des amerikanischen Mobilfunkanbieters Sprint sehr gut aus und übertrafen die Prognosen von Analysten. Auch die Aktie zeigte sich nach diesen guten Nachrichten stabiler. Viele DAX-Werte sind auch im Angebot von eToro.

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Gute Entwicklung in ersten neun Monaten 2020

Aktiendepot.com Icon AnfängerAufgrund der guten Entwicklung in den ersten neun Monaten des Jahres konnte die Jahresprognose bei der Deutschen Telekom erhöht werden. Für das Gesamtjahr geht das Unternehmen von einem bereinigten operativen Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen nach Leasingkosten (bereinigtes Ebitda AL) von mindestens 35 Milliarden Euro aus. Zuvor waren etwa 34 Milliarden Euro erwartet worden.

Hinter den guten Zahlen stehen die bereits bekannten positiven Quartalsergebnisse des Tochterunternehmens T-Mobile US. Laut Telekom-Chef Tim Höttges hätten gute Ergebnisse auf beiden Seiten des Atlantiks zur aktuellen Prognoseerhöhung beigetragen. Darüber hinaus bestätigt die Telekom, dass in diesem Jahr eine Dividende von 60 Cent pro Aktie ausgezahlt werden soll.

Beim freien Barmittelzufluss wird nun mit sechs Milliarden Euro, zuvor 5,5 Milliarden Euro, gerechnet. Hier zeigt sich der Konzern ebenfalls optimistischer, auch wenn hier im dritten Quartal aufgrund höherer Investitionen und Finanzierungskosten entstand. Die guten Nachrichten hatten zur Folge, dass die Telekom-Aktie um 0,37 Prozent auf 15,04 Euro stieg. Dies war etwa genauso viel wie die gesamte europäische Telekombranche.

Telekom mit guten Geschäftszahlen

Analysten mit optimistischem Blick auf Quartalszahlen

Aktiendepot.com Icon Daumen hochAuch Analysten zeigten sich einhellig davon überzeugt, dass die Ergebnisse im dritten Quartal stark waren. Insbesondere in Deutschland konnte sich die Telekom behaupten. Trotz der Corona-Pandemie habe das Unternehmen den Umsatz bei Serviceerlösen steigern können. Auch bei Breitbandkunden wurde ein Plus deutlich, das über den Erwartungen von Analysten lag.

Im dritten Quartal lag das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda AL) bei 9,7 Milliarden Euro, was eine Verbesserung von 50 Prozent zum Vorjahr bedeutet. Dies war jedoch vor der Übernahme von Sprint. Der Umsatz stieg um 32 Prozent auf 26,4 Milliarden Euro. Damit übertrafen beide Unternehmen die Erwartungen von Analysten. Diese stammten jedoch noch aus der Zeit, vor der Vorlage der guten Zahlen von Sprint. Dort hatten bereits erste Schätzungen positiv überrascht. Rechnet man die Übernahme von Sprint und Wechselkurseffekte heraus, wäre das bereinigte operative Ergebnis um zehn Prozent gestiegen und der Umsatz um zwei Prozent.

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Gewinn sank jedoch

Der Gewinn sank unter anderem aufgrund von höheren Abschreibungen um 40 Prozent unter das Niveau des Vorjahres und betrug 817 Millionen Euro. Hier spielt auch eine Wertminderung bei der IT-Großkundentochter T-Systems eine Rolle. Nach einer Überprüfung wurde bestätigt, dass die Geschäftsaussichten für das klassische IT-Geschäft schlechter sind.

Der Telekom-Umsatz auf dem deutschen Heimatmarkt sank um 1,1 Prozent auf 5,8 Prozent. Dies ist mit schwächeren Geräteumsätzen verbunden. Unter anderem erscheinen neuere Smartphones in Deutschland später als in den Jahren zuvor. Nach Abzug von Kündigungen hat die Telekom aktuell 192.000 neue Mobilfunkkunden. Dazu kommen 97.000 neue Breitbandkunden. Auch für ganz Europa sind ähnliche Zahlen zu verzeichnen. In der Europasparte sanken die Erlöse ebenfalls leicht.

Telekom NEws

Gute Zahlen aus den USA

Aktiendepot.com Icon MustervorlageT-Mobile US konnte zwischen Juli und September fast zwei Millionen neue Vertragskunden gewinnen. Die USA sind für die Telekom mittlerweile der wichtigste Markt. Im dritten Quartal kamen fast zwei Drittel des gesamten Umsatzes sowie des bereinigten Ebitdas des Konzerns aus den USA. Die US-Tochter hatte bereits in der letzten Woche ihre Zahlen vorgelegt. Der Umsatz beim Telekom-Tochterunternehmen stieg auf umgerechnet 16,6 Milliarden Euro und das bereinigte operative Ergebnis auf sechs Milliarden Euro.

Anfang April kam es endgültig zur Fusion zwischen der US-Tochter T-Mobile US und dem Konkurrenten Sprint. Die erwartete Kostensenkung könnte laut T-Moblie US nun rascher erfolgen. Zudem sagte Telekom-Chef Höttges, dass die Integration von Sprint schneller erfolge, als ursprünglich geplant. Zum einen müsse man weniger als gedacht in weitere Funktürme investiert und könne nicht mehr benötige Mobilfunkstandorte schneller abschalten.

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Synergien schon in diesem Jahr

In diesem Jahr können so Synergie-Effekte im Wert von 1,2 Milliarden Euro entstehen. Mittelfristig will die Telekom die jährlichen Kosten in den USA um über sechs Milliarden Dollar senken. Zudem scheint sich die Corona-Pandemie kaum auf das Tagesgeschäft der Telekom auszuwirken. Mit Blick auf die Corona-Krise will die Telekom jedoch sein Immobilienportfolio überprüfen und gegebenenfalls optimieren, damit keinen Flächen dauerhaft leer stehen.

Allerdings war das Systemgeschäft von T-Systems, ohnehin dass „Sorgenkind“ der Telekom besonders stark von der Krise betroffen. Die Neuausrichtung von T-Systems braucht laut Höttges länger als erwartet. T-Systems ist die Großkundensparte der Telekom. Von Juli bis September sanken die Auftragseingänge um fast ein Viertel auf 0,7 Milliarden Euro. Das bereinigte operative Ergebnis lag bei 67 Millionen Euro und damit ebenfalls deutlich unter dem Wert des Vorjahres. Schon 2018 wurden bei T-Systems Tausende Stellen abgebaut.

Telekom mit guten Geschäftszahlen

Aktie reagiert positiv

Aktiendepot.com Icon KündigungDie Aktie der Telekom reagierte positiv auf die guten Nachrichten und setzt damit seine Kursstärke weiter fort. Schon in den letzten drei Handelswochen stieg die Aktie der Telekom von 12,59 Euro auf 15,18 Euro, was ein Plus von fast 21 Prozent war. Auch die ansteigende 21-Tagelinie bei 13,79 Euro verweist auf eine solide Unterstützung.

Im DAX scheint die Telekom-Aktie gerade ein interessanter Wert zu sein. Denkbar ist, dass sich die Aktie bei mehr als 15 Euro etablieren kann. Dann ist auch das Hoch von 15,73 Euro aus dem September wieder in Reichweite und auch das bisherige Jahreshoch von 16,75 Euro könnte wieder erreicht werden.

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Telekom mit Geschäftszahlen

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Telekom Geschäftszahlen

Fazit: Gute Geschäftszahlen der Telekom

Aktiendepot.com Icon FazitDie Deutsche Telekom konnte gute Zahlen für das dritte Quartal vorlegen. Da die Zahlen der ersten neun Monate sehr gut waren, erhöhte das Unternehmen auch seine Jahresprognose. Hintergrund für die guten Nachrichten ist, dass die Integration des in diesem Jahr übernommenen US-Mobilfunkfunkanbieters Sprint sehr gut gelingt und auch aus den USA starke Zahlen übermittelt wurden.

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