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2018 Handelsarten von binären Optionen mit klassischen Optionen nachbilden

Optionen und binäre Optionen mögen sehr ähnlich klingen, sind aber nicht das Gleiche. Es gibt wesentliche Unterschiede beim Handel mit Optionen und binären Optionen, wobei Letzterer sogar mittlerweile verboten wurde. Dennoch ist es möglich, die Handelsarten der binären Optionen nachzubilden und beim Optionshandel zu nutzen. Wie das funktioniert und welche Chancen und Risiken dieses Vorgehen birgt, zeigen wir hier. Vor allem für Anleger mit wenig eigenem Kapital kann der Handel mit Optionen eine Chance sein: Sie können mit relativ wenig Eigenkapital den Handel beginnen.

  • Handel mit binären Optionen untersagt
  • Binären Optionen mit Handelsarten von klassischen Optionen nachbildbar
  • Optionshandel mit geringem Eigenkapital möglich
  • Verlustrisiko bei Optionshandel begrenzt
Inhaltsverzeichnis
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    Unterschiede zwischen binären Optionen und Optionen

    Was sind Optionen? Schauen wir uns zunächst an, was Optionen und binäre Optionen eigentlich ausmacht: Eine Option ist ein Derivat, das beispielsweise an Aktien, Rohstoffe oder Währungen gebunden ist. Dabei handelt es sich nicht selten um eine Art Spekulationsinstrument. Die Investoren haben das Recht, einen zukünftigen Vertrag auszuüben, es ist jedoch keine Pflicht (wie beispielsweise bei den Futures). Auf diese Weise ist das Verlustrisiko begrenzt; zugleich gibt es große Gewinnchancen. Der Vorteil bei Optionen liegt in der Partizipation an fallenden und steigenden Kursen.

    Unterschied zwischen binären Optionen und Optionen

    Was ist der Unterschied zwischen binären Optionen und Optionen? Für den Handel mit binären Optionen gibt es nur zwei Möglichkeiten: entweder/oder. Die Investoren entscheiden sich wahlweise für eine Richtung oder die andere. Für Hedging sind binäre Optionen weniger geeignet, da eine Absicherung meist längere Anlagehorizonte voraussetzt. Unterschiede gibt es zudem bei der Auszahlungsstruktur. Der Preis binärer Optionen und deren Auszahlung wird durch den Broker vorgegeben. Angeboten werden sie als OTC-Derivate durch Market-Maker. Zum Vergleich: Die normalen Optionen werden an der Börse gehandelt, wo auch die Preisbestimmung stattfindet.

    Grundsätzlich besitzen binäre Optionen ähnliche Eigenschaften wie die normalen Optionen. Unterschiede gibt es jedoch bei der Nutzbarkeit und der Preisgestaltung. Außerdem sind die Anlageziele variabel.

    Optionen als CFD handeln - das ist bei Plus500 möglich

    Klassischer Optionshandel bei Plus500

    Binäre Optionen im Daytrading – geht das?

    Optionen können für das Daytrading eingesetzt werden, denn sie sind wahre Alleskönner. Charakteristisch für das Daytrading ist die Chance auf schnelle Gewinne, denn die Positionen werden am selben Tag eröffnet und geschlossen. Generell werden keine Positionen über Nacht gehalten.

    Was ist der Reiz am Daytrading?

    Viele Investoren setzen auf das Daytrading, denn es gibt nahezu unbegrenzte Gewinnmöglichkeiten. Im Fokus steht die schnelle Gewinnmitnahme. Dafür ist aber eine passende Handelsstrategie notwendig. Dann lassen sich innerhalb kürzester Zeit und unter Einsatz einer geringen Kapitalmenge große Gewinne erzielen – aber auch ebenso große Verluste einfahren. Grundsätzlich geht der Handel mit Optionen immer mit einem hohen Verlustrisiko einher.

    Daytrading mit binären Optionen möglich?

    Die binären Optionen haben dank ihrer Einfachheit viele Anhänger. Doch sind sie für den kurzfristigen Handel und schnelle Transaktionen geeignet? Prinzipiell können Anleger auch binäre Optionen wie Optionen handeln: Sie setzen auf fallende oder steigende Kurse; es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder geht die Position ins Aus oder sie gewinnt. Wer binäre Optionen handeln möchte, benötigt dafür aber verschiedene Handelsstrategien. Dazu gehören beispielsweise:

    • Call- und Put-Optionen
    • „Touch“- oder „Range“-Optionen (Straddle-Strategien können nachgebildet werden)

    Binäre Optionen: Handelsarten nachbilden

    Es gibt verschiedene Strategien für die binären Optionen, die mit klassischen Optionen nachgebildet werden können. Schauen wir uns einige dieser Strategie im Detail an:

    Range Trading mit Optionen

    Bei dieser Strategie geht es darum, ob die Option zum Verfallszeitpunkt innerhalb (In-Range) oder außerhalb (Out-Range) eines bestimmten Bereiches ist. Bei den binäre Optionen handelt es sich um den Schlusskurs, nicht aber um den Verlauf des Kurses innerhalb der Laufzeit. Es kommt darauf an, ob die Trader eine Inside- oder Outside-Range-Option eröffnen, denn danach richtet sich das Investitionsrisiko. Grundsätzlich gibt es beim Range-Trading verschiedene Möglichkeiten:

    • „Range Trading“ mit Range-Optionen (gezieltes Tippen darauf, dass der Kurs genau in einem Bereich verweilt)
    • „No Range Trading“

    Aufgrund des schmalen Kursfensters ist das „Range Trading“ mit Range-Optionen deutlich risikoreicher als bei einem breiteren Preisfenster. Diese Risikobereitschaft der Trader wird jedoch mit einer höheren Maximalrendite belohnt.

    Voraussetzung für einen Handelserfolg ist immer eine korrekte Prognose. Dafür ist eine umfangreiche Chartanalyse unerlässlich. Aufgrund der risikoreichen Range-Optionen ist diese Strategie für unerfahrene Anleger weniger geeignet.

    Wann lohnt sich Range Trading?

    Betrachten wir das Range Trading aus analytischer Sicht, sind die Inside-Optionen für Märkte mit einer geringen Volatilität empfehlenswert. Das bedeutet beispielsweise für Krypto-CFDs, dass die Inside-Optionen nicht geeignet sind, da sich der Kursverlauf der digitalen Währungen äußerst volatil zeigt. Outside-Range-Optionen sind hingegen bei Phasen mit sehr hoher Volatilität geeignet. Diese Optionen sind aber deutlich anspruchsvoller und schwieriger zu handeln, sodass unerfahrene Trader sie nicht ohne Risikobegrenzung (beispielsweise durch ein Demokonto) nutzen sollten.

    Trendfolge auch bei Optionen

    Die Trendfolgestrategie eignet sich vor allem für One-Touch-Optionen und ist mit etwas Übung schnell erlernbar. Hierbei geht es darum, dass die Wahrscheinlichkeit des Ausmaßes für eine Trendfortsetzung richtig prognostiziert wird. Für unerfahrene Trader ist es möglich, mit etwas Übung solche Indikatoren für die Trendfortsetzung im Chartleerzeichen zu erkennen und sich mit dem Handel der binären Optionen und Optionen vertraut zu machen. Zur Unterstützung gibt es dafür zahlreiche Analysetools auf den Handelsplattformen, die die Marktbewertung deutlich vereinfachen.

    Den Trend folgen: nicht nur für unerfahrene Trader ein guter Tipp

    Die Trendfolgestrategie ist nicht nur für unerfahrene Anleger eine gute Möglichkeit, um in den Handel mit binären Optionen einzusteigen; sie ist bei ambitionierten Investoren ebenfalls beliebt. Grundsätzlich wird dafür kein hochkomplexes Fachwissen vorausgesetzt, dennoch ist die Strategie nicht ohne Übung umsetzbar. Zunächst muss erkannt werden, wo sich überhaupt ein Trend abzeichnet und wie stark dieser in seiner Fortsetzung ausgeprägt ist. Die Call- und Put-Optionen eignen sich zur Anwendung der Trendfolgestrategie, sodass sie auch beim CFD-Handel und nicht nur bei den binären Optionen anwendbar ist.

    Beim Broker Plus500 sind zahlreiche Optionen handelbar

    Dies sind nur einige der verfügbaren Optionen bei Plus500

    Rechtzeitig aussteigen schützt vor Verlusten

    Prinzipiell eignet die Trendfolgestrategie gut, um einen einfachen Einstieg zu finden. Dennoch sollten Trader wissen, dass ein Trend nicht ewig anhält. Ziel ist es, den rechtzeitigen Ausstieg zu erkennen. Indikatoren dafür sind:

    • Trend in Seitwärtsbewegung
    • Trend schlägt ins Gegenteil um

    Um diese Chartverläufe zu erkennen, helfen Trendlinien und Trendkanäle weiter. Gleiches gilt für Widerstands- und Unterstützungslinien, die Binäre-Optionen-Trader und Optionen-Trader gleichermaßen schätzen.

    Hinweis: Je deutlicher sich ein Trend abzeichnet und je stabiler die Kursentwicklung ist, desto bessere Chancen haben die Investoren. Jeder Trader sollte sich vor der Strategie überlegen, ob er individuell handelt oder dem Markttrend folgt.

    Verluste begrenzen und Gewinne absichern

    Auch bei der Trendfolge ist es sinnvoll, Verluste zu begrenzen und Gewinne abzusichern. Dazu gehören „Take Profit“ und „Stop Loss“. Hier können die Trader ihren Gewinn vorzeitig mitnehmen oder Verluste einschränken bzw. sogar komplett vermeiden. Solche Trading-Extras sind meist kostenlos nutzbar, was sich aber von Broker zu Broker unterscheiden kann. Ein Vergleich der einzelnen Plattformen bietet sich an.

    Gegentrendhandel als Strategie

    Eine weitere Strategie für den Handel mit binären Optionen ist der Gegentrend. Hier handeln die Trader, wie es der Name schon sagt, gegen den Markttrend und setzen auf eine zeitnahe Umkehr. No-Touch-Optionen werden beispielsweise gern genommen, wenn die Anleger sicher sind, dass der Basiswert innerhalb der Laufzeit einen gewissen Kurs nicht erreichen wird. Bei sehr volatilen Märkten ist die Gegentrendstrategie jedoch schwierig anzuwenden, da die maximalen Kursveränderungen nicht einfach zu bewerten sind. Wer chartanalytische Hilfsmittel nutzt, kann die Kursentwicklungen besser prognostizieren.

    Gegen den Trend handeln und Gewinne erzielen

    Viele Anleger sehen den Handel gegen den Trend als Weiterentwicklung der Trendfolgestrategie. Diese Aussage ist so pauschal jedoch nicht zutreffend, denn beiden Strategien erfordern eine umfassende Chartanalyse und sind mit einem Verlustrisiko verbunden. Anleger, die mit No-Touch-Optionen äußerst hohe Renditen erzielen möchten, setzen vor allem auf die Gegentrendstrategie. Die überdurchschnittlichen Erträge gehen aber mit einem erhöhten Risiko einher. Deshalb ist diese Strategie nur etwas für ambitionierte Anleger, die diese Risikobereitschaft mitbringen. Mit etwas Erfahrung und objektiver Bewertung erkennen die Anleger, wann sich die Trendumkehr im Kursverlauf zeigt und wie lange ein gerade bestehender Trend noch andauern wird. Für unerfahrene Anleger ist diese Aussage nur schwer zu treffen. Die Gegentrendstrategie kann beim CFD-Handel erfolgreich sein, wenn der Timeframe nicht zu klein gewählt wird und sich der Gegentrend abzeichnet. Entscheidend ist bei der Anwendung dieser Strategie immer, wann sich die Trendumkehr einstellt. Um genau diesen Punkt zu treffen und beim CFD-Handel zu nutzen, müssen Anleger schon äußerst ambitioniert und vor allem erfahren sein.

    Tipp: Vorübergehende Kursanstiege oder Kursrückgänge sind nicht immer zwangsläufig mit einer Trendumkehr verbunden. Viele (unerfahrene) Anleger verwechseln diese Kurssituation und eröffnen ihre Positionen falsch.

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    Absicherungsstrategie bei Optionen und binären Optionen anwenden

    Die Absicherungsstrategie dient dazu, eine bestehende Position abzusichern. Angewandt wird sie nicht nur beim Handel mit binären Optionen, sondern auch beim CFD-Handel. Dadurch können Verluste reduziert oder sogar komplett ausgeglichen werden. Prinzipiell wissen die Trader beim Handel mit binären Optionen bereits vorher, welche Verluste drohen können, wenn die Position zum Verfallszeitpunkt aus dem Geld endet. Der jeweilige Einsatz ist der maximale Verlust. Jedoch können die Trader diesen Verlust absichern. „Hedging“ ist aber nicht bei allen Brokern erlaubt. Im Broker Vergleich zeigen wir, welche Anbieter die Absicherung zulassen.

    Hedging mit CFDs

    Die Absicherung gehört zu den konservativen Strategien beim CFD-Handel und dient zur Minimierung des Risikos im Depot. Hedging wird vor allem von den konventionellen Anlagetypen genutzt, um das Risiko so gering wie möglich zu halten. Bei volatilen Finanzinstrumenten (beispielsweise Kryptowährungen) kann Hedging sinnvoll sein. Damit wird das Risiko des Depots teilweise oder komplett abgefedert. Dazu werden beispielsweise Short-Positionen genutzt. Damit können Trader auf sinkende Kurse spekulieren. Zur Absicherung kommen sie immer dann zum Einsatz, wenn die Trader innerhalb eines kurzen oder mittelfristigen Zeitraumes Marktkorrekturen erwarten. Als Alternative zum Hedging werden Stop Loss Order gesetzt. Hier gibt es jedoch einen Nachteil: Wird der Stop erreicht, wird die Position aufgelöst.

    Klassischer Optionshandel als CFD - Plus500 bietet es an

    CFD-Broker Plus500: Auch klassische Optionen stehen zur Verfügung

    Warum gibt es binäre Optionen nicht mehr?

    Der Handel mit binären Optionen ist innerhalb der EU ab 2. Juli 2018verboten. Auch der CFD-Handel für weniger erfahrene Privatanleger wird drastisch eingeschränkt. Diese Regelung wurde durch die europäische Finanzaufsicht ESMA bekannt gegeben. Damit ist klar, dass bei europäischen Brokern der Handel mit binären Optionen und der CFD-Handel nur noch eingeschränkt möglich sein wird. Wer noch in binären Optionen investieren möchte, findet dafür Offshore-Anbieter (zum Beispiel in der Karibik). Hier ist allerdings Vorsicht geboten, denn diese sind nicht reguliert.

    Beschränkungen des CFD-Handels

    Die Beschränkung für den CFD-Handel tritt wenig später in Kraft, ab 1. August 2018. Zunächst sind die Änderungen für drei Monate gültig und werden dann noch einmal überprüft. Diese Beschränkungen gelten aber nicht für professionelle Trader, sondern nur für unerfahrene Privatkunden. Dadurch sollen sie vor einem erhöhten Verlustrisiko geschützt werden. Die wichtigsten Änderungen beim CFD-Handel sind:

    • Abschaffung der Nachschusspflicht
    • Reduzierung der Hebel

    Vor allem die Limitierung der Hebel hat weitreichende Auswirkungen. Devisen-CFDs dürfen ab 1. August mit maximal 30:1 bei Hauptwährungen und 20:1 bei exotischen Währungen (sowie Gold und Indizes) gehebelt werden. Bei Rohstoffen und kleineren Indizes beträgt der maximale Hebel 10 Prozent. Wer Aktien-CFDs handeln möchte, hat einen maximalen Hebel von 5:1. Fans der Kryptowährungen können diese CFDs nach der Änderung mit maximal 2:1 hebeln.

    Hinweis: Durch die Abschaffung der Nachschusspflicht können die Trader nicht mehr Geld verlieren, als sie eigentlich eingezahlt hatten. Hinzu kommt die Margin Close Out Rule: Broker müssen das CFD-Tradingkonto ab 50 Prozent Verlustpositionen schließen.

    Fazit: Handelsarten binärer Optionen mit Optionen nachbildbar

    Der Handel mit binären Optionen ist auch für unerfahrene Anleger möglich, aber ab Juli 2018 innerhalb der EU verboten. Dennoch können Anleger in Optionen investieren und mit Handelsarten die binären Optionen abbilden. Dafür gibt es verschiedene Strategien, wie beispielsweise die Trendfolge, die Gegentrendstrategie und das Range Trading. Grundsätzlich ist eine Strategie bei jedem Handel erforderlich, denn sie gibt den Investoren einen Plan vor, wie auf bestimmte Marktsituationen zu reagieren ist. Der Handel sollte nie rein emotional und ohne Plan erfolgen, da sonst unüberlegte Aktionen und damit einhergehend Verluste drohen. Wer sich mit dem CFD-Handel vertraut machen möchte, sollte dafür zunächst ein kostenloses Übungskonto nutzen, wie es nach unseren Erfahrungen von vielen Brokern angeboten wird. Darüber lassen sich mit verschiedenen Handelsarten der Optionen die binären Optionen nachbilden. Probieren Sie es doch einfach aus und machen Sie Ihre eigenen Erfahrungen.

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