Günstige Haftpflichtversicherung: umfassender Schutz zu moderaten Preisen

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 13.06.2020


Im privaten Bereich stellt die Haftpflichtversicherung eine der wichtigsten Assekuranzen dar. Das Gesetz verpflichtet Sie, für durch Sie verursachte Schäden aufzukommen. Geforderten Schadenersatz zahlen Sie, der Schadensverursacher, schlimmstenfalls in unbegrenzter Höhe. Entsteht ein Unfall aus Leichtsinn oder Unvorsichtigkeit, übernimmt die Privathaftpflicht die Kosten. Die Versicherung bewahrt Sie vor Ansprüchen, die im Ernstfall zum finanziellen Ruin führen. Des Weiteren schützt sie die Versicherungsnehmer vor ungerechtfertigten Forderungen. Vorzugsweise suchen Sie nach einer günstigen privaten Haftpflichtversicherung. Geringe Kosten und qualitativ hochwertige Leistungen schließen einander nicht aus. Im Schnitt liegt der Jahresbeitrag für die Privathaftpflicht zwischen 40 und 70 Euro.

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  • Die Haftpflichtversicherung kommt für Personen- und Sachschäden, die Sie verursachen, auf.
  • Familien empfiehlt sich ein Familientarif, der allen Familienmitgliedern Versicherungsschutz gewährt.
  • Versicherungsbeiträge senken Sie, wenn Sie für die Privathaftpflicht eine Selbstbeteiligung wählen.
  • Neben der privaten Haftpflichtversicherung existieren Assekuranzen für andere Lebensbereiche, beispielsweise eine Berufshaftpflichtversicherung.

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Welche Risiken deckt die Privathaftpflicht ab?

Die Leistungen der privaten Haftpflicht passen die Versicherungsnehmer ihren Bedürfnissen an. Suchen Sie eine günstige Haftpflichtversicherung, geht diese unter Umständen mit den reinen Grundleistungen einher. In dem Fall kommt die Assekuranz für durch Sie oder durch Mitversicherte verursachte Schäden auf. Es handelt sich beispielsweise um:

  • Personenschäden,
  • Sachschäden,
  • Vermögensschäden und
  • Mietsachschäden.

Ein Personenschaden entsteht, wenn Sie eine andere Person verletzen oder deren Gesundheit beeinträchtigen. Kommt ein Mensch durch ihre Schuld zu Tode, geht der durch die Angehörigen geforderte Schadenersatz in die Millionen. Aus dem Grund benötigen Sie bei einer guten Privathaftpflicht eine hohe Deckungssumme. Sachschäden bezeichnen Schäden an Gegenständen, beispielsweise an Mobiliar. Tritt ein Schadensfall ein, prüft die Assekuranz, ob und in welcher Höhe gegen Sie Schadenersatzforderungen bestehen. Bei einem berechtigten Anspruch leistet sie finanzielle Wiedergutmachung. Bei unberechtigten oder zu hohen Schadenersatzforderungen vertritt die Versicherung Sie vor Gericht. Sie übernimmt die Prozesskosten. Neben den Grundleistungen beinhalten Haftpflichtversicherungen zusätzlichen Versicherungsschutz. Diesen buchen die Versicherungsnehmer nach Bedarf hinzu.

INFO: Die Privathaftpflicht deckt nicht alle Leistungen ab. Besondere Risiken sichern Sie über weitere Haftpflichtversicherungen ab. Besitzen Sie einen Hund, benötigen Sie eine Tierhalterhaftpflicht- oder Hundehaftpflichtversicherung. Um Schadensfälle im Berufsleben abzusichern, kommt eine Berufshaftpflichtversicherung zum Einsatz.

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Zusätzliche Leistungen zur privaten Haftpflicht

Neben dem Grundpaket enthält die Privathaftpflicht auf Wunsch ein erweitertes Leistungsangebot. Beispielsweise schützt die Assekuranz die Versicherungsnehmer vor Forderungen, die aufgrund von Allmählichkeitsschäden entstehen. Hierbei handelt es sich um Schäden, die sich über einen längeren Zeitraum entwickeln.

Wohnen Sie in einem Mehrfamilienhaus, empfiehlt sich eine integrierte Schlüsselversicherung. Verlieren Sie den Haustürschlüssel, kommt die Privathaftpflicht für die Kosten auf. Anderenfalls zahlen Sie den Ersatz der Schlossanlage aus eigener Tasche. Besitzen Nutzer eine ältere Police, gehört die Forderungsausfalldeckung zu den zusätzlich buchbaren Leistungen. Bei neuen Versicherungstarifen zählt sie zum Standardangebot. Erleiden Sie einen Schaden durch eine nicht versicherte oder schuldunfähige Person, springt Ihre Assekuranz ein. Als Beispiel kommt sie für notwendige Behandlungskosten auf. Bedenken Sie, dass die Privathaftpflicht nicht jeden Schadenersatz übernimmt. Sie bezahlt nicht für Schäden, die:

  • die Kfz-Haftpflichtversicherung abdeckt,
  • Sie durch eigenes Verschulden erleiden,
  • aus Vorsatz verursachen,
  • durch Mitversicherte entstehen,
  • an gemieteten oder geliehenen Gegenständen auftreten.

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Wie finden Sie eine gute und günstige private Haftpflichtversicherung?

Um empfehlenswerte Tarife von der Masse an Haftpflichtversicherungen zu unterscheiden, achten Sie auf folgende Punkte:

  • die Deckungssumme,
  • die Best-Leistungs-Garantie,
  • die Bedingungen beim Forderungsausfall und
  • zusätzliche Klauseln.

Die Versicherungssumme gehört zu den wichtigen Vereinbarungen bei der Privathaftpflicht. Um kostspielige Risiken abzudecken, setzen Sie die Summe hoch an. Vorwiegend bei einem Personenschaden entstehen Kosten von mehreren Tausend Euro. Bedenken Sie, dass die gesetzliche Haftung unbegrenzt ausfällt.

Übersteigen die Forderungen die Deckungssumme, bezahlen Sie den Rest eigenständig. Im Grundpaket beträgt die Deckungssumme im Schnitt zwischen drei und fünf Millionen Euro. Renommierte Assekuranzen warten mit einer Summe von zehn Millionen Euro auf. Teilweise finden Sie auf dem Markt Haftpflichtversicherungen, die Ihnen eine Versicherungssumme von 50 Millionen Euro anbieten. Im Normalfall zeigen sich die Beiträge für entsprechende Tarife unmaßgeblich teurer als bei geringeren Deckungssummen. Beachten Sie bei der Wahl der Privathaftpflicht, dass pro geschädigte Person eine Summe von zehn Millionen Euro zur Verfügung steht.

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Best-Leistungs-Garantie und Forderungsausfall

Die Best-Leistungs-Garantie ermöglicht es Ihnen, Versicherungsschutz auf höchstem Niveau in Anspruch zu nehmen. Gewährt ein Versicherer diese, verhält er sich im Schadensfall wie das beste Versicherungsunternehmen auf dem deutschen Markt. Wählen Sie eine private Haftpflichtversicherung, prüfen Sie im Vorfeld die Kriterien für enthaltene Klauseln. Beispielsweise unterscheiden sich bei den Anbietern die Bedingungen für die Deckung bei Forderungsausfall. Teilweise schreiten die Assekuranzen erst bei einer Schadenssumme ab 2.500 Euro ein. Des Weiteren fordert die Mehrzahl der Tarife, dass Sie eigenständig versuchen, an Schadenersatz zu gelangen. Unter Umständen erwirken Sie ein rechtskräftiges Urteil gegen den Schädiger. Zeigt sich dieser zahlungsunfähig, begleicht Ihr Versicherer die entstandenen Kosten.

TIPP: Innerhalb einer Familie benötigt nicht jedes Mitglied eine separate Haftpflichtversicherung. Zahlreiche Anbieter warten mit einer kostengünstigen Familienpolice auf. Diese versichert Sie, den Ehepartner und die Kinder. Diese profitieren bis zum Abschluss von Studium oder Ausbildung von dem Versicherungsschutz. Zieht der Nachwuchs in eine eigene Wohnung oder heiratet, schließt er eine eigene private Haftpflicht ab.

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Welche zusätzlichen Klauseln braucht eine gute Privathaftpflicht?

Im Normalfall deckt die private Haftpflicht keine Schäden durch schuldunfähige Kinder ab. Sprösslinge unter dem siebten Lebensjahr gelten laut Gesetz als deliktunfähig. Sie verstehen das Ausmaß ihrer Handlungen nicht. Im Straßenverkehr steigt die Altersgrenze auf zehn Jahre. Verursacht Ihr schuldunfähiger Nachwuchs einen Schaden, sind Sie nicht haftbar. Allerdings fühlen sich zahlreiche Eltern verpflichtet, Schadenersatz zu zahlen.

Sie bemühen sich auf diese Weise beispielsweise, die nachbarschaftlichen Beziehungen aufrechtzuerhalten. Vereinbaren Sie in Ihrer privaten Haftpflichtversicherung die Klausel „Schäden durch deliktunfähige Kinder“, kommt die Assekuranz für diese Kosten auf. Eine weitere empfehlenswerte Klausel betrifft den Verlust eines Schlüssels. Geht beispielsweise der Zentralschlüssel Ihres Büros verloren, entstehen schnell Aufwendungen in Höhe von mehreren Tausend Euro. Um sich vor diesem finanziellen Risiko zu schützen, erweitern Sie Ihre Privathaftpflicht um die Schlüsselversicherung. Die Versicherungsbeiträge erhöhen sich durch diese Zusatzklauseln geringfügig. Im Ernstfall erspart Ihnen der erweiterte Versicherungsschutz Kosten- und Zeitaufwand.

TIPP: Um die Versicherungsbeiträge zu senken, empfiehlt es sich, eine Selbstbeteiligung bei Ihrer Assekuranz zu vereinbaren. Ein Selbstbehalt von 150 Euro im Jahr gilt als empfehlenswert. Teilweise fordern neue Versicherer grundsätzlich eine Selbstbeteiligung, wenn Sie bei dem vorherigen Unternehmen zwei oder mehr Schäden meldeten.

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Überraschend geringe Kosten für Haftpflichtversicherungen

Versicherungsnehmer schätzen die Kosten für die Privathaftpflicht höher ein, als sie sind. Bei der Mehrzahl der Angebote handelt es sich um „Schnäppchen“. Mit einem moderaten Jahresbeitrag profitieren Sie von einem umfassenden Versicherungsschutz. Entscheiden Sie sich für eine jährliche Einmalzahlung, sinken die Beiträge zusätzlich. Das geschieht aufgrund des geringen Verwaltungsaufwands des Versicherungsunternehmens.

Leben Sie allein, bewährt sich eine Single-Haftpflichtversicherung. Für entsprechende Tarife bezahlen Sie bei den Anbietern im Schnitt beim Grundpaket zwischen 30 und 40 Euro. Durch zusätzliche Leistungen erhöhen sich die Kosten. Suchen Sie gezielt nach der günstigsten Police, nutzen Sie beispielsweise ein Versicherungs-Vergleichsportal. Bedenken Sie, dass Sie die Qualität der Assekuranz nicht an der Beitragshöhe festmachen können. Auf dem Markt finden Sie als Beispiel Familientarife für unter 60 Euro im Jahr. Diese bieten den gleichen Leistungsumfang wie Policen für 100 Euro. Aus dem Grund vergleichen Sie bei der Versicherungssuche zwingend die enthaltenen Leistungen.

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Welche Faktoren beeinflussen die Kosten der Haftpflicht?

Vorwiegend die Inhalte der Assekuranz nehmen Einfluss auf deren Kosten. Buchen Sie zusätzliche Leistungen, wirkt sich dies auf den Preis aus. Des Weiteren gehört die Selbstbeteiligung zu den Faktoren, welche die Kostenstrukturen der Privathaftpflicht verändern. Zusammengefasst beeinflussen folgende Punkte die Kostenhöhe Ihrer Haftpflichtversicherung:

  • die Höhe der Deckungssumme,
  • die Selbstbeteiligung,
  • der Leistungsumfang,
  • die Anzahl der versicherten Personen und
  • die Zahlungsmethode.

Bei zahlreichen Assekuranzen steigen die zu zahlenden Prämien äquivalent zur Versicherungssumme. Versuchen Sie nicht, durch eine geringe Deckung Geld zu sparen. Sie benötigen eine Summe von drei bis fünf Millionen Euro, um sich bei einem Sach- oder Personenschaden abzusichern. Haftpflichtversicherungen mit geringerer Deckungssumme vermeiden Sie besser. Versichert die Police mehrere Personen, passen Sie die Versicherungssumme an die Personenzahl an.

TIPP: Schließen Sie die Privathaftpflichtversicherung ab, fragen Sie sich im Vorfeld, welche Leistungen Sie benötigen. Kinderlose Paare mit Hund können beispielsweise auf den Versicherungsschutz deliktunfähiger Kinder verzichten. Sie buchen als Zusatzoption eine Hundehaftpflichtversicherung. Besitzen Sie ein Eigenheim, erweist sich die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht als sinnvolle Leistungserweiterung.

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Günstige Haftpflichtversicherung für Singles, Familien und Studenten

Die Vielzahl der Versicherungsanbieter wartet mit Tarifen für verschiedene Personengruppen auf. Als Familie wählen Sie beispielsweise eine Familienpolice. Sie schließt alle Familienmitglieder ein. Dabei fallen die Kosten geringer aus als bei einer separaten Haftpflicht für jedes Familienmitglied. Die Familienhaftpflicht eignet sich für verheiratete und unverheiratete Paare. Ebenso steht es Alleinerziehenden zu, einen Familientarif zu wählen. Singles profitieren von einer Single-Haftpflicht. Bei dieser Police zeigen sich die jährlichen Beiträge kostengünstig. Im Durchschnitt bezahlen die Nutzer weniger als 50 Euro im Jahr. Zusätzlich bieten die Assekuranzen spezielle Tarife für Studenten und Auszubildende. Obgleich Kinder bis zum Ende des Studiums bei den Eltern mitversichert sind, treten Ausnahmen auf. Diese gelten beispielsweise, wenn der Studierende heiratet oder in eine eigene Wohnung zieht. Die Versicherungsunternehmen wissen, dass Studenten im Normalfall keine Einnahmen aufweisen. Aus dem Grund erhalten sie einen Rabatt auf spezielle Studenten-Haftpflichtversicherungen.

TIPP: Vergleichen Sie bei den Versicherungsunternehmen die Zahlungsoptionen. Im Normalfall bucht Ihre Assekuranz die Prämie einmalig am Jahresanfang ab. Hierbei handelt es sich um die kostengünstigste Lösung. Allerdings fallen zu Beginn eines Jahres mehrere Gebühren an, sodass Verbraucher unter Umständen in Zahlungsnot geraten. Aus dem Grund bieten Versicherungen die Zahlung quartalsweise oder monatsweise an. Für beide Optionen verlangen sie aufgrund des Mehraufwands in der Verwaltung einen Aufpreis.

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Singles: preisgünstige Haftpflicht mit vollem Leistungsumfang?

Ändert sich die Lebenssituation, fühlen sich Verbraucher bei der Wahl des Versicherungstarifs unsicher. Trennen Sie sich von Ihrem Partner, passt die Familienhaftpflicht nicht länger zu den persönlichen Bedürfnissen. Um Kosten einzusparen, wechseln Sie zu einer privaten Haftpflichtversicherung für Singles. Der Singletarif eignet sich für Menschen, die alleine leben und alleinstehend sind. Die notwendigen Beiträge verringern sie, indem sie sich für den Basisschutz entscheiden.

Alleinerziehenden fällt es unter Umständen schwer, sich für einen Tarif zu entscheiden. Wählen Sie eine Familienhaftpflicht oder den Singletarif? Beantragen Sie die Privathaftpflicht online, geben Sie bei Unsicherheit an, dass Sie sich und Ihren Nachwuchs versichern. Mehrere Assekuranzen bieten Ihnen in dem Fall eine spezielle Haftpflichtversicherung für Alleinerziehende an. Um diese Angebote auf den ersten Blick zu finden, nutzen Sie einen Versicherungsvergleich. In diversen Haftpflichtrechnern geben Sie in den Einstellungen Sonderoptionen ein. Das erspart Ihnen die langwierige Suche bei verschiedenen Versicherern.

INFO: Lernen Singles einen neuen Partner kennen, wandeln sie ihren Tarif beispielsweise in eine Familienversicherung um. Wechseln sie in den Paartarif, existiert untereinander kein Versicherungsschutz. Verletzen sich die Lebenspartner versehentlich gegenseitig, übernimmt die Privathaftpflicht die Kosten nicht. Anders verhält es sich, wenn das Paar zwei Einzeltarife abschließt. Allerdings verdoppeln sich bei dieser Version die jährlichen Beiträge.

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Qualität und günstige Jahresbeiträge schließen sich nicht aus

Eine qualitativ hochwertige Haftpflichtversicherung geht nicht zwangsläufig mit hohen Kosten einher. Vorwiegend bei renommierten Versicherern finden sich Spartarife. Diese enthalten umfangreiche Leistungen zu geringen Prämien. Mit einem Haftpflichtvergleich erfahren Sie, bei welchem Anbieter Sie von einer vorteilhaften Privathaftpflicht profitieren. Dabei empfiehlt es sich, eine günstige Haftpflichtversicherung im Vergleich zu einer teuren Variante anzusehen. Auf den ersten Blick bemerken Sie, dass kostengünstige Angebote teilweise zahlreiche Zusatzoptionen enthalten. Der Grund: Jede Assekuranz entscheidet selbstständig, mit welchen Leistungen sie ihr Versicherungsangebot ausstattet.

Glauben Sie, dass Sie in Ihrem bisherigen Tarif zu viel bezahlen, lohnt sich ein Wechsel. Kontrollieren Sie im Vorfeld weitere Tarife des Anbieters. Mehrere Versicherungen verbessern ihre Policen regelmäßig. Neue Versicherungstarife enthalten aus dem Grund erweitere Grundleistungen. Diese decken als Beispiel Schäden durch Computerviren oder Gefälligkeitsschäden ab. Beim Versicherungswechsel denken Sie daran, die alte Police drei Monate vor der Hauptfälligkeit zu kündigen. Sonst verlängert sich die Laufzeit automatisch um ein weiteres Jahr.

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Wie funktioniert der Wechsel der Haftpflichtversicherung?

Stellen Versicherungsnehmer fest, dass ihre Privathaftpflicht nicht alle wichtigen Lebensbereiche abdeckt, ziehen sie einen Versicherungswechsel in Betracht. Überlegen Sie, ob Sie den Tarif oder den Versicherer wechseln. Bietet Ihr bisheriges Versicherungsunternehmen keine Police, die zu Ihren Bedürfnissen passt, sehen Sie sich nach einem alternativen Anbieter um. Sobald Sie eine günstige Haftpflichtversicherung finden, kündigen Sie die aktuelle Assekuranz. Das geschieht zum nächstmöglichen Zeitpunkt oder sofort. Unter Umständen nutzen Sie das Sonderkündigungsrecht, um der Kündigungsfrist zu entgehen. Wann dieses Recht greift, unterscheidet sich bei den Anbietern. Aus dem Grund informieren Sie sich vor einem Versicherungswechsel über die Kündigungsrichtlinien Ihrer bisherigen Haftpflichtversicherung.

Damit, wenn Sie den Vertrag beenden, alles reibungslos vonstattengeht, versenden die Nutzer das Anschreiben als Einschreiben. Fordern sie eine Bestätigung des Eingangs, reicht ein normaler Brief. Bei mehreren Versicherern stellt das Kündigen per E-Mail eine Alternative dar. Fühlen Sie sich unsicher, verschicken Sie das Anschreiben als Einschreiben mit Rückschein.

Auf diesem dokumentiert der Empfänger, wann er die Sendung erhielt. Auf diese Weise profitieren Sie von einem Nachweis über den fristgerechten Eingang der Kündigung. Nach der Zustellung erhalten Sie den Rückschein ausgehändigt. Als Beweisstück bewahren Sie ihn an einem sicheren Ort – beispielsweise bei persönlichen Akten – auf. Schickt Ihnen die Versicherung eine Kündigungsbestätigung, verwahren Sie diese. Kommt es zu einem Streitfall mit der Assekuranz, stehen Sie durch die Maßnahme auf der sicheren Seite.

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Wann besteht die Option einer außerordentlichen Kündigung?

Erhöht Ihr Versicherer die Beiträge, ohne den Leistungsumfang zu verbessern, greift das Sonderkündigungsrecht. Dieses ermöglicht die außerordentliche Kündigung der Privathaftpflicht. Beenden Sie die Vertragslaufzeit vorzeitig, beachten Sie die Rahmenbedingungen. Beispielsweise geht Ihr Kündigungsschreiben spätestens einen Monat, nachdem Ihre Versicherung Sie über die Beitragserhöhung informiert, ein.

Anderenfalls stimmen Sie der Kostenerhöhung aus rechtlicher Sicht stillschweigend zu. Schlossen Sie Ihren Versicherungstarif vor dem Jahr 1994 ab, spielt es eine Rolle, wie hoch die Beitragserhöhung ausfiel. Das Sonderkündigungsrecht steht Ihnen ab einer Kostensteigerung um fünf Prozent zu. Bei vor 1991 abgeschlossenen Haftpflichtversicherungen liegt die Beitragserhöhung bei zehn Prozent, um eine außerordentliche Kündigung zu legitimieren.

Das Anschreiben erhält bei der Kündigung Relevanz

Eine bestehende Haftpflichtversicherung kündigen Sie mit einem ordnungsgemäßen Anschreiben. Das schriftliche Kündigungsschreiben erweist sich als obligatorisch, da telefonische Vertragskündigungen der rechtlichen Grundlage entbehren. Alternativ informieren Sie sich im Vorfeld, ob Ihr Versicherer eine Kündigung per E-Mail oder Fax akzeptiert. Wie Sie das Anschreiben gestalten, erfahren Sie beispielsweise im Internet. Hier finden Sie verschiedene Mustertexte und Vordrucke. Das korrekte Anschreiben fällt kurz und übersichtlich aus. Sie vermerken darauf die wichtigsten Daten wie:

  • Ihren Namen,
  • Ihre Adresse,
  • die Versicherungsnummer des Vertrags
  • sowie wahlweise eine Kundennummer.

Zusätzlich entziehen Sie dem Versicherungsunternehmen schriftlich die Einzugsermächtigung für Ihr Konto. Im Normalfall geht das Kündigen der privaten Haftpflichtversicherung schnell und reibungslos vonstatten. Achten Sie bei einem Versicherungswechsel auf einen lückenlosen Versicherungsschutz. Läuft der Vertrag mit einem Versicherer aus, ist es von Vorteil, wenn der neue zeitgleich beginnt. Bei einem Online-Wechsel geben Sie bei der Antragstellung den gewünschten Zeitpunkt für den Beginn des Versicherungsschutzes an. Existiert in diesem eine Lücke, fehlt in der Übergangszeit die Absicherung gegen geforderten Schadenersatz. Kommt es zu einem Unfall, tragen Sie die Kosten eigenständig bis zu Ihrer persönlichen Pfändungsgrenze.

Welche Kosten deckt die Privathaftpflicht ab?

Wählen Sie einen neuen Versicherer, empfiehlt sich ein moderner Tarif. Ältere Haftpflichtversicherungen berücksichtigen keine Schäden an Miet- oder Leihsachen. Des Weiteren fehlt ihnen ein Schutz bei solchen, die bei der Computernutzung entstehen. Verschiedene Anbieter wirken diesem Missstand entgegen, indem sie ihre Grundleistungen erweitern. Deshalb gehören Mietsachschäden bei der Privathaftpflicht oft zum Basisschutz. Der Aspekt erweist sich beispielsweise für Menschen, die in der Mietwohnung leben, als vorteilhaft. Passen Sie die Versicherungssumme an den Wert der gemieteten oder geliehenen Objekte an. Für eine klassische Mietwohnung mit zwei Zimmern reicht eine Versicherungssumme von 500.000 Euro aus.

Bewohnen Sie ein luxuriöses Haus zur Miete, bedarf es einer höheren Deckung. Der Betrag sollte größere Aufwendungen wie Reparaturen von Bad, Einbauküche und Fußboden abdecken. Arbeiten Sie am Computer, benötigen Sie eine Erweiterung der Haftpflichtversicherung. Verbreiten Sie versehentlich einen Virus per E-Mail, macht der Geschädigte Sie unter Umständen haftbar. Aus dem Grund warten neue Haftpflichtpolicen mit einer separaten Versicherungssumme für diese Schäden auf. Der Betrag liegt im Schnitt zwischen 250.000 und 300.000 Euro. Er reicht aus, um Ausfälle von Hard- und Software sowie mögliche Folgekosten zu begleichen. In der folgenden Tabelle sehen Sie, welche Kosten Basisschutz und die erweiterte Haftpflicht decken:

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LeistungDurchschnittliche Mindest-Deckungssumme beim BasisschutzEmpfohlene Versicherungssumme bei erweiterter Privathaftpflicht
Personen- und Sachschädendrei bis fünf Millionen Eurofünf bis zehn Millionen Euro
Vermögensschäden250.000 Euroeine Million Euro
Mietsachschäden250.000 Euro500.000 Euro
Schlüsselschäden5.000 Euro15.000 Euro
Schäden durch Internetnutzung50.000 Euro250.000 bis 300.000 Euro

Neue Versicherungstarife integrieren Extras in den Basisschutz

Die Versicherer erweitern ihre Angebote stetig. Dabei integrieren sie Leistungen, die früher zum Zusatzschutz gehörten, in den Basisschutz. Schließen Sie beispielsweise eine Familienpolice ab, profitieren Sie bei zahlreichen Anbietern von einem Schutz bei Deliktunfähigkeit. Als Beispiel springt die Privathaftpflicht ein, wenn Ihr schuldunfähiger Nachwuchs die Fensterscheibe des Nachbarn mit einem Ball zerstört. Die Deckungssumme beträgt im Durchschnitt 3.000 Euro.

Entscheiden Sie sich für einen speziellen Tarif, der entsprechende Schäden abdeckt, erhöht sie sich durchschnittlich auf 10.000 Euro. Bei der Wahl der Police gilt es, das individuelle Risiko abzuschätzen. Teilweise bieten die Versicherungsunternehmen einen Familientarif, der volljährige Kinder bei Arbeitslosigkeit einschließt. Im Vergleich zu einer Haftpflichtversicherung mit Basisschutz bezahlen die Nutzer höhere Jahresbeiträge.

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Fazit: Eine günstige Privathaftpflicht-Versicherung enthält empfehlenswerte Leistungen

Suchen Sie nach einer hochqualitativen privaten Haftpflichtversicherung, rechnen Sie mit hohen Kosten? Bei der Mehrzahl der Assekuranzen profitieren Sie von moderaten Beiträgen. Teilweise bieten die Versicherungsunternehmen überraschend günstige Tarife mit zahlreichen Zusatzleistungen. Abhängig vom Leistungsumfang und dem Familienstand betragen die jährlichen Prämien für kostengünstige Angebote 30 bis 80 Euro.

Kommen bei Personen- oder Sachschäden Forderungen in Millionenhöhe auf Sie zu, stellen die Jahresbeiträge sinnvolle Investitionen dar. Im Vergleich zu einem finanziellen Risiko durch unbegrenzten Schadenersatz erweist sich die Kostenbelastung als gering. Verschiedene Faktoren nehmen auf die Höhe der Beiträge Einfluss. Zu diesen gehören die Anzahl der versicherten Personen sowie die Versicherungssumme. Bei einer Police mit Basisschutz achten Sie auf eine Mindestdeckungssumme von drei bis fünf Millionen Euro. Einen besseren Schutz bietet Ihnen eine Deckung von zehn Millionen Euro. Entscheiden Sie sich für die Familienhaftpflicht, liegt die empfohlene Deckungssumme bei 50 Millionen Euro.

Wählen Sie eine geringe Versicherungssumme, reicht sie unter Umständen nicht für den geforderten Schadenersatz aus. In dem Fall bezahlen Sie den Restbetrag aus eigener Tasche. Speziell bei einem Personenschaden mit Todesfolge gehen die Ansprüche der Hinterbliebenen in die Millionen. Für Singles, Alleinerziehende und Studenten warten zahlreiche Versicherer mit kostengünstigen Angeboten auf. Beispielsweise gehen spezielle Studenten-Haftpflichtversicherungen mit geringen Jahresbeiträgen einher. Die Leistungen entsprechen dem Umfang der klassischen Privathaftpflicht. Der Umstand beweist, dass sich niedrige Gebühren und hochwertiger Versicherungsschutz nicht gegenseitig ausschließen.

Bilderquelle: shutterstock.com

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